What makes Abandoned City all the more impressive is that every sound on the album was created on a standard piano, using the ‚prepared piano‘ technique, mastered by Bertelmann over the last decade. „A prepared piano is a method that involves taking a piano sound and adding an object – it could be metal or felt or plastic – to a piano string or between the hammer and the string to create a new tone on top of the piano note,“ Bertelmann explains. „By using the prepared piano method, I get to use every single element of the piano, which gives me the freedom to do very modern, almost electronic, sounding music without using electronics as a sound source. On Abandoned City I used only delays with a little distortion to process the sound – everything you hear was played on a piano.“ (Source: The Quietus)
2014 19 März
„From Laura Veirs‘ forthcoming album“
von Manafonistas | Kategorie: Blog | | Comments off
2014 19 März
Neunzehn Drei Vierzehn
von Uwe Meilchen | Kategorie: Blog | Tags: Zeitreisen | | 2 Comments
Die WDR Jugendsendung „Mixed Media aus Soest“ kannte ich bisher nicht; aber die Ausstrahlung lag auch weit „vor meiner Zeit“. Haette auch nie gedacht dass CAN und KRAFTWERK seinerzeit in Soest Station gemacht haben !
In Anbetracht der Tatsache dass dererlei Aufnahmen selten im Fernsehen zu sehen sind: Vormerken !
Sonntag auf Montag, den 24.03.2014
WDR Fernsehen
01.15 – 02.05 Uhr
From The Archives: Kraftwerk
(Soest, 1970, Mixed Media Show)
Sonntag auf Montag, den 31.03.2014
WDR Fernsehen
00.15 – 01.40 Uhr
From The Archives: Can
(Soest, 1972, Mixed Media Show)
2014 19 März
Lambchop: This (Is What I Wanted To Tell You)
von Manafonistas | Kategorie: Blog | Tags: Lambchop | | 2 Comments

A wonderful conclusion of MOJO‘s review of Lambchop‘s new album, out on Friday.
2014 17 März
„Das Glück hat viele Gesichter“ / „Luck has many faces“
von Manafonistas | Kategorie: Blog | | Comments off
1) Brian Eno: Music For Films
2) Eleni Karaindrou: Music For Films
3) Ennio Morricone: The Best of Ennio Morricone
4) Nino Rota: Amarcord
5) Meredith Monk: Book of Days
6) Angelo Badalamenti: Twin Peaks
7) Ry Cooder: Paris, Texas
8) Miles Davis: Ascenseur pour l’echafaud
9) Roy Budd: Buddism
10) John Carpenter: The Fog
11) Neil Young: Dead Man
12) Giya Kancheli: Themes from the Songbook
13) Gato Barbieri: Last Tango in Paris
14) Andrej Dergatchev: The Return

Zu, Beispiel Nr. 12: Der Komponist Giya Kancheli hat mit seinen symphonischen und kammermusikalischen Werken viel Anerkennung erfahren. Dass er seit langer Zeit auch Film- und Theatermusiken geschrieben hat, ist bis zru Veröffentlichung dieser ECM-Produktion weniger bekannt gewesen. 2009 veröffentlichte der Georgier etliche dieser Kompositionen unter dem Titel SIMPLE MUSIC FOR PIANO – 33 MINIATURES FROM MUSIC FOR STAGE AND SCREEN. Einfache Musik für Klavier. Ein Nebenwerk, eine Fingerübung, eine Erholung vom anstrengenden Komponieren der tiefernsten Musik? Barer Unsinn, solche Gegensätze aufzumachen – manches Thema aus einer Filmmusik fand sich auf einmal im sog. seriösen Terrain wieder. Als der Musikproduzent Manfred Eicher dieses SONGBOOK in die Hände bekam, nahm langsam eine Idee Gestalt an. Altvertraute von Kancheli, der Violinist Gidon Kremer und der Vibraphonist Andrei Puskarev, studierten dieses SONGBOOK so eingehend und einfühlsam wie der Bandoneonist Dino Saluzzi. In Aufnahmesessions in Oslo und Riga entstand eine neue Version dieses Liederbuches, als Solo, Duo, oder Trio. Zuweilen hört man Gidon Kremer im innigen Dialog mit der eigenen Violine. Alte Themen, das Leben im Exil, der Verlust von Heimat, sind im georgischen Kino wiederkehrende Themen und prägen den in sich gekehrten Grundton der Musik. Diese Art der Melancholie lässt jede Eintönigkeit vermissen und überrascht mit vielen Facetten: man sehe sich nur Tenigiz Mirzashvilis zauberhafte Winterlandschaft auf dem Cover an, und bekommt sogleich eine Ahnung von all der hier wehenden Transparenz. Oder man führe sich Fellinis Worte vor Augen: „Der georgische Film ist ein eigenartiges Phänomen: speziell, philosophisch leicht, und zur gleichen Zeit kindlich rein und unschuldig. Da ist alles enthalten, was mich zu Tränen rühren kann, und das ist nicht so leicht.“ Diese vom italienischen Meister angesprochenen Ebenen spielen gewiss auch in die Musik hinein, genauso wie uralte georgische Folk-Traditionen mit ihrem ganz eigenen „Blues-Feeling“. Was das Ganze nun so betörend macht, ist nicht zuletzt der feine Spannungsbogen, der diese zwanzig ausgewählten Kompositionen durchzieht. Scheint sich in einer Passage aller Feinsinn in Luft aufzulösen, in reines Schweben und Fortschweben und Verschwinden (das zu belauschen allein, stellt ein großes Vergnügen dar!), sorgen kurzerhand kleinste Dynamiksprünge, scharf intonierte Klangfiguren, minimale Melodiefiguren (die einen potentiellen Ohrwurm nie bis zur Ermüdung auskosten, sondern nur beiläufig einstreuen!) für eine erneute Schärfung der Sinne.



