Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2021 29 Apr

Spooky

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Der lila Streifen auf dem Foto ist weder ein Blumenfeld noch liegt es an meiner Kamera. Was könnte es sein?

 

2021 24 Apr

Die Welt in Reichweite

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(left mouse click please to enlarge the pics)

 

Auf den Fotos sieht man, dass die Fischer die Methode pole and line für den Fang benutzen. Das ist eine nachhaltige Methode, die sich nur auf den Thunfischfang konzentriert und alle anderen Fischlein weiterschwimmen lässt.

 

Mr. Bojangles

Dance

 

Klaus Theweleit hat jetzt den Adornopreis von der Stadt Frankfurt bekommen – das freut mich.

Klaus Theweleit ist ein origineller Vielschreiber, der mit seinen „Männerphantasien“ Kultstatus erreichte. In dem Buch / den Büchern geht es um den „soldatischen Mann“, der aus Angst zu Gewalt neigt.

Gestern Abend hatte ich hier auf El Hierro das Vergnügen, einem Mann zuzusehen, der seine Angst mit dem Rhythmus seines Körpers kontrolliert. Oder war das gar kein Mann, sondern ein Instrument, das mit Körperteilen Klänge hervorzaubert? Jep Meléndez (1972-) heißt der Body Künstler, der mit seinen „piedes y manos“ jedes Schlagzeug ersetzt.

Doch der Reihe nach. Das Konzert wurde mit einer traditionellen, kanarischen Melodie eröffnet, mit Tomás Fariña (1985-) an der Gitarre. Hinzu gesellte sich der große Meister an der Timple, Benito Cabrera (1963-) mit einer einfachen Tanzmelodie. Das war eine sehr gelungene Einladung, den Tänzer nun auf die Bühne zu bitten. Mit Mütze und Maultrommel shuffelte sich Jep Meléndez über die Bretter, fängt an zu klopfen und zu schlagen. –  Ist das nicht Schuhplatteln, wer haut sich denn selber gern, frage ich mich einen Augenblick. Benito beginnt eine traditionelle Weise auf seiner Timple zu spielen, zu gefällig für den Body Performer, der jetzt nur beide Hände im Einsatz hat. Er klatscht, der Claqueur. Dann wird der Rhythmus lebendiger, ich höre Anleihen von Joni Mitchell‘s The Wind is in from Africa / (Carey). 

Jep am Tisch. Ah, so klingt es, wenn der Postmann Briefe stempelt. Leise kommen feine Töne von der Gitarre hinzu, vermischen sich mit dem Maschinengeräusch, das aus seinen Armen kommt! Benito spielt auf, schlägt die Timple. Jep nähert sich mit einem Sandsack, lässt die weißen Körner auf den Bühnenboden rieseln. Mit nackten Füßen reibt er gegen den Sand. Wir befinden uns nur 100 km von Afrika entfernt. Wer assoziiert da nicht das Naturgerassel einer Kalabasse. Tomás Fariña schaut entzückt hinüber zu Jep.

Das nächste Stück hat mir am besten gefallen. Benito beginnt mit einem Solostück. Jep nähert sich ihm steppend auf seinen schwarz-weißen Schuhen mit braunem hohem Holzabsatz. Die musikalische Kommunikation zwischen den beiden läuft perfekt. Das ist Fusion pur zwischen Tradition und Avantgarde. Jep stammt aus Andalusien, ist mit Flamencoklängen aufgewachsen, hat dann in New York Stepptanz, Jazz und afro-kubanisches Schlagzeug studiert. Er steppt großartig zu Benito‘s Timplesound. Und beendet es mit einem gewagten “Hop“. Ich habe zum ersten Mal einer body percussion beigewohnt. Beeindruckend wie der Körper dem traurigen Klangspiel mit schwerfälligen Gliedern‚ parallello ‚ bietet. Auch sehr gelungen, wie der Claqueur charmant dem Gitarrenspieler Beifall klatscht.

Als Zugabe gibt es ein Tanzstück. Das Publikum ist längst von den Sitzen aufgesprungen und begleitet klatschend die drei kanarischen Künstler. Es ist Jep‘s wunderbare Choreographie, die uns nach Hause begleitet. Das letzte Stück heißt „Polka de la guagua“. Wir nehmen den Bus = guagua Nr. 02 nach La Restinga.


 
 

 
 

He is so young, kind of sunshine fellow. I heard him once singing in the stairwell of our old apartment house. I was stunned by his soft voice. I thought, maybe Jeff Buckley covered another Hallelujah. Recently I met George again in the hall. I told him that I loved his timid voice. I asked him, since when he was singing. He had a bright smile on his face: “I can‘ t remember, I remember that I was always singing. In my family, everybody was singing and playing instruments like guitar, piano. I remember me dancing infront of the Radio or CD player, just moving to the rhythm which was coming out of these magic boxes. Later I started to play a drum, but my father didn‘ t like the noise … He bought me a keyboard which I play until today. At school we had a funny band with chaotic vibes between us. Soon I preferred my own style, I put my focus on one guitar only with more chords.“

 
 

When did you start with singsongwriting?

 

In October 2013 I began with textwriting. I had an encounter in Greece, where my family comes from, with an old Greek lady, she is a philosopher. While talking to her, she seemed to pull out of me whatever was inside of me. I started to write about my family. I like my mothertongue, but I sing only in English, sounds better than the Greek phonetics. You know I was raised with the music of Lana Del Rey, I love her, and Marina ( and the Diamonds) and with Charli XCX, who was the first woman, who created this outrageous fine sound with her PC.  It was a friend of mine from Cologne, who introduced me to the App, with which you can compose demo songs. I started creating sounds with my own PC.

 

How do you produce now your own sound?

 

First I write my text, then the metronome determines the beat. Then I choose an electric instrument. I prefer the synthesizer. With the digital note grid I put in the notes. I play, I tune, I correct. It is so much fun to work with the synthesizer, because you can set special frequencies on it. I really do attack the sound to get the best out of the equalizer. I am not yet satisfied with my work, but I keep practicing. Anyways until now my songwriting and singing is more important to me.

 

George, where do you get your inspirations from?

 

From the moon, the sun, the water, the wind, the birds  and from my Greek roots and my dreams. Would you like to listen to the song you heard me once singing on the staircase?

 

I would love to.

 

„Music of the Wind“

 

You have a very voluminous voice. Thank you for the nice talk and good luck for your musical career.

 

 
 


 
 

Manatreffen fällt wegen zu vieler Wellen aus.

 

 


 
 

 

 
 


 
 

Meistens steht sie in der zweiten Reihe, meistens ist sie spärlicher gekleidet, als ihre Schwester Allison Moorer oder Lucinda Williams. Sie steht auch schon mal auf gleicher Höhe mit Willie Nelson. Aber dann, wenn sie alleine performed, wenn sie ganz das Rodeogirl rauslassen kann, dann twangt sie umwerfend stark, schleudert ihr linkes Bein von sich wie ein wildes Pferd, dann ist sie auf 1000PS. Shelby Lynne singt Kris Kristofferson zu Ehren „Me and Bobby McGee“ fantastisch. Shelby takes us back into a time, we were young, we were wild, we strolled around in North Beach, buying small books of underground poets in the city lights bookstore. Now our last hero is gone:

 
 

„I am waiting for my case to come up

and I am waiting

for a rebirth of wonder

and I am waiting

for some to really discover America …“

 
 

Laurence Ferlinghetti died yesterday at the age of 101.

(Brian, come along with „Me and Bobby McGee“ – and isn’t San Francisco a beautiful place?)

2021 19 Feb

Himmel über dem Atlantik

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