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Archives: Patiencen 2021

Neuerscheinungen

 

1. Portico Quartet: Terrain (Terrain lief in diesem Jahr am Häufigsten, in allen möglichen Lebenslagen und mir ist noch nicht langweilig dabei geworden. Außerdem: beeindruckendes Live-Erlebnis.) 2. Floating Points w/ Pharoah Sanders & LSO: Promises (Ladies and Gentlemen, we are floating through Time and Space.) 3. Sons Of Kemet: Black To The Future (Im dritten Jahr hintereinander viel Shabaka Hutchings auf den Ohren. Jetzt würde ich gerne mal ein ruhiges Album von ihm hören. Fire Music!) 4. Little Simz: Sometimes I Might Be Introvert (Beats, Rhymes & Life.) 5. Nik Bärtsch: Entendre (Diese Musik endet nicht.) 6. Jeb Loy Nichols: Jeb Loy (Summer Nights, Rainy Days.) 7. Timo Lassy: Trio 8. Linda Frederiksson: Juniper (Zwei sehr gute Wejazz Veröffentlichungen, zweimal Saxophon: einmal zerbrechlich, einfühlsam, off the beaten track, einmal energetisch, flirrend, fast schon Riff-lastig.)  9. Shai Maestro: Human (Soul Food.) 10. Fleet Foxes: Shore (In diesem Album bin ich häufig verschwunden, gegen Ende werden die Songs immer besser – und rätselhafter.) 11. The Notwist: Vertigo Days (Vertigo indeed. Into The Ice Age. Vor allem die zweite Seite ist großartig.) 12. Damon Albarn: The Nearer The Fountain… (Ich bin gespannt, ob dieses Album mit der Zeit eher gewinnen wird, oder einfach im Regal verschwindet.) 13. Nova Materia: Xpujil (Another Bush Of Ghosts.) 14. Masha Qrella: Woanders (‚In einem Saal aus Stille. Hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.‘ Kurz nach dem Album habe ich mir endlich ein Buch mit Gedichten von Thomas Brasch gekauft.) 15. Kari Ilkonen: Impressions, Improvisations And Compositions (Piano-Jazz-Exotica from Helsinki.) 16. Portico Quartet. Monument. (Symmetry.)

 

Potentiell dabei, aber nicht oder kaum gehört, wären noch Alben von Nick Cave & Warren Ellis, Sleaford Mods, Low, Mathias Eick, Lambchop, William Doyle … und dann wäre da mindestens noch das Album Forfolks von Jeff Parker, das erst nächste Woche erscheint.

 

Wiederveröffentlichtes

 

Radiohead: Kid A Mnesiac. (You Want It Darker? Timeless.) Ian Carr‘s Nucleus: Roots. (Groovemonster.) Tortoise: Millions Now Living Will Never Die / TNT (Stoned Constructionist Soundscapes from Chicago). Lewis Taylor: Lewis Taylor (Verlorenes Puzzlestück zwischen Massive Attack und D‘Angelo, dazu ein unverschämt gutes Gitarrenalbum. Lewis Taylor hat mich ausserdem zu Be With Records und damit zu Ian Carr (auf Platz 2) geführt.)

 

Hier fehlen Don Cherry, Alice Coltrane, Leslie Winer, Sun Ra … aber ich hatte mich bei dieser Patience ja auf 16 & 4 Karten festgelegt.

Außerdem fehlen noch zahlreiche Songs, Bücher und sonstige Entdeckungen – da kommt dann zwischen den Jahren noch etwas.

2021 28 Sep

Wordless Wordsmith

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I love you / I hate you Orchester Kinderchöre Basslines Beats Fuck your blunts man I want my spliffs War „Grey Area“ vor zwei Jahren noch ein Hip-Hop-Album auf dem die Liebe zu dem Sound siebziger Jahre Soul und Funk Alben durchschimmerte ist dieses goldene Klangbild auf Little Simz neuen Album „Sometimes I Might Be Introvert“ tragendes Stilelement I bottle up and then spill it in verses/One day I’m wordless next day I’m a wordsmith Opulenz Wärme Harfen Diamonds Are Forever I was always the illest, there’s never been no cure (no medication) Bei den ersten beiden Hören war ich ein wenig enttäuscht I’ve been in my zone, movin’ lowkey in Berlin/ You can get the smoke nigga das ist kein Problem Das vorherige Album höre ich immer wieder gerne (seitdem ich es vor knapp zwei Jahren gekauft hatte, nach einem Hinweis von Ingo hier) die Erwartungen waren hoch, ich war vielleicht auch in Mäkelstimmung meine Ohren brauchten ein wenig um sich auf das Album einzustimmen I write words for a living and still can’t communicate Die pathetischen Interludes überzeugen mich immer noch nicht doch wabern immer wieder einzelne Textzeilen oder Melodien durch mein Bewusstsein und veranlassen mich das Album aufzulegen Is you a sperm donor or a dad to me Die erste und die letzte Plattenseite haben es mir jeweils besonders angetan all killers no fillers There ain’t no easy way out drownin’ internally/When you’re stuck in a ocean of doubt with all this uncertainity/Lived bein’ angry my whole life like it’s part of my DNA/I couldn‘t tell you why it became something that we embraced/Then we take the same anger and turn it into someone else’s pain/nothing’s changed here, the cycle still remains

2021 26 Jun

Halbzeitstand

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1. Floating Points, Pharoah Sanders, London Symphony Orchestra Promises / 2. Sons of Kemet Black to the Future / 3. Nik Bärtsch Entendre / 4. Fleet Foxes Shore / 5. The Notwist Vertigo Days / 6. Masha Qrella Woanders

 

Bis jetzt sind nur alte Freunde und Bekannte dabei, einzig von Floating Points habe ich mir bis jetzt noch kein Album gekauft, aber dafür spielt auf Promises ja Pharoah Sanders mit. Die ersten drei Alben auf der Liste gefallen mir so gut, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die nicht auch am Ende des Jahres ganz vorne stehen (wenn auch vielleicht nicht in der Reihenfolge, mal sehen), doch die nächsten potentiellen Lieblingsplatten klopfen schon an: das Timo Lassy Trio zum Beispiel, Little Simz oder auch Low. Ausserdem sind die Alben von Portico Quartet, Nova Materia und Jeb Loy Nichols noch auf dem Weg zu mir. Shai Maestro, Kari Ikonen und Jakob Bro können auch alle noch unter den ersten 16 auftauchen. Und Nick Cave habe ich noch gar nicht richtig gehört. Da sind also in der zweiten Halbzeit noch einige Veränderungen möglich.

