Manafonistas

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Archives: Dienstag, 26. Juni 2012

 
 

 
 
Yes, the Band. From Brisbane, Australia. Once upon a time. You remember? „Cattle and Cane“. Grant dying so young, Robert finishing Grant’s last three songs for THE EVANGELIST. Heartbreaking. They had never been interested in noise or feedback drones. They were looking for pure songs and melodies. With a twist. With undercurrents. Melancolia, sunbathed. Or rain. They wrote the best song about rain since Creedence Clearwater Revival. SPRING RAIN. Passion and understatement. Great lyrics all over the place. A good record to start with: SPRING HILL FAIR.

In a few days Ex-Go-Be’s Adele Pickvance and Glenn Thompson will release an album: CARRINGTON STREET. Glenn’s voice sometimes sounds a bit like Grant’s. In this case these are good news. They are looking for pure songs and melodies. A small delight for at least some people. With twists. With undercurrents. Okay, it is a more lighthearted affair. With some good humour inside. My favourite song: „Grey Suits“. Low key, never going for the grand scale. I’m a man with a very limited taste: I would always prefer the Go-Betweens or CARRINGTON STREET when having the choice to listen to Beethoven instead.

2012 26 Juni

Gregor öffnet seinen Plattenschrank (20)

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Das Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher ist für mich das beste, das ich kenne. Seit 1982, also seit 30 Jahren spielen sie nun zusammen. In der letzten Woche waren die beiden wieder einmal in Stuttgart zu sehen und zu hören, sie spielten Peter Eötvös´Konzert für zwei Klaviere und Orchester von 2007. Das war ein Fest für die Ohren, ein unglaubliches Stück, das Eötvös im Stuttgarter Beethovensaal sogar selbst dirigierte.

Ein Anlass natürlich, meinen Plattenschrank nach herausragenden CDs der beiden zu durchforsten und das eine oder andere Stück einmal wieder anzuhören. Wer sich genauer über die Diskographie der beiden informieren möchte, möge die Internetseite www.grau-schumacher.de besuchen.
 
 

 
 
Für heute wähle ich meine Lieblings-CD der beiden aus: Bach – Kurtág – Busoni
György Kurtág: Bach Transcriptions / J.S. Bach: from „The art of fugue“, Contrapunctus 18 Ferruccio Busoni: Fantasia contrappuntistica . An Kurtàgs Bach Transcriptionen kann ich mich nicht satt hören, wunderbare Musik.

Das Klavierduo hat auch Olivier Messiaen eingespielt und zwar auf der CD Visions de l’Amen Schütz/Kurtág: The seven last words / Olivier Messiaen: Visions de l’Amen.
 


 
 
Schließlich wähle ich noch die CD Le Sacre aus, auf der Debussy: En blanc et noir; Six épigraphes antiques und Stravinsky: Sonata for two pianos; Le Sacre du Printemps zu finden sind. Und natürlich höre ich einmal mehr mit Hochgenuss Debussy: En blanc et noir;6 Epigraphes antiques
 
 

 

Gestern stöberte ich durch iTunes, auf der Suche nach Musik, die ich auf diversen Umzügen verloren habe, die ich zugleich sehr, sehr mochte, doch aus irgendwelchen Gründen in schwer erreichbaren Schubladen meines Langzeitgedächtnisses verkramt habe. Ich wurde fündig. Eine Aufnahme aus den späten 70er Jahren,  mit  einem meiner Lieblingscover und Lieblingstitel von ECM: Swimming With A Hole In My Body, von Bill Connors. Nur akustische Gitarren, und in ihrer Spannbreite zwischen impressionistischem Kammerjazz, Klassischen Schwingungen und mediterranem Flair entpuppt sich diese großartige Platte auch nach über 30 Jahren als Juwel. Bill Connors tat damals gut daran, Chick Coreas jüngst wiederbelebte Formation Return To Forever zügig zu verlassen, nachdem Corea den Fehler mancher Fusionisten beging und großspurig, pathetisch und penetrant wurde. Unter der siebten Galaxie ging nichts mehr. Corea hatte wohl zuviel Sci-Fi-Müll vom Gründer seiner elenden und menschenverachtenden Scientology-Sekte verinnerlicht. Connors fand rasch den Weg aus diesen klangkichen Entgleisungen heraus, in eine Gegenwelt voller zarter Augenblickserkundungen. Solche Musik an der Grenze zur Selbstauflösung spiegelt der Titel des Albums auf spezielle Weise.


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