Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2023 7 Mai

Stell dir vor

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Eine Langspielplatte aus dem Hinterland, den offenen Räumen mit kleinen Höhlen für Füchse und Menschen. Stell dir vor: ein Gewisper, sanft in Wirbeln, hell immerzu (dabei könnte die Stimme auch Oper). Stell dir vor: lichte Vokalwirbel, ab und zu gedoppelt, und auf einmal schneit eine dritte Stimme aus der Fremde herein, spanisch kommt es dir vor, ein Stelldichein der Geister (Dreidimensionalität, mindestens, der Traumgestalten). Eines der radikalsten „Folkalben“ ever. Released 2023. Wer nicht entnervt aufgibt, wird verzaubert. 

 

2023 6 Mai

David (still) wants to fly (remix)

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Den Meister David Lynch persönlich treffen und mit ihm übers Filmemachen reden!  Für den jungen David Sieveking geht ein Traum in Erfüllung, als er seinem Idol im Frühjahr 2006 erstmals direkt gegenübersitzt. Das Treffen findet am Rande eines Workshops in den USA statt. Lynch spricht dort über die Quellen der Kreativität. Und über die Transzendentale Meditation, eine Meditationstechnik, die der Kultregisseur seit über 30 Jahren tagtäglich praktiziert Ist die Meditation das Geheimnis hinter Lynchs abgründigen Filmen? Die Recherchen des Filmemachers David Sieveking führen ihn hinter die Kulissen der Organisation der Transzendentalen Meditation, begründet einst vom legendären Yogi Maharishi Mahesh.

Enthüllungsjournalismus der etwas anderen Art. Ein Augenöffner, die Manipulierbarkeit des Menschen betreffend. Die DVD-Edition ist exzellent. Sie enthält ausführliche Extras inc. Interviews mit Philosophen, Medizinern, Sektenforscher, die das Phänomen „TM“ in seine zum Teil bestürzenden, zum Teil ernüchternden Bestandteile zerlegen. Das Geschäft mit der Erleuchung! Und einem an sich sehr wertvollen Tool, der Meditation, die hier aber in einen widerlichen turbokapitalistischen Kontext gebettet wird. Manche Episopden sind tragikomisch (z.B. wenn der deutsche TM-King sich in Berlin als guter deutscher König präsentiert, der das Land unbesiegbar machen möchte). Oder Lynch eine zunehmende Allergie gegen Sieveking entwickelt. Die Interviews beginnen stets mit Anklängen an die berühmte Twin Peaks-Musik von Angelo Badalamenti. Der Regisseur verrät im Making of-Interview, dass er sich mitunter fühlte wie der Doughnuts verspeisende Detektiv in der Mystery-Serie. Kann ich verstehen. Als Meditationsfan lässt sich Lynch vor den völlig falschen Karren spannen, manch tollen Filmen und Serien hat das keinen Abbruch getan. 

 
 

ich sitze gerade im polizeipräsidium, und warte darauf, meine anzeige loszuwerden. in den letzten monaten bin ich gleich zweimal, haha,  opfer einer straftat resp. eines zivilrechtlichen vergehens geworden: einmal wurde ich – öffentlich – von jemandem als als ratte oder gesindel oder geschmeiss oder sowas tutuliert, ging so in richtung franzjosefstrauss, wie der linke runtermachte, das war natürlich zum fremdschämen… ich liess das durchgehen, aber dieser betrugsfall ist natürlich ernster zu nehmen. ich hatte gestern eine unheimlich gut gemachte fishing mail der dhl, die natürlich nicht von der dhl war, mit angaben zu meiner kreditkarte bedient, und als das dann von der dhl offiziell als betrug ausgemacht wurde, liess ich ratzfatz meine mastercard sperren. 116 116 ist die zaubernummer. jetzt bringe ich das zur anzeige, damit ich in wochen, wenn das ausmass des betruges ersichtlich ist, das geld wiederbekomme. shit happens.

 

 

 

Ich bekam folgende Bluray/Dvd zugesandt, mit einem netten Brief eines Freundes aus Norfolk. I was hooked. Nach Skolimowskis herzzerrreissendem Film „Eo“ das zweite grosse Filmerlebnis des Jahres (if you‘re ready to surrender). „In Mark Jenkins verwunschenem Cornwall verzieht und verbiegt sich die Zeit“, schreibt ein Kollege, und fährt fort: „Mark ist ein Kind von Nic Roegs Meisterwerken aus den siebziger Jahren (Walkabout, Don’t Look Now, The Man Who Fell To Earth), deren kaleidoskopisches Abgleiten der Zeit Ausdruck eines elliptischen, sinnlichen Geistes war. Auch Jenkin hat sich seine eigene Zeit und seinen eigenen Raum mit antiken Techniken geschaffen, die er selbst als „scheinbar verrückt“ bezeichnet und die ihn auf Uhrwerk, 16-mm-Film und Post-Synch-Sound beschränken.“ Mehr soll hier gar nicht verraten werden. Natürlich steht hier auch der Gruselklassiker „The Wicker Man“ Pate. Wer irgendwann über diesen Film stolpert, sollte sich den Trip gönnen, vorausgesetzt man hält die Dinge aus, die unter die Haut kriechen, und bei sehr, sehr sensiblen Geistern Angstschübe und Wahnvorstellungen auslösen können. Und wer sich für Filmmusik interessiert, wird mit dem „package“ des British Film Institute bzw. den Extras bestens bedient. Peter Strickland ist auch dabei!

