Constant Companion was Ruthann Friedman’s lone album. Originally released in 1969, its stripped-bare style floats alongside Clouds, Joni Mitchell’s record of that year. Friedman’s vocals and plucked acoustic guitar are dressed only in filmy fabric and misty morning echo, like she’s singing her songs to gathered lovers and friends after a night of wine and whatever else. She lived in that famed California scene too — Friedman performed at the 1969 Big Sur Folk Festival alongside Mitchell and Joan Baez. But Companion resonates today not as a dog-eared memory, but for its arresting ability to rumple the era’s psychedelic themes and folk structure with moments of unique beauty and sudden tales of warning. Hindsight might label „Fairy Prince Rainbow Man“ as redundant whimsy. But Friedman’s character is a bringer of dreams who’s fated to die mysteriously, having „hidden himself for his love of the sun.“ „People“ too is a lament, with the scratchy ache in Friedman’s voice pleading for something real, or the recognition that Left Coast bohemia isn’t necessarily paradise. With its searching themes, gorgeous artwork and evocative photography of the artist’s penetrating eyes, Companion thrives as both a welcome reissue and provoking listen for all the mornings of today.
Archives: Donnerstag, 26. September 2013
2013 26 Sep.
Ruthann and an unknown companion
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: 1969, Zeitreisen | Comments off
2013 26 Sep.
Stephan Mathieu: Lieblingsplatten
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
Es ist kaum zwei Wochen her, da sass ich mit Stephan Mathieu zum schönen Gedankenaustausch im obersten Stockwerk des Hotel Norge in Kristiansand. THE KILOWATT HOUR, das Projekt von David Sylvian, Christian Fennesz und Stephan Mathieu, hatte am Vortag seine Feuertaufe bestanden, wir sprachen über seine Art, Musik zu schaffen, den kurzen Entstehungs-, und den langen Bearbeitungsprzess einzelner Werke wie THE FALLING ROCKET, über grossartige, nicht mehr gebaute Plattenspieler von EMT, über magische Klangschalen aus Paris, über das gute Gefühl, das die Arbeit in dunklen Zonen a la The Kilowatt Hour hinterlässt, und über gute Musik, die zudem, speziell auf Vinyl, fantastisch klingt. Seinen Tipp, als klangliche Offenbarung EL CORAZON aus dem Hause ECM auf den Plattenteller meines RP6 zu legen, dieses Werk aus dem Jahre 1981, das ich bei irgendeinem Umzug verloren hatte und nur noch als ferne Erinnerung präsent, habe ich befolgt, und mir ein ungespieltes Archivexemplar aus heiligen Hallen besorgt: wow! Hier beschreibt er, bei The Quietus, einige weitere Favoriten: Die Tödliche Doris ist an mir vorübergegangen. Aber diese Platten von Kraftwerk, und John Coltrane, ja, gerne, immer!
2013 26 Sep.
So much music, so little time
Uwe Meilchen | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: John Martyn, Karl Lippegaus, King Crimson | Comments off
„Buy! Buy! Says the sign in the shop window,
Why? Why? Says the junk in the yard … “
(Paul McCartney, „Junk“)
Viele hörenswerte Neuerscheinungen und Editionen die die Musik eines Künstlers, einer Gruppe oder einer Epoche zusammenfassen kennzeichnen auch diesen Herbst. Beschränkten sich diese Zusammenstellungen früher auf vier, fünf oder sechs CD´s so ist mittlerweile der Anzahl der Tonträger, die in einer solchen Box angeboten werden nach oben hin offenbar keine Grenze mehr gesetzt.
Ein Beispiel unter vielen: Die „The Island Years“ von John Martyn umfasst siebzehn CD´s und eine DVD. Oder, noch etwas ambitionierter: Die „The Road To Red“ Box von King Crimson – eine Dokumentation der Liveauftritte der Band vor den Studioaufnahmen zum Album „Red“ – umfasst insgesamt 20 (!) Konzerte auf 21 CD´s – dazu obendrauf noch eine DVD sowie 2 Blue Rays.
Den vor dem Kauf zu befragenden Geldbeutel einmal aussen vorgelassen: wie wird man solchen Veröffentlichungen gerecht? Versenkt man sich komplett in eben jene Box und lässt alle anderen Neuerscheinungen beiseite? Diese 17 CD´s von JOHN MARTYN und die 21 CD´s von KING CRIMSON wollen ja auch gehört, eingeordnet und beurteilt werden!
Währenddessen: Das Gefühl etwas zu verpassen, eine gute Neuerscheinung nicht auf dem Radar gehabt zu haben … Für einen Musikliebhaber ein nagendes Gefühl.
In seinem Ende der 1980iger Jahre erschienenen Buch „Die Stille In Kopf“ berichtet Karl Lippegaus davon, dass er Ende der 80iger einmal mehrere Wochen nur mit drei Alben verbracht hat.
Auch eine Herangehensweise; eine auf die Reduktion zielende. Zur Besinnung kommend, auf das Wesentliche sich beschränkend.
