Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2021 7 Sep

Sept 4 (2)

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2021 5 Sep

Sept 4 (1)

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2021 4 Sep

Sept 3

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A short film portrait / interview with Italian photographer Roberto Masotti, whom I visited in Castello Tesino (Trentino) a year ago. Over the past 50 years he has captured countless iconic and memorable portraits and images of music productions, concerts, stage performances and studio sessions. His latest book collects photographies of Keith Jarrett, starting in 1968; and there’s also a very beautiful, and personal, book on black paper, collecting a huge variety of musicians in action (Jazz Area – La mia storia con il Jazz). He’s currently working on a book featuring his photos of John Cage, whom he met and travelled with a few times.

 
 


 

In the early days—and I’m talking about up to “Document,” the first seven years of the band—I saw mystery as a crucial element of seduction. Of creating a desirous image—I don’t even know if that’s a word. Mystery was an important part of it. “Willful obscurity” is the term that was used against me, or the band. But there was a useful obscurity that disappeared around “Document.” And I think, actually, politics is what pulled us away from that. Also, I honed my chops as a lyricist. I wasn’t just reading words that sounded good and that felt emotional and important, which is what “Murmur” is. Don’t try to make sense of it—it’s as obscure as anything by Sigur Rós or Cocteau Twins. But I did have, or I discovered, a knack for words, and then I worked and worked to make it as good as it could be.

[…] “Fables” became like putting together a storybook of characters, pulling from real life but creating these fictive—is that a word?—narratives. It goes from real life to fantastic. I went through a very dark period during “Fables.” A year and a half—really hard. And I came out of that dark period with incredible clarity. Which found its way into “I Believe,” and into “These Days,” really important songs to me. I think they’re beautiful songs. I don’t think they’re the best thing I ever did, but, for me, those songs defined a new way of planting my feet on the ground, folding my arms across my chest, and saying, I am here, I’m not fucking going anywhere, and I’m going to do the best I can. And then I had purpose. I think that was realized and cauterized in “Document.” And it was seven fucking years of Reagan-Bush, at that point, and aids, and a country even more divided and separated—we had no idea how it would become, but, at that time, it was as dire and infuriating as it had ever gotten. But that helped to galvanize an attitude that pushed things out of the idea of mystery, out of the idea of willful obscurity, into the idea of, I want clarity, I want people to know what I’m saying.

And, also, I realized somewhere along the way that, with my voice, I could sing almost anything, and I could make people cry. My singing voice is very powerful. Just the sound of it. And I don’t want to put shit out there that doesn’t have some underlying meaning. If someone’s searching for meaning, they’re gonna find it. And it’s there. And that’s willful—the desire to communicate.

[…] For me, an R.E.M. song was a little like a door opening into culture. A world of references.

Someone who doesn’t listen, and doesn’t care, should be able to sing along to it, if it’s got good riffs—not riffs. . . . What are they called? Hooks. In the car, or when you’re washing the dishes.

 

(from The New Yorker, August 8)

 

Vor einiger Zeit, hat irgendwer mal diesen, älteren Text von Bastian Sick („Das gefühlte Komma“) hier gepostet. Ich fand, den sehr aufschlussreich für meine anhaltende Verwunderung, darüber wie unglaublich viele Leute, hierzulande, völlig selbstverständlich, Kommas setzen. Mir, geht es, ganz oft so, dass ich, auch von professionellen JournalistInnen, Texte lese, und nicht nachvollziehen kann, warum der- oder diejenige Kommas setzt. Bemerkenswerter Weise, sind es fast immer nicht zu wenige, wie man meinen könnte, sondern, stets, zu viele. Ich stolpere darüber jedes, einzelne Mal. Immerhin hat das Komma beim, Lesefluss, ja den Sinn und Zweck, dass man eine, wie auch immer winzige, gedankliche Pause macht. Um auf den oben verlinkten Text zurückzukommen, da wundere, ich, mich dann häufig darüber, wo andere Leute „Pausen fühlen“, so dass sie sich veranlasst fühlen, ein „gefühltes“ Komma einzufügen. Vor einiger Zeit habe, ich damit begonnen, jedes Mal, wenn ich so einen Fall lese, und darüber stolpere, diesen Satz in ein Textdokument zu kopieren, in dem ich all diese Fälle sammle. Fälle, in denen es sich offensichtlich um einen Tippfehler handelt, sind damit nicht gemeint – nur solche, in denen der Verfasser das aller Wahrscheinlichkeit nach, bewusst gesetzt hat. Schließlich ist es, gerade, in Zeiten, wo viele auf Smartphones tippen und texten, und wo man, speziell im Fall von Sozialmedienkommunikation und Online-Forums-Diskussionen, für jedes Satzzeichen eigens die virtuelle Tastatur auf dem Display von der Buchstaben- auf die Sonder- und Satzzeichenauswahl umstellen muss, klar, dass das nicht aus Versehen, sondern jeweils sehr bewusst geschieht. Ein Komma wegzulassen, in Zeiten, wo der Rechtschreibung im Allgemeinen wenig Liebe geschenkt wird, ist zweifelsfrei einfacher, als eigens eines einzufügen. Was mag wohl in all diesen Fällen der gedankliche Anlass (gewesen) sein, Kommas einzufügen?