 

 


Fire! Orchestra: Echoes

B1: Niklas Wandt über das neue Album der Natural Information Society
Keith & Julie Tippett: Sound On Stone
Taiko Saito: Tears of a Cloud (solo vibraphone)
Rickie Lee Jones (Foto): Pieces of Treasure
„Fuchstone Orchestra“ („teaser“ for DLF show & production)
B2: Michael Kuhlmann: über das 31. Leipziger Jazznachwuchsfestival
Fire! Orchestra: Echoes


Der Link zum 7-tägigen Anhören dieser Jazzstunde ist im zweiten Kommentar zu finden.

 

 

 

„Jedem seine Ergriffenheit, jedem seine Ernüchterung“

 

Richtig überzeugt an diesem Kinoerlebnis haben mich eigentlich nur die Kameraführung und mein halber Haschischkeks. Natürlich weiss ich, dass man mich nun für einen unverlässlichen Rezensenten halten wird, aber das Risiko gehe ich ein. Ich widme diesen kleinen Text Uschi M., in Erinnerung an unsere Würzburger Filmpantomimen, auch dann, wenn sie den Film ganz toll oder schwer beeindruckend finden sollte, wofür ich aber a bisserl Phantasie brauche (mir das vorzustellen). Ich empfand den Film insgesamt um einiges langweiliger als interessant. Dass der Herr Petzold seinen Ozu und Rohmer kennt, und Tschechov sowieso, kann man an der Filmerzählung ablesen, auch an aktuelle Interviews. Aber, was nützen im Gesamturteil herrlich ruhige Kamerafahrten, wenn ein guter Teil des Drehbuchs, als Humoreske vielleicht gedacht, als Klamotte rüberkommt?!

Mich erstaunen die vielen Lobeshymnen, scheinen sie doch alle locker wegzustecken, dass unser Schriftsteller mit temporärer Schreib- und Ideenblockade allzu lang seine Verklemmungen zur Schau stellt. Das ist wirklich nur begrenzt witzig. Ich kann mir bestens vorstelle, wie der Herr der FILMANALYSE hier quer durch den marxistischen Boulevard der Entfremdung stromert, bietet der Film doch – ünrigens sehr bieder gestrickt – ein Gleichnis an über unser Leben in dieser kranken Welt. Und diese Parabel wird zwar hübsch bebildert, aber seltsam leblos mit zu vielen schrulligen, verpeilten Protagonisten gefüllt. Auch Paula Beer kann da nicht viel retten. Noch schlimmer, auf Dauer bekommen speziell die  versammelten Jungs, auch der später auftauchende Redakteur, den trockenen Charme holzschnittiger Stereotypen.

Martina hat ja recht, wenn sie folgendes beobachtet: „Gepflegt wird in ROTER HIMMEL auch die Tradition, eine Geschichte zu erzählen, ein Gedicht aufzusagen und ein altes Fahrrad mit zu vielen Einkaufsnetzen zu behängen.“ Die Lust an den  liebevoll gestalteten Details gehört zur Plusseite eines Films, und trägt, in der Summe, dazu bei, den dritten Stern zu retten. Eine dieser Stories in gemeinsamer Runde erzählt ja unser Bisexueller, und die ist leider so bescheuert, dass man erst lacht, und dann doch die Stirn runzelt. Und dann die grosse Erzählung mit dem Titel „Club Sandwich“. Ja, der Titel ist schon der einzige Brüller. Als Matthias Brandt seinem zähen Schützling etliche Passgen daraus vorliest, merkt man rasch, was das für ein Hirnfick ist. Leider auch nicht wirklich witzig, und vielleicht gar dem Dicken in Wenders Edellangweiler „Falsche Bewegung“ gewidmet, der ja auch, wahrscheinlich eine Selbstparodie Handkes, brunzblöde Lyrik widerkäut.

