Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2018 20 Mai

Vortex

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Vortex: Als Wirbel oder Vortex bezeichnet man in der Strömungslehre eine drehende Bewegung von Fluidelementen um eine gerade oder geschwungene Drehachse. Der Begriff des Wirbels ist eher intuitiv und mathematisch nicht präzise formulierbar. Die Wirbelstärke ist im Zentrum groß und fast null im äußeren Bereich des Wirbels, umgekehrt verhält es sich mit dem Druck, der im Zentrum am niedrigsten ist. Wirbel neigen dazu ausgedehnte Wirbelröhren auszubilden, die sich mit der Strömung mitbewegen, sich winden, biegen und strecken können. (Wikipedia)

 
 

Der karmesinfarbene König rutschte etwas auf seinem Thron zu Seite und neigte sich leicht nach vorne, weil es sich in dieser Lage besser wiederkäuen ließ. Fast teilnahmslos starrte er dabei in die Ferne, die zeitlich ziemlich weit hinter ihm zu liegen schien. Dabei erinnerte er in tragischer Weise an König Theoderich aus dem Herrn der Ringe, als er sich unter dem zersetzenden Einfluß des finsteren Schlangenzunge befand. Wahrscheinlich zog er gerade den Inhalt seines 7. Magens nach oben und fand sonderbarerweise im Schalen immer noch etwas Geschmack daran. Draußen, an den Mauern spielten drei Trommler. Das gefiel ihm und drinnen versuchte gerade ein blasser Barde mit seinem farblosen Gesang ihm das Wiederkäuen zu verschönern. Eine wahrhaft tragische Entwicklung – Fists down!

 

Polymetrische minimal Grooves sind eines der besten Mittel, um einen musikalischen Strom zu einem Wirbel werden zu lassen. Zu einem Sog, fast einem Mahlstrom. Diesen Weg verfolgt die Schweizer Gruppe um den Gitarristen Stephen ThelenSonar, bereits seit einigen Jahren. Mit tritonal gestimmten Gitarren, einer Menge neuer Ideen und komplexen Rhythmen machten sie sich auf die Suche nach einem Produzenten für ihre Ideen und kamen so über Henry Kaiser an David Torn, mit dem sich sofort ein energetisches Bündnis entwickelte, bei dem die grüne Fee wohl auch ausgiebigstens Pate stand.

 

Mit Part 44, einem kaum wiederzuerkennenden Don Li-Cover beginnt die Eskalation gleich von Anfang an. Das hört sich frisch an, wie King Crimson zu seinen besten Zeiten, bis der minimalistische Vortrieb durch David Torn’s Einsatz einen heftigen Energieschub erhält. Und schon hebt das Ganze in deutlicher Rotverschiebung (Red Shift) ab, zerlegt sich in Waves and Particles, türmt sich auf zum Monolithen, treibt voran und in den großen Wirbel hinein, Vortex, um schließlich mit klarem Blick mitten ins Gesicht (Lookface!) zu enden. Ja, schau mir in die Augen, alter König, wirf den alten Ranz fort und besinne dich deiner Kreativität, wenn du dies vielleicht hören solltest! Klingt vielleicht ein bisschen so, als ob man Nik Bärtsch, der kürzlich mit Awase wieder ein wunderbares Album veröffentlicht hat, ein paar E-Gitarren in die Hand gedrückt hätte und gebeten, ein paar alte King Crimson-Klassiker durch den Fleischwolf zu verwirbeln. Frisch, hypnotisch, eskalativ.

 
 
 

 

2018 14 Mai

BOOM FOR REAL

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SLEDGEHAMMER EYES

THE LAW OF LIQUIDS

HIGHER MONKEYS

THREE MISSING LINKS

A RUBBER LION

COLONIES OF BLACK RODENTS

THAT THORN IN MY HEAD NAGGING MY FISTS CLOSED

YOU CAN’T SELL A HUMAN

AN ORPHAN

A BIT TOO BITTER

I WAS CURSED FROM BIRTH

NOT IN PRAISE OF POISON

 
 

Nicht nur die Einträge in seinen Notizbüchern geben die Wahrnehmung einer medial fragmentierten Welt wieder, sondern seine Bilder um so klarer und intensiver. Graffiti, Tags, Schlagzeilen, Momentaufnahmen, Mythologien, archaische Embleme, auf das existenzielle heruntergebrochene Satzfragmente in schlagkräftigen Parallelströmen zwischen Multitasking und Aufmerksamkeitsdefiziten, schnell, hart, substanziell. Ein Entwurf, der seiner Zeit weit voraus war. Das viel zu kurze Leben des Jean Michel Basquiat. Dazu der Soundtrack: Beat Bop.

