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Archives: Dienstag, 15. August 2023

Diese Aufmerksamkeit hätte Jürgen Ploog gern noch erlebt: ein Foto von sich, wie er im Jahr 1974 als Enddreißiger lässig in Jeansjacke, mit vor der Brust verschränkten Armen und mit halb geschlossenen Augen gegen die Motorhaube eines Autos lehnt, hat es auf das Cover eines Essaybandes über die Beat- und Undergroundliteratur geschafft, und das Buch wurde am 17. Juni 2023 sogar in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung besprochen. Doch in dem Buch „Gegen die Fußgängermentalität“ von Simon Sahner beschränkt sich die deutsche Beat- und Undergroundliteratur mit den Protagonisten Carl Weissner, Jörg Fauser und Jürgen Ploog auf die Zeit der sechziger und siebziger Jahre – wieder einmal, denn es war geradezu ein Trauma von Jürgen Ploog, dass seine Bücher immer wieder in dieser zeitlich begrenzten Schublade landeten und dass seine Arbeit seit 1980 oder 1990 kaum mehr in größeren Kreisen rezipiert wurde. Dabei war Jürgen Ploog mit seinen Publikationen seit 1980 in eine neue Schaffensphase eingetreten und hatte seine Arbeitsmethode auch seither immer wieder verfeinert. „Nächte in Amnesien“, 1980 erschienen, erlebte im Jahr 2014 sogar eine Neuauflage bei MOLOKO PRINT mit einigen neuen Kapiteln. Im Nachwort zu dieser Neuauflage schreibt Jürgen Ploog ein paar Sätze, die sich wunderbar zu einer einführenden Charakterisierung seiner Arbeit eignen: „Wenn der Leser sich fragt, in welches chronotopische Umfeld ihn diese fragmentarischen Episoden entführen (an welche Orte & in welchen erzählerischen Zeitverlauf also), ist er auf dem richtigen Weg. Er hat es mit einem System von Schnittpunkten zu tun, das nur mit einer Umorientierung der Vorstellung zu erfassen ist.“ Was ist mit dieser Umorientierung der Vorstellung gemeint? Es ist das Zentrum von Jürgen Ploogs literarischem Universum. Hier scheiden sich die Lesenden, die Literatur als Konsumgut betrachten, indem sie eine lineare Handlung nachvollziehen, von denen, die dazu bereit sind, die gängigen westlichen Wahrnehmungsmuster rationaler Logik zu verlassen, den Begriff der Realität in Frage zu stellen, und der unberechenbaren Kraft des Zufalls einen wesentlichen Stellenwert einzuräumen. „Europäer wissen nicht, dass sie sich in einem Labyrinth bewegen, dass sie Gefangene eines vorgegebenen Musters sind“, schreibt Jürgen Ploog in „Der Raumagent“. Mit seiner Art, die Welt, das Leben und vor allem sich selbst zu betrachten, ist Jürgen Ploog auch nach seinem Tod am 19. Mai 2020 ein hochinteressanter Autor. Für mich zählt er zu meinen wichtigsten literarischen Einflüssen.

 

Es begann – mit einem Zufall. Ich fuhr mit dem Fahrrad auf der Bockenheimer Landstraße Richtung Alte Oper und entdeckte ein Plakat mit einem Portraitfoto von Jürgen Ploog, der Ankündigung einer Lesung für den 25. Juni 1998: „Schreiben ist eine grundsätzliche Demonstration. Katastrophenberichte eines semantischen Raumfahrers“. Jürgen Ploog stellte die zweite Auflage seines Buches über Burroughs vor („Strassen des Zufalls“). Ich hatte damals noch nichts von Burroughs gelesen, war mit der Lesung überfordert, Neonsplitter, ein viel zu großer Saal und im Publikum fast ausschließlich Männer mit einer Ausstrahlung von Underground, viel älter als ich, und sie wirkten wie Insider bedeutsamer Botschaften, die ich noch nicht begriffen hatte. Ich bestellte „Der Raumagent“ in der Deutschen Nationalbibliothek, ein Titel, der mir gefiel. Ich schlug das Buch im Lesesaal auf, las eine halbe Seite, schlug das Buch wieder zu und gab es zurück. Ich mochte die Stimmung nicht, die Begegnung, die Art, wie sich ein Mann gewaltsam Zutritt zur Wohnung einer Frau verschaffte, die Machtausübung, die aufgesetzte Coolness, der kurze Dialog. Jürgen Ploog war für mich erstmal abgehakt.

