Manafonistas

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Archives: Samstag, 24. Januar 2015

Gestern Nachmittag mit Erschrecken und Erstaunen und eher nur so zufaellig festgestellt, dass sich mein grosses Holzregal in dem all mein Vinyl und meine Buecher sich sammeln bedenklich nach vorne neigt. Zwischen Wand und Regal klafft schon eine Handbreit Luft! Wie sagten unsere Eltern immer so weise: Holz arbeitet …

Entsprechend ist also dann zeitnah Ausraeumen, Heranruecken des Regals an die Wand und erneutes Einraeumen angesagt! Es positiv sehen bedeutet vermutlich, dass ich bei der Gelegenheit dann auch gleich aussortieren kann, was nicht mehr so wichtig ist!

2015 24 Jan.

Gemischtes

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1) Ich habe noch nie etwas von Wynton Marsalis und Nils Landgren in meinen Radiosendungen gespielt, und das wird auch so bleiben.

2) Die von mir aufgrund persönlicher Ohrenzeugenschaft als mögliche „Platte des Jahres 2015“ gehandelte Arbeit von Tigran Hamasyan, mit Arve, Jan & Eivind, wird nun nicht im Mai, sondern frühestens Anfang 2016 erscheinen, weil Tigran bei Nonesuch in Kürze mit eigenem Trio und Sängerin ein Album veröffentlicht. Ob er da klug beraten war?

3) Wer bislang glaubte, Heino Ferch garantiere hochspannende Fernsehthriller, wurde letzte Woche eines Besseren belehrt. Ich schätze Herrn Ferch sehr, und bislang schien er mir klug auszuwählen, bei welchen Filmen er mitmacht. Aber dieser hanebüchene Blödsinn um einen Psychoanalytiker, seine Tochter, die Kriminalbeamtin, und eine dysfunktionale Borderliner-Familie war an Drehbuchautorenschwachsinn schwer zu überbieten.

4) Gillian Anderson kennen viele noch als tragende weibliche Rolle der „X-Files“. Dass sie aber eine exzellente Schauspielerin ist, wurde mir erst klar, als ich jüngst die zweiteilige Serie „The Fall“ sah, die weitgehend in Belfast spielt und die Jagd eines Serienkillers zum Thema hat. Die Serie leistet sich harten Realismus, brilliante Akteure, und eine fast unerträgliche Spannungskurve.

5) Bald erscheint Bob Dylans Album mit Coverversionen von Liedern, die Frank Sinatra einst sang. Ein im Netz offiziell kreisender Song führte beim Chef des Kammerflimmer Kollektiefs und mir zu sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen. „Der Hammer“ (er) vs. „gehobene Barmusik“ (ich).

6) Beim ersten Manafonistas-Treffen könnte der Abstieg von Borussia Dortmund schon besiegelt sein (vorletzter Spieltag), was dazu führen könnte, dass Mahlers Sechste sich in meinem Reisegepäck befindet.

7) Als ich jüngst im Rahmen einer Umfrage unter Musikjournalisten nach dem überschätztesten Rock-Album des 21. Jahrhunders gefragt wurde, musste ich nicht lange überlegen: „Is This It“ (2001), von den Strokes. Immer noch, in meinen Ohren, extrem dröge.

8) Eine wundervolle One-Picture-Story veröffentlichte Frank Nikol am 17. Januar bei den „Ex-Surrealisten“ (s. Blogroll), unter dem Titel „Damals“.

2015 24 Jan.

The parallel reading of „Ordinary Grace“

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The five readers have already started reading, and from Feb. 1st onwards, every Sunday will be the day where their comments of a certain number of chapters of William Kent Krueger’s thriller will be published on this site. So, there might be possible readers out there who want to follow the crime club’s observations about this Edgar-winning novel set in the USA anno 1961 –  and adopt the role of silent witnesses . The book is available in a pocket book edition and as e-book as well. On The first day of February the first ten chapters will be reviewed here, from five different perspectives, in a very personal way full of sidesteps, way beyond the mainstream culture of thriller reviews. Thus the reader always is the prime suspect. If you really start reading, look for the right soundtrack – Johnny Cash, Bill Callahan and Aaron Copland might not be a bad choice!


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