Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Hier kommen ein paar Wahrheiten. Wer sich schon Spezialist nennt, kann sich das schenken, vielleicht, aber auch Spezialisten irren. Dieser Beitrag ist klug, gebündelt, empathisch auch, bringt Dinge auf den Punkt, wo manche sich ins Vage flüchten. Wer denkt, der Horror sei bald vorbei, sollte mal kurz runterkommen, und gut zuhören. Rosato fügt im Kommentar einiges an Material hinzu.

 

v i d e o

 

It’s important not to beat ourselves up. You don’t always have to do stuff. Or achieve stuff. You don’t have to spend your time wisely and productively. You don’t have to be doing tai chi and DIY and artisan bread-making. Sometimes you can just be and feel things and get through and survive. It’s OK to just exist. I want to write a new novel. But it is hard to know what to write as contemporary reality is melting in front of us. I must admit I have found it hard to get creative inspiration or to focus on cultural things, beyond Tiger King on Netflix.“

(Matt Haig)

 
 

Ozark (season 2 & 3) flow: 9.0 – dunkel,  verstörend, abgründig, eine Prise schwarzer Humor,  und tief – exzellent auch der Soundtrack! Entdeckung: Only You Know (by Dion, s. 3, ep. 8, last scene)

 

Unorthodox (1) flow: 8.6 – anrührend, erschütternd; schreckliche, gebrochene, und wundervolle Typen!

 

Dare Me (1) flow: 8.4 – etwas auf Effekt gedreht, aber doch mitreissend. Oder werde ich alt, dass ich mich nun schon von Cheerleadern beeindrucken lasse?

 

The Mire (1) flow: 8.3 – Polen in den Achtziger Jahren. Am Anfang denkt man, wie ein alter Tatort mit verkrachten Ermittlern, dann wird es eine richtig gute Serie.

 

Sunderland til I die (1&2)  flow: 8.3 – „maybe the best thing it does is center the experience of people who love a football club whose modern history has been largely defined by crisis, dysfunction, and imminent misery.“

 

2020 3 Apr

Unorthodox

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Gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen, seien sie bereichernder oder ernüchternder Natur, oder beides gleichermassen, konkurrieren stets mit verbliebenen Leerstellen des Unwissens, die pures Gold wert sind. Als Duo bilden sie ein osmotisches Gleichgewicht, das sklerotischen Stillstand ebenso verhindert wie den Dünkel des Alles-Wissens und wie gehabt den Eintritt in die Sondervorstellung namens „Neugier“ sichert. Nicht, dass es, wie die Herren Philosophen Sloterdijk und Heinrichs in dem Buch Die Sonne und der Tod verkündeten, zu jenem Unglück kommt, man habe sich schon in jungen Jahren „zu Schanden gelesen“. Dann wird aus Ziel kein Weg mehr. Ersetzen wir noch kurzerhand die Silbe „Gier“ durch „Lust“, nehmen auch das freie „Spiel“ mit in den Bund, schon stimmt die Sache. Da auch das Serienschauen in unserem gepflegten Hause stets und strikt dem Lustprinzip die Ehre erweist, in dem der sogenannte Flow-Effekt Orientierung bietet, war es jüngst ein Satz aus einer Online-Rezension, die den entscheidenden Funken bot. Das suchende Interesse zündete an diesem kurzen Satz nur: „Dieser Film beflügelt.“ Auf denn, du junger Wandersmann, im Lande Netflix wird Unorthodox als Mini-Serie wohlfeil angeboten, und so streamte man wieder, was das Zeug hielt, alle An- und Abstandsregeln wurden dabei eingehalten. Erzählt wird von einer jungen Jüdin, die aus ihrem strikten, repressiven religiösen Milieu des erz-orthodoxen Judentums im New Yorker Stadtteil Williamsburg flieht, zu ihrer Mutter nach Berlin, weil sie dem Druck der Ehe in diesen Kreisen nicht mehr standhält. Zudem gehört die zarte junge Frau zu den Naturen, deren Lebenslust, Neugier und Widerspruchsgeist sich nur ungern in die Schranken weisen lässt. Das ist fantastisch gut erzählt, lehnt an einen Roman von Deborah Feldmann an, wird fast ausschliesslich von jüdischen Schauspielern gespielt, auch viele Laien sind dabei, das merkt man aber nicht. Man gewinnt einen intimen, authentischen Eindruck in diese befremdlich interessante Welt des orthodoxen Judentums. Den Kontrapunkt bildet ein utopischer, idyllischer, freiheitlicher Ort namens Berlin. Are you serious? Na klar, im Film ist alles möglich. Zu viel soll nicht verraten werden, die Serie begeistert und berauscht geradezu. Oder, wie die Online-Rezension im Vorfeld zu Recht unkte: er beflügelt.

