Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Watch it here.

 

2019 7 Jun

A diverse trio of video portraits

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Please enjoy three quite diverse videos about 1984, 2001 and 2014.

This time with a look „behind the scenes“:
 
 
 


 
 

 

2019 7 Mai

1987

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I made this new and entertaining video about 1987.

 

 

2019 29 Apr

ECM in the Seventies and Eighties

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Good morning,

 

here is another short portrait of an ECM-related photographer from the past, filmed in Nürnberg last year,

 
 
 

 
 
 

as well as a nice portrait of composer Gavin Bryars, which I filmed in the Midlands a couple of weeks ago.

 
 
 

 

2019 10 Apr

Barry Guy and Maya Homburger

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Here’s another video that has become somewhat epic, but then again it’s with the one and only Barry Guy who has been with ECM since the early 70s. If you’d like to hear the stories behind these interesting graphic scores (and more), please enjoy this visit in the small Swiss village where he lives with his longtime partner, baroque violinst Maya Homburger.

 

 

2019 28 Mrz

Juan Hitters in München

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Schon im letzten Jahr gedreht und geschnitten: Ein kleiner Spaziergang mit Juan Hitters am herbstlichen Isarufer.

 

 

 

 

2019 26 Mrz

ECM in 1977: Hubris

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Some of you have been waiting for it. Here’s my extensive „interview“ with Richie Beirach (one part of it, at least). Enjoy!

 

 

 
 
 

Obituary on the 4AD website.

 

 

 
 
 

Guten Abend,

mein Name ist Ingo Biermann, und falls Sie jetzt eine kunsttheoretische Einführung erwarten, muss ich Sie enttäuschen: Ich bin kein Kunstwissenschaftler oder Galerist, sondern Filmemacher, in den letzten Jahren vorrangig im Dokumentarfilm; in dieser Tätigkeit habe ich eine ganze Reihe von Filmen und Videos für Ausstellungen und über Künstlerinnen und zeitgenössische Kunst gemacht – weshalb man vielleicht sagen kann, dass ich als Fachfremder dennoch etwas zu diesem [hier gezeigten] Werk bzw. diesen den hier zu sehenden Werken sagen kann.

Nun begleite ich die Arbeit von Frau Scharp schon seit einigen Jahren, seit ihrer Studienzeit an der [Universität der Künste], um genau zu sein, und ich konnte somit einige Entwicklungen und Veränderungen unmittelbar mitbekommen. Nachdem die Arbeiten aus dem früheren Multimedialen und deutlich Gegenständlicherem nun über die Jahre hinweg sehr viel minimalistischer und grafischer geworden sind, sind sie auf der anderen Seite eigentlich sogar noch erzählerischer, erzählender geworden.

Auf den ersten Blick denkt man womöglich, da sei nicht viel zu sehen. … Schaut man schnell hin und hat’s erfasst und begriffen. Aber wie das Beobachten der Betrachter zeigt (wie gesagt, ich bin Dokumentarfilmer, das heißt ich bestreite meine Berufstätigkeit im Beobachten von Leuten – und darin, das Beobachtete in eine Erzählung zu transformieren), sieht man – also ich – doch, dass jene, die sich nicht mit dem schnellen Blick begnügen, eben auch mehr sehen, mehr erleben. Wir sehen nicht nur Grafik und Muster und Raster und Form … reduzierte Form … minimalistische Bilder… sondern wir sehen Erzählungen in den Bildern.

 
 
 


 
 
 

Und wenn ich „Bilder“ sage, dann meine ich natürlich nicht nur diese [→Punktezeichnungen] zweidimensionalen, diese Zeichnungen und Grafiken, sondern auch das Objekthafte; das sind Bilder im Raum, die weit mehr erzählen, als eine flächige, grafische Zeichnung es tut. Einer der wesentlichen Reize dieser Arbeiten liegt darin, dass sie sich den Raum nehmen, also hier [→Schnittzeichnungen] z.B. ganz offensichtlich: Die einst zweidimensionale Papierfläche wird durch Bearbeitung, d.h. das feine Ausschneiden aus Papier, und natürlich auch durch die Präsentation [hier in Holzrahmen] zu einem Zeichnungsobjekt, zu einer Zeichnung im Raum, – diese Zeichnungen gibt es, nebenbei bemerkt, in leichter Abwandlung auch ohne den Holzrahmen, da wird das noch deutlicher – zu einer Zeichnung, die den Raum ergreift und sich so ihre Umgebung aneignet, sich selbst zu mehr erweitert, als das eine (gerahmte) Zeichnung könnte.

