Hello, my name is Johnny Appleseed! Fun! That’s what’s in this package. No serious message, no brutal revelations; just fun, historic fun. From a time when the Beatles (and a whole generation) took themselves less seriously, HELP! provided the soundtrack to many of our lives and times. Ringo’s life is imperiled by an ancient sacrificial ring stuck on his finger. The ring makes him the target of a group of hilariously demented oriental mystics, who chase the boys from London to the Swiss Alps to the Bahamas. But wait! There’s more to this perfectly restored classic than meets the eye – namely an electrifying encoded Hi-Fi soundtrack, adding an unprecedented dimension to the original songs: HELP! „You’re Gonna Lose That Girl,“ „You’ve Got to Hide Your Love Away,“ „Ticket to Ride,“ „I Need You,“ „Another Girl“ and „The Night Before“. The visual execution of these songs is incredibly stylish – so just relax and experience this movie event, and let the memories of a lost era flood your mind! Best wishes from Mr. Appleseed!
Archives: Dienstag, 25. Juni 2013
2013 25 Juni
„Help“ restored, on BluRay and DVD
Manafonistas | Filed under: Musik vor 2011 | RSS 2.0 | TB | Tags: Zeitreisen | Comments off
2013 25 Juni
Abgebrannt
Jochen Siemer | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Genazino, Literatur | Comments off
Wer an sich selbst das zunehmende Fehlen eines Nachklangs von Erlebnissen feststellt und heute schon vergessen hat, was erst gestern war, so als gäbe es nur eine ad hoc abgespulte, traumlose Gegenwart im Rhythmus von leidlichem Schlaf und getriebenem, überfordertem Wachsein, der mag sich in dem wiederfinden, was der Philosoph Byung-Chul Han schreibt, in seinem Duft der Zeit, oder dem e-book Bitte Augen schließen. Auch der Titel eines Buches des Frankfurter Schriftstellers Wilhelm Genazino bringt es auf den Punkt: Das Licht brennt ein Loch in den Tag. Der Erzähler dieser Geschichtensammlung ist beunruhigt, weil sein Gedächtnis ihn zunehmend im Stich lässt. Er versucht Abhilfe zu schaffen, indem er wichtige Erlebnisse mündlich oder in Briefen Freunden erzählt, um sie sich eines Tages dann bei Bedarf „zurückerzählen“ zu lassen:
„Liebe Anne, dieser Tage hat eine kleine Spinne den Weg in unsere Zuckerdose gefunden. Ich wollte sie sofort entfernen, aber dann fand ich Gefallen an ihr. Es sah hübsch aus, wie sie die Gipfel der Zuckerwürfel erklomm und dann Ausschau hielt nach etwas. Sobald meine Hand über der Dose erschien, verschwand das Tier im Gewinkel der Würfel. Nach kurzer Zeit tauchte es wieder auf und setzte die Suche fort. Da durchzog mich die Ahnung, dass ich weder das Zu-Hause-Sein noch das Verschwinden jemals beherrschen werde. Nach einiger Zeit wurde der Spinne das Herumsteigen zwischen den Zuckerwürfeln vielleicht langweilig; oder sie flüchtete sich vor dem Schatten meiner Hand über ihr. Jedenfalls erklomm sie den Dosenrand und verschwand quer über den Tisch. Ich sah ihr nach und dachte: Es gibt keine Flucht, keine Rettung und kein Heil, es gibt nur das Versteck und auch dieses nur vorrübergehend. Der Satz galt der Spinne, aber er beschwichtigete zugleich meine Ahnung. Würdest Du mich (bitte wörtlich) an ihn erinnern, falls ich eines Tages, wer weiß, die Geborgenheit unserer Wohnung überschätze oder mich nicht mehr an die Fehlgeborenheit aller Lebewesen erinnere? Ich hoffe, es geht Dir gut! W.“
„Since we’ve been around, that is. So, the highest-rated albums from the past four years or so.“ This says the webiste anydecentmusic.com that collects reviews in the wide field of pop and rock music. What you can learn by this list, is that records that get quite or very controversial reviews won’t count among the best, they have to surrender to „the big common sense factor“. Just have a look …
8.9 Frank Ocean Channel Orange 8.9 Deafheaven Sunbather 8.9 Anaïs Mitchell Hadestown 8.8 Kanye West My Beautiful Dark Twisted Fantasy 8.7 PJ Harvey Let England Shake 8.7 My Bloody Valentine mbv 8.6 Ry Cooder Pull Up Some Dust And Sit Down 8.6 Kendrick Lamar good kid, m.A.A.d city 8.6 Arcade Fire The Suburbs 8.5 Patty Griffin American Kid
So, the critically most acclaimed reviews have to be handled with extreme care and an extra meta-critcal point of view. With all due respect, I do only love the Frank Ocean- and the PJ Harvey-albums. Arcade Fire, for example bores me to death with their „Suburbs“- record, Ry Cooder’s „Dust“ is far from being a highlight of his career, the new My Bloody Valentine-cd is a rather mixed pleasure – and tomorow I will have an intense listening session with the death metal-excursions of Deafheaven, hope the neighbours won’t call the police!
