1934. Ödnis in einem stillen Amerika. Der Grossvater ein Zyniker. Die Mutter um den Verstand gebracht. Ein Paar im Wald. Der Junge sieht die schöne Frau und fängt unter einem Baum an zu träumen. Er träumt nicht lange. Und dann geht es los. „The only sound was the wind blowing in the trees. I felt like I was in the middle of a black-and-white photograph whose content could change for the worse in a second.“ Am Rande taucht auch John Wesley Harding auf. Mehr wird aber nicht verraten. Am 9. Mai erscheint bei Heyne die nächste Chance, einen grossen amerikanischen Schriftsteller zu entdecken. Der Roman ist im Original nach einem uralten amerikanischen Song benannt, den schon unzählige Musiker interpretiert haben, von Charlie Haden bis Neil Young: „Wayfaring Stranger“. Diesmal kein Tausendseiter. Nur 500.
Archives: Freitag, 29. April 2016
2016 29 Apr.
Wayfaring Stranger
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
„As much as The X-Files is a show about how horrifying the unknown and unknowable can be, and how powerless individuals are when facing the weight of oppression, it is also the story of two people who manage to find and maintain faith in one another. Mulder and Scully may never be able to topple a vast global conspiracy, but they will be able to help one another. In One Breath (from Season 2, 1994) Mulder’s affection helps to guide Scully home, and Scully helps to bring Mulder back into the light.“
2016 29 Apr.
The Edgar Award 2016 for „The best paperback original“
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Lou Berney | Comments off
And the winner is:
The Long and Faraway Gone by Lou Berney
Die Schuldgefühle von Überlebenden: ein uraltes Thema. Der amerikanische Schriftsteller erzählt von zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrem Trauma des Übriggebliebenseins umgehen: Verdrängung, und obsessive Wahrheitssuche.
Der eine stolpert zunehmend über die Rückkehr des Verdrängten, die andere, fällt, ein Element jeder Obsession, auf Phantasiegespinste herein, zieht ihre „fixen Ideen“ allem Loslassen vor. Die Geschichte ist, wie man meinem Interview mit Lou Berney auf diesem Blog entnehmen kann, u.a. inspiriert von zwei Verbrechen in Oklahoma City, in den Achtziger Jahren.
Lou Berneys Werk ist wohl einer der zwanzig besten Thriller/Krimnalromane, die ich je gelesen habe. Fortlaufend unterläuft Berney stereotype Handlungsmuster, naheliegende Erwartungen des Lesers, und all die Klischees konventioneller Thrillerliteratur.
Der Roman ist so flüssig erzählt, dass einem nur im nachhinein aufgeht, wie kunstvoll er komponiert ist. Es ist auch nicht alltäglich, dass ein Roman gleich vier (!) Showdowns der besonderen Art bereithält, und an auf den letzten fünfzig Seiten von einer Atemlosigkeit in die nächste gerät. Das Problem ist, er ist auch vor diesem Finale kaum aus der Hand zu legen.
Es gibt nicht viele Autoren (Elmore Leonard ist ein Meister darin gewesen), die es verstehen, mal trockenen, mal rabenschwarzen Humor und Caravaggio-Noir so zu verbinden, dass es nicht hanebüchen und manieriert wirkt. Lou Berney gelingt das geradezu schwebend. (m.e.)
2016 29 Apr.
Andando el Tiempo
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: ECM | 4 Comments
Am 11. Mai feiert Carla Bley ihren 80. Geburtstag. ECM feiert mit und veröffentlicht am 6. Mai bei ECM Andando el Tiempo, das neue Album des Trios Carla Bley mit Andy Sheppard und Steve Swallow. Es präsentiert neue Musik aus der Feder Carla Bleys. Das Trio mit Sheppard und Swallow fungiert seit mehr als 20 Jahren als ideales Medium für Carlas Kompositionen und stellte zugleich auch immer einen der besten Kontexte für ihr unverwechselbares Klavierspiel dar. Genauso wie das von der Kritik viel gelobte Album Trios (2012) wurde auch „Andando el Tiempo“ in Luganos RSI Studio aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Im Juli kommt das Trio für Konzerte nach Europa.
2016 29 Apr.
Moments with Monder (2)
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Ben Monder | 1 Comment
2016 29 Apr.
My name is Richard Maddox. Dear Lajla, …
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
… I saw the Allman Brothers Band the 1st time play at Palm Beach Jr. College in 1970. Since then I’ve seen them play over 20 times. I listen to their music like a Dead head listens to the Grateful Dead – extensively! I’ve heard every bootleg record that’s widely available too. I can say with authority on their music that this recording is exceptional. In addition, you will hear Duane chatting with the audience as never before. Almost as if he knew that this would be one of the last recorded live performances before his tragic death. The quality of „Live from A&R Studios“ is superb. I’m really surprised that this session hasn’t appeared in it’s entirety before now? If this band – in their original line-up – isn’t the best improvisational blues band of all time I don’t know who is? Best, Richard!