 

Fünfzehn Jahre später erschien mein erster Gedichtband. Im Feedback wurden immer wieder die Schnittstellen zwischen den Sätzen hervorgehoben. Ich beschloss, dem „Raumagenten“ eine zweite Chance zu geben. Diesmal sprang der Funke über und ich las mich in den folgenden Jahren durch das Ploog‘sche Universum. In „Facts of Fiction“, einer Zusammenstellung von Essays zu Literatur aus den Randzonen, formuliert Jürgen Ploog „die einzige & wichtigste Frage in der Auseinandersetzung mit jedem Schriftsteller (…): Wie sieht sein Universum aus, was geschieht, wenn man es betritt & wohin führt es mich?“ Im Fall von Jürgen Ploog ist es zunächst leichter zu sagen, was dieses Universum nicht ist: Die als „Stories“ („Nächte in Amnesien“) oder „Erzählungen“ („Raumagent“) betitelten Texte sind keine herkömmlich erzählten Geschichten. Andere Bücher wie „Pacific Boulevard“ oder „Ferne Routen“ sind schon nicht mehr mit literarischen Gattungsbezeichnungen versehen. Was üblicherweise in Kurzgeschichten oder Romanen im Vordergrund steht – das Erzählen einer Geschichte, eine genau austarierte Spannungskurve, faszinierende Charaktere, ein zentraler Konflikt –, das alles spielt in Jürgen Ploogs Prosa überhaupt keine Rolle. Die Storys brechen mit allen Regeln. Es gibt zwar meistens einen Icherzähler, die Erzählperspektive ist jedoch uneinheitlich und kann sich innerhalb eines Textes ändern. Personen werden eingeführt, die im weiteren Verlauf nicht mehr vorkommen. Bestimmte Namen tauchen seit Jahrzehnten in Jürgen Ploogs Büchern auf: Grips, Max, Kiki, Lorita, Maier, Johnnie, Luzi, aber ich wäre nicht in der Lage, besonders viel über sie zu sagen. Wurde Luzi nicht mit einem langen Schal gesehen? Die Figuren scheinen keine Geschichte zu haben, keine Persönlichkeit. Oder haben sie ihre Vergangenheit vergessen? Nur fragmentarische Erinnerungen, eine Begegnung von früher vielleicht. Ein Beziehungsding. Geschäfte. Oder beides zugleich. Jürgen Ploog über Grips, den Piloten: „Etwas hatte seine Erinnerung ausgelöscht, seitdem suchte er sie, er hastete von Ort zu Ort, dorthin, wo Orte miteinander verschmolzen.“ („Ferne Routen“). Das Unterwegssein ist eine Konstante. Verabredungen mit Personen, die einander nicht kennen. Reisen in einen imaginären Raum. Erinnerungen blitzen plötzlich auf. „Wenn ich vom Reisen spreche, dann meine ich eine meditative Übung.“ („Der Raumagent“).

 

Zentral in den Texten von Jürgen Ploog ist ein innerer Zustand, das Bewusstsein, ein Unterwegssein im Bewusstsein, besser noch: an den Rändern des Bewusstseins, an den Rändern dessen, was mit Worten ausgedrückt werden kann. Eine seltsame Art von Trance. Da sind sie wieder, die halb geschlossenen Augen. Drogen sind auch mit im Spiel. Ploogs Texte gehen über die Sprache hinaus, vor allem gehen sie über das westliche Denken hinaus, und sie beziehen das Schweigen mit ein. Bei all den manchmal etwas nervigen Piloten, Agentinnen, Replikantinnen, schrägen Typen und krummen Deals, überraschenden Wiederbegegnungen und unerwünschten Abenteuern ist es auch dies, was mich an Ploogs Prosa fasziniert: Man spürt, man erfährt, dass hier jemand schreibt, der sich schon in den sechziger Jahren an Orten aufgehalten hat, die gewöhnliche Bewohnerinnen und Bewohner Europas nicht erlebt haben: Indien, Nepal, Thailand, Malaysia, Marokko, Mexiko und Venezuela.

 

Reisen nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit. „Wenn Zeit reißt, dann sind es die entfernten Bilder, die schlagartig näher rücken.“ („Der Raumagent)

 

Kennzeichen von Jürgen Ploogs Texten: Unberechenbarkeit, Widersprüche, Traumlogik, Magie, Poesie, ungesehene Bilder, etwas Wildes, Weisheit, ein filmischer Blick, ständige Brüche, kosmische Energie, keine „Greifbarkeit“, Genreübergreifend (meist wird Essay und Prosa gemixt), Mysteriöses, Bedrohliches, Unheimliches, Archaisches, Existenzielles, Flüchtiges, ein Freiheitsgefühl, Verunsicherung, Nebensächlichkeiten. Insgesamt eine Zersetzung des sogenannten Realen. An die Stelle des Ursache-Wirkungs-Prinzips tritt Synchronizität.