2021 27 Feb

Album

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Nick Cave ist nun eindeutig bei seinem Alterswerk angekommen. Da wird sich nichts Wesentliches mehr ändern. An “Idiot Prayer” kommt “Carnage” nicht ganz heran (ich prophezeie, dass ihm das mit keinem Album mehr gelingen wird), aber wenn er dieses Level hält, dann werden wir noch so manches gute Album von ihm hören dürfen.

 

Es geht jedenfalls schon einmal gut los und die Aussichten sind sehr hoffnungsvoll:

Favorite Albums (33):

Grandbrothers – All the Unknown, Biosphere – Angel’s Flight

 

Reissues (10): –

Brian Eno – Rams wird sicher irgendwo auftauchen. Bin aber noch unentschlossen, ob dieses Album nicht doch zu den 2021’ern zählen sollte (oder vielleicht als Nachtrag für 2020 durchgeht)…

2021 31 Jan

Sweet 16 4 2021

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16 (Album)

1. Floating Points,  Pharoah Sanders, London Symphony Orchestra Promises / 2. Sons of Kemet Black to the Future / 3. Nik Bärtsch Entendre / 4. Portico Quartet Terrain / 5. Little Simz Sometimes I Might Be Introvert /  6.  Shai Maestro Human / 7.Timo Lassy Trio / 8. Jeb Loy Nichols Jeb Loy / 9. Fleet Foxes Shore  / 10. The Notwist Vertigo Days  / 11. Masha Qrella Woanders

 

4 (Re-Issue)

1. Radiohead Kid A Mnesia /2. Ian Carr’s Nucleus Roots / 3. Tortoise Millions Now Living Will Never Die & TNT

 

… (Wieder/Entdeckt)

  1. Hiroshi Yoshimura Green / Satoshi Ashikawa Still Way
  2. James McBride Deacon King Kong
  3. Robert Galbraith The Cuckoo’s Calling, The Silk Worm
  4. George Steiner Warum Denken Traurig Macht
  5. Walter Benjamin Einbahnstraße
  6. Masseria Li Veli Susumaniello 2019
  7. Don Cherry Organic Music Society
  8. Max Dax Dissonanz
  9. Kazuo Ishiguro Klara And The Sun
  10. Don Cherry, Chris Blackwell El Corrazon
  11. Collin Walcott Cloud Dance
  12. Keith Hudson Playing It Cool
  13. The Congos Heart of the Congos
  14. Juli Zeh Über Menschen
  15. Hartmut Rosa Unverfügbarkeit
  16. John Burnside I Put A Spell On You

2021 31 Jan

Album / Re-Issue / Wiederentdeckt

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November

Albums (12):

1. Steely Dan: Northeast Corridor / Donald Fagen: The Nightfly Live (September)
2. Lana Del Rey: Blue Banisters (Oktober)
3. Lana Del Rey: Chemtrails Over The Country Club (März)
4. Nick Cave & Warren Ellis: Carnage (Februar)
5. Marc Johnson: Overpass (August)
6. Can: Live in Stuttgart 1975 (Mai)
7. Brahms: Symphony No. 4; MacMillan: Larghetto for Orchestra (Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck) (November)
8. Asmus Tietchens (Hematic Sunsets): Aroma Club Adieu (Juni)
9. Daniel Lanois: Heavy Sun (April)
10. András Schiff, Orchestra of the Age of Enlightenment: Brahms — Piano Concertos 1 & 2 (Juli)
11. Konstantin Semilakovs: Alexander Scriabin — Couleurs Sonores (Januar)

 

Re-Issues (12):

1. Dave Pike Set: At Studio 2, March 11, 1971 (Februar)
2. Pet Shop Boys: Discovery — Live In Rio 1994 (Mai)
3. Klaus Doldinger: The First 50 Years Of Passport (Juli)
4. Gentle Fire: Explorations (1970-1973) (Januar)
0. (März)
0. (April)
0. (Juni)
0. (August)
0. (September)
0. (Oktober)
0. (November)

 

Wiederentdeckt:

Januar: 801 Live (1976) 
Februar: Cat Mother & The All Night Newsboys: The Street Giveth … And The Street Taketh Away (1969)
März: Albert Mangelsdorff: Three Originals (The Wide Point, 1975; Trilogue, 1977; Montreux, 1980)
April: David Shea: Tower of Mirrors (1995) 
Mai: Hans Zimmer: The British Years (My Beautiful Laundrette, A World Apart u.a.) (2005)
Juni: Miles Davis: Big Fun (1974)
Juli: Hot Tuna: Hoppkorv (1976)
August:
Ketil Bjørnstad, Bjorn Kjellemyr, Jon Christensen, Per Hillestad, Terje Rypdal: Water Stories (1993)
September: Hanns Dieter Hüsch: Abendlieder (1976)
Oktober: Kraan: Live (1975)
November: Ougenweide: Herzsprung (2010)

 

 


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