Um vielleicht einigen die Zeit bis zum Erscheinen des neuen Albums von Jon Hassell etwas zu verkürzen will ich heute an eines der interessantesten und zudem japanischen Trompetenalben erinnern. So wie die Trompete aus dem Jazz nicht mehr wegzudenken wäre, ist auch der umtriebige Musiker dieses Albums nicht mehr aus der Jazzlandschaft wegzudenken, wenngleich er nicht selten dessen Grenzen außerordentlich strapazierte (Geht denn das bei Jazz überhaupt?). Zwischen Heavy Metal,  brachialem Freejazz (z.B. mit Peter Brötzmann) und experimentellem mit DJ Krush reicht sein weites Spielfeld.

Silent Melodies nun wurden solo zwischen 2000 und 2003 an unterschiedlichen Orten eingespielt und stellen fast das leiseste und vertrackteste Werk Toshinori Kondo’s dar, wie der Titel schon vermuten lässt. Elektronisch verfremdete Trompetenklänge, geloopt, schwebend, mal ganz fremd technoid, mal wie Hassell’s Forth World Music nur von der anderen Seite des Planeten. Gewidmet der spirituellen Natur und der Vorstellung des 21 Jahrhunderts. Sagt eigentlich schon fast alles, Song for the Small Planet! Ja, planetare Ambient music, die sich zwischen Clear Water und First Light archaisch zeitlos, in magischer Verfremdung übereinandergeschichtet und leise Geschichten einer ganz weiten kristallinen Sphäre im samtenen Schwarz erzählt. Futuristische Wolken ziehen vor namenlosen Monden vorbei, deren stilles Licht über die feinen Gesichtszüge des japanischen Musikers zieht, der seine seit Jahrzehnten brodelnden avantgardistischen Aktivitäten hier in einer ethnosurrealen Zukunftsvision kulminieren lässt. Kein Funke von Sentimentalität oder Esoterik, keine Zitate, kein Versuch bereits einmal Gehörtes neu aufzulegen. Konzentriert und eigensinnig. Ein Soundtrack für eine nächtliche Fahrt durch die Lavafelder Lanzarotes zu den schwarzen Stränden, um dort das Leben des Meeres aus der Tiefe leuchten zu sehen …

 
 
 

 

2018 28 Apr

Lass‘ leise krachen …

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… on Record Store Day. Da vermutet man doch fast Ambient music, wenn ich mit das Cover so anschaue. Aber was ist das? Heavy Ambient? Trittschallgedämpfter Hardcore? Brüllende Stille? Sehr laut sollte man es hören, die Musik bettele förmlich darum. Vielleicht ist es auch ein erhabenes Winseln. Mit langer Hallfahne versteht sich. Fängt irgendwo da an, wo The Ship aufgehört hat. Beinahe ein Song, der sich aber schnell verliert in dezentes Gitarrenkreischen, Schwellungen und abgründig verfremdete Glockenklänge.  Und noch ein Stück, sphärischer, schwebender, wie bleihaltiger Bodennebel, der langsam unerwartetes Gelände emporkriecht. Sehr vielschichtig und wieder bislang ungehörte Akzente. Lass‘ sehr leise krachen!

