Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Archives: November 2022

2022 28 Nov.

Der Sound der Jahre

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Und so begab ich mich nach einem denkwürdigen Wiedersehen in Furth i. W. Anfang Mai 2022,  auf eine Zeitreise in die Jahre des  Solisten Robert Fripp zwischen  1977 und 1982: da spielte er seine Frippertronics in Pizzerias, Plattenläden, an sakralen Orten, erholte sich von der ersten Regentschaft in der Maske des King Crimson, übte den „lateralen Drift“ frei nach Robert Pirsigs „Zen oder die Kunst, ein Motorrad zu warten“, brachte diverse Musikproduktionen auf den Weg, widmete sich diszipliniert (ein Schlüsselwort seines Credos), einer von Gurdjieff-Nachfahren befeuerten Schule der Spiritualität, und pflegte seine Freundschaft zu dem bekennenden Atheisten Brian Eno, den er stets „Captain“ nannte. In September 1982 erlebte ich die neu formierte Band in Nürnberg, und die Geschichte nahm ihren Lauf. Die ganze „Weihnachtsstory“ (ohne Tannenbaum, aber voller Wildnächte und gifts of love) findet sich, einen Click entfernt, im ersten Kommentar. Let The Power Fall.

 


 
 

 

2022 27 Nov.

A Taste of the BIM-thing

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Ich hab’s ja gut hier in Amsterdam. Das BIMhuis, sprich /bimhöis/, liegt 20-25 Minuten (je nach Fähre) mit dem Fahrrad entfernt. Ein toller Ort, um Freunde aus aller Welt zu treffen und Musik aus aller Welt zu erleben. BIM ist das Ding und schon der Name klingt. Der Name ist die Abkürzung der Musikergewerkschaft, die sich in den 70er Jahren gründete und diesen Club betrieb = Bond Improviserende Musici. Inzwischen ist beides organisatorisch voneinander getrennt.

 

Ein kleiner Einblick, ein Beispiel dafür, was einem in kurzem Zeitraum begegnen kann, wenn man will und sich Zeit dafür nehmen kann, ist HIER zu finden.

2022 27 Nov.

Dritter Stein

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Er wurde vor 80 Jahren geboren und segnete das Zeitliche nach 28 Jahren. Mich erstaunt seine Musik jedes Mal aufs Neue und weit darüber hinaus. Sie ist ein Segen und wächst noch immer. Er operierte bereits 1967 vom afrofuturistischen All aus. Ich nehme an, wir wissen, worauf sich das unwiderstehliche, kosmische „Third Stone From The Sun“ bezieht.

 
 


 
 