So weit, so schlecht. Und als dann schliesslich das Drama seinen Lauf nimmt, findet der Miesepetrige zu einem ruhigeren Erzählen und steigert seine literarische Performance – im nächsten Werk (ein Reifungsprozess!) – zumindest auf eine 3+ in der Sparte Primanerprosa. Jeder Zuschauer ahnt im übrigen schon früh, das unser Spezi heimliche Gefühle für die Schöne hegt, aber selbst als die launigen Streiche des Sexus dazu führen, dass das Objekt der Sehnsucht nachts in seiner Butze hockt, passiert nichts. Geh mir weg, so eine schnarchige Episode – da stand gewiss eine Szene aus Eric Rohmers „moralischen Erzählungen“ Pate. Und so dümpelt der Film, bei aller formellen Geschlossenheit, bei aller klugen Konstruktion, durch seltsam inspirationsloses Dialoggestrüpp – ein paar Schmunzler, ja, die Sache mit dem Gulasch, aber auf Strecke gesehen, nö, keine Sogkraft. Und dann dieser eine Song: „In My Mind“ … diese drei Worte werden wieder und wieder mantraartig vorgetragen, Achtung: Subtext (!) – und wir ahnen: alles Kopfsache! Ach, wirklich, echt jetzt?! Nein, ein geheimnisvolles Raunen ist diesem Film nicht zueigen. Ein zweites Mal würde ich mir das nicht geben, ganz sicher nicht! Da war mein halber Keks spannender!

 

Es wird ein Fest. Hoffentlich. Nach den JazzFacts und einer Reise mit der Linken nach Berlin (eine 4-Tage-Tour – ich zähle mich zu den Grünen, bin aber bin stets offen für den runden Tisch, ausser bei der AfD, die FDP halte ich gerade so aus, das gehört zur demokratischen Kinderstube), geht es bald in den Norden. Hierhin und dorthin. In Kiel werde ich etwas verweilen, mit einem Freund einen eintägigen Segeltörn machen, ein Fischrestaurant meines Vertrauens aufsuchen, und ein wenig an der Küste die Strandkörbe testen. Wenn ich was Schönes finde, geht es anschliessend nach Sylt oder – ich bin ja flexibel – nach Amrum, und dann ist der späte Frühling, in welchem der BVB wieder nicht Meister wurde, auch schon vorbei. Ich habe meinen alten Segelschein gefunden, eine signierte Erstausgabe von (ein Syltfreund!) Max Frischs Mein Name sei Gantenbein und zwei nie gelesene Kriminalromane von Cornell Woolrich – auf geht‘s!

 

Hochwertiges (hoffe ich) für Strand, Parks, und einsame Hotelnächte (shortlist):

Max Frisch: Mein Name sei Gantenbein
Cornell Woolrich: Rendezvous in Schwarz
Cornell Woolrich: Die wilde Braut
Percival Everett: Die Bäume
Rickie Lee Jones: Last Exit Texaco*
James Kestrel: Fünf Winter
Arno Frank: Seemann vom Siebener**
Deepti Kapoor: Zeit der Schuld
Robert Louis Stevenson: Die Abenteuer des David Balfour

 

* so gut, dass man es zweimal lesen kann. dass das Teil nicht übersetzt wird, ist mir schleierhaft!

** näher komme ich wohl nicht an den hier allseits beliebten Film „Roter Himmel“

2023 25 Apr.

Dear Rickie Lee Jones!

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Es hat etwas leicht Surreales, Rickie Lee Jones einen Brief zu schreiben. Macht man ja auch nicht alle Tage. Natürlich landet er nicht in ihrem Briefkasten in New Orleans, wo sie nun schon einige Jahre lebt. Und auch fischt ihn nicht ihr neuer „Boyfriend“ aus dem Postkasten. Dieser „Brief“ gelangt über das deutsche zum amerikanischen Management, und wenn RLJ gerade im Urlaub ist, wird überhaupt nichts passieren. Auch hat sie womöglich andere Sachen im Kopf, als einen reichlich verspäteten Interviewwunsch zu bedienen. Dennoch bin ich durch meinen „Brief“, das Hören der neuen Platte, und das exzellente Interview in UNCUT, im Thema drin.

Und was für ein herrlich verhautes Porträt ist das denn bitteschön auf dem Cover der neuen Langspielplatte!? Die gute alte Tante amerikanisches Liederbuch bedeutet für RLJ übrigens keinesfalls, auf Nummer Sicher zu gehen – vielmehr  besitzen ihre Interpretatione oftmals das berüchtigte „gewisse Etwas“. Ich habe ja nicht aus reiner Nostalgie meine letzte Nachtsendung der Klanghorizonte (auch schon wieder eine Weile her) mit ihrer Version des Steely Dan-Songs „Showbiz Kids“ begonnen.  Und vor Jahr und Tag las ich ihre sehr offene, wenig geglättete, auch sprachlich überzeugende Autobiografie.