 

Die Ära Trump, war und ist das Spiegelbild der USA heutiger Stand.

Ein gesunder Geist, sollte alles hinterfragen.

Manche sind, und bleiben halt „Deppen“.

Wissen verbreiten, statt Unsinn.

Für möglichst produktive Arbeit, sollten Aufgaben priorisiert werden.

Ich denke, dass die Bundes CDU, die nicht mehr vorhandene Brandmauer im Osten, zum Schein bis über die Bundestagswahl hinaus, hoch genug halten wird.

Dank unserer flexiblen Finanzierungsoption, können Sie das Brazilian Butt Lift sorgenfrei durchführen lassen.

Welche Filmkamera, zeichnet den in H265 auf?

Medien, ohne jeglichen Bezug zum Film, versuchen das leider manchmal. 

Aufgrund einer unerwartet hohen Nachfrage, sind die von Ihnen bestellte Artikel leider nicht mehr lieferbar.

Wie überall sonst, gelten die bekannten Abstandsregeln auch im Kino.

Wie gewünscht, buchen wir diese von dem uns genannten Konto ab. 

Liebe Kund*innen, wir bitten Sie, während Ihres Einkaufs, eine medizinische Maske zu tragen.

Kunden brauchen meines Wissens, keinerlei Quellangabe zu machen.

Diesen flüchtigen Eindruck haben wir aber nachhaltig, im Rahmen der Flüchtlingskrise versaut.

Nach anfänglichen Problemen, ist jetzt wieder alles paletti.

Für Reparaturen von Kaffeevollautomaten außerhalb der Garantiezeit, klicken Sie bitte hier.

Von allen filmischen Stilmitteln, ist das Licht das spannenste. [Startseiten-Satz auf einer Fotografien-Website]

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Bis zur endgültigen Bearbeitung des Widerspruchs, bleibt die BKA 2019 in Höhe von 199,21 € gesperrt.

Ihrem Wunsch entsprechend, haben wir Ihr Passwort erfolgreich zurückgesetzt.

Mit dieser mail, möchten wir Euch einen Überblick und Ausblick über die Themen bieten, die wir aktuell betreuen.

Durch die Teilnahme beim NielsenIQ Panel, können Sie sicherstellen, dass Ihre Stimme als Verbraucher deutlich zu hören ist und großartige Prämien verdienen.

Nach drei Jahren als Geschäftsführer eines Produktionshauses, habe ich meine Denkweisen und Erfahrungen festgehalten.

Durch die Stimme und mit dem Blick eines Pferdes, erzählt dieser kurze Dokumentarfilm von einer poetischen Reise in eine alte nomadische Kultur.

Hoffentlich passt sein Weltbild ,für seine Wählerschaft ,dann einfach nicht mehr in die nächste Periode.

Die Welt von heute, ist nicht die gleiche wie in vier Jahren.

Durch diese Willkür unserer Politiker, habe ich gerade jeglichen Glauben an Demokratie und Recht verloren.

Bei Antifa Demos,ist die Polizei doch auch in großer Stärke vorhanden. Warum hier nicht?

Mit Bezug auf die CDU, sehe ich 2 wesentliche Effekte als entscheidend an.

Wer würde von euch, den Pavillon aktiv nutzen wollen ?

Ich persönlich, möchte kein Gespräch mit Herrn #JensSpahn.

Seine Performance, ist ein Teil seiner Personalität.

Aufgrund von Problemen auf einer Baustelle in Nordafrika, ist er gezwungen dorthin zu reisen 

Demokratie und soziales Miteinander, gehen für mich anders.

Ungefähr zwölf Jahre später, kaufte ich mir REINE NERVENSACHE.

Meiner Meinung nach, sind die Ausreden der Regisseurin sogar erfunden.

Trotz der Nähe, bleiben die Beiden mir merkwürdig fremd.

Bei den ganzen tollen Kommentaren, sollte ich es auch mal wieder wagen wieder einen Tatort zu schauen.

Durch das neue Notwist Album mit eindeutiger Referenz, wieder mal Can aufgelegt.

Bei einer Kamerafahrt wie dieser, bräuchte man doch nochmal exakt dieselbe Kamerafahrt.