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Liebe Uschigestern sassen wir (also du natürlich nicht) hier noch zu dritt am Frühstückstisch, und Annelie und ich stellten fest, wie wenig wir Romane in Briefform mögen, nicht mal reale Briefwechsel zwischen noch so geschätzten oder berühmten Personen. Manchmal verhindert die Form allein den Zugang. Aber so ab und zu einen Brief einstreuen, das hat was. Vieles aus unseren Würzburger Jahren liegt in warmen Nebel gehüllt, der manchmal aufklart, und sich dann wieder dem fragmentierten und fabulierenden Charme früher Kindheitserinnerungen nähert. Die folgende kurze Geschichte ist so wahr wie sie nur wahr sein kann, aber mit einigen Unschärfen behaftet, die ich durch den flow der Sprache auszugleichen versuche. Sie spielte sich ab, in der Zeit zwischen dem denkwürdigen ersten Statistikseminar bei Armin Rausche (the first time i ever saw your face (Roberta Flack-style, the only memory here on solid ground), und jener Fahrstuhlfahrt im I-Haus, als ich mich in meine zukünftige Verlobte verliebte. Ich tippe auf das zweite Semester Psychologie. Nun kommen zwei Personen ins Spiel, die ich überhaupt nicht gut unterbringen kann. Er war deutlich älter und wohl schon in der zweiten Hälfte des Psychologiestudiums angelangt. Jahrzehnte später hatte er eine Praxis in Dortmund (er kam, glaube ich, mich dunkel zu erinnern, wie ich aus dem Pott), und ich war überrascht, dass ich auf Anhieb seinen Namen auf dem Praxisschild am Alten Markt wiedererkannte. Nebenbei, ich erzähle hier mit Punkt und Komma, aber ohne Absätze, so dass nur die ganz Hartnäckigen das Verfolgen dieser Zeilen nicht aufgeben. Ich sah ihn später im Fernsehen, in der Lokalzeit von WDR 3, wo er einmal die kriselnde Gruppendynamik des BVB kommentierte. Die andere Person war ein Botticelli-Engel, blond, hinreissend, Augen wie Mondseen, zart, grazil, und alles andere als mein (androgyner) Urtyp. Ich weiss überhaupt nicht mehr, wo ich sie erstmals sah, was sie studierte (Pädagogik?), aber bis heute sehe ich ihr blond gelocktes Haar in frühlingswarmer Luft leuchten. Wäre dieser Brief eine Playlist, würde ich jetzt einen Song aus Joni Mitchells „Blue“ auflegen. Das, was jetzt kommt, ist tollkühn und banal, ein Ausreisser aus meinen damaligen Liebesgeschichten, die  gerne mit längerer Träumerei aus sicherer Distanz bzw. romantischer Ferne begannen, und mitunter auch so aufhörten. Anders als in späteren Jahren war ich noch recht schüchtern, und gewöhnt, eigene Unsicherheiten in grösseren Zusmmenkünften mit einem gern bereitgestellten Lächeln zu kompensieren. Hier aber schaltete ich in den Aktions-Modus um. Ich war fraglos verliebt, ich hatte, als psychosomatisches Korrelat dafür, ein seltsames Ziehen in einzelnen Fingergelenken, weitaus weniger poetisch als die  mir unbekannten, vielzitierten „Schmetterlinge im Bauch“. Jedenfalls wusste ich bald, wo sie wohl mit dem erfahrenen, älteren Studenten mit Schnauzbart lebte, wahrscheinlich war es sogar sein Haus. In meiner Erinnerung war es ein himmelblauer Tag, ich hatte mir einen zugegeben sehr kleinen Plan zurechtgelegt, der allein darin bestand, ihr ohne  viel Herzklopfen vorzuschlagen, einmal gemeinsam mit mir zu frühstücken, im Cafe Michel, im Zentrum unserer damaligen Stadt der Träume und Engel. Tatsächlich kellnerte dort eine junge Frau namens Petra, mit der ich Jahrzehnte später in Kiel…. ich schweife ab. Und jetzt also der Showdown: zu dem Haus führte ein Gartentor, das ich öffnete und hinter mir schloss, ich wusste weder, ob ihr Freund oder sie selber zuhause war. Als ich klopfte, öffnete mein Botticelli-Engel die Tür und blickte mich verwundert an. Wahrscheinlich sagte ich Sätze wie „Wir kennen uns“, oder „Darf ich eintreten“. Ich verkniff mir also solch romantischen Unsinn wie ihr ein besonders ausgefuchstes Liebesgedicht zu überreichen, um dann möglichst elegant den Rückzug zur Gartenpforte anzutreten. Sie bat mich herein, in eine Küche, die in warmen Holztönen gehalten war, und an einem grossen Eichentisch nahm ich Platz. Ihr Blick reine Verwunderung. Sie bereitete einen Tee zu, und ich habe keine Ahnung, wie wir diese ersten Minuten mit Wörtern füllten, bis auf einmal ihr Freund auftauchte, aus einem hinteren Zimmer, und sich scheinbar souverän und ruhig dazugesellte. Nach meiner halblaut vorgetragenen, wohl jetzt recht dreist rüberkommenden Frühstücksidee, lächelte sie unsicher und gab mir zu verstehen, dass der Mann hier, Rolf nämlich, ihr Lebensgefährte sei. Ich hatte keinerlei Argumente mehr, und auch keine Ideen. Leicht betretene Stille. Nach der Tasse Tee verabschiedete ich mich freundlich, und sah sie nie wieder. Ich glaube, der Liebeskummer war nur sehr kurz, und es wäre übertrieben, wenn dieser Brief eine Playlist wäre, nun „Nobody Loves You When You’re Down And Out“ von Janis Joplin und Jorma Kaukonen aufzulegen. Eher passend: „Cloud Dancing“ von The Roches. Als ich in einem späteren Leben in Dortmund auf das Praxisschild ihres damaligen Partners stiess, überlegte ich kurz, ob ich mal reinschneien sollte, aber liess es bleiben. Samsara. Es erschien mir  alles, was ich erträumt hatte, bereits damals unheimlich fern, als ich die Gartenpforte zum zweiten Mal schloss. Würdest du mich nach ihrem Namen fragen, würde ich ins Grübeln kommen und Friederike sagen, oder Erika, oder Susanne. Es gibt noch eine Geschichte, mit einem weiteren Botticelli-Engel (so viele trifft man nicht in einem Leben), und jene andere Story aus dem Bahnhof Langendreer verlief noch um einiges absurder, aber auch melodramatischer. (Das nenne ich mal einen cliffhanger.) Ein andermal. Liebe Grüsse, Michael!

 

2022 26 Nov.

Life of Leaves / 1561

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Amsterdam moment, yesterday (a)FoBo_

 

2022 26 Nov.

