Amsterdam: going south for a while

just arrived in the north of the south – nice place, familiar place! Tonight start of annual music-festival in this very music minded city … more to come

High Sky Ljubljana today, tomorrow Jaga Jazzist will invade town … jazzastically, jagazzo

© FoBo_HenningBolte
Archives: Dienstag, 1. Juli 2014
„In philosophical terms, I’m what’s called a pessimist,“ Cohle tells Hart.
„All right, what’s that mean?“ Hart asks.
„It means I’m bad at parties.“
„Let me tell ya, you ain’t great outside of parties, either.“
(Dialogue from True Detective)
2014 1 Juli
My Favourite 8 Kronos Quartet albums
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
1) Terry Riley: Salome Dances For Peace
2) Kronos Quartet: Nuevo
3) Steve Reich / Kronos Quartet: Different Trains
4) Black Angels (including George Crumbs Black Angels)
5) Pieces of Africa
6) Night Prayers
7) Floodplain
8) You’ve Stolen My Heart
And, yes, they contributed to John Zorn’s class A composition „Spillane“.

Mit „A Thousand Thoughts“ legt das 1973 gegruendete KRONOS QUARTET dieser Tage eine interessante Zusammenstellung aus bereits veroeffentlichten Alben vor. Versammelt sind auf dieser Compilation Zusammenarbeiten mit u.a.: Astor Piazolla (selbstverstaendlich mit einem Tango!), Le Mystère des Voix Bulgares, die ein Stueck von Terry Riley interpretieren sowie die bekannte irische Ballade „Danny Boy“. Dazu Musik aus Fernost und Afrika – und auch Blues, „Dark Was The Night, Cold Was The Ground“ von Blind Willie Johnson zum Beispiel.
Natuerlich: von einem klassischen Streichquartett interpretierte Musik weist aufgrund der Instrumentierung eine gewisse Strenge auf; die Zusammenarbeiten auf „A Thousand Thoughts“ zeigen aber, dass diese dem Klangbild, dass wir mit Violinen, Cello und Viola verbinden durchaus neue, interessante Ausdrucksmoeglichkeiten und Klangfarben hinzufuegen koennen.

Letztens habe ich ausnahmsweise einmal den Radiosender EINS LIVE eingeschaltet. Grund: der „EINS LIVE TALK“ in dem ab und an Gaeste eingeladen werden, die auch fuer alle, die nicht zum von EINS LIVE anvisierten Zielpublikum gehoeren von Interesse sind.
Tobi Katze zum Beispiel, der von sich, Poetry Slam (= kabarettistische Geschichten erzählen) und sein gerade erschienenes Buch „Rock’n Roll mit Buchstaben“ und bemerkenswert offen ueber seinen Kampf gegen Depressionen erzaehlte.
Der Reiz beim Poetry Slam und beim Lesen dieses Buchs ist fuer mich, dass sich hier eine andere und vorallem juengere Generation zu Wort meldet, die einen so ganz eigenen Blick auf Erlebnisse und ihre Lebenssituationen hat.
Natuerlich ist das Nachlesen im Buch etwas „trocken“ … aber vielleicht haben wir ja Glueck und als naechstes steht die Veroeffentlichung eines Hoerbuchs – womoeglich noch live vor Publikum mitgeschnitten – an ? Waere optimal.

The brilliant blues
I don’t wanna be frozen
I’ll spend my mornings at the sunshine cafe
I’ve read the news and the clique-ridden notions
I know that it’s time to say it’s time(…)
The brilliant blues
Will never flow this way again
The color of the Mersey is grey
The brilliant blues
Have faded into sadness and pain
And now is the time to say … It’s time
– Pete Townshend, „Brilliant Blues“
2014 1 Juli
Cold in July
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Joe R. Lansdale, Michael Koryta, Raymond Chandler, Steve Hamilton | 2 Comments
While B & K are approaching the capital of the Northwest Territories, Yellowknife, I’m thinking about some American or Canadian Noir thrillers that are situated in that area, but nothing comes to mind. A lot of Steve Hamilton’s books evoke cold winters in Canada, but the stories told there are located at Lake Superior, the East Coast. Hamilton once said: „To me, when I think about “hardboiled” or “noir,” I think about cold. When just going outside to your car is an act of courage, that has to say something about you already, right? I know that Raymond Chandler’s idea of hardboiled was a sun-baked street in Los Angeles, but for me there’s just something about a frozen lake and a cold wind that will turn you inside-out.“ So far, so cold. Meanwhile I’m in the middle of the showdown of Michael Koryta’s book, in the mountains of Montana. A very different headspace. News came that a rather free adaptation of a Joe R. Lansdale novel arrived in the cinemas of Great Britain: COLD IN JULY. Richard Dane (Michael C Hall) is woken in the middle of the night by his wife Ann (Vinessa Shaw), who’s heard an intruder. He finds his gun, creeps down the hallway, and moments later, his entire life has changed. (The film gets quite mixed reviews, read excerpts of one of them in comment no.1.) Texas is the territory of a lot of Lansdale books, and his great novel „The Thicket“ will be released in Germany in August, titled „Das Dickicht“. And it’s a Western Noir!
2014 1 Juli
Wir sind kurz vor den NW Territories auf dem Weg nach Yellowknife und 0K!
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
Es gibt nur wenige Möglichkeiten, den Rückflug am Samstag zu vermeiden. Neben einem Wunder und einem über Frankreich hereinbrechenden Darmvirus würde nur eine radikale Neuaufstellung die Chance erhöhen, am Freitagabend ins Halbfinale einzuziehen, u.a. müsste der für taktische Ausraster in grossen Turnieren berühmte Bundesjogi (z.B. gegen Italien vor zwei Jahren) von seinem Glauben abfallen, die sog. „Ochsenabwehr“ ohne gelernte Aussenverteidiger würde sich im Laufe des Turniers immer besser einspielen. Auch einige „heilige Kühe“ müssten im Stall gelassen werden. Hier die Aufstellung, mit der man die Franzosen und Herr Löw sich selbst überraschen könnte: Neuer – Lahm, Hummels, Mertesacker, Durm – Kroos, Khedira (2.HZ Schweinsteiger) – Grosskreutz, Müller, Schürrle – Klose. Ja, so wird es nicht kommen, und dabei wäre dies eine Massnahme, die dem französischen Trainer Mr. Dechamps massive Kopfschmerzen bereiten würde. Aber im Moment deutet alles drauf hin, dass Herr Löw den sog. „Bewährten“ vertraut, und, nach dem gesitteten Ausscheiden, die lange Liste der Verletzten und im Grunde noch rekonvaleszenten „Schlüsselspieler“ sowie die Verlängerung gegen die Nordafrikaner professionell ins Feld führen wird. Wir wünschen allen Spielern am Samstag einen guten Heimflug, und gute Erholung! Viel besser wäre natürlich ein Fussballwunder. Aber diesen Trick mit „Deus-ex-machina“ beherrscht der solide Mann aus dem Badischen leider nicht. Dabei müsste er sich nur obige Aufstellung durch den Kopf gehen lassen. Gut, das wäre auch nicht gerade ein „Gott-aus-der-Maschine“, aber es käme den Kaninchen nah, die kundige Magier landauf, landab aus dem Hut zaubern. Gerne irre ich mich, und bin dann der erste, der seinen nagetierfreien Hut zieht, aber, was immer passiert, auf keinen Fall, niemals, never ever, darf der Name Podolski in der Anfangsaufstellung auftauchen.


