Manafonistas

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Archives: Freitag, 12. September 2014

Auf den Tremitischen Inseln, wo ich gerade bin, gibt es ein kleines Museum, das dem epochalen Radio und Lucio Dalla gewidmet ist. Er lebte hier, ein kitschiger Dalla Kult ist nicht zu übersehen.
Als ich mir ein Ticket für das Museum kaufen wollte, scherzte ich mit der Signora an der Kasse. Ich fragte sie, ob sie auch das Mikrofon zeigen würden, von dem Marconi in der allerersten Radiosendung behauptet hätte, man könne Jesus hören.
Ich hatte im Frühsommer im New Yorker etwa darüber gelesen.
Da wurde ein Harper aus Berkeley genannt, der in einer Radiosendung Mickey Hart von den Grateful Dead sagen hörte, dass man Musik präservieren muss, bevor sie verloren geht.
Harper hatte kurz davor ein Malheur mit einem Kollegen erlebt, der seine neue Schellackplatte (Whispering von Les Pauls) hat fallen lassen. Sie zersplitterte.
Harper fing an, einer Maschine zu basteln, die durch Scannen den Sound präservieren kann. Er war erfolgreich.
Wie die im Einzelnen funktioniert, weiß ich nicht mehr. Wenn sich jd dafür interessiert, guck ich gerne nach in welchem New Yorker das stand.
Aber jetzt erst mal den Sommer verlängern. Café auf der Piazza Grande.

2014 12 Sep.

Ich habe heute ein neues Wort gelernt!

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Ich werde das Wort, das ich heute gelernt habe, in einer meiner nächsten Ausgaben der Klanghorizonte benutzen. Ich werde hier nicht erzählen, wie ich auf das Wort gestossen bin, nicht, weil ich es künstlich spannend machen will, sondern weil ich hier bestimmte Dinge, die privater Natur sind, aus Emails anderer Menschen,  etc., nicht öffentlich mache. (Es sei denn, ich werde persönlich angegriffen.)  Das Wort, das ich, jedenfalls bewusst, noch nie gehört habe (vielleicht habe ich es mal gelesen in einer Informationsbroschüre über Dampflokomotiven oder Heizungsinstallationen, aber das ist unwahrscheinlich; vielleicht hat es Konrad Heidkamp einmal in einer seiner wunderbaren Musikbesprechungen benutzt, aber dann wäre es bei mir haften geblieben), heisst „Nachbrennkraft“. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Ich glaube, mit diesem  Satz endete mal nahezu jede Story eines Geschichtenbandes des von mir einst verehrten Helmut Heißenbüttel (der auch ein grosser Freund der Kriminalliteratur war). Aber vielleicht täusche ich mich da, und der Geschichtenband stammte von jemand anderem.


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