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Archives: Dienstag, 5. Juni 2012

Der Titel bezieht sich auf einen Stadtteil von New Orleans, in den sich die Musiker zurückgezogen hatten, um neue Inspirationen zu finden.

„Wenn alles um dich herum in Ordnung scheint, wenn dein Zuhause eine verlässliche Oase ist, wenn du mit Deinem besten Freund in einem tollen kleinen Studio in New Orleans stehst, wo es ständig unfassbar lecker nach Shrimp Creole, Jambalaya, Fried Frog Legs, Root Beer BBQ Pork Chops, Red Beans und Reis duftet, wenn Craig Schumacher neben Dir sitzt und die Musiker, mit denen du seit Jahren zusammen spielst sich die Klinke in die Hand geben, was soll da eigentlich noch schief gehen …? Wir haben in den letzten Jahren so viele merkwürdige Situationen hinter uns gebracht, all diese Sessions mit Victoria Williams, Iron & Wine, Willie Nelson, Roger McGuinn, Nancy Sinatra, Neko Case, all die Soundtracks an denen wir gearbeitet haben. Dagegen war das hier wie Urlaub …!“

Ich habe das Album jetzt zweimal am Stück gehört (für ein mögliches Interview mit Mr. Burns bzw. Mr. Covertino), und kann sagen, dass New Orleans wenig Spuren in der Musik hinterlassen hat. Es ist einfach „nur“ ein gutes Calexico-Album geworden. Und das ist einfach „nur“ eine gute Nachricht für die, die diese Band aus dem mexikanisch-kalifornischen Grenzgebiet mögen. Kann man auch gut neben „Tucson“ von Giant Giant Sand hören.

2012 5 Juni

Donald Ray Pollock: Das Handwerk des Teufels

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Meade, Ohio/Coal Creek, West Virginia. Mit zehn hungert und betet Arvin Russell gegen das Sterben seiner Mutter an. Mit achtzehn hat er vier Menschen erschossen. Dann haben ein Vergewaltiger, zwei Serienmörder, ein mörderischer Sheriff und ein Prediger- Paar seinen Weg gekreuzt. Wüstes, grandioses Romandebüt. (Quelle: KrimiZeitBestenliste Juni 2012)

Cormac McCarthy hätte diesen Roman geliebt. Die Farbe Schwarz (noir) als gängige Beschreibung für Literatur der dunkleren Art wirkt hier, bei diesem gnadenlosen Erzählwerk, ein wenig zu hell.


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