Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2013 31 Dez.

Hohe Lichter

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Das Jahr begann und endet mit literarischen Highlights. Unvergessen jene ruhigen, beschaulichen Tage des vergangenen Winters, die zwar als überdurchschnittlich dunkel in Erinnerung bleiben, aber durch das daily biking program aufgehellt wurden, und auch durch unterhaltsame Begleitlektüre – die wie Trüffel oder Pralinen portionsweise genossen, einige Wochen frischhielt wie kostbarer Vorrat: von Zeilen und Tagen ist die Rede, Peter Sloterdijks Tagebuchnotizen. Selbst ein passionierter Radfahrer, spricht er dort oft genug von diesem Sport: von Velomanen. Diese Manie lässt man sich gerne gefallen. Ein Beispiel: nach einer Bergtour auf Korsika wurde es auf der abendlichen Abfahrt etwas frisch und er notiert bedauernd und selbstvorwurfsvoll, bei solchen Gelegenheiten dürfe man doch die Jacke nicht vergessen. Der Leser wird Zeuge, wie er sich dann wochenlang mit einer hartnäckigen Erkältung herumschleppt, die ihn aber nicht davon abhält, diverse Vorträge zu halten und Auslandsreisen zu unternehmen, gemäß dem Motto, man müsse stets sein tägliches Pensum Selbstüberschreitung absolvieren.

Das Jahr endet nun mit einer literarischen Wiederbegegnung mit dem Schriftsteller Botho Strauss. Einst sah man sich selbst im Kreise eingeweihter, ausgeweiteter Einzelgänger und man fand Zeugenschaft in Büchern: Autoren wie Peter Handke, Walter Benjamin, eben Botho Strauss, Phillippe Jaccottet, Michel Serres, Octavio Paz … – für die der Weltzugang immer auch mit einer mystischen Absonderung einherging, verbunden mit dem Zugang zu Rückzugsorten und den Erlebnisresultaten und Evidenzerlebnissen von Wanderungen. In Botho Strauss´ aktuellem Buch jetzt, genannt Die Lichter des Toren – Der Idiot und seine Zeit nimmt der Autor die windowsmodulierte und quasi verapplete schöne neue Welt aufs Korn und bietet neben der erhebenden Bestätigung, ein von der Masse abgesonderter, halbgebildeter Idiot zu sein (im positiven Sinne, denn wussten wir doch: nur stotternd und stolpernd ist der Mensch er selbst) auch noch jede Menge Futter für die Frage, was sich denn verändert habe nach dem digitalen turn – dieser ganz besonderen Kehre. Man ist mittendrin beim Lesen und vergnügt sich: guten Rutsch!

2013 18 Dez.

Klangblütenzeit

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In diesen Tagen hörte ich mit Begeisterung eine mir bislang unbekannte junge japanische Pianistin – sie gilt wohl längst als Weltstar und als Wunderkind zudem. Im Sternzeichen Widder stehend, ist ihr Klavierspiel virtuos, vielseitig und energiegeladen. Auf der Strasse, so geht die Sage, lief ihr einst Chick Corea über den Weg. Die beiden verabredeten sich sogleich zum gemeinsamen Konzert. Zwei Generationen trafen und ergänzten sich an zwei Flügeln. Dabei erinnerte sich ich mich auch wieder an dieses grandios groovende Konzert in Hannovers Kulturzentrum Faust: dort trat Gunter Hampel auf – mit einer Schar junger Musiker aus New York. Ein Rapper war dabei und Hampels Sohn am Schlagzeug. Es funktionierte prächtig: das erfahrene, abgeklärte Jazzspiel des Älteren an Vibrafon und Saxofon und dazu die vitale Energie der Jugend. In dem unten präsentierten Konzertmitschnitt ereignet sich Ähnliches: Hiromi Uehara spielt mit dem Gitarristen David Fiuczynski, der als Berklee-Dozent seine Mitspielerin Hiromi einst als Schülerin hatte. Die Zeiten haben sich geändert, so sagt er selbst, denn nun sei er der Schüler – und er warnt vor dem Ergebnis: „Strap on your seatbelts!“

 
Hiromi´s Sonicbloom – „Time Difference“

2013 6 Dez.

