Manafonistas

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Archives: Montag, 27. Januar 2014

 
„… I’m like a singer on the stage
With the golden lights
and liquid rage
Down from the mountains
to the sea
Cool running love
keeps cleansing me …“
 

I always loved this „ambient song“, la audio verite –  the singer seems to be on the verge of falling apart, the words (nearly part of the air that surrounds them) seem to be in danger of getting burned or at least swallowed by the smoke moments after they left his mouth, it’s a seductive kind of loneliness (if there is such a thing). He added a few notes on a vibraphone, as unreal as his ghost organ that makes a short appearance in the middle of the song. Recorded solo and acoustic on a two-track cassette in front of a crackling campfire in his garden, Young enthused about WILL TO LOVE to the writer Bill Flanagan in 1990, „I was all alone in my house and I was high on a bunch of things. I was really out there and I wrote the whole thing and put it together. None of the verses are exactly the same length. They’re all a little different. I never sung it except for that one time.“ This isn’t strictly true. Young had attempted to rehearse the song for the Long May You Run album, but complained that he kept „forgetting what I was doing, losing it totally and getting all pissed off because it didn’t sound right.“ But, in that night at the campfire, everything was right, even the oblique lyrics, even the loneliness. (m.e. a. o.)

Diese Sendung wird etwas „tricky im tracking“. Das Schlüsselstück sollte von dem neuen Bill Callahan-Album kommen. Aber die mp3-Kopie ist von derart schwacher Tonqualität, dass ich es wohl ausfallen lassen muss, wenn Drag City es nicht schafft, mir ein Original zu senden. Bill ist ja im Februar auf Deutschlandtour, und jeder fünfte deutsche Leser dieses Blogs wird schon sein Ticket haben :) Und dann  war da noch dieser wunderbare Film gestern im Kino, der von Kritikern gerne verrissen wird, dabei ist The Secret Life of Walter Mitty kluges, anrührendes, vielschichtiges, brilliant inszeniertes Kino, und wohl der erste Film von und vor allem  mit dem Komiker Ben Stiller, der mir rundum gefällt. Die Soundtrackabteilung hat ganze Arbeit geleistet, und so erzählen die Songs den Film mit ihren unverbrauchten Melodien gleichsam mit. Ein Oldie ist auch dabei, und wie der inszeniert wurde, gehört für mich zu den schönsten Filmszenen der letzten Zeit. Also, ich hoffe, noch den Soundtrack zu bekommen. Nach dem virtuellen Talk über Tom Waits mit Ian hatte ich unmittelbar Lust, Top of The Hill zu spielen. aber das passt an keiner Stelle, ich sag ja: „tricky tracking“. Und die playlist wird wohl erst Freitag letzte Gestalt annehmen – Überraschung! Am Samstag wird sie dann hier (als Kommentar) gepostet. A ja, und drei Frauenstimmen werden ertönen, nacheinander, wahrscheinlich … zwischen Mülheim a.d. Ruhr und Kingston, Jamaica, ist der Bogen weit gespannnt – und wo war Walter Mitty gleich unterwegs: in Grönland und Island. Gnadenlos gut in einer Gastrolle: Sean Penn. Würde der Altmeister der Tragikomödie, Preston Sturges, im 21. Jahrhundert leben, er hätte diesen Film auch gerne gedreht, das ist die Liga, in der diese „extended version“ einer Kurzgeschichte von James Thurber spielt! Wir haben sie einst im Englischunterricht besprochen.

 
 

 


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