Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2021 18 Apr

Aus den wilden Siebzigern

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„Die vier Männer, die in der Halloween-Nacht 1975 die schweißtreibende Bühne des Stuttgarter Gustav-Siegle-Hauses betreten, machen dies ohne großes Theater. Im Gegensatz zur Theatralik anderer Progressive-Rock-Gruppen jener Zeit tragen sie weder ausgefallene Kostüme noch kommen sie mit einem aufwändigen Bühnenbild – keine Schlösser, Styropor-Megalithen oder Eisbahnen hier. Die Musik, die sie leise anstimmen – aus einem brummenden Synthesizer und einer wimmernden E-Gitarre, ohne aufwändiges visuelles Feuerwerk – beschwört neblige Ausblicke auf ferne Hügel herauf. Nach drei Minuten kommt durch dieses wirbelnde Gewebe der leichte Tritt eines Schlagzeugmusters, wie ein in den Sümpfen verlorener Krieger. Stampfende Bassnoten tragen den Geschmack persischer Tonleitern in sich. Alle Elemente drehen sich umeinander, verschmelzen und münden schließlich in einem Groove, den wir im 21. Jahrhundert als Techno-Puls erkennen würden. Dies beschreibt die ersten sechs Minuten von Live In Stuttgart 1975, der ersten in einer Reihe von restaurierten Live-Aufnahmen von Can.“

(Rob Young, Uncut, June 2021; übersetzt von D.L. und M.E.)

2021 14 Apr

„La Ola Interior“

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Lieber Michael!


Ich verfolge hier ja schon längere Zeit den Blog, auf dem mir in letzter Zeit, wegen der Frau aus dem Eric Clapton-Song, einiges spanisch vorkommt. Da lese  ich gerne die eine und andere Geschichte. Für alles Spanische, auch das Obskure, habe ich ein Faible, seit ich in jungen Jahren Paco de Lucia auf seiner Gitarre zaubern hörte, während grosser Ferien in Barcelona. Und 
weil ich selber oft  auf Fueteventura war, und mich an den entlegenen Küsten abseits des Rummels immer wohlgefühlt habe.

Über alles zu sprechen, was in Spanien auch nur vage gegenkulturell ist, von Mitte der 1970er Jahre bis zu den letzten Atemzügen des letzen Jahrhunderts, scheint einem Freifahrtschein für die Kunst des Bluffens nahezukommen: denn man kann alles – Empörung, Insularität, Multikulturalismus, gute Laune – als Produkt der Post-Franco-Ära wahrnehmen, wenn man so will. Ein kleines Loblied möchte man ich hier anstimmen auf die CD „La Ola Interior“.  Die Frage ist ja , wie haben diese Künstler getickt, die auf dieser neuen Compilation des global orientierten Schweizer Labels Bongo Joe abgedeckt werden?

Die hier versammelten 12 Acts sind ganz klar das Produkt erschwinglicher Synthesizer und kompakter Aufnahmetechniken. Es wird ein Licht auf eine Szene geworfen, die zwischen Ambient, der Berliner Art, gedämpftem  Industrial-Sound und loopbasierter Proto-Techno-Musik driftete, und größtenteils über ein DIY-Kassetten-Netzwerk verbreitet wurde (die Spanier scheinen bis in die 90er Jahre hinein an den Kassetten festgehalten zu haben, als die ursprüngliche Kassetten-Kultur ansonsten verschwunden war).

Wie in den Sleevenotes kurz eingeräumt wird, fällt die Zeitspanne dieser sehr bunten Mischung mit der Entwicklung des „balearischen Sounds“ auf Ibiza zusammen, aber am nächsten kommt diesem chilligen Sound allein der Track  „Trivandrum“ von Miguel A. Ruiz, mit einer Kernmelodie, die man entweder trillernd tropisch finden wird  – man kann auch an Möwen denke  während eines morgendlichen Katers.

Das schlendernde Tempo von ‚Hybla‘ und der Verschmelzen von Glocken, Shakern und Holzbläsern wirkt wie ein Cousin des Absurdismus von Current 93 oder das, was die Incredible String Band hätte werden können, wenn sie nie ihren Hardcore verloren hätte; ‚Hombres Lluvia‘ bietet eine kriechend-langsame arabische Instrumentierung, vergrabene und undeutliche Vocals und eine Art wässriger Feldaufnahmen, die immer wieder in den Vordergrund treten.

Zu jedem Stück fallen mir zahlreiche Referenzen ein: Spanien war nun nie der Nabel der Popkultur, aber dort entstanden eben auch seltsame, verrückte Töne, die dann tatsächlich etwas besassen von der Freiheit und den wunderbaren Möglichkeiten der Post Franco-Ära. Heute schiessen die Despoten wieder aus dem Boden, auch im Raum des  alten  Europas. Grund genug, die eigene Resilienz zu schulen, mit Fundstücken, die nie den Anspruch hatten, Meilensteine zu sein, und doch durchaus bezaubern können. Darum empfehle ich „La Ola Interior: Spanish Ambient & Acid 1983 – 1990“ sehr!

