Da schaut man nichtsahnend einmal nach, ob es schon einen VÖ fuer das neue neue Leonard Cohen Album gibt … – und was findet „man“ heraus ? Den VÖ gibt es noch nicht, aber ein deutsches Tribut-Album erscheint demnaechst ! –
Habe noch keinen einzigen Ton der Neuschoepfungen aus diesem Album gehoert, aber trotzdem: lehne mich einmal weit aus dem Fenster und postuliere den groben grossen Teil der Neufassungen als komplett ueberfluessig; einzig dass Interpretationen von den Fehlfarben („Gerechtigkeit“), Reinhard Mey („Sternblauer Trenchcoat“) und Manfred Maurenbrecher („Hymne“) mit dabei sind klingt halbwegs interessant. –
Beschliesse gerade mir das Geld fuer dieses Tributalbum zu sparen und auf the real thing zu warten: das neue Album vom Meister selbst. .-D
Die dritte Stunde drehte sich allein um 12k, Taylors Label, meine „kleinen“ Slapstick-Einlagen liefen davor ab, ich mutiere ja selbst zum versunkenen Zuhörer, wenn mich die Musik gefangen nimmmt, und wer den recht wilden Anfang der „Neuland“-Stunde mochte, kann vielleicht meine Freude an Emanuele de Raymondis „Ultimo Domicilio“ und Graham Edward Lewis‘ Anknüpfung an alte Wire-Zeiten verstehen. To Rococo Rot werden bei jedem Hören besser. Gegen Ende der ersten Stunde fehlte mir die Zeit, das kleine Powerstück von Space Monkey zu spielen, daher wirkte der Übergang von den Flaming Lips zu Louis Sclavis alles andere als zwingend. Aber sei´s drum. Die angesprochenen Gags gab es dann während der „Zeitreise“ – und als gegen Ende Dieter Moebius mich wider Erwarten im Jahr 2014 landen liess, bekam ich auf einmal grosse Lust, David Stubbs‘ Buch über die deutsche Krautrock-Ära zu lesen. Ich habe gerade das erste Kapitel angefangen, Unna 1970, Can spielen ihre wahnwitzige Musik, ich war 15 Jahre jung, keine 20 Kilometer entfernt, leider, leider nicht vor Ort. All die Patchouli-Girls, ach, ach! Zuvor hauten meine Lippen den wohl absurdesten Satz meiner 25-jährigen Radiozeit raus (hören Sie selbst! :)) – aber das passiert wohl nur, wenn man Ausserirdische, Afrika und Krautrock kurzschliesst. P.S. Vielleicht kennt einer von euch den Ort, den Taylor Deupree ganz am Schluss beschrieben hat, als es um die „stillen Orte“ von New York ging: „The Promenade“. Übrigens kann ich Taylors endlose Faszination für Brian Enos Ambient-Album „Thursday Afternoon“ gut verstehen. Damals regten sich renommierte Musikkritiker wie Frank Schöler und D.D. Diederichsen künstlich auf: Schöler war entsetzt, dass ein Klangbesessener wie Eno beträchtliches Grundrauschen zugelassen habe, und D.D. (der das Ambient-Konzept von vorne bis hinten komplett falsch verstanden hat), liess sich Jahre später, als er Enos hinreissende CD „The Shutov Assembly“ hörte, zu einer Fäkalienfantasie im Hause eines Modepapstes aus. Jeder bamiert sich, so gut er kann, aber das tue ich sicher auch manchmal. Heute ist mein Schwebetag und ich hoffe, die neue Cd von James Yorkston liegt in der Post. Viel mehr als Hängematte und James lauschen ist heute nicht mehr drin. P.P.S.: am 19. August wurde Michael Naura 80 Jahre alt. Ich sprach darüber – nicht viele von euch werden die beiden Rühmkorff-Naura-Platten haben, die einst bei ECM erschienen sind. Immer noch meine liebsten Lyrik-meets-Jazz-Alben aus der alten Bundesrepublik. Vielleicht bringt Manfred Eicher sie ja mal neu heraus …
As stereogum reports, they have recently received some actual details about Scott Walker and Sunn O)))’s upcoming album Soused, but there hasn’t been any actual music from the release. That changed yesterday with a new trailer that teases about two minutes of music. At first it sounds exactly how you’d expect. There’s Sunn-style guitar drone rumbling to introduce Walker’s baritone murmuring in what sounds like Latin, but may just be some warped appropriation of it. There’s strange imagery that reminds me of the black muck in Under The Skin before settling on the blurry image of an open hand. Then gradually you realize the hand is making a fist, and after that moment all hell breaks loose. Drums explode into the picture, guitars start riffing, and Walker shouting and screaming with an immediacy that you got in the fiercest moments of his 2012 album Bish Bosch. It doesn’t exactly sound like Sunn O))) or what we’ve heard yet from Walker, but it does sound incredible. The bad news is the album’s release date has been pushed back from 9/23 to 10/21. And the really bad news is that the dull politics of GEMA (a highly dubious corporation representing a totally wrong dichotomy of „serious“ and „light, entertaining“ music (jazz, pop, folk, gosh, bullshit thinking relying on old academic traditions and hierarchies that belong in the garbage can – and you now know in which areas the big money flows!) prevents German listeners from being able to look at the youtube-trailer. Thank you, GEMA, for such counter-productive activities!
Is there anybody who knows how we can post the trailer without being blocked by these enemies of decent promotion? (source: stereogum & manafonistas)