Statt eines dringend erforderlichen politischen Wandels, wird im Herbst eine schwarzgelbe Koalition die Regierung übernehmen.

Für eine Band dieser Größe, halte ich die Entwicklung für bemerkenswert.

In den letzten 16 Jahren hat sicher die absolut unbestechlich wirkende Angela Merkel, dies überstrahlt.

kurz nach ihrer Geburt, kam Alexa in der Werbung

Schöner Abschluß, des Debuts dieser Ausnahmekünstlerin.

So, sehe ich das auch.

Nach diesen fein gewählten Worten von Dir, kann man gar nichts dagegen sagen.

als großer Verehrer von Joni, war mein Interesse geweckt.

Schwere allergische Reaktionen treten anscheinend nicht häufiger auf, als ohne­hin in der Bevölkerung.

Daran erkennst du aber auch, das Erfahrung gefragt ist, nicht umsonst, haben einige Kollegen daraus einen Beruf gemacht.

Die Künstler haben hier ihre gesellschaftliche, Aufgabe exakt erfüllt.

Die erste ernstzunehmende Rezi in der Süddeutschen, findet das Buch nur so semi.

Nach der Veröffentlichung von „Pretending“, lieferte Gartland jüngst mit „More Like You“ einen weiteren Vorgeschmack auf ihr kommendes Debütalbum

30 Jahre nach der Veröffentlichung von U2s fünftem Studioalbum The Joshua Tree, bringt Island Records eine Anniversary Edition dieser bahnbrechenden Platte heraus. 

Nach der großen Arbeitslosigkeit im ersten Halbjahr, haben im November wieder mehr Menschen in den USA einen Job gefunden.

Unser internationaler Cast, setzt sich aus Laien, Performer*innen und professionellen Schauspieler*Innen zusammen: 

Die Mehrheit der Berliner, war für den Erhalt des TXL!!!!!

Zur Zeit sind Krautsounds bei jungen Musikern rund um die Welt, wieder ziemlich angesagt.

Am 22.03.2019, ist einer der ganz großen Künstler, von der Weltbühne gegangen. […] Die einzelnen, ersten 4 durchnummerierten Alben „Scott 1-4“, sind die großen, ersten Solomeisterwerke, des einstigen Leadsängers der Walker Brothers. […] Danach folgten freilich, solche Klassiker und Meisterwerke, fernab des Mainstreams, wie „Climate of Hunter“, „Tilt“, „The Drift“ und „Bish Bosch“. […] Das fünfte Album, dieser 5-CD-Box, ist „Til the Band Comes In“, dass einige erstklassige Coverversionen und einige, großartige Eigenkompositionen enthält. […] Scott Walker ist einer der wenigen, kompromisslosen Künstler

Der österreichische Film ohne ihn, ist für mich undenkbar.

Nemesis ist der andere, Film des Drehbuchschreibers?

Als großer Fan von Giant Sand, war ich dann auch Fan erster Stunde bei Calexico.

Einfach herrlich! Meine, alten, Helden hier versammelt spielen zu hören!

Mit rund 700 Kalorien pro Stunde, hat das Rudern einen sehr hohen Kalorien-/ Fettverbrauch und eignet sich dafür hervorragend zum Abnehmen. 

Mit Aufruf der Karte von Google, erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an Google in ein nicht EU-Land übermittelt werden 

Mit dieser Mindestmenge am Tag, schaffst du es allerdings nur die lebensnotwendigen Körperfunktionen abzudecken. 

Die vorwiegend christliche Bevölkerung Mikronesiens, gehört mit den Bewohnern von Nauru und den Marshallinseln, laut Statistik zu den dicksten Menschen in der Welt.

Ihr Vater war Alkoholiker, trotz der Scheidung, war ihre Kindheit davon geprägt. 

Während meines dreitägigen Aufenthaltes, unternahm ich am ersten Tag eine ausgiebige Begehung der größten Stadt Kolonia. Für mich ging es nach zwei Nächten in Kolonia, mit dem berühmten Insel-Hüpfer der amerikanischen Fluggesellschaft United, weiter auf die Marschall Inseln.

Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestages auch keine Partei, der ich ferner stehe, als der AfD.

Er sagt etwas im Kern grundsätzlich Anderes, als der Autor des ursprünglichen Artikels. 

Die Ausführungen eines Statistikers zum Thema würde ich anders bewerten, als die eines Fernmeldeingenieurs.

Kann mir leider kaum etwas unspannenderes vorstellen, als ein weiteres New Order-Live-Album.

hat weniger mit der anlage, als mit der komprimierung zu tun

Ich habe in der Erntezeit auch schon den gleichen Job, wie meine ukrainischen Kollegen gemacht !