 
 
 

 

2018 7 Apr

Nordub

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Gefunden. Da haben sich die Richtigen gefunden! Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Klangräumen. Zugegebenerweise hätte man da sicherlich auch schon früher drauf kommen können (vielleicht werde ich jetzt zu meiner großen Freude eines besseren belehrt…) Dub mit kühlem nordischen Jazz und subtiler Elektronik zu mischen, aber dafür ist das Ergebnis nun exzellent und äußerst hörenswert. Keine Geringeren als Sly & Robbie fanden doch Nils Peter Molvaer schon immer gut und so kam es irgendwann 2016 zu einem Projekt, deren erste Einspielung mit Eivind Aarset und Vladislav Delay jetzt vorliegt. Zum Glück habe ich seit kurzem einen Subwoofer, der ordentlich hilft dieses Klangspektrum zur Geltung zu bringen. Der tiefe, wuchtige Bass, die jamaikanischen, recht experimentellen Drums und die Trompete verbinden sich mit einer entspannten Selbstverständlichkeit und dazwischen verbinden, modulieren und akzentuieren Eivind Aarsets Gitarre und die elektronische Bearbeitung Vladislav Delays und zusammen schaffen sie eine wunderbare Vielschichtigkeit, der man stets den Spaß beim gemeinsamen Jammen anhört. Ethnotrance, die sich passagenweise vor Jon Hassell verneigt und als Gruppe weit über die Summe ihrer Teile hinauswächst. Für mich jedenfalls ein klares Highlight des Jahres.

 
 
 

 

2018 2 Mrz

Cold Song

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Lautlos schwebt der kirschrote Tesla durch die frostklare Mondnacht zu Boden während im Hintergrund leise ein altes, kaputt klingendes Harmonium immer wieder den gleichen Akkord spielt. Keiner weiß, wie lange er in der Erdumlaufbahn war. Als die Reifen den Boden berühren sinkt die Temperatur noch ein bisschen weiter ab und fast ganz unmerklich bleibt die Zeit stehen.

 

What power art thou
Who from below
Hast made me rise …

 

Verhalten erklingen diese Worte von Susanna’s fragiler Stimme während sich die Tür des roten Sportwagens langsam öffnet und ein hagerer Herr, eine clowneske Kunstgestalt in schwerfälligen Bewegungen aussteigt. Kalt war es im Orbit, aber nun in der Zeitvergessenheit, fällt alles Verflossene von ihm ab und mit seinem bizarr geschminkten fahlen Gesicht wendet er seinen Blick umher bis er auf einen älteren Herrn auf einem Klappstuhl fällt, der dort schon immer gesessen zu haben scheint. „Ja, die Frostnacht …“ murmelt dieser leise und lauscht dem entrückten Gesang der uralten Arie. Ganz so hatte er sich das klanglich nicht vorgestellt, aber es ging eine unheimliche Atmosphäre von ihr aus, die ihn sofort wieder packte und ihn seine King Arthur-Partitur fester umschlingen ließ. Das alte Harmonium verebbt gerade als die hagere Gestalt den Herrn auf dem Stuhl erreicht und sich lautlos vor ihm verbeugt und während der Geist Susanna’s mit dem fahlen Mondlicht verschmilzt beginnt Klaus Nomi mit seiner Falsettstimme die letzte Strophe zu singen:

 

Let me, let me
Freeze again to death
Let me, let me, let me
Freeze again to death …

 
 
 

 
 
 

Nahe des absoluten Nullpunktes spielt Zeit keine Rolle mehr, alles ist erstarrt für die Ewigkeit. Zufrieden erhebt sich Henry Purcell von seinem Stuhl und streicht sich den Raureif aus den Haaren, lächelt sanft bevor er im aufkommenden Nebel verschwindet …

2018 2 Jan

From the archives: Zero Set

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Reset. Wieder ein neues Jahr, ein neuer Beginn (könnte man sich jedenfalls einreden). Point Zero, also nicht Ground Zero. Vielleicht ein geeigneter Anlass, mal wieder das gute Set zum Anfang herauszusuchen: Zero Set! Natürlich längst ein Klassiker, der hier schon des öfteren mal kurz angesprochen wurde. Eine wunderbare Kollaboration von Dieter Moebius, Mani Neumeier und Conny Plank von 1983. Speed Display, Pitch Control und das wunderbare Fourth World-Stück Recall sind Monolithen des späteren Krautrock, Zeichen dafür, dass die Kreativität der Protagonisten ungebrochen weiterströmte. Und zugleich ein schwungvoller Start ins Jahr.

