Manafonistas

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Archives: Montag, 24. August 2015

2015 24 Aug.

„Frank“ on the countryside

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Als ich Hunderte von Kilometern hinter mir hatte, mit meinem Toyoten, um in der Folge drei Tage auf Sylt meine Fotoperformance einzurichten, mit 235 Variationen meines verwundeten Beins, gleich neben Hennings „77 Million Jazz Pictures“, und einen Vortrag abzuliefern, betitelt „Der Mythos der Meerjungfrauen“, hatte ich mir noch die Zeit genommen, ein grosses altes Landkino zu besuchen. In Schleswig-Holstein. Viele gibt es nicht mehr davon. Es verströmte den Charme der frühen Siebziger, und der Film, der dort lief, in einer „sneak preview“, war „Frank“. Endlich in den deutschen Kinos angekommen, sah ich zum zweiten Mal diesen meisterlichen Film (mit Michael Fassbender) über die Suche nach unerhörten Klängen. Nie nostalgisch wie der Brian Wilson-Film, lieferte der Film jenes Quantum Verstörung ab, das so oft (neben dem Enthusiasmus) Teil des kreativen Prozesses ist. Das Scheitern ist eben stets Teil des Spiels.

2015 24 Aug.

Daily sounds all around

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Im Weltkunstzimmer in Duesseldorf gibt es eine spannende Ausstellung zu Spuren akustischer Welten. Kuenstler haben sich auf den Weg gemacht und mit grossem Aufwand Klaenge, Toene, Sounds, Whispers eingefangen.

Sehr weit ist einer gefahren, um das EISFLUESTERN in Jakutien aufzunehmen. Bei Nebel und 54 Grad minus fangen die Ohren an zu schallen. Man hoert die Luft knistern. Was fuer eine fast unheimliche Soundinstallation.

Ihre unterschiedlichsten Fieldtrips haben die Kuenstler jeweils in ihre Kunst eingebaut. Da steht ein Plattenspieler und ein rechter Winkel im grossen leeren Raum und es ist nur der Sound, der die beiden Dinge zusammenhaelt. In einem Soundappartment steht eine Arbeit von einem Kuenstler, der den ganzen Raum klanglich regelrecht zusammengepappt hat. Eine wirklich humorvolle Installation. Dieser Kuenstler hat bei Oswald Wiener, Georg Herold, Johannes Fritsch, Clarance Barlow, Paulo Alvares und David Larcher studiert. Warum bei so vielen? Weil ihn das Studium der Kunst, Musik, Psychologie zum Klangbildhauer und freien Komponisten hat werden lassen. Er nennt sich KETONGE.

Hier zeigen Schueler von Juergen Klauke/Koeln, meinem Lieblingsfotograf, was sie bei ihm gelernt haben.

Der Klang der Dinge ist beeindruckend, die Klangkuenstler von hoechstem Koennen.

 
 
 

 
 
 

Ich empfehle diese Ausstellung sehr. Mal wieder Avantgarde in Duesseldorf.

Mehr unter www.WELTKUNSTZIMMER.de


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