Manafonistas

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Archives: Freitag, 10. Mai 2013

In our, boxed, on-demand world where accessibility and recallability rule we can often forget the importance of the unpredictable or the joy of true discovery. Our lives are increasingly shaped by systems and patterns; downloaded, linked, and stored, that help us live, tell us when to go outside and what we will find when we get there. The mystery of our every day slowly seeps out of our lives like photograph bled of its color by the sun. There are fewer questions and too many answers.

The Endless Change Of Colour exists somewhere between our future and the mistakes and accidents we’ve made along the way. It is a celebration of both the system and the unexpected. Marsen Jules’ latest work is a generative music piece upon a single phrase of an old jazz record split into three audio streams. These streams are transformed into loops which break the original instrumentation down into sound resembling pure waves, harmonics and overtones.These loops play to different time signatures to create phasing patterns that continuously move and dance around each other in a constantly-evolving lattice of sound. Despite it being based on a very strict and limited set of rules the music could, in theory, be endless and ever-changing.

Here, the listener’s discovery is a quiet and engaged one. Ripples and pulses set within a field of color that sometimes feels like water, sometimes like air and sometimes like glass. Electronic tones hum with warmth and the softness of slumber. The patterns are there, familiar to our modern ears, but they’re not always what they seem. The wandering mind steers this one along more than the generative grid on which it was based and The Endless Change Of Colour becomes exactly as its title suggests.

12 K Records

2013 10 Mai

Gregors Resultate (die Steve Tibbetts-Woche, Teil 3)

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So, lieber Michael

auch nach wirklich stundenlangem Suchen, kein Erfolg, gerade das Heft
bleibt verschollen. Aber es gibt einen Trost: Ich habe den englischen Text
gefunden, den du mir damals zugeschickt hast, jeweils meinen Teil und deinen Teil,
also den ganzen Text. Dann habe ich noch meine Übersetzung gefunden, so, wie
ich ihn dir zugeschickt habe. Jetzt gehe ich in den Copyshop, dann zur Post und du
hast hoffentlich morgen den fetten Brief mit dem englischen Gesamt-Text und meinen
übersetzten Teil. Ich hoffe dir dennoch geholfen zu haben und freue mich auf die Tibbetts-Sendung.

Liebe Grüße
Gregor

„It’s a big meal all around, easy to choke on. The best way to listen to it: You’ve got a fine new driveaway car with a top-notch stereo system. You’re traveling cross-country from Ohio to California. It’s 1:30 am and you’ve just finished your greasy dinner at a truck stop in Council Bluffs, Iowa. You drive off. You’ve got a large, weak, and extremely hot coffee positioned between your legs, and you listen to the album between Kearney, Nebraska, and Sterling, Colorado. It needs that kind of captive audience“(Steve Tibbetts)

Milestones – Klassiker der Jazzgeschichte – Steve Tibbetts: Safe Journey / Big Map Idea / The Fall Of Us All, live (!!!) mit Michael Engelbrecht am 18. Mai, 4.05 Uhr morgens in der Radionacht des Deutschlandfunks

Seit die „Klanghorizonte“ zwischen 4.05 Uhr und 5.00 Uhr morgens stattfinden, zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen, verschlafe ich die Sendung regelmässig. Da ich diese Stunde aber doch e r l e b e n möchte (9 von 10 Sendungen waren live, zwischen 1990 und 2013), produziere ich sie mit einem Techniker in bester altmodischer Art und Weise. Das dauert etwas länger, macht aber weitaus mehr Freude. Also werden die Musikstücke nicht ratzfatz digitalisiert, und die Moderationen nicht am Stück gelesen, um dann daraus einzelne Clips zu bilden und die einzelnen Text- und Klangblöcke schliesslich naht- und leidenschaftslos zusammen zu fügen. Nein, alles geschieht in realer Zeit, und so erlebe ich die Stunde in ihrem ganz natürlichen Ablauf, etwaige Sprechfehler werden hinterher geschnitten, Übergänge zwischen Musik und Sprache, oder Musik und Musik, nachträglich optimiert. Beim nächsten Mal, am 11. Mai, spiele ich Musik von The Hawk And The Hacksaw, Ennio Morricone (Wiederentdecktes, keine alte Hüte), Teho Teardo, dem Craig Taborn Trio, Karl Bartos, Brian McBride und Matthias Delplanque. Eine Woche später mache ich dann, zur selben Zeit, eine „Milestones“-Sendung mit drei Werken von Steve Tibbetts aus den 70er, 80er und 90er Jahren.

2013 10 Mai

Alltag der Manafonistas

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Vor eingen Tagen war ich in der Mintropstrasse in Düsseldorf, zufällig, vor dem alten Haus, in dem einst Kraftwerk werkelte, und das Ian McCartney mit ein paar knappen Anmerkungen zur Band fotografiert hatte. Von Ian natürlich keine Spur mehr. Der lang vermisste Bob wird bald zurückkehren. Gregor ist busy as ever, und macht aus seinen Schülern weiterhin David Mitchell-Spezialisten, Joey liest gerade, wenn er seine Tonne verlassen, und sein Rad abgestellt hat, philosophische Essays zum „Duft der Zeit“, und Henning hat noch mit den Folgen des Einbruchs in seiner Wohnung zu kämpfen. Wird er hier etwas über die Magie der neuen CD von Lucian Ban und Mat Maneri schreiben? Ich hoffe, das Duo am 24. Mai in Wuppertal live zu erleben.

Bin dabei das Heft zu suchen, wahrscheinlich findet es sich aber bei den Sachen, die hinter einer Tapetentür ruhen. An die Tür komme ich aber nur ran, wenn ich ein Bett abbaue und ein Bücherregal. Morgen werden ich dafür Zeit finden. Wenn ich das Heft dann finde, die Wahrscheinlichkeit liegt bei 90%, kopiere ich dir noch morgen den Artikel, dann hast du ihn Samstag. Reicht das? Ich hatte schon, nachdem ich das Heft in der Wohnung nicht finden konnte, im Jazzthetik-Archiv geschaut, aber die sind mit ihrer Digitalisierung von Heften noch längst nicht soweit, auch ein Besuch bei Reutlinger Stadtbibliothek war vergeblich, die haben nur die Hefte bis 2005 aufwärts aufgehoben. Du siehst, ich bin in deiner Angelegenheit echt tätig …

Die Nachrichten von Dortmund sind niederschmetternd: nochmals, in London müsst ihr gewinnen, zwingend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

bis die Tage
Gregor


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