Und wenn ich eingangs gesagt habe, dass die früheren Arbeiten – die der Studienjahre, die schon damals in Ausstellungen sehr positiv aufgenommen wurden, eben weil sie – etwa als Videos oder Objekte… da gab es z.B. eine Zitrone, aus der Haare zu wachsen schienen, oder ein Stück Butter mit herauswachsenden Haaren… – offenkundig, also multimedial, erzählten, dann sehen Sie, dass diese Multimedialität heute noch immer Teil der Arbeiten ist, nur eben souveräner und feinsinniger, auf andere Weise überraschender als früher.

Stellen Sie sich vor diese Arbeiten versuchen Sie, hinzuschauen: Das sind keine abstrakten Grafiken, die reine Formspielerei betreiben, sondern jede für sich kleine Erzählungen. Und wenn sie zusammengeführt werden zu einem größeren, mehrteiligen Werk wie hier [→ 7-teilige Punktezeichnungen] oder dort [→ 6er Reihe aus Schnittzeichnungen], dann entsteht auch eine größere und entsprechend vielgestaltigere Erzählung.

Diese Arbeiten erzählen zwar von Materialität, die sich zusammensetzt aus „Cuts“ und „Pieces“, aber zugleich erzählen sie uns über diese Fragmentierung und Neuzusammensetzung auch etwas über uns selbst, die wir davorstehen und unsere eigene Erfahrung darin widergespiegelt sehen, erleben. Das Material wird also sowohl als solches offenkundig – und ohne Umwege thematisiert, aber nichts hier erschöpft sich in rein abstrakter Materialspielerei. Denn die Arbeiten streben an, das „kaum Wahrnehmbare erfahrbar zu machen“:

Schauen Sie hier [→ Graphitschnitte]: Die Grafik geht in den Raum über; das nehmen wir wahr. Die Grafik ist aber selbst schon dreidimensional, genau genommen in dreifacher Hinsicht und im doppelbödigen Sinne:

Das Papier wurde [erstens] ganz geometrisch seiner Flächigkeit entledigt, indem diese Kästchen sorgfältig mit dem Skalpell entlang der gedruckten Linien herausgeschnitten wurden. Das passierte auf eine mühsame Art und Weise, die nicht mechanisch, sondern organisch die Geometrien nutzt (eben weil sie von Hand ausgeführt wurde und auf diese Weise ausschließlich Einzelstücke entstehen), erzählt also durch diesen Prozess von der Künstlerin selbst, nicht zuletzt schon dadurch, dass der Entstehungsprozess sichtbar bleibt, die strengen Geometrien der gedruckten Linien nie rein erhalten bleiben, sondern bspw. Leerstellen und Brüche entstehen, wenn etwas abbricht oder nicht 100% perfekt herausgeschnitten wurde. Oder hier bei den Punktezeichungen, wo die verschiedenen Zeiträume, über die hinweg diese großen Arbeiten entstehen, sichtbar bleiben.