 

Jürgen Ploog hat seine Schreibmethode in fast allen seinen Prosaarbeiten reflektiert.  „Mein Ziel ist, jenseits von Sprache im schnellen Flacker der Bilder zu sehen. Dies ist im Film, die ist in der Schnitttechnik möglich.“ (Raumagent). Die Schnitttechnik oder Cut-up hat ihren Ursprung in einer zufälligen Entdeckung des Malers und Schriftstellers Brion Gysin in einem Pariser Hotel des Jahres 1959. Er hatte den Tisch, auf dem er malen wollte, mit Zeitungspapier bedeckt, zerschnitt die Zeitung, um den Tisch besser damit abdecken zu können, verschob also die Zeitungsspalten, und bemerkte das kreative Potential, das sich in den Schnittstellen verbarg. Es war dann zunächst W.S. Burroughs, der in seiner Literatur mit der Schnitttechnik arbeitete.

 

In seiner ersten Arbeitsphase hatte Jürgen Ploog Texte anderer auseinandergenommen und in harten Schnitten miteinander kombiniert. Im Lauf der Zeit hat er die Arbeit mit der Schnitttechnik stark verfeinert. Ein Beispiel dafür, wie aus einem längeren Text von Thomas Collmer ein typischer Ploog-Text entsteht, kann man in der #6 der Zeitschrift „Rollercoaster“ vom November 2009 bestaunen.

 

Das zentrale Anliegen von Jürgen Ploog besteht darin, mit Hilfe der Schnitttechnik Bilder, Gefühle und Zustände entstehen zu lassen, die bisher nicht artikuliert wurden, die vielleicht gar nicht artikulierbar sind.

 

„Sich niemals auf Sprache verlassen.“ (Unterwegssein ist alles).

 

Das ist der Durchbruch in den Grauen Raum. Das Reisen an imaginäre Orte. Es geht um die Fähigkeit, durch den inneren Raum zu navigieren und das Unmögliche zu denken. Dies ist auch von politischer Bedeutung.

 

Bereits im Jahr 1980 hat Jürgen Ploog seine Methode in dem Text „Showdown des Okzidents“ aus der von ihm herausgegebenen Anthologie „Amok Koma“ geschildert und seine Botschaft formuliert: „Max Lang, ein Pilot in meinen Texten, der selten Bodenberührung hat, kam mit der erstaunlichen Frage: Wohin führt Bewegung im Raum? Oft genug setze ich ihn an einen Ort mit unbekannten Koordinaten & verfolge dann so genau es geht, was passiert. Wenn es eine Botschaft seiner Erfahrung gibt, dann heisst sie wahrscheinlich: Schau dich genau um, wo du bist, sei dir klar, dass es keine Grenzen gibt, ausser dir … Raum ist keine Dimension, die ausserhalb existiert, Raum beginnt hier, um dich (…) Lass dich nicht festnageln, lass dir nicht vorschreiben, wohin die Strasse führt … (…)“

 

„Frage: Was ist das Ziel einer langen Reise?“

„Vergessen.“ (Ferne Routen)

 

Nur das Vergessen ermöglicht es, in den imaginären Raum vorzudringen.

Das ist der Grund, weshalb sich die Figuren im Ploog-Universum kaum an etwas erinnern.

Nächte in Amnesien.

 

Für die Lektüre von Jürgen Ploogs gilt das, was Burroughs über „Naked Lunch“ schrieb: Man kann sie an jeder Stelle aufschlagen und zu lesen beginnen.

2023 15 Aug.

Die erste Etappe ist die Schwerste

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Von Hamburg-Neugraben bis Buchholz-Steinbeck sind es nur rund 25 km auf dem Heidschnuckenweg, aber die hatten es gestern in sich. In der Fischbeker Heide schlängelt sich der Weg immer wieder von links nach rechts und zurück, das Höhenprofil ist leicht wellig. Nach dem Segelflugplatz wandern wir geradeaus auf der Grenze zwischen Hamburg und Niedersachsen, allerdings geht es nun in die Vertikale immer wieder recht steil rauf und runter, über Stock und Stein auf einem von Baumwurzeln übersäten Weg. Wir kommen ins Schwitzen. Ein etwa gleichaltes Paar kreuzt dauernd unseren Weg. Erst machen sie Rast auf einer Bank in Tempelberg, wir kommen vorüber und grüßen mit „Moin“, sie zurück, dann pausieren wir im Mischwald, sie gehen vorbei etc. Im Wald treffen wir auf drei Generationen einer ukrainischen Familie. Großvater und -mutter mit Tochter und Söhnchen. Die Großmutter hat einen Korb mit Pilzen. Reizker und Maronenpilze (mit Lamellen). Sie spricht gut deutsch, kennt die Pilznamen auf deutsch. Wir gucken beeindruckt in den Korb, was dem kleinen Jungen gar nicht gefällt, er fürchtet, dass wir die Pilze wegnehmen und insistiert, dass es ihre Pilze sind, er scheint verängstigt, guckt mich mit großen Kinderaugen an, ich muss daran denken, wo sein Vater wohl jetzt gerade ist. Später kommt aus einem anderen Waldstück ein mittelalter Mann, die Hände voller Pilze, mit einem selbstzufriedenen Lächeln auf den Lippen. C. fragt, ob es Steinpilze sind, er bejaht.

