Julio Cortazar veröffentlichte 1963 in Buenos Aires den Roman Rayuela, 1987 erschien er in deutscher Sprache. Für mich gehört das Buch zu meinen zwanzig wichtigsten Büchern überhaupt.

Aber auch seine anderen Bücher, darunter viele Erzählungen begeistern. Suhrkamp gab einst seine Erzählungen in einem Schuber mit vier Bänden heraus: Die Nacht auf dem Rücken, Südliche Autobahn, Beleuchtungswechsel und Ende der Etappe. Allerdings sei an dieser Stelle auch an die schmalen Bändchen Ein gewisser Lukas, Andrès Favas Tagebuch, Das Observatorium erinnert, oder an die Reise um den Tag in 8o Welten – Letzte Runde In diesem Buch erfährt der Leser auch einige interessante Dinge zu Rayuela. Nicht zu vergessen: Die Autonauten auf der Kosmobahn – Eine zeitlose Reise Paris-Marseille mit Carol Dunlop. Doch zurück zu Rayuela: Der Ausnahmeautor Julio Cortazar, der in unseren Breiten viel zu wenig Beachtung findet, legte mit Rayuela sein wichtigstes Werk vor. In diesem Roman spielt der Jazz – wie auch in vielen anderen Werken von Cortazar – eine wichtige Rolle. Nach fast vierzig Jahre Wartezeit erschien am 01.01.2001 die CD zum Buch.

Seitdem kann der Leser genau die Musik, die Titel, die Bands, die in dem Roman erwähnt werden, auf einer CD versammelt genießen. 21 Stücke feinster Jazz, von Bix Beiderbecke bis Oscar Peterson (natürlich mit Ray Brown), von Louis Armstrong (z.B. Yellow dog blues) bis Duke Ellington, es ist der Hammer. Schon gleich beim ersten Titel gilt es, nicht aus dem Sessel zu fallen vor Begeisterung: Frank Trumbauer and his Orchstra spielt: I’m coming Virginia. Oder legen wir Champion Jack Dupree auf und sein Stück Junker´s Blues oder Big Bill Broonzy mit Get Back! Und wer den Roman dazu in den Händen hält und die entsprechenden Stellen aufschlägt, die von den Stücken der CD handeln, dem werden die Freudentränen fliessen. Wer allerdings den Roman nicht kennt, wird die CD natürlich auch sehr genießen. Leider ist diese CD, zumindest bei amazon, nur noch als Download erhältlich. Allerdings wird sich der echte Sammler ganz schnell auf die Socken machen und die CD im world-wide-web oder im Plattenladen seines Vertrauens – wenn es denn so etwas noch gibt – suchen und schließlich finden.
Archives: Samstag, 26. Januar 2013
2013 26 Jan.
Gregor öffnet seinen Plattenschrank (34)
Gregor Mundt | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 2 Comments
2013 26 Jan.
Blueberry Pancakes (by Thomas Köner)
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
2 eggs
salt
200 ml milk
150 gr flour
150 gr blueberries (from the garden or frozen)
butter
sugar
Make a pancake pie by mixing 2 eggs with pinch of salt, milk and flour. Pie has to be homogenous, but not too watery. Put a small piece of butter in the pan (medium heat) and when it melts, put a pie into the pan with a large ladle. While the pie is still soft, add blueberries and distribute them evenly on the upper side of the pancake. When the lower side is done, put a plate on the side with blueberries in order to flip the pancake more easily. Flip the whole pan, and take out the pancake, add a little piece of butter in a pan to melt for a few seconds, and then ‘slide’ the pancake back to the pan, this time on the side with the blueberries. Fry for a few minutes, mildly stirring the pan, so that the blueberries would not stick.When the pancake is done, put a clean plate on the top and flip the pan. This time the blueberryside will be on the top of the plate, so just cover it will sugar according to your taste and enjoy.