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Archives: Freitag, 11. Oktober 2013

2013 11 Okt.

Michaels Bestenliste 2013

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1) These New Puritans: Field of Reeds
2) Bill Callahan: Dream River
3) The Necks: Open
4) Ryuichi Sakamoto and Taylor Deupree: Disappearance
5) Sleaford Mods: Austerity Dogs
6) Marsen Jules Trio: Presence Acousmatique
7) L. Pierre: The Island Come True
8) James Blake: Overgrown
9) Dysnomia: Dawn of Midi
10) Jan Bang: Narrative from the Subtropics
11) The Haxan Cloak: Excavation
12) Seaworthy and Taylor Deupree: Wood, Winter, Hollow
13) Quercus: Quercus
14) Dennis Johnson: November
15) Stephan Mathieu: Un Coeur Simple
16) Tindersticks: Across Six Leap Years
17) Carla Bley: Trios
18) Pat Metheny /Tap: John Zorn’s Book of Angels Vol. 20
19) Lucian Ban & Mat Maneri: Transylvanian Concert
20) Mark Kozelek & Jimmy LaValle: Perils From The Sea

1 Steve Tibbetts: Kili Ki Drok, aus NATURAL CAUSES Nun verglich Steve die Musik mit dem Charme eines dreibeinigen Hundes, doch das ist pure Untertreibung. Es geht bei diesen Texturen nicht um den schnellsten Weg von X nach Z. Eine Geisterstrasse schlagen auch Taylor 2 Taylor Deupree and Ryuichi Sakamoto: Ghost Road, aus DISAPPEARANCE und Ryuichi ein, man hört den Wind übers Feld pfeifen, während es Aaron in eine grosse Fabrikhalle 3 Aaron Parks: Reverie, aus ARBORESCENCE verschlagen hat, er knüpft an legendäre Piano-Solo-Romantizismen der  70er Jahre an. Kann das gutgehen? Dieweil ereilen uns die fiebrigen wie feinnervigen Geschichten von Jan aus der Südsee, 4 / 5 Jan Bang: Flooded Corridors, und Melee of Suitcases, aus NARRATIVE FROM THE SUBTROPICS allerdings wird niemand eine klare Erzähllinie freilegen, zu sehr flattern die Ereignisse wie pointilistische Tupfer durch sonnentrunkene Räume, 6 Roscoe Mitchell: A Cactus and A Rose, aus DUETS WITH TYSHAWN SOREY, während in einer anderen Welt, die noch vor dem Art Ensemble of Chicago begann, Roscoe alles andere als flüchtige Töne seinem tief gelegten Horn entlockt, 7 Stefano Bollani & Hamilton de Holanda: O Que Sera, aus O QUE SERA und der gute Stefano mit Hamilton zusammen den alten Rausch brasilianischer Lieder neu entfacht. 8 Kayhan Kalhor & Erdal Erzincan: The Wind, aus KULA KULLUK YAKISIR MI Der Wind schlägt mehrfach um in dieser Stunde, und er geistert schon seit tausend Jahren durch orientalische Höfe. Und alles kommt zu einem guten Ende, wenn Burkhard die Fieberkurven (die Klanghorizonte scheinen diesmal unter erhöhter Temperatur zu leiden) Turner’scher Gemälde mit speziell präparierten Gitarren einfängt.  9 Burkhard Stangl: Unfinished – Sailing, aus UNFINISHED. FOR WILLIAM TURNER, painter.

(Vorproduziert mit Stimmbandkartarrh, kein Whisky, keine Drogen involviert:))  

2013 11 Okt.

Liste, ein paar Sätze 4

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Jakob Bros neuestes Werk December Song, der letzte Teil einer Trilogie: ich habe es mir angehört und HIER darüber geschrieben. Lee Konitz klang noch nie so gut (er war wohl selbst am meisten überrascht). Mit von der Partie: Bill Frisell, Thomas Morgan und Craig Taborn.
 
Und dazu noch ein wunderbarer VIDEO von Sune Blicher im Avatar-Studio in New York aufgenommen.
 
Zur Release-Veranstaltung im Kopenhagener Restaurant Mielcke & Hurtigkarl gab’s Reworks von einer Reihe von Stücken der zwei ersten Albums der Triologie Balladeering und Time ausgeführt von Trentemøller, Opiate, Mikael Simpson, Skuli Sverrisson, Mike Sheridan, Den Sorte Skole, Steffen Brandt, Teitur, Anders Mathiasen und Maria Laurette Friis.

‘Rework’ oder auch ‘Rebuild’ ist die Bezeichnung, die Thomas Knak für die Remixes auf dem letzten Bro-Album Bro/Knak gebrauchte. Dieses Album enthält sowohl elektronische Rebuilds als auch instrumentale Variationen, u.a. eine eindrucksvolle siebzehnminütige Piano-Variation von Paul Bley. Auch Kenny Wheeler ist in einem Stück zu hören.

Mielcke & Hurtigkarl ist ein exquisites Restaurant im Kopenhagener Stadtteil Frederiksberg mit einer speziellen Verbindung von Cuisine und Musik. Dazu mehr in meinem Bericht HIER.

2013 11 Okt.

Liste, ein paar Sätze 3

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Jan Bang hat auf unserem letzten Pianolab.Amsterdam im September im Amsterdamer Bimhuis gespielt. Es wird in absehbarer Zeit ein Video geben.
 
Im Anlauf dazu habe ich ein Radioprogramm unter dem Titel Motianesque zusammen- gestellt. Motianesque 1 ist hier über zwei Klicks ON DEMAND zu hören (95% Musik).
 
Tigran Hamasyan hat im Amsterdamer Bimhuis sein Schattentheater aufgeführt. Mit Areni Agbabian (voc), Charles Altura (g), Sam Minaie (b-git), Arthur Hnatek (dr). Erstaunliche Energien, die er freisetzt, erstaunlich, was in der dabei wirksamen Dramaturgie aufeinandertrifft und aufeinander einwirkt. Wird noch drüber zu schreiben sein. Michael hatte ja schon in Kristiansand mit Tigran geredet. Ich hab’s in Amsterdam fortgesetzt. HIER ein erster Bericht. Auf Niederländisch erstmal (Google Übersetzung hilft). Demnächst Besprechung des Albums Shadow Theatre.


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