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Archives: Montag, 12. Januar 2015

2015 12 Jan.

Congariachi

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Chano Pozo, Juan Tizol, Frantz Casseus, Chuck Berry, Mariachi … eine schöne Reihung, eine Reihung, die etwas mit der Musik auf diesem
 
 

AUDIO
 
 

zu tun hat! Möglichst vollvoluminös abzuspielen und zu hören!!!

2015 12 Jan.

Mehr Radio

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Diesmal in Vorbereitung einer Sendung mit Musik von und mit Juan Tizol (1900 – 1984). Er schrieb Caravan für das Orchester von Ellington, dem er seit 1929 als Posaunist angehörte. Caravan dürfte wohl zu den meistgespielten Stücken des Jazzrepertoires gehören. Man könnte eine ganze Nachtsendung nur mit den guten Fassungen bestreiten. Tizol gehörte dem Ellington Orchester bis 1944 und dann wieder ab 1951 immer wieder in kurzen Perioden an.

 

In diesem VIDEO Tizol in Aktion …

 

Und hier der Anfang einer Reihe von herausfordernden Versionen … Paul Bley hat 1993 eine ganze Caravan Suite aufgenommen … Mein Favorit unter den Versionen ist die der Live-Aufnahme in Fargo 1940 mit dem Ellington Orchester. Und davon gibt’s kein Youtube. Sie steht auf dem Fargo live Doppelalbum. Die von 1962 mit Ellington, Mingus und Max Roach gefällt mir auch sehr gut und die von Rabih Abou-Khalil von 1992.

 

Monk, 1955

 

Errol Garner (breathtaking and gypsylike)

 

Monk 1969, Berlin (very stride)

 

Bill Ware (Sir Duke)

 

Aber Tizol hat noch eine ganze Menge anderer Stücke geschrieben, die unsterblich sind. Hier die Playlist der Sendung, die Ende Januar läuft:
 
 
Keb-lah (1946) – Juan Tizol Orchestra (Los Angeles)

Zanzibar – (1946) Juan Tizol Orchestra (Los Angeles)

Bakiff – (1941) – Duke Ellington Orchestra (Hollywood)

Perdido (1942) – Duke Ellington Orch. w/ B. Strayhorn (Jump For Joy)

Bakiff (1992) Louis Sclavis (Ellington On The Air)

Bakiff (1941) – Duke Ellington Orch. (New York, Carnegie Hall). Solo: Ray Nance

Perdido (1941) – Duke Ellington Orchestra (Hollywood)

Caravan (1940) – Duke Ellington Orch. (Fargo)

Caravan (1962) – Duke Ellington, Charles Mingus, Max Roach (Money Jungle)

Caravan (1993) – Rabih Abou-Khalil (Roots&Sprouts)

Caravan (1992) – Marc Ribot (Requiem For What’s His Name)

Caravan (1992) – Louis Sclavis (Ellington On The Air)

Lonely one (1956) – Nat King Cole (After Midnight)

 

Die Farbholzdrucke aus der „Winterreihe“ strahlen Ruhe aus.
 
Da war ein grosser Meister ganz bei sich.
 
 
 

 
 

CBC: Michael Engelbrecht, haben Sie heute einen Song entdeckt, der ihre Stimmung deutlich hebt?

ME: Meine Stimmung war war schon ziemlich gut, aber dann hörte ich „The Everlasting Muse“. Keine Ahnung, wovon der Song handelt, aber er wirkte wie drei Ohrwürmer auf einen Streich. Auf der einen Seite ein Flair der Swinging Sixties, auf der andern noch ein paar Dejavues obendrauf, trotzdem wirkte es unheimlich erfrischend.

CBC: Von wem ist der Song?

ME: Von dem neuen Album von Belle and Sebastian. Sie haben mich beim Anhören des Albums unterbrochen. Was ich mitbekommen habe, ist es genau die Mixtur aus sonnengefluteten Melodien und subtilen Widerhaken, die ich sehr, sehr mag. Manchmal so tanzbar wie die Pet Shop Boys (lache).

CBC: Eine Lieblingsband?

ME: Nein, eher eine Band, die ich aus der Ferne gemocht habe. Ich glaube, das letzte Album produzierte Trevor Horn, und dessen Stil kann ich gar nicht ab. Dieser perfekte Pop-Power-Sound a la „Frankie Goes To Hollywood“. Vollkommen geglättet.

CBC: Welchen Song singen Sie unter der Dusche?

ME: Da habe ich zwei zur Auswahl, entweder „Michelle“ von den Beatles oder „Too Much Of One Thing“ von den Go-Betweens. Den von den Australiern kann ich sogar auswendig. Auf der einen Seite ein tief melancholisches Lied, wird aber so vorgetragen, als hätte der liebe Gott gerade den Sommer erfunden.

CBC: Über welches Album würden Sie gerne ein Buch aus der Reihe „33 1/3“ schreiben?

ME: Ganz klar „Taking Tiger Mountain (By Strategy)“ von Brian Eno. An diesem Album mag ich alles, jeden Ton, jede Sekunde. Jede Melodie. Da sind weitaus weniger Synthesizer im Spiel als viele denken. Und Brian Eno ist mein Lieblingssänger auf diesem Planeten. Wenn ich das bestimmten Leuten erzähle, gucken die oft, als käme ich vom Mond (lache).

2015 12 Jan.

RADIO ON DEMAND – Honoré + Ambiq

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RADIO ON DEMAND Concertzender
 
 
HIERzuHÖREN
 
 
 

 
 
 
Klangfluide – Honoré und Ambiq mit einer speziellen Einleitung
 
 
 

 
 
Photo Honoré @FoBo _ HenningBolte
 

2015 12 Jan.