2020 31 Mrz

For example 1977

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Today I stumbled upon one of those countless little essays on what to do while being in not so splendid isolation. That one was  more interesting in the way it emphasized changing modes of perception when suddenly being offered so much free time. The writer once was on a boat trip when giving the four cd‘s of „The Complete Village Vanguard Recordings 1961“ a headphone treatment. It all sounded for him a bit samey. Great Coltrane jazz, but slightly overdosed. Now being at home, and not on a luxurious trip on the open sea, he gave it a second try, and was thrilled in every possible way. He finally experienced the changing moods of same titles, the development within the compositions, and could tune in much better. That old stuff became a kind of revelation from start to end, three evenings long.

Everybody who fell in love with Keith Jarrett in the 70‘s, may remember the excitement  with which we expected nearly each of his albums. The ten-lp-collection of the „Sun Bear Concerts“ was the ultimate drug, five live concerts recorded within a short span of time in Japan. I have no doubts that even in our era that likes to complain that „thinking in albums“ is more and more replaced by „thinking in files“, one can simply prove this notion at least temporarily wrong by diving into a well-chosen „big box“. A treasure grove. A special landscape. Never mind if it is Coltrane or Jarrett – or even a whole year far, far away in the past. For example, go to 1977 by using the time capsule of your choice – and listen to all the ECM albums of that year, no matter in which order. Discoveries will be plenty, and if you do so, you will sooner or later encounter Jan Garbarek‘s „Dis“, and though I might be wrong, I assume this photo is taken from that session (young Garbarek, young Eicher). Sounds strange and even a bit funny to say, but if you like the mood of the picture, you‘ll probably like the record. Did they do the mix at night time?

 


i like japanese lyrics
 
 

 
 
there is nothing to understand

 

2020 31 Mrz

„Murder Most Foul“

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In Dylans Erzählung werden kleinste Details beleuchtet. Er setzt uns in diese Limousine, bevor die Schüsse fielen, während des Attentats, und auf der sechs Meilen langen Fahrt zum Parkland-Krankenhaus. Vizepräsident Lyndon Johnson  wird am Nachmittag um 14.38 Uhr als Präsident vereidigt. Es ist damals wie heute erschütternd, wenn die Verse erklingen: „Ich sagte, die Seele einer Nation wurde weggerissen / Und sie beginnt langsam zu zerfallen / Und dass es 36 Stunden nach dem Jüngsten Tag ist.“

Es sei an dieser Stelle daran erinnert, was gestern in der Zeitung zu lesen war, dass der jetzige amerikanische Präsident, der es schafft, in seiner erbärmlichen Regentschaft eine demokratische Struktur nach der anderen zu schwächen und zu vernichten, die besten Umfragewerte seit langem hat: ein bekannter Reflex grassierender Dummheit, sich in Krisenzeiten hinter der Projektion einer „starken Figur“ zu versammeln.

Was für eine Tragödie, dass er im November aller Wahrscheinlichkeit nach auf weitere vier Jahre im Amt bestätigt werden wird. Gut, dass es immer noch die Unbequemen gibt: Bob Dylans Song „Murder Most Foul“ bestätigt einmal mehr seine Kunst, völlig aus der Zeit zu fallen, und genau dort anzukommen, wo alles Lebende und Sterbende zusammenkommt, „in the here and now“.

 

2020 30 Mrz

The Highwomen

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Es steht nicht besonders gut um die Deutsch Amerikanische Freundschaft und längst ist nicht „Alles ist gut“. Über die Ratinger Straße flanieren längst keine Herren in schönen Uniformen mehr. Die ehemalige Punkavenue ist so tot Gabi Delgado.

Ebenso ist eine warme, mir vertraute Stimme für immer weg, die von Kenny Rogers. Das Leben geht weiter, ein Lasso hat eine neue Countryband eingefangen. Vier Musikerinnen sind seit 2019 unterwegs in der amerikanischen Prärie. Sie nennen sich „The Highwomen“. Wer sich gerne mit unterschiedlichen Frauentypen beschäftigt, hat mit den Highwomen eine anschauliche Vorlage.
 
 

 
 
Unterschiedlicher als die Vier kann man kaum sein.Sie tragen Vintage oder feinstes Designertuch, machen auf Barbie oder Diana Keaton. Sie treten noch etwas ungelenk ins Rampenlicht und treffen längst nicht immer den richtigen Ton.Man ist versucht, John Lennon recht zu geben: „Frauen werden nie auf einer Beatles Platte singen“. Nun, sie singen allemal besser als Yoko. Brandi Carlile ist ein Glück für die formidablen Vier, sie zieht den musikalischen Karren. Textlich sind sie sehr stark. Ihre Lyrics sind Weckamine, nicht nur wegen ihren outings (Brandi ist Lesbe).