Best of 2013

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  1. Giovanni Guidi Trio – City of Broken Dreams (ECM)
  2. John Abercrombie – 39 Steps (ECM)
  3. Marc Sinan – Hasretim (ECM)
  4. Zsófia Boros – En Otra Parte (ECM)
  5. Vicente Amigo – Tierra (Sony Music)
  6. Robben Ford – Bringing It Back (Mascot Records)
  7. Gilad Hekselmann – This Just In (Jazz Villa)
  8. Satoko Fujii – Time Stands Still (NotTwo)
  9. Tim Bernes Snakeoil – Shadow Man (ECM)
  10. Craig Taborn Trio – Chants (ECM)
  11. Chris Speed & Lama – Lamaçal (Clean Feed Records)
  12. Bill Callahan – Dream River (Drag City)
  13. José Luis Montón – Solo Guitarra (ECM)
  14. Rudresh Mahanthappa – Gamak (ACT)
  15. Massacre – Love Me Tender (Tzadik)
  16. Satoko Fujii New Trio – Spring Storm (Libra Records)
  17. Stefano Battaglia – Songways (ECM)
  18. Jenny Hval – Innocence Is Kinky (Rune Grammofon)
  19. Eleni Karaindrou – Concert in Athens (ECM)
  20. Steve Coleman – Functional Arrhythmias (Pi Recordings)

„Diesen Snowdon finde ich gut“, sagt Susanne morgens in der Kaffeepause und Joachim verschweigt dabei eine Bildungslücke, die es alsbald zu schliessen gilt. Wozu Wikipedia, wenn nicht, um solch blinde Flecken nachzubessern?

Zum 5-Uhr-Tee dann: Joachim recherchiert die faszinierende real-life-story, in der Polit-Thriller und Medien-Philosophie Hand in Hand gehen. Wann wohl die Filmrechte vergeben werden für diesen Megaplot? Es begann auf Hawaii und Edward lebte dort ein traumhaftes Leben, doch er verfolgte seit langem schon einen ausgeklügelten Plan … Genialerweise fügt sich auch das abendliche TV-Programm nahtlos in die Recherche ein.

„Was gibts denn heute bei Scobel? Überwachte Welt – na, da fügt sich was!“

Sie diskutieren im Fernsehstudio über die negativen Folgen zunehmender Transparenz. 

„Und wo bleibt Han?“ fragt sich der philosophisch informierte Joachim. Und tatsächlich, im Verlaufe des Gespräches wedelt der TV-Gastgeber verschmitzt mit einem gelben Büchlein in der Hand und bedauert, der Autor des Schriftstücks sei so ungern Studiogast, weil er nicht zum Gespenst der Medien werden wolle – doch es gab ein Treffen.

Und da sitzen sie dann in einer konspirativen Kneipe tief im Wilden Osten der Republik. Scobel meets Billy the Kid alias Byung-Chul Han, den koreanischen Schriftsteller subversiver Phänomenologie in Minibuchform. Als Scobel Han nach Snowden fragt, wird dieser etwas ungehalten: das kommentiere er nicht, denn er hätte das Problem, lange bevor der whistleblower kamin seiner Transparenzgesellschaft schon beschrieben.

Vom Einspieler zurück in der Studiorunde, wird sogleich bestätigt, dass der Philosoph das Thema treffend analysiere und geradezu systemisch betrachte, sich in einem Punkt aber irre: es sei nicht auf individueller, sondern nur auf politischer Ebene zu lösen – schärfere Gesetze zum Schutz der Privatsphäre seien nötig.

Scobel stellt dann noch ein zukünftiges Interview mit Billy the Kid in Aussicht – bis dahin aber studiert Joachim weiterhin andächtig dessen Ansichten vom digitalen Schwarm, und er wird in einer morgentlichen Kaffeerunde mit Susanne sicher davon schwärmen.

2013 28 Okt.

Ein erster Kreis

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Es war eines jener denkwürdigen Pat Metheny Konzerte in den Achtziger Jahren: nach einigen gespielten Songs betrat ein Musiker die Bühne, der namentlich mit Pedro Aznar vorgestellt wurde. „Er kam erst kürzlich zu uns, kennt das Programm noch nicht, doch seine musikalische Präsenz ist so stark, dass es reicht, wenn er mit einer Rassel in der Hand einfach nur dasteht.“

Der Argentinier sang dann aber doch noch jene Unisono-Passagen: diese hymnischen Melodielinien, die für lange Zeit den typischen Sound der Gruppe prägen sollten (Jahre später übernahmen dann die Herren Ledford und Blamires den Gesangspart) und eine Wendung zu lateinamerikanischen Einflüssen einleiteten. Das grammy-prämierte Album First Circle markierte Abschluss und Neuanfang. Es war das letzte ECM-Album der Gruppe und entstand in einer Zeitepoche, als Neuveröffentlichungen des Jazzgitarren-Reformators (seine Thesen schrieb er als Noten zu Papier) noch mit Spannung erwartet wurden.

