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Archives: Sonntag, 1. Januar 2023

2023 1 Jan.

Apropos Anders Jormin

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Apropos Anders Jormin, der neben Claude Tchamitchian zu den europäischen Kontrabass-gröBen gehört: 

 

HIER Spuren von Anders Jormin in meinem RADIOARCHIV, die sich seit 2008 durch mehrere Sendungen ziehen (in den Programmen gibt es nur kurze Ankündigungen, 95% ist Musik). 

 

2008

Portrait Anders Jormin in Gruppen von Charles Lloyd, Bobo Stenson, Kenny Wheeler, Sinikka Langeland und seinen Solo-Alben   HIER

 

2015

Neben Anders Jormin mit Lena Willemark und Karin Nakagawa gibt es Stücke von Michael Galasso, Kim Kashkashian, Sinikka Langeland und Nils Økland HIER

 

2019

Solo-Bass Stücke von Roberto Bonati und Anders Jormin HIER

 
 

Eintreten ins RADIOARCHIV zu weiterer Erkundung

H I E R 


Now, believe me, THIS is happening (for real) on a rainy night in 1972. Some record stores seemed to have open all night long in that era. On one side, this is gritty realism, bathed in pale colours, on the other side, it is an example of magic timing. Just think, you‘re walking into that store by yourself, you see Joni Mitchell‘s „Clouds“, you see the new album by psychedelic matadors of Quicksilver Messenger Service, and you realize that guy besides you is Neil Young, bloody young Neil Young. The guy behind the counter makes a decent job – kudos. Neil is a bit pissed off finding a bootleg, and takes it out. And that‘s not the end of the story. It belongs to the little magic factor X of this historic footage that, at some point, the employee puts on the right record, let’s say for (unconsciously) soundtracking Neil‘s detective work. „Your mother should know“ – brilliant. Didn‘t it ever appear to you that every minor everyday blues that is not really brimming with potential can turn into a touch of „Strawberry Fields“?! Jim Jarmusch could have made a shining  indie movie out of this small scene. 

 

 

Zu meinen ganz frühen Stephan Micus-Platten zählt „Wings Over Water“. Und er spielt da, ernsthaft, neben allem anderen, auch auf einer Schar von Blumentöpfen. Das Album ist einer meiner Favoriten aus seiner Diskographie geblieben. Es beamt mich so schnell in meine Studentenjahre wie Brian Enos „Discreet Music“.  Der Globetrotter war von früh an darauf aus, Instrumente aus nah und fern zu sammeln,  und dann nach seinen Vorstellungen umzubauen.

Er stand von Anfang an für eine Art von Mediationsmusik, die nichts mit dem Lifestylenirvana von 80 % der New Age-Klangteppiche zu tun hatte. Es gab natürlich auch im New Age sog. „Visionäre“ (denken wir an Laraaji), aber das war eine überschaubare Minderheit. Wer den Micus-Sound schätzt, darf stets aufs Neue gespannt sein, welchen Klangkörpern er beim nächsten Mal zu Leibe rücken wird. Einmal machte ich mit ihm ein langes Interview, das sicher noch in den Archiven des DLF schlummert, und was er mir da über heisse Tage und Nächte bei einem Instrumenenbauer in Delhi erzählte,  hatte schon einen Hauch von „Indiana Jones“ (rein atmosphärisch zumindest).

Am 20. Januar 2023 erscheint nun sein 25. Album, und hätte man mich im Blindversuch getestet, ich wäre anfangs kaum auf seinen Namen gekommen, und hätte eher auf einen nachwachsenden Seelenverwandten von Don Cherry getippt, so exotisch trompetenhaft geht  es da im ersten Stück zu. Fast verwildert, und an „Jazz“ selbst im fernsten Sinne war bei Herrn Micus nie wirklich zu denken. Nicht die einziger Überraschung hier. Gleichsam über Nacht hat sich diese Hymne an die Götter des Donners zu meinen „Micus-Meilensteinen“ gesellt, neben „The Music of Stones“, „East Of The Night“, „Ocean“ (mhmm, oder „Darkness and Light, oder doch „Twilight Fields“?) – und sowieso  „Wings Over Water“.

 

2023 1 Jan.

Was ist das?

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Ein Seitan- Sauerbraten, Ihr Carnivoren!

 


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