 
 

 
 

Mittagspause auf einer Bank mit Blick auf den Fernmeldeturm Langenrehm, der Wiesenweg zieht sich langsam links von uns den leichten Hang hinauf. Während unserer Rast kommen mehrere Wanderer vorbei. In Langenrehm ist Halbzeit, wir haben etwa 12,5 km hinter uns gebracht. Die zwei Liter Wasservorrat sind erschöpft. Unser Wasserverbrauch enorm, bei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad und viel Auf und Ab eigentlich nicht so erstaunlich. Mitten im Weiler der ausgedehnte Reiterhof der Familie Lücking, eine Art Abenteuerspielplatz für Kinder mit zwei echten Dampfloks, einem krokodilartigen Holzstamm etc. Wir treffen ein paar Kinder an, die uns in Richtung Reithalle weisen. Dort ist niemand während der Siestazeit. Wir sehen einen Gärtner, der uns den Weg zur Hauswand mit dem Wasserhahn unter dem metallenen Tornister weist. Dadrüber steht „Durstlöscher für Wanderer“.

 
 

 
 

Am Wegesrand treffen wir zweimal auf als Schutzhütten eingerichtete Bauwagen. Drinnen sieht es gemütlich aus, das Getränkeangebot ist vielfältig.

 
 
 


 
 
 

Am Wegesrand immer wieder Findlinge, meterhohe Steine vom Sand glattpoliert während des Schmelzens der Gletscher in der vorletzten Eiszeit. Das eindrucksvollste Exemplar der nach Karl dem Großen benannte Karlstein in den Schwarzen Bergen vor Rosengarten. Ein rund zwei Meter hoher und noch etwas breiterer Stein mit einigen Furchen, er erinnert etwas an ein Gehirn.

 
 

 
 

Im Wald kreuzt ein Prachtexemplar von Hirschkäfer unseren Weg. Während wir heute gut 10% der Länge des Heidschnuckenweges durchschreiten, schafft er es in Nullkommanichts den Weg einmal zu queren.

 
 
 

 
 
 

Vor Nenndorf ein infernalisches Tosen, vor uns die A261, unter der wir durchgehen. Danach sogar noch ein Stück, wo sie parallel zum Weg verläuft, kurz vor Dibbersen dann noch neben dem Autobahnzubringer – die Brombeeren am Rande mehr als reif – und dann über die A1, das war es dann heute erstmal mit dem Autobahnlärm. Wobei wir anschließend noch an einer Kiesgrube vorbeikommen, wo reger Lkw-Verkehr herrscht und die Landschaft völlig zerschnitten ist.

Im Wald vor Buchholz-Steinbeck, unserem Etappenziel, treffen wir auf einen Mann mit zwei Hunden, mit dem wir ins Gespräch kommen. Der eine Hund, der aussieht wie ein stämmiger Irischer Wolfshund stellt sich als altdeutscher Hütehund heraus, er braucht gerade eine Pause, legt sich hin, ein eher phlegmatischer Zeitgenosse, der uns an die Berner Sennenhündin erinnert, mit der wir regelmäßig Gassi gehen. Der zweite Hund ein aufgedrehter schwarzer Zwergpudel, der mich sofort adoptiert, sich hochstellt gegen mein Bein und Streicheleinheiten verlangt. Anschließend umtänzelt er den massigen Hütehund und schleckt sein Gesicht ab. Immer wieder schön zu sehen, Zärtlichkeit zwischen Tieren bzw. das, was wir dafür halten.

Gegen Ende werden die schweren Beine wieder etwas leichter, die zusammengeschrumpften Schritte wieder etwas länger, das vor uns liegende Ziel weckt noch einmal letzte schlummernde Kräfte. Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Etappe, ich ärgere mich etwas den Weg, was die vielen vertikalen Amplituden angeht, unterschätzt zu haben, die Wanderstöcke hätten uns gut unterstützen können. Beide Kniee schmerzen jetzt etwas, ich benötige auf jeden Fall noch eine zweite Bandage. Die beiden Stürze am ersten Tag wie meistens harmlos auf weichem Boden und perfekt wie ein Judoka abgefedert. ;-)

 

2023 15 Aug.

„a scent of blues“

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