Dank meiner Familie war mein heutiger Geburtstag nicht so trostlos, wie befürchtet.

Ihre Skepsis wird letztlich aus dem gleichen Gedankengang gespeist, wie bei Verschwörungstheorikern. 

Hier ist die vorgehensweise im Prinzip genauso, wie bei der klassischen linearen Abschreibung: 

Es „besteht“ angesichts der Pandemie wohl kaum ein Land/eine Nation auf Grundrechte, wie die Deutschen.

Dabei wollen wir jedoch erwähnen, dass viele der Alternativen nicht alle Muskelgruppen derart intensiv fördern, wie ein Ruderergometer.

Wie immer, gab es Kommentatorinnen und Kommentatoren, die vom Rand ihren Senf zu allem gaben.

Ihr Kommentar zeigt – wie man mit wenig Wissen – dennoch viel behaupten kann.

Für so viele Verfahren, haben wir nicht genügend Richter.

Nach ihrer Unterschrift, fertigt der Notar hingebungsvoll beglaubigte Abschriften für uns aus,

Vor allem die rhythmische Basis, ist so eine kongeniale Verbindung elektronischer und analoger Schichten.

Es sind doch einige Tracks dabei, die musikalisch und wegen des Klangs, von mir nicht häufiger als sehr sehr selten gehört werden würden.

Deshalb hält die, eindeutig um einiges spek­ta­ku­lärer, insze­nierte Serie, zwar die Spannung, aber verliert dabei an Glaub­wür­dig­keit und enttäuscht nach hinten.

Durch den ständigen Rückbau der medizinischen Versorgung durch die Regierungen der letzten Koalitionen, wurde unser ganzes System so weit zurückgefahren, dass eine große Gefährdungssituation entstanden ist, die erst zu Beginn der Corona Krise in Angriff genommen werden musste, um sicherstellen zu können, dass die Versorgung der Infizierten, zumindest Ansatzweise funktionierte, zum Glück ist das noch gut gelungen, wenn man mal von der Beschaffung des medizinischen Materials absieht!

Das Rudergerät eignet sich für Anfänger, oder ältere Menschen, auch als Ganzkörpertraining.

Hier, habt ihr ein Bild vom Jupiter.

Zappa, war immer sehr avantgardistisch und auf der Suche nach neuem.

Dieser Sub-Plot entwickelt sich zu einem stimmigen Familiendrama – wodurch das Verhalten dieses Mannes motiviert wird, der trotz seines wuchtigen Äußeren, nah am Wasser gebaut ist und der einfach nur geliebt werden möchte.

Die FDP wurde hier erwähnt und bezogen auf das neue Ampelsignal des vergangenen Wahlwochenendes, könnte sie ja bald wieder eine Rolle spielen, daher war mir danach, in diese Richtung zu sticheln.

Wie kann nur dieser Senat den Willen, der Mehrheit der Berliner so ignorieren?

Lieben Dank, für Eure Vorstellung.

 

Manchmal allerdings muss auch ein Komma alles alleine machen:

 

Menschen, die sich sportlich aktiv betätigen haben einen höheren Proteinbedarf als Andere die wenig Sport machen.

Und einen ganz faszinierenden ausufernden Fall zum Abschluss:

die Arbeiterinnen & Arbeiter, verdienen nicht ausreichend um die laufenden Kosten, mit einem Mindestlohn zu bezahlen,

alleinerziehende Mütter, haben es besonders schwer, Kindererziehung & Job, unter einen Hut zu bringen & dann noch genug zu verdienen,

nach Corona, falls es das überhaupt noch geben wird, wird die Anzahl der Menschen die Hilfe zwingend und unverschuldet, in Anspruch nehmen müssen, nicht weniger,

ein Zu Friedens Zeiten – Ministerium, sollte Abhilfe schaffen, für die eigenen Menschen im eigenen Land, unabhängig von Haut & Haar & Herkunft,

andere Länder auf diesem Planeten, haben ein Ministerium zum Glücklich sein,
doch da wollen wir evt. gar nicht hin, oder noch nicht,

doch ein friedliches Miteinander ist schon ein Anspruch volles, hohes Gut,

die Frage in diesem Zusammenhang, ist einfach nur in welch einer Gesellschaft ,
wollen wir, in einem hochentwickeltem Industrie Staat, in Zukunft leben,

die die “ Schere “ die angeblich immer weiter auseinander geht, ist doch längst überdehnt,

die Frage die offen da steht, ist doch einfach nur, wieviel das eigene “ einfache “ Volk
noch in der Lage ist, zu ertragen ,

die Populisten können doch nicht das anziehende Magnet sein…

 
 


 
 

 
 