Yolanda, You Learn hiess ein geradezu übermütiger Song darauf. Paul Wertico war der Schlagzeuger, mit dem der Gruppenchef laut Zeugenberichten und Selbstbekenntnissen eine manische Arbeitsgemeinschaft bildete. Denn da hatten sich Zwei gefunden, die besessen waren, ihr Spiel zu perfektionieren. Lebemensch Dan Gottlieb, seines Zeichens Drummer der ersten Stunde, passte wohl nicht mehr in dieses Arbeitsethos – ebensowenig wie die Produzentenauffassung, ein Album sei in gerademal drei Tagen fertigzustellen.

Unsereins hört die Musik der Pat Metheny Group – in der aus früherer Zeit noch Keyborder Lyle Mays und Bassist Steve Rodby dabei sind – nur noch selten, doch wenn einem Lieder wie Yolanda oder So May It Secretly Begin via Youtube wiederbegegnen, spürt man den Dritten Wind vergangener Tage, lauscht mit beiden Ohren, nimmt die Sechssaitige und spielt unisono mit, was einst die Vokalisten Aznar, Ledford und Blamires dazu sangen.

 


 
 
 
Um die Mittagszeit auf einer Bank am Kanal: im herbstlichen Sonnenlicht kurz verweilend, im Rücken das Naturschutzgebiet. Den Blick erst übers Wasser auf die Hafenkräne und Container mit der Aufschrift „Hamburg Süd“ gerichtet, dann das über dem Kopf sich vollziehende Schauspiel ziehender Kraniche beobachtend, öffnet sich plötzlich etwas. Sich vornehmen, fortan beständiger Zeuge zu sein und Botschafter der magischen Kraft kontemplativer Zustände, ohne die wenig geht: denn sie garantieren die Fähigkeit zur Abstandnahme, den kreativen Zufluss von Nichts und bringen wieder Spiel ins Getriebe. Zuhaus auch gleich den Sloterdijk aus dem Regal geholt (aus der Apotheke filosofischer Vitamine), in Streß und Freiheit geblättert, das die Ambivalenz zwischen Liberalitätsdrang und gesellschaftlichem Engagement thematisiert. Von Becketts Eleutheria ist dort die Rede und von Rousseaus beschaulicher Fahrt auf dem Bieler See in seinem fünften Spaziergang. Ein ergoogeltes Gedicht von Nietzsche aber, mit dem Titel Sils Maria, bringt das Phantom der Öffnung in aller Kürze auf den Punkt:

 

Hier saß ich, wartend, wartend, — doch auf Nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei —
— Und Zaratustra ging an mir vorbei …

 

2013 4 Okt.

Stachel der Frist

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„Seven days“ was all she wrote, a kind of ultimatum note … – so beginnt ein Song im Fünfvierteltakt aus dem Album Ten Summoner´s Tales von Sting. Dem wird eine Frist gesetzt, in der er sich entscheiden soll. Denn da ist eine Frau, die einen Heiratsantrag erwartet und da ist auch ein Konkurrent, mit weniger IQ als der Ex-Policeman zwar, doch von beeindruckend muskulöser und testosteron-hormoneller Präsenz. Ein Song, der von den Leiden der Liebe handelt, aber auch von einer ganz anderen Obsession: die drohende deadline verursacht Unbehagen und hat eine Kaskade von Ersatzhandlungen zur Folge, mit dem Zweck, den erforderlichen Abschlüssen und Entscheidungen aus dem Weg zu gehen.

 

„Monday, I could wait till Tuesday,
If I make up my mind,
Wednesday would be fine, Thursday’s on my mind,
Friday’d give me time, Saturday could wait,
But Sunday’d be too late …“

Montag – ich könnte auch bis Dienstag warten.
Wenn ich mir´s so recht überlege,
wäre Mittwoch gut. Donnerstag kommt mir in den Sinn,
Freitag würde mir noch Zeit geben. Samstag fällt aus –
doch Sonntag wäre schon zu spät.

2013 23 Sep.

Synchronizitäten

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Ein Album aus den Jahre 1983 gehört zu den Eckpunkten musikbiografischer Erinnerung und seinerzeit rotierte es mehrmals täglich auf dem Plattenteller, synchron zur Lektüre des Werks von C.G Jung. Synchronicity fand sich damals in meiner kleinen Plattensammlung neben einer Pressung des Joachim Kühn Quartets: eine fast verschollene Scheibe mit Christof Lauer, Detlef Beier und Gerry Brown – ein Titel darauf hiess „Cold Germany“. Paul Brady war auch in der Nähe, jener irische Edelbarde, der nach Planxty mit fantastischem feeling die Sphäre der rockigen Klanggefilde betrat – ebenso wie Christie Moore mit seinen Moving Hearts. Zurück zur Gegenwart: gestern, am Tag der Wahl, hörte ich ein Konzert von Sting. Auch einem Manafonista sei es gegönnt, dergleichen zuweilen ansprechend zu finden – das Spiel des Gitarristen Dominic Miller beispielsweise, dies allerdings nur als Sideman. „King of Pain“ nahm ich mir vor, schaltete dann via TV in die FDP-Parteizentrale, rechtzeitig zum Wahlausgang – und hörte: auch dort wurde der Song gespielt. „There´s a little black spot on the sun today … mmh … it´s my soul up there!“

2013 13 Sep.

