Stewart´s second album is often name-checked as the first time the word „fuck“ appeared in a pop song, and is also notable for the calibre of its session players (Jimmy Page, Richard Thompson and others from Fairport Convention). The centrepiece, though, is the 18-minute title track, a frequently uncomfortable autobiography in which he catalogues the highs and lows of his romantic endeavours; losing his virginity in a Bournemouth park, encounters with groupies, searching for ’60s permissiveness („beer cans and parties, debs and arties …“), bouts of self-loathing, and ultimately finding true love in the last three verses. „You Should Have Listened To Al“ picks over the bones of another doomed affair, but in a lighter, wittier tone („she left me the keys and a dozen LPs“).
(True words from Uncut magazine)
Archives: Dienstag, 16. Juni 2015
2015 16 Juni
Al Stewart: Love Chronicles
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
2015 16 Juni
Horror movies, fucking nightmares, and other thrills of nearly unbearable beauty
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
„We weren’t the gentle sub-acid Moodies we were made out to be“, said Lemmy K. „We were a black fucking nightmare. A post-apocalypse horror sound-track. We wanted to make people’s heads and sphincters explode.“
„Just be brave, and join me live on air, on June 20st from 1.05 pm till 4.00 pm, on the Radionacht Klanghorizonte. I think the first hour will contain some of the most beautiful and thrilling music on the planet anno 2015 (no hyperbole), the second hour will invite you to join a nighthawk called Dr.Who on time travels between 1958 and 1978 (from „Sahara Jazz“ to psychedelic freak-outs, Coxsone Dodd’s first downtown sound-systems, and stone church meditations) – the third hour will be full of Keith Jarrett’s piano music in his magical decade, the 70s of the last century.“ (m.e.)
2015 16 Juni
Alles muss einmal ein Ende haben
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Abschied, Alte Helden, Hebriden, Henning Bolte, Kristiansand, Seelennahrung, Toyota, Zocken | Comments off
Ich erspare kalauernde Zitate aus alten Trio-Zeiten der NDW. Henning und ich würden kaum Spitzenwerte erreichen, wenn es um die Kategorie „herzlicher Umgang miteinander“ geht. Sucht man nach einem gemeinsamen Nenner zwischen uns, ist es gewiss die Musik, als Seelennahrung begriffen. Wobei Henning ein Musikreisender aus Passion ist, und ich eher selten auf Festivals auftauche. Das aufregende Hören schätze ich in heimischen vier Wänden besonders. Im Jahresschnitt komme ich gerade mal auf 10 Konzerte, seit 2005 war ich allerdings alljährlich Gast des Punktfestivals und kaufte für den Deutschlandfunk viele spannende Konzerte und Live-Remixe ein. Mein einziger Weltrekord: kein Journalist brachte es bislang auf zehn Jahre Kristiansand am Stück. Fiona Talkington und John Kelman folgen auf den Plätzen. Angesichts der Tatsache, dass 2015 dieser virtuose Banalist des Gitarrenspiels, der mit dem vietnamesischen Namen, für den ich jetzt nicht die richtigen „accents“ suchen möchte, vor Ort mit Molvaer und Co. aufspielt, kann ich nur mit den Augen rollen. Ich schwöre, dass ich jede seiner ACT-Platten mülltechnisch sauber entsorgt habe. Ansonsten scheint mir das Programm spannend, und einen Aufbruch zu neuen Ufern zu signalisieren – natürlich bleibt der „innere Kreis“ bestehen, Erik, Jan, Arve, Sidsel, Eivind. Gut so. Sogar mein Wahlverwandter, Sebastian Rochford (Sie haben immer noch nicht die beiden letzten Polar-Bear-Platten gehört? Das geht gar nicht!) ist vor Ort. Ich habe heute Erik Honore geschrieben und eine neue „Electronic Griot“-Performance angeboten. Wenn ich in diesem Jahr schon mit zwei, drei Buchprojekten im Kopf unterwegs bin, von denen, bei Erhalt der Vitalitätswerte, mindestens eins im Jahr 2017 erscheinen wird (Zocken, Teil 1), brauche ich da eine kreative Herausforderung. Sagt Erik mir ab, ist das vollkommen okay. Aber dann ist auch der Vorhang für mich gefallen beim Punktfestival (Zocken, Teil 2) – ich werde einige wundervolle Menschen vermissen, sicher auch die grossartigen Frühstückswaffeln im Hotel Norge. Und zu der Zeit, in der Sebastian Rochford einen Live-Remix so befeuert wie letztes Jahr ein gewisser Hamid Drake, werde ich in den Äusseren Hebriden das „Ego-Dumping“ vorantreiben. Das beinhaltet: in eiskalte Wasser springen, tagelangem Regen mit guten Anoraks trotzen, und im schwarzen Toyoten „Running On Empty“ von Jackson Browne spielen. Nach diversen Abenteuern gebe ich schliesslich meinem Navi eine Adresse in der Grafschaft Yorkshire an, und besuche einen alten Helden.
2015 16 Juni
Wir Exsurrealisten wussten schon immer,
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Exsurrealisten | 1 Comment
dass dort wenig zu finden ist, wo das grosse Geschwätz sich ballt – der gute Geschmack war schon immer ein Feind spannender Künste und Wissenschaften. Umso erfreulicher, wenn am äussersten Rande der Wahrnehmung seltsame Organismen auftauchen, die unser Herz höher schlagen lassen, jenseits aller ausgeweideten Themen (Liebe, Tod, midlife-crisis, Postmoderne). Also ein Hoch nun auf Band VI der „Erinnerungen eines Insektenforschers“. Vor 100 Jahren verstarb der außerordentliche Naturforscher und Literat Jean-Henri Fabre. Seine Aufzeichnungen sind reizvoller denn je. Dieser sechste Band enthält u.a. Episoden über den Mondhornkäfer, den Mistkäfer, das Heupferd, den Schmetterling, und bringt uns Lebewesen nahe, von deren Existenz wir schon nicht mehr wussten. Und wie schrieb mir eine Leserin nach der Lektüre: „Vergessen Sie den Distelfink!“