 

Herzliche Grüsse, Noel!

 

Es ist in keiner Weise übertrieben zu sagen, dass Scott Walker ein Idol von mir ist. Der frühe Scott Walker ist unantastbar, einfach fantastische Popsongs. Nach „Nite Flights“ wird er viel eigenartiger, experimenteller und herausfordernder. Er ist nicht um der Schwierigkeit willen schwierig – er geht so weit, weil er den Drang hat, sowohl klanglich als auch lyrisch weitreichend zu sein. Sein musikalischer Werdegang ist eine unglaubliche Inspiration für mich. Ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage sein werde, aber ich möchte Platten machen, bis ich sterbe, und im Laufe der Zeit verschiedene Dinge erforschen. Scott Walker als Vorbild zu haben, hält für mich kreativ die Lichter an. Wissen Sie, ich höre mir seit meinem neunten oder zehnten Lebensjahr intensiv Platten an, nicht nur als Musikfan, sondern auch, um zu lernen, um herauszufinden, was Künstler mir beizubringen haben. Die Kehrseite dieser intensiven Aufmerksamkeit bedeutet, dass ich inzwischen eine Menge Musik außerordentlich langweilig finde – wovon sie klaut oder was sie wiederholt, wird überdeutlich,  und damit weniger interessant. Bei Scott-Walker-Platten hingegen ist alles völlig neuartig. Selbst beim ersten Track auf Bish Bosch, „See You Don’t Bump His Head“, wo fast nichts passiert. Nur ein intensiver Drum-Machine-Loop, sein schräger Gesang und ein paar merkwürdige Gitarrenriffs. Aber innerhalb dieser unglaublich einfachen Elemente gibt es Nebeneinanderstellungen, die ich so noch nie gehört habe.

(Xiu Xiu aka Jamie Stewart)

 


Abendkühle senkt sich übers Dorf, auf einer Insel gelegen, mitten in der Angara. Wie lange noch? Eine Übelkeit lastet auf den Gedanken der noch Hiergebliebenen. Ohne klopfen trete ich ein, setze mich zu den Altfrauen und Altmännern in Darias niedriger Stube, auf die Truhe, auf die Banke, strecke die Beine, bekomme ein Schälchen Tee gereicht, gefüllt aus dem raumheizenden Samowar, der einzigen Dekoration des Tisches, dem wichtigsten Hausgerät in den Hütten der Alten, genieße das unhinterfragte Zugehörigsein. Beredet wird, was kommt, was geht, Stimmen im Gleichmaß zur Natur, Fragen formulieren, Meinungen parlieren, scheitklobige, grundwahre Worte, schmucklos, geradeheraus, ehrlich bis auf die Knochen, erbarmungslos, weise. Aber hoffnungslos? Jeder darf sprechen, jeder nimmt hin, seines Wandelns Abwege vorgeführt zu werden, jeder ist Teil dessen, was Gott seine Geschöpfen dulden lässt. Beschönigungen sind Zeitverschwendung. So ist es, anders kann es nicht sein, am Rande der Welt, am Ende des zupackenden Gestaltens eines Erdfleckens, am Ende der Existenz von Hütten, Ställen und Äcker, des Dorfes, der Insel in der Angara. Ich tauche ein, schwinge mit, treibe mit, auf den Wogen der Worte entlang der Tage, der Erinnerungen, der Probleme, Ängste, des Daseins. Mit blendender Gewalt wird die Gedankenwelt jener Menschen ausgeleuchtet. Bald wird der Damm geöffnet, werden Insel, Dorf, alle Samoware, alles was nicht rechtzeitig ans entfernte Ufer, in das frischerbaute Örtchen geschafft sein würde, die eherne Lärche, die seit Äonen steht und die zu fällen man nicht erfolgreich sein wird, ja, selbst die ungezählten Toten auf dem Friedacker der vergangenen Jahrhunderte, wie kann man das je vor seinem Gewissen verantworten?, all dies wird von den Wassermassen verschlungen werden, und Matjora wird gewesen sein.