Steve Coleman – Die Bude bebte

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Die Bude bebte als ein gut gelaunter, äusserst spielfreudiger Steve Coleman mit seiner kleinen Truppe das vollgepackte Amsterdamer BIMhuis zum Klingen brachte. Dieser Coleman ist inzwischen schon so etwas wie ein Klassiker mit seinem magischen, sich selbst ständig verstärkenden und erneuernden Rhythmusräderwerk aus M-Base Urgründen. 

 

Das Album RHYTHM IN MIND aus dem Jahre 1992 gehört zu meinen Lieblingsalben, das regelmäßig erschallen muB 

 
 
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Ich sag mal nichts zur Besetzung. Nur mit den eigenen Ohren ohne Internet rauszuhören, wer da zu hören ist, ist eine feine Herausforderung. 

 

Steve Coleman’s Werke erscheinen seit geraumer Zeit auf dem USamerikanischen Label PI-Recordings, wo’ auch einige sehr feine andere Sachen zu finden sind, u.a. Henry Threadgill und David Virelles. 

 
 

Steve Coleman Thursday night at BIMhuis: a feast of seizing rhythmic magics! 

 

From within Coleman’s highly characteristic rhythmic fabric the four musicians of his group induced increasing highest energy relapses. Clearly visible in a good mood, Coleman and his fellow musicians – smiling and confident – playfully kindled enormous forces of the rhythmic power wheel with its manifold firing connections constantly reinforced. It reached a jaw-dropping level and a deeper liberating quality that kept vibrating.

And yes, Steve Coleman looked amazingly young and vital! Vocalist Kokay delivered one marvel after another, damned bad and thoroughly purgatory full of mental flames and humor. The audience went wild and the powerful encore brought it back on Dutch stamping ground. 

 
 


 
 

Kokay, voice

Steve Coleman, alto sax, perc, voice

Jonathan Finlayson, tr, voice

Rick Brown, el. bass g

Sean Rickman, dr

 
 


 

Gerade hatte ich noch einen Freund gebeten, mir den Kommentar von Enzensberger zu dem neuen Buch über Ingeborg Bachmann und Max Frisch („Wir haben es nicht gut gemacht“) zukommen zu lassen. Die Bachmann war ja auch kurz mit ihm liiert. Nun sind meine beiden Lieblingsdichter im Himmel.

 

NOTIZBUCH

 

Abgenutzt, kleine Spuren im Leder,

berieben nennen die Buchhändler das,

alt, doch jünger als ich.

 

Roberto Moretti aus Santiago

 

Nummern die nicht mehr antworten,

oder es meldet sich

eine Chemische Reinigung.

 

Claudine Avilain aus Clermont-Ferrand.

 

Verschwundene Minuten,

Namen notiert in Hotelbetten,

auf Bahnsteigen oder Kongressen

 

Olga Diez aus Gunzenhausen.

 

Empfänger unbekannt verzogen,

Amtszeichen, der Anschluss

besteht nicht mehr

 

War ich je in Clermont-Ferrand?

Olga, Roberto, Claudine.

Wer mag das gewesen sein?

 

Liebe, Brot, ein Gespräch,

ein Nachtlager, ein Versprechen,

das niemand gehalten hat.

 

Der Zufall mit seinem Gewisper,

mit seinen toten Gesichtern,

seinen blinden Namen

 

So steht der meinige, leicht

berieben, älter als ich,

in anderen Büchern.

 

Wer mag das gewesen sein?

Wer immer es war,

streicht ihn aus.

 

2022 25 Nov.

„Belfast“ – a memory, a movie, and a book

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Back in Belfast. Returning to a city is problematic. Will it have retained its magic? Will the vibe still be there? Were previous visits illusions? Will the breakfast be okay? All is good. It’s Belfast. And everything’s alright. The sky is grey but the air is so fresh you take lungfuls of it, consciously, all the time, just for the fun of it. And sometimes departing a city is problematic – cos you just don’t want to leave. Ever.

– Ian McCartney (2016)

 

 

Was, ein Film über die „Troubles“, und dann lachen da alle auf dem Cover? Was ist das denn für ein Rührstück! Ist gar keins, es ist, ähem, tricky. Und durchaus auch anrührend. Die Kamerafahrten allein lohnen es, sich in dieses kleine Kino-Meisterstück fallen zu lassen. Zum Ende des Jahres hat sich der Film auf Platz 3 meiner Lieblingsfilme 2022 geschoben, nach „Licorice Pizza“ und „Parallel Mothers“. Das zweite Sehen / Erleben (gestern) berührte mich so tief wie das erste. Der Schauplatz und die Atmosphäre: Nordirland zur Zeit der Unruhen („Troubles“).