Der Sommer hat es endlich auch nach Berlin geschafft! Dass die gefühlt endlose graue Berliner Jahreszeit in ihre Sommerpause geht, war in früheren Jahren auch schon mal einige Wochen später der Fall; selten allerdings war der Wetteraufschwung so ersehnt und willkommen wie in diesem Jahr – die ebenfalls gefühlt endlose Corona-Tristesse hat uns hier über die letzten Monate zunehmend zugesetzt. Ein paar Sommermonate, bevor es vielleicht schon im September wieder in die nächste Corona-Isolation geht – fürs beanspruchte Gemüt also eine selten wertvolle Stimmungsspritze. [Da wir keiner Risikogruppe zugehören und keinen für eine baldige Impfung hilfreichen Berufsstatus haben, vertrösten uns mehrere Hausärzte und mittlerweile auch wieder der allseits geschätzte Herr Spahn ja auf eine Erstimpfung voraussichtlich im September … was dann zu Weihnachten auch uns den von den Impfluencern (und vielen jüngeren Freunden in den Vereinigten Staaten oder Israel) sozialmedial hochgehaltenen „Geimpft“-Status bescheren dürfte. Wir freuen uns also schon darauf, in den (leider sehr kurzen) Weihnachtsferien dann einen Urlaub planen zu können.] Die mittlerweile zahlreich und anhaltend durch Reisebeschränkungen verunmöglichten Job- und Projektangebote schmerzen dennoch – eben auch, weil das nun dummerweise wohl auch noch den Spätsommer und Herbst beeinträchtigen wird.

Nie zuvor in meinem Leben habe ich so viel Rotwein gekauft (und getrunken) wie in diesem Corona-Winter. Aber keine Sorge: Trotz Stimmungsverstimmungen habe ich keinerlei Neigung zum Alkoholiker; mehr als zwei Gläser trinke ich eh nicht, von einer Geburtstagsfeier abgesehen. Zuletzt habe ich hingegen auch mal einen Koffein-Entzug durchgemacht. Das war nicht lustig – aber hilfreich. Ein kleiner Espresso alle zwei Tage am Vormittag reicht seither locker, um bis spät abends angeregt und angenehm wach zu sein. Anlässlich dieses Sommeranfangs möchte ich dann auch mal wieder aus meiner Blogabstinenz herauskriechen, das eingerostete Schreiben wieder hochfahren und ein paar Alben empfehlen, die mich gut durch die letzte Zeit gebracht haben.

Ganz wunderbar: das intensive Ambient-Album „Sutro von Christina Chatfield, acht Tracks, rund 66 Minuten, gibt es leider nicht in physischer Form, daher habe ich mir die Bandcamp-Dateien auf CD gebrannt, ganz altmodisch, denke aber, dass das auch als Kopfhörer-Album super funktioniert. Mich zieht das episch schwebende Album der kalifornischen Elektronikmusikerin bereits seit März stetig in den Bann und zählt zu den von mir am häufigsten gehörten Alben in diesem Jahr. Es lässt sich hervorragend von dieser sanften Energie hinfort treiben.

 

 

 

 

Ebenfalls aus Nordamerika, aber aus einer vollkommen anderen Ecke (und Szene) und erst jüngst erschienen: Allison Russells erstes Soloalbum Outside Child. In Montréal geboren und aufgewachsen, lebt die Musikerin nach jahrelangen traumatischen Erfahrungen mittlerweile in Nashville. Als Schwarze in der Country-Hochburg sticht sie heraus – ebenfalls in Tennessee lebt ja die gleichaltrige Valerie June, deren neues Album mir, erwartungsgemäß, ebenfalls sehr gefällt; es ist stilistisch ähnlich lose und frei, eingängig und stimmungswechselhaft, doch Allison Russells Themen hier sind weitaus aufwühlender, und die Mischung aus dunklem Blues und Americana und Soul passt da hervorragend. Eine eindringliche Liedersammlung, deren Tiefe und Komplexität sich langsam entfaltet und lange nachwirkt.

Zwei Alben mit langen, gedichthaft und leidenschaftlich gesprochenen Texten – beide zudem aus England, beide so unterschiedlich wie nur vorstellbar, auch in der Art des Vortrags, sind, erstens, die derzeit von mir am liebsten gehörte Debüt-LP des Quartetts Dry Cleaning, produziert von John Parish, seit Jahren stets eine sichere Bank für klasse Alben: drei junge Männer aus London, die mit einem recht reduzierten Instrumenten- und Stilarsenal einen frappierend wandelbaren IndieRock vorlegen, der hier und da an die von mir stets geschätzten Sonic Youth erinnern, andere denken wohl u.a. an Wire – und dann haben sie mit einiger Überredungskunst eine befreundete Illustratorin, bildende Künstlerin und Lyrikerin dafür gewonnen, zu dieser Musik auf trockene Weise latent surreale Texte darzubieten. „Deadpan“ wird diese Art des Vortrags gerne genannt, nicht wenige sehen bzw. hören Parallelen zu Kim Gordon und Laurie Anderson, was ich gut nachvollziehen kann, beim Hören allerdings denke ich daran nie. Toll, wie diese Band über zehn Stücke mit feinen Tempo- und Stimmungswechseln die Energie und Intensität des gemeinsamen Performens steuert und variiert. Die Texte sind durchaus fesselnd und spannungsreich in ihrer Musikalität, vergleichbar gelingt es Kate Tempest eine Grenze von Lyrikvortrag und Rap auszuloten.

