The first-ever reissue of the classic 1981 debut album from this much revered Ghanaian band. Vibrantly produced by British sound explorer Brian Eno in Accra, Ghana.
Highlife meets afro-funk. Spirited and horn driven.
In 1981, London based E.G. Records released the debut album from a young Ghanaian group called Edikanfo. The eight-piece band was the last group to be managed by Faisal Helwani, a charismatic impresario who was based at the popular Napoleon Club in Osu, a suburb in Ghana’s teeming capital Accra. Edikanfo quickly rose to international notoriety following the release of “The Pace Setters” because of the infectious, forward-looking highlife meets afro-funk synthesis the band committed to tape. But the album also caught an additional wind of publicity due to its producer, the already legendary British musician and sound conceptualist Brian Eno. During that time, Eno was researching and openly propagating West African musics. He often mentioned his love of Fela Kuti and called his own rhythm driven experiments the search for a “vision of a psychedelic Africa.” He had recently been collaborating with The Talking Heads on their Avant-funk masterpiece “Remain in Light” and with The Talking Heads front man David Byrne on “My Life in the Bush of Ghosts,” an album which foretold the sort of cross-pollination and global music interconnectivity that today we take for granted. Eno and Edikanfo’s work together at Studio One in Accra (Ghana) was yet another inspired morphing of soundworlds and processes and a significant touchstone for both artists.
But just when the sky seemed the limit for Edikanfo, the coup d’état in Ghana on the last day of 1981, tragically put the brakes on the band’s quickly developing fortunes. For years after that, the country endured enforced curfews at night, which of course ultimately gutted the live music scene in Accra and elsewhere. Because of this and other financial setbacks, the band ceased activity and its members spread out in exile, all over the world. It clearly seemed as though the story of Edikanfo, one of Ghana’s greatest bands of that era, had come to a premature end.
Now, almost four decades later, Edikanfo has returned. And with its surviving members gearing up to reissue and tour their classic 1981 album, “The Pace Setters,” the band is once again excitedly pointed towards the future.
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Archives: Dienstag, 14. April 2020
2020 14 Apr.
Das Unaussprechliche umkreisen
Martina Weber | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Alke Stachler | 3 Comments
Orte, an denen der Schleier zwischen unserer Welt und der Welt der Toten durchlässig wurde, hatten die Kelten angeblich als dünne Orte bezeichnet. Verbindungen und Vermischungen sind dort möglich, erklärt Alke Stachler im Anhang ihres ersten Gedichtbandes mit dem Titel Dünner Ort. Auch die Gedichte ihres zweiten, Ende 2019 erschienenen Gedichtbandes Geliebtes Biest sind in einer solchen Zwischenzone angesiedelt. Man merkt es nicht sofort, weil Alke Stachler weder im ersten noch im zweiten Gedichtband ihren Gedichten Titel gibt, doch man spürt es nach einigen Seiten: Die 48 Texte, die das Büchlein umfasst, sind Teil eines Zyklus, sie sind sehr fein und durchdacht miteinander und gegeneinander verflochten. Motive werden wieder aufgenommen, Farben, Satzfragmente. Zwischen Annäherungen, Anrufungen und Offenbarungen geht es um Erinnerung und Heilung. Die Erfahrung ist existenziell. Die Gedichte entfalten einen Sog zwischen Motiven und Begriffen aus Märchen, Spiritualität, Religion, Naturwissenschaften und Alltag. „es gibt eine kurze und eine lange version“, heißt es in einem Gedicht, und in einem anderen: „ich weiß, dieses thema ist so alt wie die erde.“ Die zentrale Erfahrung, der Schreibanlass, wird auf sehr dezente Weise gestreift, eine Andeutung, die überlagert wird durch neue Gedankenansätze, harte Schnitte, Irritationen oder „laufmaschen in der matrix“. Alke Stachlers Gedichte kreisen um etwas, was jenseits der Sätze, also jenseits der Sprache liegt, weil es nicht ausgesprochen werden kann: „so viele wörter für die abwesenheit von wörtern“. Den Gedichten gelingt es, diese Sphäre spürbar zu machen, die Grenzen des Verstandes zu überwinden. Entworfen wird eine Schattenwelt, in der der Lesende letztlich auf sich und sein Unterbewusstsein gestellt ist.
ein zu lange gehaltener ton, erinnerungen wie an
eine jahreszeit. lass es winter gewesen sein. theorie
der melancholie als theorie der farben. dass es in
schüben kommt, verrätselte bewegungen ohne
muster. dass der irdische teil eines bildes immer
der kältere ist. weißes rauschen in den zähnen,
der punkt vor dem sprechen. ich als anemone,
dreizehnte zauberin. unwesen aus deinem frü-
heren leben. gibt es eine sphinx des lichtes oder
eine sphinx der finsternis. ist dieser körper eine
fälschung. schwanengerüst, glasnerven. ist schwarz
meine stiefmuttersprache, vergissmein.