Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2014 24 März

In High Esteem # 2

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Ausloeser zum Kauf war ein Feature im Fernsehen in dem Marius Mueller-Westernhagen und das Album vorgestellt wurde. Erinnere Reinhard Muenchenhagen als Interviewer und Taxifahrer in „Taxi-Mann“. Besonders an „Wir waren noch Kinder“, „Es geht mir wie Dir“ und „Sie war auch dann noch da“ denke ich gerne zurueck.

Wenn man bedenkt was nach 1975 daraus wurde: ein Ideenluftballon mit zumeist peinlich pubertaeren Texten („Sie hat meine Lunte gefunden“), altbekannten R&B Versatzstuecken und immer gigantischer werdenden Stadiontourneen, kurz: Eitelkeit at it’s best. Viel blieb nicht uebrig.

Schon Tradition: jedes Jahr zusammen mit meinen Freunden zu einem Stoppok Konzert gehen. In den letzten Jahren war Stefan Stoppok wahlweise solo unterwegs, oder aber mit Reggie Worthy am Bass als Duo. Und in diesem Jahr endlich! wieder mit Band. Ein neues Album ist mit VÖ Anfang September angekuendigt; im Studio-Nord-Bremen passiert momentan das Entscheidende. Ueberraschung: Wally Ingram, den ich noch von sehr schoenen Konzerten mit David Lindley in Erinnerung habe ist der neue Mann an den Sticks.

Am Samstag trafen die vorbestellten Karten fuer Stoppok & Band am 11.11.14 in der Lindenbrauerei in Unna ein. Grosse Freude meinerseits auf diesen Abend, auf ein schoenes Konzert und auf meine Freunde die mit mir dort hin gehen.

2014 24 März

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Heute habe ich die Uhren weit zurückgedreht, Jahresringe an alten Buchen verschwinden sehen, die elektrischen Jalousien, als der Regen in satten Stössen goss, runter gelassen, bis das Taggrau verschwunden war und das Kerzenlicht Wärme suggerierte, alle Einordnungen abgelegt, Zeit zerteilendes Denken abgeschüttelt, und im satten Rudy Van Gelder-Sound alter Blue-Note-Zeiten, zwei Schallplatten des Altsaxofonisten Jackie McLean gehört, „Let Freedom Ring“, und „A Long Drink Of The Blues“. Und das tat so gut! Hat Julio Cortazar eine Platte des Jazzmusikers besessen, ich hoffe doch sehr! 

 

 
 
 

Burnt Friedman loves this music, Elvis Costello loves this music, and Manafonistas might love it, too.

MAHMOUD AHMED — YALEM BAYTEWARNEGN (1974)
Mahmoud Records
Superb super-super-rare unplayed Ethiopian original vinyl in original sleeve.

Awesome vocals of Mahmoud Ahmed and the killer Dahlack Band.

Ahmed is one of the legendary figures of the Ethiopian music scene, who rose from being a shoe-shine boy to handyman at the Arizona Club, after-hours hangout of Haile Selassie’s classic Imperial Body Guard Band, where he got his first break as a singer. The Derg coup in 1974 led to the Ethiopian music going back underground after Selassie’s earlier easing of restrictions.

This Ethiopian record came out on Mahmoud Ahmed’s own label in 1974. It is very rare!

These records are the bomb! (So said Soul Jazz Records Headquarter, London)

… a small collection of extreme rare singles … every single  costed a little fortune and has doubled its value easily…sold out in a few hours….and one of these strange treasures are played in the next edition of „Klanghorizonte“ … (ideal fooder for Greg’s jukebox! the friend’s price: 40 english pounds! :)) – m.e.

 

 
 
 
Ry Cooder & Vishwa Mohan Bhatt — A Meeting By the River
 
I remember Alan Bangs playing the title track from this album on his „Nightflight“ programme at BFBS shortly after it was released in 1993. And I knew I had to rush out and buy that album, just by hearing that single track ! (It took quite a while to track that album down and hold it in my hands at last – but that’s another story.)

As the album title suggest, the record documents a musical meeting between Ry Cooder (playing slide guitar) with Vishwa Mohan Bhatt (playing a stringed instrument created by himself). Taking into consideration that they only met one hour before the recording started the sheer beauty and virtuosity of this western/indian flavoured „jam session“ is stunning.

Often overlooked in the Cooder D’oeuvre it earned a Grammy Award for Best World Music Album in 1994.