Es ist der Übersetzerin Elena Panzig zu verdanken, dass diese Geschichte zu uns ins (Ost)Deutsche gekommen ist, es ist ihr zu verdanken, dass Valentin Rasputin, der Schöpfer, der Chronist dieser Geschichte, überhaupt einer breiteren Öffentlichkeit im Ostblock zur Kenntnis gelangte. Erst ihre axtwuchtige, klangfühlende Übertragung ins Deutsche rückbewirkte die Aufmerksamkeit, die Rasputin dann auch in seiner sowjetischen Heimat erfahren hat. Er wuchs im fernen Sibirien auf, nahe des Baikalsees, nahe Irkutsk. Bis dorthin gelangte kaum ein interessierter Blick aus dem europäischen Teil des Landes. Nach Novellen und Geschichten aus seiner Heimat über das Ringen der Menschen ums Menschsein, fasst »Abschied von Matjora« alle Weltsicht und Erfahrungswelt Rasputins zu einer Allegorie auf das Leben, des Seins und Vergehens zusammen. Näher vermag kaum jemand der »russischen Seele« sich einfühlen, dem Denken und Besorgen des dörflichen Arbeitens fern der »modernen« Welt, den Kämpfen der Menschen ums Morgen. Was weiß denn der von Ferne stammende Sowchos-Vorsitzende von dieser Gegend?, was verbiegen sich denn die jungen Leute vor dem vermeintlichen Fortschritt?, was wird aus uns Alten, die doch das Gedeihen der Nachkommen vorbereitet haben?

Kaum je, zumindest äußerst selten, finde ich mich in einen Maelstrom der Worte so unentrinnbar gesogen. Nicht hilflos. Nein. Nicht versinkend. Nein. Erkennend, berührt, erhaschend einen Hauch vom Weltengeist. Ja. Aufgenommen in den Schoß unerschütterlichen Vertrauens. Ja.

Ich erinnere mich ähnlicher Momente beim Verstecken im Holzschiff Jahnns und beim Hören der Fried’schen Übertragung des Milchwaldes von Dylan Thomas während eines Maskenschauspiels.

Zum ersten Mal denke ich den Gedanken, ein Buch sollte man frühestens dann lesen, wiederlesen, wenn man selber das Alter erreicht, das der Autor zum Zeitpunkt des Verfassen hatte. Kann man denn vorher überhaupt in der Lage sein, die Vielschichtigkeit mancher Wortwahl annähernd zu erfassen?

Das Ende der Geschichte Matjoras verschwimmt im Nebel des Ungewissen. Doch das Sinnieren über universelle Fragen des Seins bleibt im Gebräu des täglichen Erwägens und Vergewisserns gegenwärtig.

 

Valentin Rasputin »Abschied von Matjora«, Übersetzung: Elena Panzig

 

Gerade 14 Tage ist es her, dass mir auf dem Wochenmarkt jemand dies Büchlein wohlwollend in die Hand legte. Wie sehr mag ich das freitägliche Weilen in dem überschaubaren Rund der Stände, vollgestopft mit allen notwendigen Köstlichkeiten für die kommende Woche! In die eine Richtung brauche ich nur andeutungsweise nicken, schon wird nach einem guten Stück bunten Specks für mich gekramt, von mehreren Stellen kommt ein herzliches HALLO, bei dem Käsefritzen aus dem Nachbardorf beginnt meist der Reigen der Gespräche, die mal Politik, mal Probleme der bäuerlichen Existenz, mal Kochtips oder ganz andere Fragen betreffen, immer auch zu puren Albernheiten ausarten. Interessant, erfreulich, erheiternd. Man kennt im Laufe der Jahre diesen oder jenen Marktgänger, mit dem man zu plaudern weiß, erkundigt sich beim Organisten der Kirche, die hier Schatten wirft, wie es denn mit dem Organieren voranginge. Ich weiß, wer woher seine Waren bezieht, wessen Eier von glücklichen Hühnern stammen und mir ein solches höchsteigenhändig erwürgen würde, wer seinen Speck noch selber räuchert. Unschätzbares Eingeweihtenwissen in einer Stadt, deren Angebot an solcher »Bückware« ziemlich begrenzt ist. Unter zwei Stunden geht es selten.

Und wenn man mit einer jungen Dame und ihrer Mutter über Salzgebäck aus Fetakäse plaudert, weil beide dem Zucker abhold sind, und mich dann der ältere Herr, der aus der Nähe dem zuhörte, ebenfalls um das Rezept bittet, dann führt das manchmal noch weiter in ganz ferne russische Gefilde und zur Verabredung für die nächste Woche zum Büchertausch.

Ohne den Markt würde mir tatsächlich etwas fehlen.

Eine unglaubliche Koinzidenz führte mich kürzlich zu einer Internetseite, auf der eine verstaubte Fotografie eine Person des Buches abzubilden scheint  (s.o.).