 

Weit weniger beachtet, auch weil hier kaum käuflich zu erwerben ist das Folgealbum von Dieter Moebius und Mani Neumeier von 2007, von dem mir vor Jahren Mani freundlicherweise ein letztes bei ihm herumliegendes Exemplar zuschickte: Zero Set II. Das skurrile Cover lässt bereits ahnen, auf welch archaisch-elektronische Abwege sich die beiden hier begeben: zu den eigenwilligsten synthetischen Klängen fließen suburbane Stammesrhythmen durch den auditorischen Cortex, überzivilisierte Wilde treffen sich in den alten Reservoirs unter den Städten, dämpfen den Hall aber nicht den Raum und jammen im fahlen Licht einer flackernden Neonröhre … und verneigen sich im letzten langen Stück, Jokkuri Beat noch einmal tief vor Conny Plank.

 
 
 

 

Uli’s TOP 30
 

  1. Ryuichi Sakamoto: async
  2. Björk: Utopia
  3. Joachim Roedelius & Arnold Kasar: Einfluss
  4. Hauschka: What if
  5. Brian Eno: Sisters (!)
  6. Markus Stockhausen: Far Into The Stars
  7. Biosphere: The Petrified Forest
  8. Tom Rogerson with Brian Eno: Finding Shore
  9. Brooklyn Raga Massive: Terry Riley In C
  10. Richard Barbieri: Planets & Persona
  11. Arve Henriksen: Towards Language
  12. Eraldo Bernocchi & Netherworld: Himuro
  13. Tricky: Ununiform
  14. Erik Honoré: Unrest
  15. Jon Balke – Siwan: Nahnou Houm
  16. Andi Otto: Via
  17. Sylvain Chaveau: Echoes of Harmony – Early Music reworked
  18. Penguin Cafe: The Imperfect Sea
  19. Sevdaliza: Ison
  20. The Necks: Unfold
  21. Tamaru & Chihei Hatakeyama: Lunar Eclipse
  22. Cummi Flu + Raz O’Hara: Y
  23. Johnny Nash & Suzanne Kraft: Passive Agressive
  24. Lali Puna: Two Windows
  25. Juana Molina: Halo
  26. Four Tet: New Energy
  27. Michael Pisaro: Asleep, Street, Pipe, Tones
  28. Danish String Quartet: Last Leaf
  29. Diagrams: Dorothy
  30. Valentin Silvestrov: Hieroglyphen der Nacht

 
 
Special Choice:
 
Brian Eno: Reflection als App (erreichte die höchste Laufzeit dieses Jahr und bietet erst das Vollerlebnis generativer Musik mit enoesker Optik)

 

Jedesmal finde ich die  Bestenlisten von euch allen interessanter als meine eigene, nicht, weil mir die Musik darauf nicht bestens gefiele, sondern, weil ich sie schon kenne, schon öfters gehört habe, in unterschiedlichen Atmosphären „getestet“. Bei den anderen Listen gibt es immer etwas zu entdecken, etwas das mich neugierig macht, zum Hören anregt. Diesesmal sind es wirklich 30 Alben geworden und es gibt noch etlich gute und welche auf denen zumindest sehr gute Stücke drauf sind, die es nur nicht auf die Liste geschafft haben. Die Möglichkeit im Netz Musik zu hören verändert auch die Art Musik wahrzunehmen, z.B. über Sets bei Autofahren oder nebenbei bei Aktivitäten im Haus oder einfach YouTube-Compilations, wo sich manches Juwel und mancher originelle Remix (vielleicht gibt es dazu bald einmal einen kleinen Extrapost) verstecken. Nun aber freue ich mich erst einmal auf die vielen Anregungen, die noch kommen mögen.

2017 26 Nov

Into Utopia

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split into many parts

splattered light beams into prisms

that will reunite
 
 

Elektronische venezolanische Vögel eröffnen einen Mahlstrom des Atopischen, der sich erst langsam zum Utopischen hin entfalten und öffnen wird. Schicht um Schicht lagern sich an- und übereinander, kein musikalischer Wegweiser, keine vorab erkennbare Richtung und doch wirkt alles schlüssig, folgt einander organisch.

