Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Archives: Montag, 4. November 2013

Arve Henriksen Quartet
Jazz Live: 21.05 Uhr (am 5.11. und 12.11.)
Mit Harald Rehmann

 
Es ist typisch für die Jazzszene Norwegens, dass ihre Musiker ebenso nach der Ausformung eines besonderen Klangs streben, wie sie verschiedene Spielarten der improvisierten Musik neu und konventionsfern miteinander verbinden. Das trifft in besonderem Maße auf Arve Henriksen zu.

Der Trompeter lässt sein Instrument oftmals wie eine japanische Flöte klingen und er gestaltet weite musikalische Räume, die allerlei fremdartig anmutende Tonfiguren in geheimnisvoll wabernden Klangnebeln erscheinen lassen. Elektronik und Samples, so effektvoll wie sensibel beigesteuert von Jan Bang, sorgen zudem für eine im wahrsten Sinne des Wortes bezaubernde Musik, die meditativ und hypnotisch wirken mag, die aber genauso auch den wachen Sinn mit hochspannenden Klangerlebnissen voller Bildhaftigkeit und Fantasie belohnt.

Arve Henriksen – Trompete, Elektronik
Jan Bang – Sampler, Elektronik
Audun Kleive, Helge Norbakken – Schlagzeug, Elektronik

 
Aufnahme vom 10.10.13 aus der Unterfahrt in München

2013 4 Nov.

Klopp in The Guardian

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Klopp is the incurable romantic. To him Dortmund are the Rebel Alliance to Bayern’s Death Star, but his club can compete. The players have an average age of 25 and they will enter their prime years over the course of Klopp’s contract. „The important thing is new ideas, not money,“ he says. „It is important to make the next step. You always want to be the team that can beat the one with more money.“

2013 4 Nov.

Let The Power Fall

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Mit der Ausnahme seiner Duo-Platte mit Brian Eno, THE EQUATORIAL STARS: was hat Robert Fripp für seichte Gitarren-Improvisationen abgeliefert in den letzten zehn, zwölf Jahren, vorzugsweise in Kirchen, gerne auch mit melodieversessenenen Saxofonisten resp. Flötisten aus der Zuckerbäckerei des soft jazz! Und welch ein Glück, dass mir dieser Tage sein bestes und expressivstes Frippertronics-Album in die Hände fiel, von 1981, eine Schallplatte, leicht verknistert, lange vergriffen: LET THE POWER FALL. Kann man in einem Atemzug nennen mit seinen frühen Duo-Alben mit Brian Eno (NO PUSSYFOOTING und EVENING STAR), und jenem anderen vergessenen Meisterstück, GOD SAVE THE QUEEN (mit David Byrne). A buried treasure indeed! Sogar Down Beat vergab hier einst fünf Sterne! Ich bringe die Platte gleich in die Wäscherei bei meinen Freunden von Klangpunkt, Aachen :)

2013 4 Nov.

Planung für die nächste Radionacht

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Für die nächsten Klanghorizonte, kommenden Samstag, teuflisch früh um 4.05 Uhr, habe ich schon einen Plan. Asmus Tietchens wird auf jeden Fall zu hören sein, der Meister des „Pseudopop“ mit seinem dritten, 1983 erschienen Album für Sky Records, IN DIE NACHT heisst es, und er spielte es mit seinem Zeitzeichenorchester ein.  Kommt am 15.11. bei Bureau B neu raus. Darüber hinaus spiele ich endlich Musik aus einer der für mich aufregendsten Piano-Bass-Schlagzeug-No-Jazz-Platten des Jahres von DAWN OF MIDI, und  direkt danach, im gnadenlosen Showdown, Tim Heckers furioses neues Teil VIRGINS, das speziell Manafonista Martina sehr gefallen dürfte. Ansonsten Musik von Robert Fripp (LET THE POWER FALL, von 1981), Mika Vainio, den Tindersticks und Matt Elliott. Ach so, ich spiele auch zwei Tracks aus der umfamgreichen ECM-Compilation SELECTED SIGNS.

2013 4 Nov.

Danke, Fremde,

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für das wahrlich zauberhafte und entzaubernde Gedicht, das ich gerade, bei Bagels & Beans in Aachen, in der FAZ, von dir gelesen habe, auf der ersten Seite des Feuilletons. Ich weiss gar nicht, von welcher Disco-Ära du da sprichst, von der in den 80ern oder 90ern, aber du triffst die Töne und Bilder mit all der gebotenen poetischen Unschärfe, umgehst jedes Klischee, selbst das vom Abschied. Und du heisst Silke Scheuermann, was bestimmt kein Künstlername ist, es sei denn, du wärst als Kabaretttistin unterwegs. Bist du aber nicht. „Uraniafalter“ heisst das Gedicht. Und hätten wir schon die Rubrik „Gedicht des Monats“, du hättest das ideale Novembergedicht verfasst. Take care, stranger!

What we have here is a weird mix of ambient soundscapes and beat-heavy industrial trance; it feels like a soundtrack to some sort of brutalist post-apocalyptic rave. In my mind, it conjures up black and white images of deserted industrial space, filled with jagged edges and metal structures. It’s stark, yes, but it’s also quite therapeutic. I can sort of switch off and let myself become fully engrossed in this alternate world. Ironically, it’s not the sort of music you want to share with others. I’m aware that writing this piece means I’m sharing my thoughts on the music with you but I mean share in a different sense. It’s an album that you only ever want to listen to when you’re on your own; late at night. This is subtle music that’s made specifically for the recluse. The person that wants to sit in his own company and be overcome by the powerful imagery these bursts of sound create. The juxtaposition of calm, atmospheric pieces and heavy industrial beats work to give an almost frightening nightmare. Strange enough you can dive into and love it, let’s call it immersion.


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