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Archives: Montag, 20. Juli 2015

2015 20 Juli

Wayne writes

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Dear Friends,

 

On July 10th my new CD/Project was released on the Songlines label. Entitled Some Places Are Forever Afternoon, it is based on 11 poems by the iconic Northwest poet Richard Hugo.

The CD is available in a variety of places listed below. I had very mixed feelings when I received notification the other day that my new CD is „now available on Spotify.“ Yes, you can go there and listen to the music or download the music for free in any number of places but I would like to make the case for buying the CD.

(1) It is the right thing to do. It is not only a matter of supporting the musicians, but also one of the very few labels that continues to support new music, jazz, and improvised music. You can be sure, unfortunately, that no one is actually making money. Yes, various people were paid, but there is no „profit“ involved. When you buy the CD you really are supporting a group of entrepreneurs who essentially are lucky to break even.

(2) The package is lovely. All the poems, and incredible photographs, an essay, and all the other information.

You can purchase the CD at bandcamp.com, amazon.com, songlines.com or at my website. Those of you in Seattle can pick up a copy at The Royal Room for only $10. Thank you so much and I hope you enjoy the music!

 

Best, Wayne (Horvitz)

„Beyond the Horizon, behind the sun
At the end of the rainbow life has only begun.
In the long hours of twilight underneath the stardust above
Beyond the Horizon it is easy to love.“ (B.Dylan)

 
Ich bin der neue Abenteurer. Ich mache mich auf den Weg in den interstellaren Raum. Ich werde 100 Jahre unterwegs sein, bis dahin wird der Winter auf dem Zwergplaneten vorbei sein. Zunaechst muss ich das Moebiusband von Neil Armstrong finden. Ich brauche es fuer den ersten Schritt auf dem Pluto. Ich habe mir die Stelle, die mir die Sonde „New Horizons“ geschickt hat, genauestens angesehen. Es ist ein Herz. Was fuer eine Botschaft! Was fuer eine herzliche Einladung! Natuerlich werde ich sehr vorsichtig ueber die Spalten und Risse in der „Tombaugh Regio“ gehen. Aber ich werde immer innehalten, wenn ich die aufsteigende Waerme spuere und sie gerne aufnehmen, bevor sie ausfriert. Mir ist ja bewusst, dass ich 33 mal weiter von der Sonne entfernt sein werde. In meinem beheizbaren Wanderanzug werde ich mir immer vergegenwaertigen, dass ich doch im Sonnensystem unterwegs bin.

Ich bin ein Astronautenabenteurer. Seit 9 1/2 Jahren habe ich trainiert, mich gegen fliegende Steine zu schuetzen. Gefrorener Stickstoff, Gase und Eiswasser sind mir vertraut. Ich werde jede tektonische Bewegung exakt studieren, bevor ich mich auf diese rissige Oberflaeche begebe.

Ich finde es spannend, mich auf die bright side of the moon zu begeben.

Ich werde euch mitteilen, wie es hinter dem neuen Horizont aussieht.

Kurz vor dem Ende des aufregendsten Jahrzehnts der Musikhistorie der letzten 500 Jahre (gut, erweitern wir die Dekade noch um die Zahlen 1967, 1968, 1969, 1980 und 1981, und betrachten Klassische Musik mal als Geschmackssache, als „toten Fisch“, oder, teilweise zumindest, gewaltig überschätzt), reiste David Toop, Verfasser des Klangbuchrausches „Ocean Of Sound“, nach Venezuela, um mit seinen Tonbändern und Mikrofonen den letzten Schamanen des Yanomami-Stammes auf die Spur zu kommen. Von der relatv beschwerlichen Reise (Herzogs Trip mit Kinski raubte gewiss mehr Nerven) berichtet Toop ausführlich im Begleittext. Er zeichnet den Regen am Amazonas auf, und bizarre Gesänge mit Körperperkussion. Diese Musik erinnert daran, dass wir uns vorzugsweise durch vertraute Welten bewegen. Wer meint, das hier entschlüsseln zu können, stolpert nur über das Schubladenwissen der Musikethnologen.

Es wird an einem Wochenende zwischen dem 20. August und 10. Oktober stattfinden. Teilnehmerzahl: maximal 12. Vorreservierungen (mit Rücktrittsmöglichkeit) werden ab jetzt entgegengenommen. Der Eintritt ist frei. Alle „movies“ auf grosser Leinwand in Originalsprache. Der Abendfilm kommt  in einem ziemlich überragenden Sensurroundsound daher. Natürlich kann man zwischendurch einen Film lang Pause machen:)Das voraussichtliche Programm eines langen Samstages sieht so aus:

 

12.00 Uhr:  Whisky Galore (Outer Hebrides, 1949) 

Mittagspause mit Galettes completes, Whisky, und Cidre brut

15.00 Uhr: ’71 (England, 2014)

Cafepause mit Crepes

18.00 Uhr: Medium Cool (USA, 1969)

Abendessen mit Galettes (andere Rezeptur), Cidre, und Rotwein von Molly Dooker

21.30 ÜBERRASCHUNGSFILM (mit Popcorn)

 

2015 20 Juli

Transparenz 2

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