Apropos, zweitens, das neue Album des karibischstämmigen, in England hochgeschätzten Poeten und Romanciers Anthony Joseph, der auch kreatives Schreiben lehrt, knüpft da sehr gut an. Entdeckt habe ich sein Werk, als die von mir sehr verehrte Meshell Ndegeocello sein famoses Album „Time“ produziert (und darauf mitgespielt) hat, seine bislang vier Soloalben tauchten seither zuverlässig in meinen Jahresbestenlisten auf. Auf diesem neuen präsentiert der Mittfünfziger seine Musik weniger all over the place oder opulent als etwa auf den exzellenten Vorgängern „Caribbean Roots“ und „People of the Sun“, hat eine kompakte, jazzige Band zusammengestellt, die ordentlich Zunder gibt, auch Shabaka Hutchings ist wieder dabei, und seine Texte gehen gewohnt vom Persönlich-Poetischen übers Gesellschaftskritische ins Politische, wie sein diesmal flammender Albumtitel bereits ankündigt: The Rich are Only Defeated when Running for their Lives. Auch Anthony Joseph sollte jene, die etwa Kate Tempests Energie oder die Eindringlichkeit des famosen Werks von Moor Mother schätzen, ohne Probleme ebenfalls ansprechen, mich erinnert er allerdings immer wieder auch an Wadada Leo Smith, wegen der Präsenz und der engagierten Themen und gerade auch wieder aufgrund der „sprechenden“ Titel. Wadada hat im übrigen aktuell sogar zwei neue Alben bei seinem Hauslabel, dem finnischen TUM Records, parat, beides 3-CD-Alben, eines davon mit Bill Laswell und Milford Graves, das andere komplett solo. Bislang kenne ich nur letzteres, es trägt den allernaheliegendsten Titel, Trumpet, und es wurde im Sommer 2020 in einer alten Kirche im Süden Finnlands aufgenommen, wo wir vor haargenau zehn Jahren, im Juni 2011, auch ein improvisiertes Konzert gefilmt haben, mit Frode Haltli, Maja Ratkje und zwei Finnen. Im fertigen Film wurde es zwar nicht verwendet, aber es hat mich jüngst gefreut, die Beiheftfotos mit Wadada in und vor dieser Kirche zu sehen, auch weil ich das Angebot hatte, im Mai eine Albumsession mit ihm und Andrew Cyrille in Brooklyn filmisch zu begleiten, was aufgrund der Corona-Beschränkungen leider nicht möglich war.

Sehr speziell — um nicht gar zu sagen: ein Album, in das man sich einarbeiten muss — ist Maxwell Sterlings Turn of Phrase. Ich habe die LP „blind“ bestellt [bzw. müsste man korrekterweise eigentlich sagen: „taub“ gekauft…], nachdem ich eine enthusiastische Rezension mit der Überschrift „Modern Classical trifft auf IDM auf einem wahrlich atemberaubenden Album“ las. An sich zwei Genres, die mich üblicherweise nicht hinter dem Ofen hervorlocken – hinter „Modern Classical“ verbirgt sich allzu oft Pseudo-Tiefgründiges bis Banales im Minimalismus-Gewand, das mich oft langweilt, in der IDM-Schublade erwarte ich vorwiegend Musik im WarpRecords-Stil der 1990er — wovon ich zwar sehr vieles kenne, aber über 20 Jahre nach Ende der Neunziger (und seither konstant gelungenen bis großartigen Autechre-Alben) nicht wirklich Bedarf verspüre, neue Veröffentlichungen im Revival-Stil zu erwerben. Mr Sterling, dessen vorige LP ich nicht mehr erwischte, indes macht durchaus ein völlig eigenes Ding, und die oben zitierte Überschrift trifft in der Tat den Nagel auf den Kopf: eine solche Verzahnung, Verschmelzung der beiden Klangwelten kommt einem nicht alle Tage unter. Das erinnert mich wieder einmal daran, wie bedauerlich es doch ist, dass Mira Calix (Südafrika+Suffolk) nach ihren genialen Arbeiten auf diesem Terrain seit so vielen Jahren als veröffentlichende Komponistin verstummt ist. Speziell ihr drittes Album Eyes set against the Sun (2007)  ist ein Klassiker dieser Stil-Verbindung, die nach meiner Kenntnis nicht viele empfehlenswerte Platten hervorgebracht hat, 2018 – Teil meiner damaligen Top 3 – auch Lageos von Actress (Darren Cunningham) und dem LSO.