Reggae 12 Desert

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1) Cedric Im Brooks & The Light of Saba („It’s jazz, roots reggae, dub, mento, Afrobeat, Cuban music, nyabinghi and disco from the 1970’s. There are 19 tracks but it’s still too short. For people who like deep reggae, Rico Rodriguez, Fela Kuti, Sun Ra, Chic…“)

2) Abyssinians: Satta Massagana Deluxe
3) Lee Perry: Super Ape
4) Dadawah: Love and Peace
5) Bob Marley: Catch A Fire (Jamaican Original Version)
6) Linton Kwesi Johnson: Independant Intavenshan – The Island Anthology
7) Culture: Two Sevens Clash
8) Rhythm & Sound w/ Tikiman: Showcase
9) Burning Spear: Garvey’s Ghost
10) The Congos: Heart of the Congos
11) Skatalites: Ball of Fire
12) V.A. – Studio One Dub
13) V.A. – Trojan: Nyahbinghi Box Set

Manchmal geschehen komische Dinge: Versprecher, Sinnestäuschungen, Einbildungen, aus denen sich ein ein neuer Zusammenhang entwickelt, der viel mehr über die Wirklichkeit aussagt. Wie einst bei Max Ernst, der sich selbst sah als ein Zauberer kaum spürbarer Verrückungen. Es sind die kleinen Fehler, weniger das Perfekte und Überbelichtete, die dem Leben Poesie beimischen – nicht nur damals zu der Zeit, als wir noch Surrealisten waren. Gerade lese ich im Onlinespiegel (Spiegel, Spiegel auf dem Desktop …): „Ich bin die dauerhafte Bundeskanzlerin der Deutschen. Das schliesst alle, die hier leben, mit ein …“ Halt! Nochmal genauer hingeschaut: „Ich bin die Bundeskanzlerin aller Deutschen. Das schließt alle, die hier dauerhaft leben, mit ein, egal welchen Ursprungs und welcher Herkunft sie sind“, sagte Merkel. Gut gesprochen, Frau Kanzlerin! Und mit Geduld, Spucke und der Lücke, die der Teufel lässt – wirds auch noch was mit der Unsterblichkeit.

2015 12 Jan.

Zwölf Eins Fünfzehn

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Bei diesem stuermischen, regnerischen Wetter verbringt man den gestrigen Sonntag dann gerne zu Hause! Der am Jahresanfang gefasste Vorsatz, an freien Tagen mehr an die frische Luft zu gehen muss noch etwas warten.

Stattdessen am Wochenende mit dem Lesen der „Different Every Time“ Biographie angefangen. Interessant finde ich immer diese ganzen Querverbindungen und Veraestelungen, die sich bei der der Lektuere aufzeigen: wer unter den Musikern wen kannte, wer mit wem zusammengearbeitet, sich befreundet hat.

Und da tauchen ja im ersten Drittel des Buches schon jede Menge Namen auf: Daevid Allen! Gong! Mike Oldfield! Kevin Ayers! Caravan! „In The Land Of Pink And Grey“! Richard Coughlan!

Entsprechend war es nicht schwer fuer den Sonntag die passende Musik herauszusuchen: die fruehen Genesis Alben, Kevin Ayers … Und ja: auch „Hergest Ridge“ von Mike Oldfield war mit dabei!

Ein sehr englischer Tag voller von der Musik erzaehlten maerchenhafter, vertraeumter Geschichten war es; die am Samstagabend auf arte ausgestrahlte, mittlerweile auch auf DVD und Blue_Ray erhaeltliche Doku „Sum Of The Parts“ ueber Genesis von den fruehen Jahren bis zur letzten Tour tat sein uebriges …

2015 12 Jan.

Jazzities (4)

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VIDEO
 

Cover sind Wiedererkennungswerte, manche wirken flüchtig, andere nachhaltig, oft ist es die Qualität der Musik, die den Erinnerungswert von Covern steigert. Hier nun, in dem folgenden Filmchen, gibt es es zwei Cover zu erraten, und so viele mehr zu sehen: das erste ist dunkelblau, und befindet sich links hinten an der Wand, hinter dem weissen Aktivlautsptecher. Man muss schon genau hinsehen. Sie können das Video vielleicht kurz stoppen?

Den Pianisten und sein Trio, die gerade zu hören sind, mono, aus dem Jahre 1955, unverschämt gut in diesem Raum am Rande Kölns klingend, mit einem verblüffend tief reichenden Bass, identifizieren Sie spätestens, wenn ich das grüne Cover ins Blickfeld rücke. Mein Kölner Freund hat hier eine allerfeinste Anlage, und es macht grosse Freude, dieser Monoplatte zu lauschen. Die jetzt gerade mal 60 Jahre alt ist.

Das zweite zu erratende Cover liegt in der letzten Einstellung neben dem grünen Cover auf der Erde. Es ist ein nicht ganz leichtes Rätsel, denn beide Cover, besonders das erste, sind nur verschwommen zu erkennen. Manfred Eicher würde dennoch beide sofort identifizieren, Wolfgang Muthspiel zumindest das flach auf der Erde Liegende, denn es hatte einen nachhaltigen Einfluss auf seine Musikvita. Von wem sind die beiden Alben, und wie lauten die beiden Titel? Ein Tip noch: das erste, dunkelblaue hat für mich die gleiche Klasse wie „Crossings“ und „Sextant“ von Herbie Hancock. „Buried treasure“.


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