Der bernesche Imperativ

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„Seconds“ – Bloodcount, Paris ´94

„Ceterum autem censeo Carthaginem esse delendam!“ – Ciceros mit Furthermore i do consider Carthage has to be destroyed ins Angelsächsische übersetzten Worte wollten daran erinnern, dass dieser Stadt nun endlich einmal der Garaus gemacht werden müsse. Unsereins bezieht die überlieferte Forderung des römischen Redners und Rechtsgelehrten nun ausgerechnet auf einen free-jazzenden Freigeist aus Syracuse, New York.

Dessen einst in Paris aufgezeichnetes Konzert mit der Gruppe Bloodcount führte nämlich zu einer nachhaltigen Hörerfahrung und ist seit langem Referenz: der Anhaltspunkt schlechthin, um über Musik zu reflektieren, zu schreiben und sie auch selbst zu machen.

Was Heidegger Kehre nannte, war hier das Aha-Erlebnis, Musik könne improvisiert sein und gleichzeitig strukturiert; traditionsbezogen und hypermodern – vor allem aber eine tiefen-zerebrale Stimulanz. So summt denn eine innere, mahnende Stimme permanent vor sich hin: „Ceterum censeo Bloodcount esse auditam!“ Vielleicht hat sie nicht richtig dekliniert, aber ihre Botschaft ist angekommen: unbedingt mal wieder Bernes Bloodcount hören!

Eine tonisierende Wirkung, wie sie etwa die Wunderknolle Ingwer in der ayurvedischen Küche entfaltet, hat auch die genannte Musik. Unser Hirn bildet ständig neue Synapsen, sucht Herausforderungen, um zu wachsen und sich fein zu verästeln. Das Bloodcount Paris Concert bietet diese, denn es ist in weiten Spannungsbögen angelegt und lebt von Ambivalenzen. Zudem ist es (siehe, schmecke Ingwer!) ein Appetizer.

Der französische Philosoph Bernard Stiegler schreibt in seinem Buch Logik der Sorge über die Gefahren der digitalen Medien. Deren Unterhaltungsinhalte bezeichnet er als Pharmaka. Bezugnehmend auf die Begriffe deep attention und hyper attention kommt Letzterem das nervöse multitasking zu. Die tiefe Aufmerksamkeit aber, wie wir sie etwa bei der Lektüre eines Romans und anderen Kontemplationen kennen, verschwindet zunehmend.

Man ahnt schon, was dies alles mit den syrakusisch-musikalischen Kompositionen des Tim Berne zu tun hat: sie erfordern und generieren tiefe Aufmerksamkeit. Einerseits geht es um feine, mikrokosmische Details: um das l´art pour l´art des reinen, einen Tons.

Dann geht es um gruppendynamische Prozesse: etwa um das Zusammenspiel kleinerer Formationen, während die Übrigen schweigend oder spielend den Rahmen bilden. Es geht um Finden und Verlieren, um Loslassenkönnen; es geht um die Spannungspole Narration und Abstraktion, Disziplin und Wollust, Ordnungwille und Wildheit, Lyrik und Konstruktivität.

Haben Sie Appetit bekommen, verehrter Leser? Dann machen Sie sich vielleicht einen Ingwertee und trinken ihn aus goldenen Schälchen, die passend zur Musik vibrieren! Lauschen Sie in Ihren Kopfhörerkathedralen oder sonstigen Ohrmuscheln den Kompositionen eines Musikers aus Syracuse: Ihre Synapsen werden es Ihnen danken und bekehrt daraus hervortreten wie ein Phoenix, voran!

2013 5 Sep.

Rad und Rilke

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„Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß … Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

 

Unvergesslich, diese Rilkezeilen. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr, ok. Doch wer kein Rad hat, kauft sich keines mehr? Aber ja, das geht ganz schnell und jederzeit. Kreativrad aus Lüneburg beispielsweise hat ein interessantes Konzept, dort kann man sich online einen Drahtesel zusammenstellen und hat die ganze Farbpalette zur Verfügung. So leg den Schatten denn auf deine Sonnenuhren und auf den Fluren lass die Winde los – für einen passionierten Velomanen, Velo-Shamanen oder ewigen Stadtindianer kein Grund, das Touren, Pilgern und Umherschweifen zu unterlassen. Im Übrigen gilt bis auf Weiteres: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.


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