 

Olaf (Ost), 26. März 2021

2021 21 Mrz

„Stray“

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official trailer

So einfach wie der Titel und so komplex wie die Stadt, die er kurz beleuchtet, kommt „Stray“, Lo’s scharfsichtiger Dokumentarfilm über die Straßenhunde von Istanbul, ohne Erzählung oder so etwas wie eine Handlung aus. Stattdessen verleihen die rastlosen Rhythmen der unsicheren Existenz der Streuner einem Film, der eher kontemplativ als niedlich ist, eine poetische Zufälligkeit. Zitate aus der griechischen Philosophie auf dem Bildschirm unterbrechen die kurzen 72 Minuten, und Fetzen von belauschten Gesprächen wirbeln auf und verblassen wieder, während Zeytin und ihre Hundekumpel – Teil dieser Welt und doch von ihr entfernt – vorbeiziehen.

(New York Times)


Unter dem Titel „Streuner – Unterwegs mit Hundeaugen“ ist der Dokumentarfilm nun erhältlich auf Leihbasis bei amazon prime bzw. als reguläre DVD im Handel.

2021 12 Mrz

Hannah Peel erinnert sich

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Das erste Mal hörte ich „Music Has The Right To Children“ an der Uni, und zu der Zeit hörte ich viel Bands wie Zero 7 und Air, und alles war sehr „chill“ … eine Menge Leute, die Gras rauchten, die sich wirklich auf den Sound der Dinge einließen. Ich hatte mich von der Ernsthaftigkeit, mit der ich mich mit meinen Instrumenten beschäftigte, meine Noten machte, Covers sang und solche Sachen, gelöst, und irgendwie  zu diesem Ort hin entwickelt, an dem eine ganze Klangwelt in meinem Kopf explodierte. Vielleicht haben die Zeit, die Drogen und so ein bisschen damit zu tun, aber was auch immer es war, es erlaubte mir, mich ein bisschen zu befreien, und diese Platte von Boards of Canada fasst diesen Prozess einfach zusammen – und die einzigartigen Sounds, die diese Alben hatten, eröffneten mir Wege, Musik zu machen, die wirklich bei mir geblieben sind.

2021 28 Feb

„Riding For The Feeling“

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“Es ist nie einfach, Goodbye zu sagen zu den Gesichtern / So selten sehen wir einander / so nah und so long / Ich fragte den Raum: habe ich genug gesagt / Niemand antwortete wirklich / Sie sagten nur: geh nicht, geh nicht / All dieses Fortgehen hört niemals auf / ich hoffte auf eine weitere Frage / oder auf jemanden, der sagt: wer denkst du, wer du bist? / Sodass ich es ihnen sagen könnte  / Mit der Intensität, mit der sich ein Tropfen gesetzmässig verflüchtigt, / ist, insgesamt, Fortgehen leicht, / wenn du einen Ort hast, an dem du verweilen kannst. / Vor dem stummgestellten Fernseher / höre ich, auf dem Hotelbett alte Kassetten / meine, meine, meine Apokalypse / Mir wurde klar, wie wenig ich gesagt hatte über Wellen oder Räder / oder darüber zur reiten einfach für das Gefühl / Reiten für das Gefühl ist die schnellste Art, die Küste zu erreichen / Was, wenn ich dort, am Ende gestanden hätte und wieder und wieder gesagt hätte / Reiten für das Gefühl / Reiten für das Gefühl / Reiten für das Gefühl / wäre das ein angemessenes Goodbye gewesen?“

 

 

v i d e o

 

 

„Oh yeah, in every studio there were always fresh flowers present, and I would even find things on my walks to the studio – like seeds and things like that, and put those in the studio, and I made flower mandalas, and there were books of poetry scattered all throughout so if any of the musicians wanted to read any poems and be inspired they could. Things like Hafez or Kahlil Gibran, Robert Frost or Mary Oliver. And then dancing, lots of dancing in the studio. I would be up on the couch dancing!“

 

2021 5 Feb

Story with „Cello“

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In December of 1992 I came back from 6 months of working in Nepal gratuitously wallowing in heartbreak. A love affair doomed from the start was, well, doomed and died. In January of 1993 I’d take breaks from recording „The Fall of Us All“ to stand in the open doorway of my studio and smoke. In order to feel properly sad and in order to smoke Camel Straights with credibility I made myself sadder by playing David Darling’s „Cello“ album, especially the first selection. Also „Toward the Night“ by Someh Satoh – I alternated between Satoh and Darling depending on the level of misery required. Just seeing the cover of either CD made me feel sad. Very satisfying.  

This combination of CD, nicotine, and sadness worked best when it was snowing hard. Minnesota blizzards.

When
we feel righteously sad, why do we feel the need to make ourselves sadder by choosing exactly the right music to accompany our sad sadness? Darwin wants to know.
K
k

 

Album goes well, but slow. Like physics: you have decided to melt through a glacier but can only use body heat. It will take as long as it takes.

 

-s

 

November 1992, Taksang, Bhutan

 

 


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