Dann [zweitens] wurde das subtil dreidimensionale Bild mit Hilfe von Graphit weiter ins Objekthafte geführt und noch individualisierter (→ jedes einzelne wird also zu einem für sich stehenden Objekt). Ganz besonders spannend finde ich hier, dass durch die Wahl des Materials ein unmittelbarer Bezug zur Zeichnung hergestellt wird (mit Graphit wird nicht auf das Papier gezeichnet, wie wir das an sich von Zeichnungen kennen, sondern mit Hilfe von Graphitstaub wird das komplette Papier vom Material Graphit vereinnahmt, es gibt sozusagen mehr Graphit als Papier – was wir auf ähnliche und verwandte Weise auch hier nebendran sehen können [→bei solchen Arbeiten, die sich aus unzähligen Graphitminen zusammensetzen, welche zu zu Strukturen und Reliefs angeordnet und auf den Untergrund aufgetragen werden] und dort drüben, wo ganze Graphitblöcke, ebenfalls in klaren Strukturen auf dem Untergrund angeordnet wurden, aber die Geometrie sich in Auflösung befindet, weil es eben nie um ein mechanisch perfektes Ergebnis geht, sondern die Irritiationen und organische Unperfektion wichtiger Teil der Arbeit sind; in beiden Fällen bleibt der Vorgang der Zeichnung gewissermaßen erhalten.

Nun hängt [die Grafik] hier und wird auf der dritten Ebene raumgreifend, verhält sich zur Oberfläche und der Materialität der Wand, der Tapete und des Raums, reagiert auf die Lichtverhältnisse [sie sehen hier ganz klar den Schattenwurf, der Teil der Arbeit ist], bei Tag den Verlauf des Sonnenlichts oder den Schatten der Betrachter, die davorstehen…

 
 
 


 
 
 

Also es geht nicht nur um die Materialität, nicht nur um die raffinierte, ungewöhnliche Räumlichkeit der Zeichnung selbst, nicht nur um die reine Attraktivität dieser ansprechenden Bilder, und um ihre metaphorische Ebene (Stichwort: Graphit auf Papier, Stichwort: antiquarisches Papier) und die damit verbundenen Assoziationen, sondern es spielt auch die Zeit eine wesentliche Rolle, und das sehen wir, das erleben wir, das macht die Arbeiten zu kleinen Erzählungen, die in diesem Raum (bzw. welchem Raum auch immer sie hängen) – und natürlich auch im Gesamtwerk und im größeren Kontext – Teil von größeren Erzählungen sind – und die zudem miteinander kommunizieren, wie sie hier klar an den sich [im Raum] gegenüberliegenden Arbeiten – hier die Schnittzeichungen, dort die Graphitbilder – erleben können.

Und die Frage: Kommunizieren sie auch mit Ihnen? Ich meine: Ja. Aber zuhören müssen sie natürlich selbst.

 

[Galerie Kuckei+Kuckei // bei der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt erwerbliche Unikate // Ausstellungskatalog Rasterfahndung, Kunstmuseum Stuttgart // Dokumentarfilm „Neun Frauen“ (2011)]

ijb: Hello Leonie, last year I had seen the SWR documentary about you, which was impressive with its balance between personal, yet not private, insights on the one hand and the more professional and performance-oriented chapters as well as the highly supportive and appreciative interview contributions from your teachers, among others, on the other. After all, it’s not common for a student or beginner to be honoured with such a detailed television portrait. How did this documentary come about?

 

Leonie Klein: In 2015 I had a scholarship from the Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP). As part of this scholarship, I played concerts in the state of Rhineland-Palatinate (Rheinland-Pfalz) throughout the year, including at SWRlive! at Funkhaus Mainz. So I drove off with a sprinter full of instruments and was very happy to be allowed to give a concert at this kind of broadcaster. And this concert evening was simply wonderful: And not only due to the fact that they provided people to carry my instruments … ;) On this day I could see for the first time a station like the SWR from within and could experience for one day how work is done in this kind of media house. And I was so fascinated by that very experience that in the summer I did an internship in the editorial department of „Landesart“ and then went on to study „Music Journalism for Broadcasting and Multimedia“ at the Karlsruhe University of Music alongside my drum studies. Naturally, during the internship everyone always saw me as the drummer and not as the journalist, so on the last day I said goodbye with a small office concert. That was my first contact with SWR. And then about a year later I played a concert in Neuwied, where SWR2 editor Sabine Fallenstein became aware of me and offered to produce a CD a little later. And then everything came together: I produced the CD with SWR, and the editor Julia Melan was so excited about „The sound worlds of Leonie Klein“ that she wanted to make a film to accompany the CD production.

