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Archives: Samstag, 12. August 2017

2017 12 Aug.

Drei Nuancen von Blau

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Blau war noch nie meine Lieblingsfarbe, zumindest nicht, wenn ich sie am Körper tragen sollte. Aber außerhalb meiner physischen Sphäre hingegen faszinierte sie mich schon immer. Das unbestechliche Azurblau im Sommerhimmel der Cevennen, das Ultramarin, das Yves Klein ins Extrem übersteigerte, das blaue Kobaltglas in meinem Chemiekasten. Und nicht zuletzt die großformatigen intensiv blauen Bilder meines viel zu früh verstorbenen Freundes Jörg Faak, mit dem ich Nächte durchphilosophiert habe, ohne dass uns das Verstreichen der Zeit auch nur im Geringsten aufgefallen wäre oder die Intensität auch nur einen Augenblick nachgelassen hätte. Und wir teilten Musik. Es war immer ein Fest des Austausches, wenn wir uns trafen und die Welt hatte für ein paar Stunden eine Dimension mehr. Wenn ich ihm etwas neues zum Hören mitbrachte tauchte er ganz hinein, versuchte mit seinem ganzen Wesen zu erfassen, was sich dieses Mal für eine kleine Welt auftat, was für eine Bewusstseinssphäre sich hier offenbarte. Auch bei Triptych in Blue hätte er genau hingehört, hätte die Aufmerksamkeit nicht abschweifen lassen, wäre bestimmt genauso fasziniert gewesen wie ich.

Drei Ambientstücke der besonderen Art, fließend, sich ständig verändernd, neue Klänge ganz vorsichtig aufnehmend, aber stets auf scheinbar ganz vertraute Art unfassbar bleibend, zu neuen blauen Ufern strebend. Das Produkt eines einzigen Abends, im Fluss des Augenblicks rahmen Azurite und Cobalt im Triptychon das Ultramarine ein, mal ein bisschen klassisch mit Piano und Cello, mal synthetisch und manchmal durchdrungen von feinen Samples und Field-Recordings. Improvisiert. Nicht festzuhalten und doch voller eigener atmosphärischer Dichte. Und selbst der Applaus am unvermeidlichen Ende wirkt komponiert. Vielleicht berührten Hans-Joachim Roedelius, Christopher Chaplin und Andrew Heath den großem Raum der Möglichkeiten gemeinsam für ein paar Stunden, aber die Tür dazu bleibt auch nachdem die Musik längst zu Ende ist immer noch einen Spaltbreit offen …

 
 
 

 

2017 12 Aug.

Mai Tai & Mixtape from London

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We’re so happy to be in London finally. „Dishoom Shoreditch“ has floored us down. Now in Hampsted Heath, in a silent green corner, far away from the hum of the city, talking musics, talking Mai Tai, the Tahitian word for „good“. Former Manafonist Bob T. Bright and „Abbey Road visitor“ Michael Engelbrecht think this version of the tropical cocktail is even better (they’ve just tested it – let’s call this  one „South Pacific sunshine in a glass“!) A strainer, a shaker, a small glass is all you need. Get your grass skirts on! From London with love!

 
 
Ingredients
 
 

* 1 ½ parts Bacardi Carta Blanco
* ½ part Cointreau liqueur
* ¼ part lime juice
* 1 ½ parts pineapple juice
* 1 ½ parts orange juice
* 1 dash grenadine
* 1 part Bacardi Carta Negra
* Cubed ice
* To garnish: Lime wedge & mint

 
 
How to mix
 
 

1. Put lots of ice and all of the ingredients into a shaker and shake for about 20 seconds to chill the liquid really well
2. Strain the mix over ice (you could fill your glass with ice and pour the mix straight in, or – to look extra flash – strain it over ice separately and then add to a glass containing fresh ice). If you still have the limes you squeezed earlier, use a wedge as a garnish with some mint

 
 
Mixtape for a perfect late summer day
 
 

Erik Honoré: The Park
Lee Hazlewood: The Night Before
Jeff Tweedy: Dawned On Me
Lee Hazlewood: The Nights
Grizzly Bear: Painted Acres
Lee Hazlewood: Summer Wine
Randy Newman: On The Beach
Lee Hazlewood: My Autumn’s Done Come
Young Marble Giants: Searching for Mr. Right
Lee Hazlewood: No Train To Stockholm
Ray Davies: A Place in Your Heart
Lee Hazlewood: We All Make The Flowers Grow
Shelby Lynne & Allison Moorer: Silver Wings

 


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