Sterlings „Turn of Phrase“ arbeitet zwischendurch mit Detroit-Anleihen, verfremdeten Sprachsamples und manch anderen schwer zu verortenden Klangelementen; ein ziemlich großartiges Stück ist dann kurz vor Schluss die acht Minuten lange Kollaboration Tenderness mit der mysteriösen Poetin Leslie Winer, die einst mit Burroughs und Basquiat zu tun hatte und seither immer mal wieder auf Avantgarde-Alben auftaucht (u.a. Carsten Nicolai, CM von Hausswolff, Jon Hassell oder auch dem 1987er, nach wie vor 5-Sterne-Debüt von Sinéad O’Connor).

Abschließend noch zwei kleine (Lese-)Empfehlungen ohne viele Worte am Rande: Ein Hinweis auf das neue, wahrlich afrofuturistische Album der schillernden Dawn Richard, das im „New Yorker“ schön gewürdigt wurde. Und sehr gefreut hat mich der wertschätzende Text zum 40. Geburtstag von „The Fox“, Elton Johns gar nicht typischem „lost gem“ aus den Jahren, als er weder noch mit seinen „Klassikern“ der Siebziger beschäftigt war, noch bereits in den MTV-Achtzigern angekommen war, die mit dem 1983er Revival „I’m still standing“ begannen.

2021 28 Apr

Beyond The Hits

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This song evokes the abject lostness of King’s Cross so perfectly, this site of historic battles where people arrive in London from The North and Scotland and where they return to, to leave. At the time this song was written, and until recently, the area was quite empty but for remaining sections of bombed out streets, warehouses – some of which were clubs – and a nature reserve. It was like an embodiment of the dark side of London’s anonymity with small oases in it. Now King’s Cross is home to the Eurostar, Amazon, Google and St. Martins it’s nowhere-ness seems amplified. No matter how many fancy buildings go up you can still sense Boudica’s ghost and faintly hear the strains of a sad song like this one as you get your overpriced oat latte.

 

… and much more – Lesetipp für Jan (and other fans of British pop music)


 
 

In 2020, I was probably at only two concerts – Silent Fires in February, and Pericopes in October – both of which are bands with pianist Alessandro Sgobbio, who graduated at music academies in Parma and Oslo, and that is why many of his projects have been taking place between Norway and Italy. The striking Silent Fires album, Forests, was one of my top Nordic releases 0f 2019, available through the enthusiastic (predominantly) jazz label AMP Music and Records, founded in 2014 and managed solely by Oslo-based jazz drummer Anders Thorén. To this date, AMP has released more than 70 albums, among them such highly recommended favourites of mine as Ayumi Tanaka’s debut trio album, Memento, the original project Modes for all Eternity by WAKO & Oslo Strings, or the highly inspired trio Ground 71 from Northern Italy. Just recently, AMP changed the logo and design approach, and Alessandro is back on the label with the debut album of his project Hitra, Transparence, described as a genre-fluid journey into imaginary, lost and hidden places.

 
 

I see that you wrote all the music and are mentioned as producer. So is Hitra rather a project based on your ideas or more like a full-band project of four equals?

 

Yes, I produced the album and wrote the music, but I think that the best way to describe this project is an open musical encountering of four musicians and their own personal voices. It’s nice for me to see and hear how this polyphonic dialogue could well re-shape the compositions (and the improvisations, of course) with a deeper level of a creativity and meaning. Also, some of them are quite structured, some other are wide open, but overall there is «zen» freedom in the way we can approach, interpret, dismantle or improvise in between our repertoire.

 

That „zen“ approach of the music is something I feel is very strong on this album. Interestingly, it reminds me of another recent Italian-Norwegian project: Michele Rabbia, Eivind Aarset and Gianluca Petrella released an album called “Lost River”. There’s no piano on that album, though. You mixed the music with Stefano Amerio in Udine, who also recorded and mixed the “Lost River” album. In any case, your album is a beautifully unique one, stylistically, and also quite different from lots of other albums in the contemporary jazz section, on AMP as well as in general. Which references did you have in mind when you developed the music? 

