Manafonistas

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Archives: Mittwoch, 16. November 2011

 


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The Bixby Bridge, completed in 1932, is a marvel of engineering and one of the top ten highest single span bridges in the world. The bridge spans across a large canyon along the Big Sur Coastline, about 18 miles south of Carmel. The weather conditions can have a noticable impact on the bridge’s appearance, whether there are clouds partially hiding it, or sun reflecting off of the gleaming white structural supports.

„Monday, Monday“ – The Mamas & the Papas (Youtube)

Bevor Brian Eno im nächsten September als Kurator des 8. Punktfestivals von Kristiansand agieren wird, sendet der Deutschlandfunk, mittlerweile als einzige Radiostation weltweit (die BBC ist angeblich aus Kostengründen, wobei man auch Lobbyismus der Klassischen Musikfraktion vermuten kann, abgesprungen) ausgewählte Konzerte des Vorjahres. So hat der Jazzredakteur des Kölner Senders, Harald Rehmann, nun offiziell nachfolgend aufgeführte Konzerte angefragt. Ich hoffe, dass wir die Rechte für alle bekommen, auch für die exklusive Radioausstrahlung von Sylvians Ambient-Klassiker “Plight & Premonition” … Sylvian wird mit einer neuen Formation (die, vermute ich, auch mit einigen Norwegern besetzt sein wird) 2012 auf Deutschlandtour kommen; Näheres erfahren Sie, wenn Sie bei unserem Blogroll “samadhisound” anklicken.

– Marilyn Mazur – Jan Bang – Per Jorgensen
– Arve Henriksen Cartography
– Minibus Pimps (Helge Sten und John paul Jones, früheres Mitglied von Led Zep)  
– Remixes: Trio Endresen, Bang, Honoré; Duo Guy Sigsworth, Nils Petter Molvaer (for one 55′-broadcast)
– David Sylvian „Plight & Premonition“

2011 16 Nov.

Ein Genazino-Interview …

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 … in der Sueddeutschen ist vergnüglich und lesenswert. Hier drei aus dem Interview herausgepflückte Zitate, von denen mir besonders die letzten beiden sehr gefallen:

Genazino: “Es klingt vielleicht arrogant, aber ich halte das digitalisierte Leben nicht für einen Teil des wirklichen Lebens. Das Internet, die sozialen Netzwerke, die Chats sind ein Surrogat, ein friedlicher Ersatz, auf den sich die Menschen geeinigt haben. Das wirkliche Leben ist geheimnisvoller und poetischer. Es zu finden ist uns aufgegeben, man kann es nicht in einem Kaufhaus erstehen.”

„Wo finden Sie das wirkliche Leben?“
Genazino: „Wenn ich in Hagen oder Osnabrück aus dem ICE steige. In diesen verrumpelten Städten geht mir eine Herzkammer auf. Ich stehe auf dem Bahnhof und denke: Osnabrück – genau, das ist die wirkliche Welt. Oder wenn ich Enten im Park beobachte, die auf einem Bein stehen und schlafen, darüber kann ich mich freuen wie ein kleines Kind.”

„Ein Zitat aus Ihrem Buch: Wer allein lebt, erkennt die anderen allein Lebenden. – Woran?“ Genazino: „An ihrer inneren Eingesunkenheit. Man sieht es Menschen an, wenn sie es nicht gewohnt sind, offensiv zu kommunizieren. Sie sitzen da, schauen durch die Gegend, in Restaurants lesen sie lange in der Speisekarte.“


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