 
 
am i keen or not keen

to be seen or not seen
 
 

Ist das noch Musik, wie wir sie kennen? Komplexe Strukturen, die die überbordenden Ideen Joanna Newsoms weit hinter sich lassen, Klänge und Rhythmen, die mehr präsent und letztendlich dennoch noch mehr abstrakt sind als David Sylvians Versuche Horizonte des Songwritings zu dehnen.

 
 
it defines us

how we overcome it

recover repair from loss

freedom aphrodisiac
 
 

Field recordings by Chris Watson, sourcing and sample clearing by David Toop and Stephen O’Malley, L’Oiseaux du Venezuela by Jean C. Roché, electronics and beats by Arca and this still incredible voice, not really singing, not really speaking. And flutes plain, sampled and distorted, magic flutes. Backward driving rehabilitation of recorders. Some sound sources of undefinable spices grown far beyond all fields and woods i’ve ever crossed before.

 
 
i draw laser lines through lake

to take physicality

inhale

i inhale this physicality

this forest in me
 
 

Archaische Stimmen, sich durcheinanderschichtende Songideen, ein futuristischer Urwald, eine schamanistische Trance, ein ritueller Tanz aus einer Parallelwelt, kryptische Klangfetzen aus der Schmerzverarbeitung der verwundeten Heilerin, eine organische Dunkelkammer der Seele, ein Ruhelager mit bizarren Federwollobjekten, neben dem artifizielle Kräuter einen hypnotischen Duft verströmen, die die Aussenwelt bedeutungslos werden lassen und Inneres sanft verwirbelnd nach außen kehren.

 
 
so i reserve my intimacies

i bundle them up in packages

my rawward longing far too visceral

did i just fall in love with love?
 
 

Da ist er wieder, der Strom von Schauern, den ich auch beim Hören von Homogenic empfunden habe, dessen Geschichte ganz aktuell von Emily Mackay bei 33 1/3 ganz wunderbar erzählt wird. Wie ich als Kind an Winterabenden im Garten meiner Eltern stand und in die Unendlichkeit des klaren Sternenhimmels schaute und Sternschnuppen zählte, so klingen hier die Nordlicht durchwebten Nächte Islands aus einer ganz anderen Zeit wieder und die Sternenschauer umfließen meine Wirbelsäule.

 
 
music heals too

i’m here to defend it
 
 

Hören, nochmal hören. Eine abschüssige Eisfläche, die sich ganz warm anfühlt. Ein Tsunami an Ideen, die die immensen 72 Minuten einfach fluten, wegspülen, erneut vorgeben nur die Spitze eines Eisberges zu sein, angedeutete Rhythmen die jedes Zeitgefühl schreddern und so die Morgenröte nach dem polaren Winter aufleuchten lassen. „Papa, was hörst du denn da schon wieder?“ – „Das ist ja – vielleicht der heißeste Anwärter auf das Album des Jahres!“

 
 
 

 
 
 

utopia it’s not elsewhere

it’s here,
 

… but are we already here, too?

2017 22 Nov

Die Grenzen der modernen Gesellschaft (Travelers Brain Masala Mix 2)

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Smalltalk. Wir fahren zum Vergnügen. Lass es krachen. Einfach genial. Die Welt wartet schon. Mach, was wirklich zählt. Egal was Du tust: Zeit sparen! It’s ok – Leistungsschub für Körper und Geist. In the box! Was Sie über die Soforthilfe bei Verstorbenen wissen sollten. Beiss mich mal, ich glaub ich träume. Do bigger things. We go beyond so you can go too. Alle 11 Minuten … Bernd, du bist’s? Wir bringen Dich ans Ziel. Gesund aussehen – auch am Morgen danach. Small Talk.

 
 
 

 
 
 

Das Wesen des Menschen kann ohne den Wahnsinn

nicht nur nicht verstanden werden, sondern

es wäre gar nicht das Wesen des Menschen,

wenn es nicht den Wahnsinn als Grenze seiner

Freiheit in sich trüge.

(Anonymus)

 


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