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2018 23 Feb.

A Cowboy Named Sonny

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Some months ago, a friend asked me about the best-sounding jazz album ever. What a question, I answered. I don‘t know anything about „ever“, but ask me about a certain time. Then he asked me about the best-sounding jazz album of my teenager years, and the best-sounding album „before my time“. Okay, choices made instantly. I said, „Dis“ with Jan Garbarek, Ralph Towner, and the short appearances of a wind harp.

And thinking of the times before my time, I said, „Way Out West“. It was made in the middle of the night on March 7, 1957, in the shipping room of a small Los Angeles record company, with an underpaid engineer recording a trio playing cowboy songs on a first-generation stereo Ampex tape deck through a homemade mixing console. It seems an unlikely setting for one of the greatest jazz recordings of all time, musically and sonically.

But the players were Sonny Rollins and Ray Brown and Shelly Manne, and, on that night, they were cookin’. What seems like strange duo of vinyl albums, makes some extra sense when realizing a strong bond between them: deep relaxation, high intensity, breathing space. Real favourites.

Now, with some studio chatter and unreleased versions, a double vinyl edition of Sonny Rollins’ classic has been published. You don‘t need to have that one, a single vinyl edition is enough to induce addictive deep listening. The sound is dry, but vibrant, the channel separation has its own aura, far away from being one of these minor quibbles in regards of the limitations of early stereo. Come on. It‘s a cracker. Joyful and deep. I was enthusiastic when I spoke about it during a talk with Norwegian master bass player Arild Andersen years ago. He had never heard it, just knew about its existence. Now, finally, he has it at home, and has one word for it: GREAT.

 

Er war gerade sechs Jahre alt geworden, als er zum ersten Mal allein in die Innenstadt fahren durfte. Zunächst galt es zur Straßenbahnhaltestelle zu schlendern und dann zu hoffen, dass eine alte Straßenbahn kommen möge, die mit den Holzsitzen und der langen Lederschnur unter dem Straßenbahndach, an dem der Schaffner kräftig ziehen musste, um ein schrilles Läuten auszulösen, was dem Fahrer bedeutete, dass er nun abfahren durfte. Diese alten Bahnen, die 1959 manchmal noch durch Hannover fuhren, hatte er ins Herz geschlossen. Und tatsächlich, an diesem Tag kam die betagte Bahn mit der Nummer 5. Er kaufte beim Schaffner eine Kinderfahrkarte und los ging es bis zum Aegidientorplatz. Dort führte sein Weg zunächst zu einer Filiale der Firma MOST. Bis 1999 konnte man bei MOST edle Süßigkeiten kaufen, Ende der fünfziger Jahre, da gab es die Firma schon 100Jahre, bekam man zumindest hier in der hannoverschen Filiale für ein paar Groschen ein große Tüte Süßigkeiten-Bruch. Weiter führte der Weg des Jungen an den Mercedes-Benz-Ausstellungsräumen vorbei, magisch angezogen von den wunderschönen Autos, konnte er sich von den Schaufenbstern kaum lösen. Dann am Theater-Am-Aegi entlang – das Theater sollte 1964 in Flammen aufgehen und ein riesiges schwarzen Loch hinterlassen, was den Jungen stets in Schrecken versetzte – in die Maschstraße. Hier gab es nicht viel Interessantes zu schauen, außerdem war diese uninteressante Straße auch noch sehr lang, bis sie dann schließlich in die Meterstraße mündete. Hier, auf dem Gelände einer Schule waren die Übungsräume des Knabenchor Hannover, dem der Junge nun angehören sollte, untergebracht. Er hat das Singen im Chor gemocht, sehr sogar, aber die Fahrt und der Weg dorthin und wieder zurück, nach Hause, das war für ihn einfach nur großartig und er freute sich immer darauf, allein unterwegs zu sein.

 
 
 

 
 
 
Jahrzehnte ist das her, aber sein weiteres Leben hat der ehemalige Chorknabe seinen Knacbenchor Hannover niemals aus dem Blick verloren. An zahlreichen Veröffentlichungen hat er sich über all die Jahre erfreut, aber 2017 wurde er besonders hellhörig, da hat der Knabenchor Hannover eine ganz ungewöhnliche CD herausgebracht: ”New Eyes on Martin Luther” mit Jeanette Köhn, Nils Landgren, Magnus Lindgren, Eva Kruse, Johan Norberg, Knabenchor Hannover und Capella de la Torre . Jörg Breiding leitet inzwischen den Chor und er hatte während des Projektes ”New Eyes on Martin Luther” auch die Aufgabe, so unterschiedliche Ensembles musikalisch zusammenzuführen; also das von Katharina Bäuml an der Schalmei geleitete Capella de la Torre, die Gruppe Nils Landgren and Friends und schließlich seinen eigenen Chor. Der NDR hat das Konzert in Hannover mitgeschnitten und auf Act-Records veröffentlicht. Herausgekommen ist eine großartige Platte. ACT-Music schreibt auf seiner Produkt-Info-Seite u.a.: „The three ensembles just dived into the music without pre-conceptions. The traditional German folksong “Die Gedanken sind frei” is here performed with a percussive flute solo, and Landgren’s smooth voice on top of a funky rhythm. Sometimes he joins Capella de la Torre with a trombone solo and when all musicians play together it sounds as if the music was originally written with this in mind. It moves seamlessly between genres and what you can hear is the sound of really skilled musicians together – and just having fun.“
 
 
 

 

 


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