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Archives: Dienstag, 18. Dezember 2018

2018 18 Dez.

Healing sweeties

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Ich wußte, sie ist in den Küchen.

Ich bin ihr leise nachgeschlichen.

Ich wollt ihr ew’ge Treue schwören

Und fragen, willst du mir gehören?

 

(Aus „Kritik des Herzens“)

 
 

Ich mache mir nichts aus Süßem. Jedes Schnitzel ist mir willkommener als Kuchen oder Kekse. Eine Frikadelle verführerischer als jede Kugel Vanilleeis. Aber es gibt wunderbare Ausnahmen: ich komme an dem Duft von Vanillekipferln nicht vorbei. Nun habe ich sie selbst ausprobiert, das Rezept ist prima:

 
 

250gr Butter

150gr Zucker

1Tl flüssige Vanille

1Prise Salz

375gr Mehl

250gr gemahlene Mandeln

125gr Puderzucker

5 Pkchen Vanillezucker

 
 
Butter schaumig rühren und Zucker langsam dazugeben, ebenso Salz, Mehl und Vanille. Zum Schluss Mandeln unterkneten. Teig in Folie wickeln und eine Stunde kühlen. Dann in Röllchen sternförmig aufs Blech legen. 25 Min. bei 180 Grad unterste Backschiene backen. Später in Vanille und Puderzucker wälzen.

Das zweite Rezept ist eine Reminiszenz an meine wunderbare England Reise in diesem Jahr. Ich hole mir den herben Duft von englischer Orangenmarmelade zurück in meine heimischen Wände. Dieser Orangenkuchen kommt erstaunlicherweise ganz ohne Mehl aus.
 

Hier das Rezept aus dem Zeitmagazin vom 15.11.2018:
 
1 Orange und 1 Pampelmuse mit Schale in reichlich Wasser eine Stunde kochen. Danach abkühlen, in Viertel schneiden und mixen. Dazu 6 Eier, 250 gr Zucker, 250 gemahlene Mandeln, eine Handvoll Pistazien und 1 Tl Backpulver untermixen.

40 Minuten bei 180 Grad backen. Erstaunliches Resultat. Very British.

2018 18 Dez.

„Drift Code“

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Am meisten freue ich mich, von allen bald anstehenden Alben, auf das neue Werk von Paul Webb. Besser gesagt, ich bin sehr gespannt darauf. Man kann sich schon einen Song daraus „anschauen“, aber ich bin Albenhörer, und Videos interessieren mich nur selten. Ich schalte auch Umgebungen am liebsten aus – wenn ich nicht gerade Sendungen vorbereite, und Stücke suche, sortiere & erprobe, bin ich Zimmerverdunkler oder Nachtmensch,  bei Kopfhörern schliesse ich generell die Augen, ausser ich sitze im Sendestudio. Paul Webb gehörte zum innersten Kern der zwei späten Meisterwerke von Talk Talk, und tauchte Jahre später als als Rustin Man wieder auf, mit Beth Gibbons an seiner Seite, und dem vorzüglichen Album Out of Season. Auf dem neuen Album, Drift Code, singt er selber – ein Hauch von Robert Wyatt sei im gesanglichen Vortrag spürbar, lese ich, aber nur von ferne. Es scheint, wenn man das Cover auf sich wirken lässt, dass auch diese Liedersammlung aufs Angenehmste aus der Zeit fallen könnte. Und das stimmt mich noch erwartungsfroher.

 


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