Manafonistas

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Archives: Dienstag, 6. Dezember 2016

2016 6 Dez.

Favoriten 2016

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01 Brian Eno: The Ship
02 Vangelis: Rosetta
03 Tigran Hamasyan – Arve Henriksen – Eivind Aarset – Jan Bang: Atmosphères
04 Helene Grimaud: Water
05 Radiohead: A Moon Sharped Pool
06 Masabumi Kikuchi: Black Orpheus
07 Van Morrison: Keep Me Singing
08 Bosse: Engtanz
09 Martha Argerich · Daniel Barenboim – Live from Buenos Aires
10 Jon Balke: Warp

 

 

  1. Nils Petter Molvaer: Buoyancy
  2. The Legendary Pink Dots: Pages of Aquarius
  3. William Tyler: Modern Country
  4. Underworld: Barbara, Barbara, We Face a Shining Future
  5. Bon Iver: 22, A Million
  6. M. Ward: More Rain
  7. Fire: She Sleeps, She Sleeps

 

 

 

 
 

1
Transzendental – Franz Liszt, Etudes
Daniil Trifonov, Klavier
release 07.10.2016
DGG 0289 479 5529 0

 

2
Maurice Ravel, Complete Piano Works
Bertrand Chamayou, Klavier
release 13.01.2016
Erato

 

Ravels Klaviermusik fasziniert mich ununterbrochen, ganz besonders die großen Werke, wie Gaspard de la Nuit, Le Tombeau de Couperin, Miroirs …

 

3
Bernd Alois Zimmermann
Sinfonie in einem Satz / Musique pour les soupers du Roi Ubu u.a.
release 2016
Wergo

 

Die ‚Musique pour les soupers du Roi Ubu‘ ist eine groteske, makabre, glänzend instrumentierte Collage aus viel Tanzmusik der Renaissance, mit einem geradezu apokalyptischen Schluss, gemixt aus Stockhausens Neuntem Klavierstück, Wagners Walkürenritt und dem Marche au supplice aus der Symphonie fantastique von Hector Berlioz.

 

4
Carla Bley, Andy Sheppard, Steve Swallow
Andando El Tiempo
release 06.05.2016
ECM 2487

 

hach !!!

 

5
Giovanni Guidi
Ida Lupino
release 02.09.2016
ECM 2462

 

6
Vincent Peirani & Michael Wollny
Tandem
release 10.10.2016
ACT 9825-2

 

7
Michael Wollny
Hexentanz
release 23.03.2007
ACT 9756-2

 

Die Reihenfolge drückt keine Rangordnung aus – 7 ist also nicht schlechter als 1, und 1 ist nicht schlechter als 7. Ich komme nicht auf 20 Alben, weil ich so viele in einem Jahr nicht richtig verdauen kann. Ein klarer Regelverstoß: das Album Hexentanz wurde schon 2007 veröffentlicht. Aber ich finde es eindrucksvoller als das Duo Peirani-Wollny. Zu meiner Verteidigung sage ich:

 

  • dass ohne Regelverstöße keine Entwicklung stattfindet
  • dass ich Wollny-Sauer live in Helmbrechts gehört habe (2016!)
  • dass ich von diesem Konzert bis ins Mark getroffen wurde
  • dass ich bis dahin den Wollny mir leider nicht zu Gemüte geführt habe,
    Wollny erst seit 2016 höre, also viel nachzuholen habe.

 

Unvorsichtig lasse ich mich zu diesem Statement hinreißen: Wollny ist der Trifonov der improvisierten Musik.

 

 
 
 

01 Bon Iver – 22, A Million
02 David Bowie – Blackstar
03 Michael Formanek & Ensemble Kolossus – The Distance
04 Michel Benita & Ethics – River Silver
05 Ben Monder – Amorphae
06 Cuong Vu & Pat Metheny – Cuong Vu Trio Meets Pat Metheny
07 Vijay Iyer & Wadada Leo Smith – A Cosmic Rhythm With Each Stroke
08 Wolfgang Muthspiel – Rising Grace
09 Masabumi Kikuchi – Black Orpheus
10 Jack De Johnette – In Movement
11 Sarah Jarosz – Undercurrent

 
 

Auch in diesem Jahr lag der Fokus eher auf einzelnen Songs, die mein Interesse weckten, als auf ganzen Alben. Und doch waren einige bemerkenswerte dabei: mein grösster Respekt gilt David Bowies Abschiedswerk. Gesangskünstler und Songwriter, die sich selbst offenbaren, erhalten gegenüber Intrumentalisten tendenziell den Vorzug. Das gilt auch für Bon Iver, dessen 22, A Million mir vor allem im Verbund mit den dazugehörigen Videos so gut gefällt. Wolfgang Muthspiel hatte ich eher als gefälligen Schönspieler in Erinnerung, aber nein, Rising Grace ist spannend, zudem klanglich rund und reizvoll. Noch zwei Gitarristen sind bemerkenswert: auf Michael Formaneks Album The Distance setzt Mary Halvorson kleine feine Akzente. Und Eivind Aarsets „Hintergrundgenialität“ verblüffte schon im letzten Jahr auf Andy Sheppards Surrounded by Sea, nun ganz ähnlich auch auf Michel Benitas River Silver. Eine Empfehlung hatte ich im Gedächtnis behalten und so schneiten denn endlich mit dem Frost noch via Download spät das Cuong Vu Trio mitsamt Pat Metheny hinein. Eine positive Überraschung! Und Sarah Jarosz erfüllt nicht nur die Frauenquote hier: von ihr und ihren KollegenInnen (Aoife O´Donovan, Sara Watkins, Chris Thile etc) habe ich sehr schöne Songs entdeckt. Die diesjährige Devise lautete denn auch: Never deny your folk & country roots! Viel Vielversprechendes blieb bislang ungehört, ich hoffe das beizeiten nachzuholen, darunter etwa das Mary Halvorson Octet, das Jakob Bro Trio und die ungarische Konzertgitarristin Zsófia Boros.

„BLUE AS IN BLEY“

 

Sometimes you open a door of your glittering advent calendar, and you are stunned – equally entranced and disappointed. Cause, as in this case, there’s no picture, just four words in big black letters (where are the winter birds at least?), like a promise made for an unknown future. This time I know the future. On February 3rd, Greg will find the solution and be a happy man.

 


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