Man kann das düster und heftig einfangen, oder so, wie es Mr. Branagh angestellt hat, basierend auf seiner Kindheit vor Ort, mit mehr als einem Hauch Wehmut inmitten all des Schreckens. Ein leicht abgefederter Sozialrealismus ist hier am Werke, doch wird die stets drohende Gefahr nie verharmlost, noch eine Pralinenschachtel-Version der „Troubles“ vorgeführt, wie eine Kritikerin bemerkte. Und wenn immerzu geschrieben wird, dass der Film aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird, ist dies de facto falsch. Es ist die von einem Erwachsenen erinnerte Version der eigenen Kindheit in Belfast. Es gibt bei Kindern oft, wenn sie nicht vom destruktiven Energien ihrer Elternteile infiziert werden, einen gesunden Eskapismus, wenn sie etwa in die Parallelwelten des Kinos und Theaters eintauchen, und hier geschieht das mal mit James Stewart, oder Raquel Welch, oder in einem alten Weihnachtsstück. Mal herrlicher Blödsinn, mal Einblicke in eine fremde Welt.

Und bei aller Sentimentalität, die einsichtliche Gründe hat: gleich zu Anfang, als Krawalle wie aus dem Nichts ausbrechen, spiegeln sich in dem Gesicht des Kindes pures Unverständnis und Erschrecken angesichts des Tohuwabohus im eigenen Viertel. Das ist auch hart und schmerzhaft (da braucht es keine verblutenden Menschen in Grossaufnahme). Und im Chaos des Showdowns steht später steht dann sowieso alles, was man liebt, auf der Kippe.

Peter Bradshaw schrieb im Guardian zwei sehr kluge Schlusssätze in seiner 5-Sterne-Besprechung: „Es ist nicht ganz richtig, wenn man sagt, dass der Alptraum dieses Films einen Hauch von Unschuld enthält, aber sicherlich einen Hauch von Normalität und sogar Banalität, der seinen eigenen surrealen Ton annimmt. Liebesbriefe an die Vergangenheit sind immer an eine Illusion gerichtet, und doch ist dies ein so verführerisches Stück Mythenbildung von Branagh.“ Die fantastischen Schauspieler, die Regie, die ersten zwei Minuten mit einem betörend inszenierten Zeitensprung, sowie die Songs von Van Morrison, besorgen den Rest. Breathing, organic, overflowing with life.

 

 

Übrigens, wer Gefallen an dem Film findet, dem empfehle ich, in Reihenfolge, die Sean Duffy-Romane von Adrian McKinty. Crime novels placed in the times of the troubles. Der katholische Bulle, Die Sirenen von Belfast und die anderen. Alle hervorragend ins Deutsche übersetzt. Und was seine fulminante Ahnung von Musik betrifft, könnte Adrian McKinty (resp. sein alter ego Sean Duffy) ein Manafonist reinsten Wassers sein.

 

Michael Engelbrecht (2022)

2022 25 Nov.

Justified

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Nicht so leicht, sich von der neuerworbenen Abhängigkeit zu befreien, alles fotografieren zu müssen, weil es ja via Smartphone so einfach ist. Man zückt das Teil aus seiner Tasche, als wär’s der Colt von Marshall Raylan Givens aus dem Neo-Edel-Western-Drama Justified, das im ehemaligen Bergminengebiet von Harlan County in Kentucky spielt. Allerdings wurde aus Kostengründen hauptsächlich in Kalifornien gedreht. Trotzdem spiegelt sich sehr viel vom Milieu dieser Region dort wieder, in der Country- und Hillbillysongs Hochkonjunktur haben, was sich im modernen Soundtrack dieser verblüffend dicht und witzig erzählten Serie zeigt, die auf Romanen von Elmore Leonard beruht (der ja hier schon oft erwähnt wurde). Ich schweife ab, zurück zum Addiktiven: Das Smartphone kann man einfach mal zuhause lassen, sich dann auf meditativen Sufi-Wegen der reinen Gegenwart widmen, aber beim Rezipieren von Songs wird es schwieriger: unsereins kann nämlich kaum noch etwas hören, ohne es auf Gitarre nachspielen oder lernen zu müssen, ihm auf die Schliche kommen wie einem Rätsel. Da lehnt sie griffbereit in einer Ecke: die Stratocaster Rifle Gun. Ein Lied von Taylor Swift kann man schnell erlegen, Steely Dan ist schon komplizierter, herrje: nun auch noch Celia Cruz und Ruben Blades! Als wollte man deren Melodien „essen“ und sich dazu die Salsa-Rhythmen einverleiben: le cannibale obsédé – auf Französisch hört sich’s besser an und ist auch legitim.

 

Soundtrack: „Mary Shut The Garden Door“


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