Vor Wochen machte ich mir den Spass einer Fantasie: wie der alte Jazzlover Julio Cortazar einst durch die Strassen des Quartier Latin flanierte, mit Rickie Lee Jones‘ Debütalbum in einer Papiertüte. Und ich habe selbst eine seltsam lebhafte Erinnerung an den Moment, an dem ich in Würzburg morgens im Cafe Michel die Süddeutsche Zeitung aufschlug, und eine fabelhafte Besprechung des Albums  von  Werner Burkhardt las. Im folgenden also, leicht gekürzt, mein „Brief an Rickie“. Darin, hier nicht ausgeführt, eine kleine Abschweifung: ich erzähle ihr von meiner Begeisterung für jenes erste Albums des „Trio Tapestry“, das im gleichen Studio aufgenommen wurde wie ihre „Pieces Of Treasure“. Und man stelle sich vor: mein kleiner Text animiert sie, sich die LP zu besorgen: als die Scheibe dann wieder und wieder auf ihrem Plattenteller läuft, beschliesst sie, Kontakt zu dem Trio aufzunehmen. Oder sie singt einfach oder summt manchmal zu bestimmten Passagen der Musik, das allein wäre schon eine schöne Geschichte.

 
 

 


I’m a bit late in the rallye of interviews, but I hope we might get it done somehow. JAZZ FACTS is a monthly  jazz magazine at the Deutschlandfunk in Cologne, here my plans for the evening show (…) – now the
questions.

One) In MOJO Sylvie Simmons writes that  you see yourself as a jazz singer though you have more been „marketed“ in the pop corner. Is that so that from start on you had that picture of yourself? I saw you more (and i am not interested in labeling) moving in between genres …

Two) In a revealing interview of Laura Barton, you tell a bit about your life and home in New Orleans, and that you could‘ve recorded the album over there, but the moved to the famous „Sears“ studio in NYC for this recording. How did you experience the ambience of Sears in supporting the moods and vibes your were looking for?

Three) Two months ago I wrote about that special album of Eden Ahbez, „Eden‘s Island“, that has now been reissued, and about the life of this outsider. Now as someone who is looking for different angles and new perspectives on old songs (from the American songbook) what was it you wanted to bring to focus here?

Four) Please give  some insights into your reading of „It‘s All In The Game“. How do you personally connect to this track, what doors ot depths were maybe somehow hidden in interpretations from the past. And it has reason the album has sing song as a „closer“. 

Five) Your oldtime companion Russ [from the first two albums, „Rickie Lee Jones“ and „Pirates“] recently spoke about working with you, and that, if you‘re on to something, one better goes put of your way. He surely said it with a smile. Has there been such a moment at Sears in NYC, where you wanted to make something happen in a song and had to insist on it, kind of?

 

 

 

 

Any interest in „ritual groove music“ of highest order? Cross-references between modern jazz and ancient traditons? Time slowing down, deeper trance states? Here we go: it is a good way to start your journey into Joshua Abrams‘ Natural Information Society with the last two albums of this wonderful, ever-changing unit. Both have been released on Aguirre Records, Leuven, Belgium. One live, one from the studio. The new one, „Since Time Is Gravity“, presents quite a big ensemble and will be part of next week‘s „JazzFacts“ (Deutschlandfunk), with an insightful feature by Niklas Wandt, in which Joshua speaks, too, about the harmonium player Lisa Alvarado’s cover art for these albums, a parallel to the way Don and Moki Sherry made their stages a place like home. And, unforgettable, at nighttime, two or three years ago, Joshua Abrams‘ „psychedelic“ introduction to the other „Aguirre“ release, the double album „Descent (Out Of Our Constrictions)“ in which the core group was joined by a stellar contribution from Evan Parker (both works available on cd, dl – and vinyl!).

 

 

2023 22 Apr.

Tracklist of an instant classic

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A1 ECHOES: I See Your Eye, Part 1
A2 ECHOES: Forest Without Shadows
B1 ECHOES: To Gather It All. Once.
B2 Sliding Whisper Of Pain
C1 ECHOES: Lost Eyes In Dying Hand
C2 Welcoming You. Drinking Your Dream.
D1 ECHOES: A Lost Farewell
D2 Nothing Astray. All Falling
E1 In Those Veins. A Silvernet.
E2 ECHOES: Cala Boca Menino
E3 Double Loneliness
F1 Respirations
F2 Not Yet Born. The Blind Courage Of Life
F3 ECHOES: I See Your Eye, Part 2

 

 

The thing (amongst other things) is that everything is focussed and on fire, carefully measured (all the time). The stylistic approach: uncannily wide, for the need of pure expression only: the overflowing and the intimate, the everlasting melody, the crying abyss, the stunning quietness of execution (not to forget mixing wizard Jim O’Rourke). What a heavenly dark ride. The Fire! Orchestra has only made good or very good albums, and now it has painted its masterpiece. Music to be inhabited by the listener, not to be looked at in awe from a distance!


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