Auf dem  gleichnamigen Album „The Highwomen“ singen die Musikerinnen gegen die vorwiegend männlichen Countrysänger an, verehren diese aber gleichwohl. Sie erzählen über das Unrecht der Frauen in der Welt und haben einen anderen Impetus als die metoo-Bewegung.
 
 

„We are the Highwomen, singing stories still untold, we carry the sons you can only hold, we are the daughters of the silent generations …“

 
 
Diese Frauen wollen Supercountrysängerinnen sein, so wie Lucinda Williams, die es als Solofrontfrau alleine versucht mit ihren musikalischen „Desperados“ im Hintergrund. Auch Dolly Parton versucht, den Weg ohne „graue Eminenz“. Sie ist wirklich eine hochbegabte Countrysängerin und hat mit ihrer gewaltigen Mähne und ihrem Frauenbusenwunder erhebliche PR Vorteile gegenüber Lucinda, die sich unvorteilhaft in ihre schwarzen Ledersachen zwängt. Ich bin Fan von Beiden. Ich mag die bleischwere Stimme von Lucinda sehr. Die ansteckende Fröhlichkeit von Dolly ist wunderbar.

Cheers to these Countryladies and say welcome to The Highwomen in the Americana world.

 
 

„All but one of the 18 pieces, exquisite miniatures all, are named after colours, from „Burnt Umber“ to „Verdigree“ via „Cinnabar“, „Cerulean Blue“ and (my favourite track) „Dark Sienna“ – how’s that for your World of Interiors colour scheme? Evocative of the bruised emotional sweetness and limpid, slightly otherworldly yearning we associate with late Schubert, the tonal range across Mixing Colours combines to create a music experience of profound stillness and calm, and that works very well on repeat – in fact, the perfect soundtrack to self-isolate by in these unprecedented times.“

(Tim Cumming)

 
 
 

 
 

 

Der Pool war abgesperrt, das Meer sowieso, da bekam ich die Nachricht, die nächsten Klanghorizonte müssten flugs vorproduziert werden. Da herrschte schon Ausnahmezustand auf Lanzarote, und es gab kaum eine Chance, die Hotelanlage zu verlassen, ausser zum Supermarkt zu gehen. Die Insel hatte zu dem Zeitpunkt anders als Tenneriffa nur fünf Meldungen von Infizierten, und doch machte sich eine unheimliche Stimmung breit. Ständig ging ein frischer Wind, und wenn die Sonne mal ein Loch in die Wolken brannte, knallte es von oben. Gespenstische Stimmung wurde mit small talk überbrückt. Aber alle Regeln der Distanz brachen am Flughafen, und es war eine Leistung, einen halbwegs sicheren Abstand herzustellen. Riesenschlangen, Tunnelblicke, und einige Idioten, die das mit dem Husten in die Armbeuge nicht mitbekommen hatten. Zwischendurch Notizen für die Klanghorizonte vom 18. April, und kurz vorm Abflug meinte der Nachbar, da würde sich hinter uns wohl wieder ein Sandsturm zusammenbrauen. Seltsam sandfarben sah das schon in Wolkenhöhe aus. Nichts wie weg.

 

Daheim dann gleich in den nächsten Ausnahmezustand. Es ist einfach gut, sich möglichst wenig von Panik anstecken zu lassen –  gute Schutzmasken waren immerhin da (vor zwei Jahren besorgt, als von dem nahen belgischen Atomkraftwerk nur Unerfreuliches zu hören war). Schnell lag eine Bescheingung der „Unabkömmlichkeit“ im Briefkasten, um meine Anfahrten zum Kölner Sender zu sichern.  Und so entstanden vorgestern und vorvorgestern die Vorproduktionen von fünf Stunden für die Radionacht am 18. April. Maske auf, Maske ab, Maske auf, das leere „Ministerium für Genauigkeit und Seele“ im siebzehnten Stock, Desinfektionsmittel, zwei sehr gute Tontechniker – und so nahm eine Nacht Gestalt an aus einer ungewissen Zukunft, von der nur zu hoffen ist, dass der „peak“ der Infektionen bald erreicht sein wird, eine Art von „Normalisierung“ stattfindet, „Geisterspiele“ im Fussball „social life“ simulieren, keine Freunde an Atmungsmaschinen hängen oder sterben, und man selber auch davonkommt, aber wer weiss das schon!?

