Manafonistas

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Archives: Samstag, 19. Juli 2014

Everytime I think I’ve got enough new entries of CDs or vinyl on the shelf to listen to there’s always something else that sends a scream for attention …

The Virgin Years 1980 – 1985 is a new John Foxx five-CD box set that features the albums Metamatic, The Garden, The Golden Section and In Mysterious Ways.

Each CD features bonus tracks including B-sides and out-takes with more gathered on a fifth CD, Fusion/Fission.

We are promised a new ‘analogue master’ of Metamatic and the B-sides have been remastered too. This set also includes five postcards with various single artwork.

So: Any comments, fond memories from my fellow Manafonistas on Metamatic, The Garden, The Golden Section and In Mysterious Ways ? Would be helpful ! ;-D

… und ab ins Freibad. Aber nicht in irgendein Freibad, nicht in so einen Wellness – Tempel, nein es sollte ein sehr altes, romantisch gelegenes Freibad sein. Möglichst nicht renoviert, ein wenig verfallen, vielleicht in der Nähe einer stillgelegten Fabrik oder einer Ruine …
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
Die Bilder wurden im Freibad Herrenberg und Metzingen aufgenommen.

2014 19 Juli

Ein Sommertag

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wenn auf einmal fast 300 Menschen aus zehn Kilometern Höhe aus dem Himmel fallen, die alle in deiner näheren Umgebung gewohnt haben, kommt sowas schon ganz schön nahe an einen ran. Es ist ja auch genau das, was man sich ab und zu ausmalt, wenn man in so einer sicheren Kiste da oben in der Luft sitzt. Es kann also tatsächlich passieren. Neben anderen Sachen, die man sich nicht ausmalt. Und der Mensch, der am Drücker saβ?

2014 19 Juli

Nineteen Seven Fourteen

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As the info for the classical concerts on TV station 3SAT have found some interest:

Here’s one more which again will at least two of the Manafonistas be happy to hear: As Lajla wrote here earlier Monty Phyton have regrouped for several appearences and german/french TV station ARTE will broadcast on Wednesday, the 30th of July 2014 from 21.30h on the last of the Reunion „concerts“ they gave. I am a little bit sceptical how it can be possible to reproduce the innocent and wild humour they gave us from the late nineteensixties on now – but we’ll find out in this TV special ! And I am shure that a little bit later on we all will be presented with a DVD and Blue_Ray of this to buy and take home with us.

Jans blog entry about the Irmin Schmidt movie soundtracks made me think of another composer which movie soundtracks haven’t quite been acknowledged at the time: Peer Raben, who wrote many (most of all?) music for the films of Rainer Werner Fassbinder. I am not shure: have there been any vinyl or CD releases of his scores ?

Selbst der zahnloseste Volksmund nennt seine Zahnarztpraxis gerne in Verbindung mit einem Possessivpronomen, auch wenn er nicht der Eigentümer ist oder als Herr einem leibeigenen Dentisten vorsteht. Er will nur sagen: „Ich bin nicht Zahnarzt-los!“

Meine Zahnarztpraxis also … – ist ein Glücksfall. Unter den dort praktizierenden Ärzten, dem Personal und den Patienten sind viele Russen. Die sind ein heiteres und geselliges Völkchen. Zudem herrscht dort stets ein kreativ improvisatorisches Chaos. Anästhesiert wird jedoch herkömmlich, nicht etwa durch die Verabreichung von Wodka, dafür aber begleitet von Fröhlichkeit und Geflirte.

Die geschmacklich streitbare Innenaustattung allerdings, in der sich pompös-bequeme Ledersessel im Wartezimmer mit dunkelfarbenem Laminat und giftgrünen Kitschbildern beissen; zudem ein Großmonitor mit einem Entspannungsvideo, das Buckelwale zeigt, akustisch untermalt von Michael Holms Panflötengesängen … – das ist nicht der wahre Grund zur Freude. Vielmehr ist es die erlesene Auswahl hochaktueller Zeitschriften, mit denen sich die teilsweise ausufernde Wartezeit spielend überbrücken und überkronen lässt.

Ist der Ort durch Feng-Shui gereinigt worden? Waren dort vor Urzeiten Druiden und haben die Wasseradern umgeleitet? Konzentration und Einbildungskraft sind hier auf wundersame Weise geschärft. Man liest etwa einen Spiegelessay über Donna Tartt anlässlich ihres Werkes Der Distelfink, fühlt sich der Autorin seelenverwandt in ihren Phasen von weiser Weltabgeschiedenheit und denkt zurück an ihr Debüt Die geheime Geschichte, das sie nach damals neunjähriger Schreibarbeit zur Bestsellerin machte.

Man liest über den Komiker Heinz Strunk, dessen Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ zu eigenen Wortschöpfungen inspirierte: Gemüse ist mein Fleisch, das Fahrrad mein Rollator, die Gitarre meine Leselampe. Strunk würdigt Botho Strauss, stellt ihn neu zusammen und nennt ihn zudem den „Schriftsteller meines Lebens“. Unsereins sampelt lieber selbst, liest im Original-Strauss – liebt aber dessen Sound gleichermassen und schätzt sein jüngstes Werk Lichter des Toren als profunde Zeit- und Medienkritik.

So wandert man also umher zwischen Feuilletonseiten und eigenem Gehirnkino – bis eine aufweckend-freundliche und schöne Russin ruft: „Der Nächste bitte!“ Heiter geht der ewige Patient, ganz ohne Masochist zu sein, den notwendigen Gang entlang und weiss doch: Wodka gibt´s heut wieder nicht!


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