Manafonistas

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Archives: Samstag, 8. November 2014

 
 

 
 

Wenn er nicht auf anderen Geleisen landet, könnte es passieren, dass die Verbindung Eno/Hyde 2015 zum dritten (und wieder ganz anders klingenden) Streich ansetzt, jedenfalls hat Brian, wie er mir vor Monaten in einer Mail schrieb, klare Vorstellungen von diesem möglichen, nächsten Schritt. Zudem wird das Label Staubgold im nächsten Jahr rausrücken mit einem neuen Opus des Kammerflimmer Kollektiefs, es gibt sogar schon einen Namen für das Album: „Désarroi“. Thomas Weber wird gewiss nicht im Sinn haben, das vertraute Feld ohne Abzweigungen weiter zu kultivieren, vielleicht lockt ihn seine Arbeit mit Hörspielen auf neues Terrain. Ich hatte das Glück, überwiegend bei der Abmischung einer Manfred Eicher-Produktion dabei zu sein, die schon jetzt für mich ein „hot contender for the album of the year 2015“ ist. Tigran Hamasyan, mit Arve Henriksen, Jan Bang und Eivind Aarset. Aber nehmen Sie keine Warteposition ein. Ich tippe auf den Oktober 2015. In Lugano tauchte auch Egberto Gismonti auf, der ein pures Soloalbum aufnahm. Vorfreude auch hier. Man muss bei dem Brasilianer nicht in allzu ferne Jahrzehnte zurückschweifen, um sich an seine Meilensteine zu erinnern. Jene erst Zusammenarbeit mit Nana Vasconcelos, ja, klar. Oder das Album „Solo“, speziell Seite Eins (da gab es noch Schallplatten als primären Tonträger). Man denke aber auch (viele Monde später) an „Danca Dos Escavros“, Gitarre pur, Sternstunden sind selten in der improvisierten Musik, das war so eine! Peter Ruedi hat in seinem Mammutbuch eine herausragende Besprechung dazu geschrieben. Kaum nimmt man die Spuren der Zukunft ins Visier, landet man in einer Zeitschleife. It’s a merry-go-round!

 

2014 8 Nov.

From Norway

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„I didn´t know Lanois was out with a new album, and it is fantastic!!“
(Eivind Aarset)

 

2014 8 Nov.

Acht Elf Vierzehn

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storytone-album-cover
 
 
 
Heute morgen, beim ersten morgendlichen Kaffee zu Hause, hat mich das neue NEIL YOUNG Album etwas ratlos zurueckgelassen. Habe seit gestern die DCD Version zu Hause, d.h. auf der ersten CD die „normalen“ Songfassungen; auf der zweiten CD dann die mit einem Orchester „angereichteten“ Fassungen der von CD 1 bekannten Songs.

Ganz verwegen heute morgen natuerlich nicht die CD 1 eingelegt, neinein: die CD 2 with added orchestra in den Player !

Nun ja. Ob sich Neil Young mit dieser mit voller Kraft begleitenden Orchesterbegleitung, fuer mich teilweise nahe am Rande des Hollywoodfilm einen guten Dienst erwiesen hat ?

Ein zweites und drittes Anhoeren am morgigen Sonntag, inbesondere der „normalen“ Songfassungen von denen ich mir dann doch etwas mehr verspreche…, aber soviel als erster Eindruck.

Yes, true, it might be Joey’s next favourite comic book. Takes a bicycle right to the end of the world, or nearly so. You have to take your time to find the book, maybe in some deserted bookshop in Amsterdam or London. I’m surely not an expert of this genre, but there were some comics that really blew me away. And I keep coming back to them. One thing I love is the fragmentation of time in a comic book. When a painter knows how to slow down time.

Such fragmentation allows us to freeze and meditate on fleeting events, deepening our appreciation of the ephemeral. British landscape printmaker Jon McNaught brings the colour-mixing of traditional lithographs to the medium, refining its borderless panel down to its sparsest elements and painstakingly drawing and separating by hand each layer of colour, typically black, grey, pale blue and sunset pink.

Is there something like „sunset pink“ – I do think so! In „Pebble Island“ the Englishman recaptures his wanderings as a boy on an island in the Falklands after the 1982 war, taking time to show the rain subsiding before he sets of cycling across the beach through shafts of sunlight. A sheep looks up and briefly watches him past. Beautiful. Not much happening. Robert Wyatt’s record „Dondestan“ from 1991 could be an ideal companion to this silent book: both share a sense for far away places and slow motion.


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