 

Da hatte die Abteilung der Zeitreisen in den „Klanghorizonten“ schon etwas Nostalgisches, allem Abschiednehmen zum Trotz. Jon Christensen, McCoy Tyner –  Erinnerungen auch an Arthur Russell und daran, dass es schon bald fünfzig Jahre her ist, dass ich an einem Samstagmorgen den Toast röstete, die Marmelade und den Honig mit in mein Zimmer schleppte, und eine Platte wieder und wieder auflegte, die mein junges Herz verzauberte, und ein Leben lang nur einen Handgriff entfernt war, Bo Hanssons „Lord of the Rings“. Zuletzt hatte mich die Musik des Schweden in ihren Bann gezogen, als ich in der Woche nach dem Tod von David Bowie mit einem Land Rover durch die North Western Highlands fuhr. Nach grossen Überschwemmungen alles menschenleer. Einmal stellte ich den Wagen an einer Klippe ab, liess die Wagentür offen, und blickte endlos lang zu den Orkney-Inseln herüber. Aus dem Auto ertönte diese andere schwebende Welt, und ich hatte keine Ahnung  ob ich nicht ziemlich genau in der Gegend war, in der Mr. Tolkien seine Hobbits auf Abenteuerreise geschickt hatte. Eingepackt in einen dicken Mantel, ging der Blick übers Wasser, und ich rührte mich, zum Heulen schön war das alles, lange nicht vom Fleck.

2020 26 Mrz

A local ETHNA outburst

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Seit über 60 Jahren ist der Jazzkeller in Hofheim Brennpunkt und Schnittstelle alternativer und anarchistischer Gegenkultur im sonst eher kleinbürgerlichen Vorstadtmilieu. Von hier aus wurde viele Jahre lang das Hofheimer Jazzfestival organisiert, zu dem fast alle Größen des Jazz früher oder später einmal die in den besten Zeiten völlig überfüllte Stadthalle beehrten. Früher in einem alten Gewölbekeller mit einem metertief mit Bier getränkten Lehmboden und zwei winzigen Fenstern wurde er 1991 in einen Lagerkeller am Bahnhof verlegt, was völlig neue technische Möglichkeiten eröffnete. Wie viele wunderbar psychedelische Abende ich dort seit Teeniezeiten verbracht habe vermag ich heute nicht mehr zu sagen, auch weil viele davon dazu beitrugen, wodurch auch immer assistiert, tief in die Gegenwart einzutauchen und mir kaum Gelegenheit ließen sie in ihrer Fülle in meinem Gedächtnis überhaupt abspeichern zu können.

 

 

 

 

Neulich treffe ich beim Einkaufen Thomas Zöller, der hier vor Jahren die Dudelsackakademie gegründet hat, der mir von einem neuen Projekt erzählte. Fusion und Improvisation im Jazzkeller. Neugierig fand ich mich ein paar Abende später in vertrauten Gefilden ein, um mich überraschen zu lassen, denn bislang gefielen mir seine interkulturellen Musikprojekte immer sehr. Dieses mal war ich aber nur sehr unzureichend darauf gefasst, was mich in den kommenden anderthalb Stunden packen und herumwirbeln sollte. 9 Musiker auf der winzigen Bühne, alle mit Instrumenten, die im mittleren Frequenzbereich ein hohes Überschneidungspotenzial haben. Und schon durchbrach ein schottischer Dudelsack das wartende Geraune des Publikums. Eine Drehleier stieg ein, eine traditionelle Folkmelodie. Aber halt, was war das? Wie eine Vulkaneruption setzte die restliche Band ein und was gerade noch traditionell klang war auf einmal eine wilde Mischung aus Funk, Jazz, Elektro und Folk. Nahtlos die Übergänge, gnadenlos die Sprünge, wild der Drive, der Overdrive zwischen Bombarde, Bass und Schlagzeug. Kaum zu fassen, wie nah sich die die verschiedenen Stilrichtungen dieser bizarren Mixtur kommen, miteinander verschmelzen um Sekunden später über die Schönheit eines weiteren musikalischen Spagats zu tanzen. Alles improvisiert spielen die Musiker sich die Bälle zu, die genauso wild tanzen, wie inzwischen das Publikum. Funky licks manche traditionellen Melodien so verfremden, bis alles in einer Kernschmelze des Ungehörten fusionieren kann und dazwischen eine Drehleierspielerin, die aus ihrem elektrischen Instrument mehr rausholt, als es vielen routinierten E-Gitarristen in ihrer Laufbahn je gelingen sollte. Ekstatisch und musikalisch zwischen allen Stühlen (die dann ohnehin nur im Weg herumstünden), eine brodelnde Panazee gegen alltägliche Übervernunft und nebulöses Untollsein! Ecstatic outbursts: Ethna.

 

 


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