 

During that period I was mainly working on my own self-perception and development of my musical ideas. The challenging situation of moving every six months (!) to a new city, music academy, apartment and spoken language (Norwegian, Swedish and Danish languages are so similar and yet so very different!), has played an important role in  pushing me towards that direction. That being said, the music on this album has a quite strong connections with my busy daily book-reading activity of that period. I remember that, for many days, I was deliberately stretching my days between silence and reflection, with a book in my hands or a grand piano in front of me, with paper and pencils ready for writing down ideas. But – of course – I was listening to a lot of music during that process, mainly checking out artists who have been developing a clear, energetically strong and personal voice. And it was definitively a wide range of intense listenings – from Arvo Pärt to Robert Glasper, with PJ Morton and J. S Bach in between – and multiple inspirations from specific works from Misha Alperin, Jon Balke, Anouar Brahem, Joni Mitchell, Christian Wallumrød, Kaja Draksler, Kayhan Kalhor and Vijay Iyer, among others.

 

What was the initial inspiration for the album?

 

A few years before moving to Oslo, I was reading a book by French writer Georges Perec and I noticed his curious mention to the lost city of Lebtit: such a fascinating story that resonated in my mind for a while. After that, other related references and readings surfaced and made that first inspiration more solid and valuable. The hidden, abandoned, demolished or imaginary places became the leitmotiv of the album, and I feel that the music included in Transparence organically matches this vision.

 

So how did Hitra as a band start? 

 

It took me some time to find the «right» musicians, but today I can say that I like a lot this line up! [Drummer] Øyvind Skarbø and I shortly played together a mini trio set (with trumpeter Hilde Marie Holsen) at my master admission at the Norges Musikkhøgskole in early 2016. In 2017, a few months after my arrival in Norway, I met [bassist] Jo Berger Myhre and asked him to be part of this project. We started rehearsing a bit in that first trio format, pretty much improvising, with no composed material at all. We just set up the instruments and started jamming for some hours. When the Norwegian Music Academy offered me a «concert + daily recording session» combo, I felt that could be a good opportunity to work on more composed material. Øyvind, Jo and I agreed on adding a fourth member to the band, and the choice immediately came to [guitarist] Hilmar Jensson, who was teaching at the Academy. I asked him if he would have been interested in joining this project – as you know, he said yes!

 

When you first told me about this project about a year ago, I was surprised to encounter the island Hitra again. It’s a fairly big Norwegian island, but it’s located in a region that not a lot of people outside Norway know much about. What is your connection with Hitra — or why did you choose that name for the band?

 

I have never been to Hitra, but I was immediately and enormously inspired by the sound of the word Hitra itself: such an enigmatic perfect word for our metaphoric island of foggy lights, hidden places and sunken cathedrals.

 

I very much like the concept of the multilingual track titles. How come you have two German titles among them?

 

Those two titles carry a special weight in the imaginary journey painted in this album. That’s actually due to my admiration for the work of poet Rainer Maria Rilke. The term “Künftiges” (future things) has a quite eschatological message, and “Lebenslauf” suggests a “life path” that can be physical and spiritual at the same time.

 

We spoke about your ideas for a cover image last autumn, when you were in Berlin to perform your previous album. I remember the title “Transparence” had been there already. The photo on the cover connects pretty smoothly with another AMP album released around the same time, by Pål Nyberg. When and how did you come across Anita Soukizy’s work in the first place? 

 

We had a first connection more than a year ago, during the promotional tour of my previous album Forests. Anita has a particular predilection for the Scandinavian music scene, so we were already in touch regarding that specific topic. Last February — after some concerts in Oslo, Berlin, Paris and Porto — with Silent Fires we finally landed in Milan for our last tour gig, but on that same day our concert got canceled (and the first official Italian lockdown started). Since the gig was not happening, we took the opportunity to make a long band interview with Anita, and also a mini video shooting. That was the beginning of our collaboration.

The first album cover reference I had in mind for Transparence was a foggy, undefined night cityscape. I asked to a few photographers for options in that direction, including Anita Soukizy (and yourself). What happened is that Anita sent me also an extra selection of more-abstract shots. While I was sharing these options with Anders Thorén, we both agreed that, among all options, there was one image in particular that felt quite accurate in visually delivering Transparence’s liquid atmospheres, so we went for it. I agree with you — its style matches the Pål Nyberg album cover, but it is only a (very good) coincidence.

 

What’s the idea behind the video teaser for the album?  

 

The idea of a night cityscape reference came back only after the album artwork was finalized. I was starting to think about an album EPK video, but then I remembered that Anita Soukizy mentioned, during a phone call, the existence of some unreleased night video shots she took in Milan. That footage has been included in the video teaser (where you can hear the opening track, “Lebtit”, played in its entirety), and I am happy I could finally materialize my very first visual intuition for this album.

 


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