 
 
 

© Charlotte Oswald

 
 
 

You appear very natural in your demeanor and your statements – anything but youngstar-like affected. How much do you think about presenting yourself as an artist, as a musician in this competitive and ego-populated professional environment, or about, well, „orchestrating“ the accurate career steps?

 

I try to think about it as little as possible and just do what I think is the right thing to do. And fortunately, I’m usually so busy that I don’t have time to think about it. The worst thing is when you have to pretend just to be competitive, since you only want to make music.

 

I can easily relate to that. My studies in film directing were essentially art studies, free of market-oriented courses and lessons. That can be as good as it can be disadvantageous, depending on how you look at it. Did your teachers or mentors prepare you for all the non-artistic stuff you have to fight with when you want to stand your ground as a soloist in the „business“?

 

I really had to work out most of it myself and simply learn from my own experience. I was on the road a lot during my studies, gave a lot of concerts, was able to make a lot of contacts and very quickly understood that it was not enough to play well as a soloist. Thomas Höfs, my teacher for orchestral percussion at the music college (Hochschule für Musik, HfM) in Karlsruhe, has always made it clear to me that this business is very hard and that as a soloist you can not only rely on your musical skills, but you have to be always ready for anything. Yet to find the right way and then go it, I was on my own.

 

You’ve mentioned music journalism. Have you, during the years of your percussion music studies, been thinking about a „plan b“? Considering that solo percussion doesn’t exactly convey the glamour image often attributed to soloists on the violin or piano, one cannot avoid the question: What does one do if it proves impossible to „survive“ on what one has studied for years?

 

I have been working on a „plan b“ since my bachelor’s degree. Since then I have been studying not only percussion but also „music journalism for radio and multimedia“ at the HfM Karlsruhe. I will graduate in this August and I can see myself working in this profession alongside practical music making.

 

In addition, of course, the selection of pieces or composers offered on your first album are not exactly catchy pop tunes. For drums there is nothing like Für Elise, Moonlight Sonata or Sibelius solo concerts, all of which will always win the audience over, even if they are only played in a mediocre way. First of all: I feel that your career path is highly impressive and deserves respect. In the documentary we can see the passion and commitment you put into this music, a music that is rather odd for most listeners, even those who like „classical“ music or rhythmic music such as groovy jazz or contemporary electronic music. Stockhausen and Lachenmann, for example, are not exactly considered Germany’s most popular composers. Can you recall what it was like for you to discover these composers‘ works? Was it more a fascination with the formal or the technical – or did you immediately get emotionally involved?

 

Before I entered the music college, I had only a very limited set of instruments at my disposal and the pieces by Stockhausen or Lachenmann were unthinkable for me at that time. But then I arrived at a college which opened all possibilities for me. At that time I had no idea at all about contemporary music and had to find my very own connection to it. For a year, I intensively studied Stockhausen and his work Zyklus. I read a series of books about serial music, about Musique concrète instrumentale and got to learn about the most renowned composers since the 1950s and their music. So it was more the historical/scientific approach that introduced me to this music. Then work began on the instrument: How is this music supposed to sound? As a performer, how much freedom do I have? How do I phrase this music? And that was the beginning of a very long journey, on which I myself had to understand and get to know a kind of music that somehow intrigued me, but at the same time was so difficult to play that it took a lot of discipline and perseverance to follow this route. And I have to add that deliberately I only rarely worked with a teacher because I wanted to discover music independently and not just walk in someone else’s footsteps.

 
 
 

 
 
 

The repertoire featured on your CD comprises almost entirely „big names“ – from the great master Xenakis to Stockhausen, who is often seen as a somewhat crazy megalomaniac, to Lachenmann, whose influence many contemporary composers have described as formative, to Nicolaus Huber and Peter Eötvös, who may not be known to everyone, but who are also highly esteemed among music lovers. Was there a certain narrative arc or a kind of principle of order why you chose these five composers and works – or are they simply „favourite pieces“?