Liebe Radiohörer! Ab Juni  2014 (21. Juni, um genau zu sein!) werden die „Klanghorizonte“ zwar nur noch alle zwei Monate zu hören sein, aber dafür sind sie jeweils drei Stunden lang. Das Geschehen spielt sich dann stets live zwischen 1.05 Uhr und 4.00 Uhr nachts ab – ich werde die „Klanghorizonte“ allein moderieren, also sechsmal pro Jahr den „Nachtfalken“ geben. Von 4.05 bis 5.00 Uhr schliessen sich dann die „Milestones – Klassiker der Jazzgeschichte“ an, die von diversen Kollegen, manchmal auch von mir, vorproduziert werden. Natürlich wird es auch Jazznächte und Rocknächte geben (die grosse Umstellng ist ab Anfang Mai), aber an dieser Stelle schreibe ich in eigener Sache. Das weit gespannte Feld der „Klanghorizonte“ bleibt erhalten, und die neue, von mir mitgestaltete Struktur, gefällt mir ausserordentlich gut. So lautet der Untertitel der ersten Stunde „Neuland“: es geht hier ausschliesslich um aufregende Neuheiten, die „schönste Musik der Welt“, die sich in jeweils zwei Monaten angesammelt haben wird! Der Untertitel der zweiten Nachtstunde (also von 2.05 Uhr bis 3.00 Uhr) lautet „Zeitreise“, und enthält genau das: das musikalische Pendel schwingt zwischen Gegenwart und Vergangenheit (und gerne darf es auch in die Zukunft schwingen),  zeigt Parallelen auf, die Jahrzehnte in Nullkommanichts einander sehr nah kommen lassen. Man stelle sich vor: einen Klassiker aus King Tubbys Dub-Schmiede (incl. Echokammer), und dann ein Sprung in die Gegenwart, z.B. Bill Callahans Dub-Version von „Dream River“. Rein theoretisch. Und die dritte Stunde nimmt sich ein spezielles Thema her, das ich mir von Mal zu Mal gut überlegen werde – das wird die „Nahaufnahme“ sein, z.B. „Die Geschichte der Necks zwischen Dancefloor, Jazzclub und Ambient Music“, oder „Von Paul Winters Farm bis zum Oslofjord – die Celloklänge des David Darling“. Wiederum rein theoretisch. Wer sich die Zeit bis zum berüchtigten „ersten Mal“ verkürzen möchte, dem empfehle ich Donna Tartts neuen 1000-Seiten-Roman Der Distelfink! Eine dreiwöchige Fahrt mit dem Postschiff an der norwegischen Küste entlang! Einen, zugegeben kostspieligen, dreitägigen Aufenthalt in Sir Richard Branson’s Lodge in Verbier, Schweiz. Eine Woche La Graciosa (s. Foto),  alle sechs Staffeln von LOST, oder aber Reisegeschichten von Helge Timmerberg, am besten mit Der Jesus vom Sexshop anfangen – Sibylle Berg liebt diesen Autor nicht allein! Alles horizonterweiternde Unternehmungen. Die nächsten „normalen“ Klanghorizonte finden am 29. März um 4.05 Uhr statt. Bis die Tage, M. E.!

 
 

Klanghorizonte in der 3-Stunden-Version ab Juni 2014: 

 

21. Juni
16. August 
18. Oktober
20. Dezember 

 
 
 

 

 

video

1 Polar Bear (radikal, unberechenbar, und ein schlagendes Herz) 2 RMillis (vinyl only, Exotica für das 21. Jahrhundert) 3 Arild Andersen (grosses Pendeln zwischen Heute und der Frühzeit von ECM) 4 Arve Henriksen (Einblicke ins Soundlabor des gewitzten Lyrikers) 5 Bill Callahan (unterschätzte Fragmentierung eines Meisterwerkes in Dub) 6 Colin Vallon (dunkle Themen, raumgreifend, die „Gesänge“ eines Pianos, abseits der falschen Schöngeistigkeiten) 7 Janek Schaefer (die aufregendste Art, Vorstufen des Schlafes zu erkunden) 8 Alexander Hawkins (Piano Solo, kühl und exstatisch) 9 Penguin Cafe (wie der Vater, so der Sohn, und doch anders!) 10 Bonnie „Prince“ Billy (erhebende Dunkelheiten)


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