 

Stockhausen was actually the bedrock for this CD. It was the first contemporary drum solo I have ever practiced. Next up was Lachenmann, who in Intérieur I uses a similar set of instruments, but the music is entirely different. I was fortunate to get to work with Lachenmann in person which is one of the reasons why I have a very special relation to this piece. And Psappha by Xenakis is one of the three milestones of percussion solo literature. These three works have taught me to understand contemporary music and how to perform it. They have been with me for a very long time and they mean a lot to me personally. At the same time these three works in combination are also a part of music history.

 

Nicolaus A. Huber’s work stands in contrast to Lachenmann: Both studied with Luigi Nono, and I wanted to juxtapose these two composer personalities on the CD. One teacher – two students – two different ideas of music. And then there is Peter Eötvös: his work should prove that, in comparison to the previous pieces, you don’t always need a large set of instruments to keep a percussion soloist busy and bring the instrument to full fruition – at times even a single timpani will do. The CD presents a cross-section of 50 years of percussion solo literature and the individual pieces could not be more different. The CD covers the whole scope of percussion solo literature and it has to be said that all these pieces have never been played by one female performer before. Obviously, they are something like my „favourite pieces“, but that’s partly due to the fact that I myself got to know percussion as a solo instrument in contemporary music from a a perspective of music history.

 

And what about the new work by Johannes Fischer (born 1981)? Did he write it especially for you, even for this CD – or how did the contact come about?

 

Johannes Fischer had already been thinking about writing a solo for a prepared vibraphone for a long time and he picked up this idea for the CD and wrote the piece down. Back then I had been looking for a new piece for the CD with a tonal reference (a piece for mallet instruments) and since there was very little time to commission a composer and I knew that Johannes Fischer was composing very accessible music for percussion, I got in touch with him.

 

Not being a musician myself (but having always on the lookout for new musical discoveries in all genres), I would be very curious to know what kind of music you like to listen to besides the music that is your job.

 

I am very much at home in classical and contemporary music. If I listen to music consciously in my spare time, it is usually in concert. When I do, I go to concert halls, theatres or contemporary music festivals. Occasionally I listen to other music such as rock, pop or jazz.

 

So, having finished and released the album, which direction are you heading in? Are you deliberately on the lookout for new styles, new directions – or are you going to delve even further into this direction?

 

I will continue to explore this direction for now. From a musical point of view it is certainly rewarding and because of the CD my name is immediately being linked to this style of music, a fact I can of course make good use of.

 

Which other composers‘ works do you perform currently or would you like to perform in the future?

 

I am currently working on a work by Joachim Krebs, Rhizom II, which is based on Steve Reich’s Minimal Music. Later this year I am going to perform Peter Eötvös‘ work Speaking Drums for percussion and orchestra, which he will conduct himself.

 

How about going more towards improvisation, towards playing in ensembles, towards jazz perhaps?

 

I must say, I do enjoy improvising. But I am well aware that improvisation entails a whole new musical world, you need time to get immersed in it, which I am currently short of.

 
 
 

© Andreas Orban

 
 
 

What preconceptions are you confronted with occasionally – or repeatedly – when it comes to your artistic activity?

 

I am often told „But this is not music you are playing“ or „Can’t you just play something nice?“ or „One can study something like that?“ But I also have to mention that I receive a lot of reactions in concerts and also now with the CD, proving that it is well worth continuing, even if there are people who disagree and don’t really understand what I am doing.

 

Finally, what does the album title mean to you – is this more than a play on words, simply a result of the works‘ titles?

 

Of course, on the one hand, it’s a word play made for the titles. On the other hand, I do like the title very much as it highlights that every single piece on the CD has a unique significance and value. Each piece has its unique character and has to be re-discovered through the listening process. Thunder is associated with a loud, noisy event at first, but it is also the quiet moments that follow the rumble. They often exist in such an unspectacular way and we rarely take notice of them. The CD is supposed to show that drums don’t always need to be fast and loud, but that the gentle sounds are just as worth listening to and with their intensity and energy can outshine the loud ones.


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