Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2021 5 Dez

16 4 2021

von: Olaf Westfeld Filed under: Blog | TB | Tags: , 9 Comments

Neuerscheinungen

 

1. Portico Quartet: Terrain (Terrain lief in diesem Jahr am Häufigsten, in allen möglichen Lebenslagen und mir ist noch nicht langweilig dabei geworden. Außerdem: beeindruckendes Live-Erlebnis.) 2. Floating Points w/ Pharoah Sanders & LSO: Promises (Ladies and Gentlemen, we are floating through Time and Space.) 3. Sons Of Kemet: Black To The Future (Im dritten Jahr hintereinander viel Shabaka Hutchings auf den Ohren. Jetzt würde ich gerne mal ein ruhiges Album von ihm hören. Fire Music!) 4. Little Simz: Sometimes I Might Be Introvert (Beats, Rhymes & Life.) 5. Nik Bärtsch: Entendre (Diese Musik endet nicht.) 6. Jeb Loy Nichols: Jeb Loy (Summer Nights, Rainy Days.) 7. Timo Lassy: Trio 8. Linda Frederiksson: Juniper (Zwei sehr gute Wejazz Veröffentlichungen, zweimal Saxophon: einmal zerbrechlich, einfühlsam, off the beaten track, einmal energetisch, flirrend, fast schon Riff-lastig.)  9. Shai Maestro: Human (Soul Food.) 10. Fleet Foxes: Shore (In diesem Album bin ich häufig verschwunden, gegen Ende werden die Songs immer besser – und rätselhafter.) 11. The Notwist: Vertigo Days (Vertigo indeed. Into The Ice Age. Vor allem die zweite Seite ist großartig.) 12. Damon Albarn: The Nearer The Fountain… (Ich bin gespannt, ob dieses Album mit der Zeit eher gewinnen wird, oder einfach im Regal verschwindet.) 13. Nova Materia: Xpujil (Another Bush Of Ghosts.) 14. Masha Qrella: Woanders (‚In einem Saal aus Stille. Hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.‘ Kurz nach dem Album habe ich mir endlich ein Buch mit Gedichten von Thomas Brasch gekauft.) 15. Kari Ilkonen: Impressions, Improvisations And Compositions (Piano-Jazz-Exotica from Helsinki.) 16. Portico Quartet. Monument. (Symmetry.)

 

Potentiell dabei, aber nicht oder kaum gehört, wären noch Alben von Nick Cave & Warren Ellis, Sleaford Mods, Low, Mathias Eick, Lambchop, William Doyle … und dann wäre da mindestens noch das Album Forfolks von Jeff Parker, das erst nächste Woche erscheint.

 

Wiederveröffentlichtes

 

Radiohead: Kid A Mnesiac. (You Want It Darker? Timeless.) Ian Carr‘s Nucleus: Roots. (Groovemonster.) Tortoise: Millions Now Living Will Never Die / TNT (Stoned Constructionist Soundscapes from Chicago). Lewis Taylor: Lewis Taylor (Verlorenes Puzzlestück zwischen Massive Attack und D‘Angelo, dazu ein unverschämt gutes Gitarrenalbum. Lewis Taylor hat mich ausserdem zu Be With Records und damit zu Ian Carr (auf Platz 2) geführt.)

 

Hier fehlen Don Cherry, Alice Coltrane, Leslie Winer, Sun Ra … aber ich hatte mich bei dieser Patience ja auf 16 & 4 Karten festgelegt.

Außerdem fehlen noch zahlreiche Songs, Bücher und sonstige Entdeckungen – da kommt dann zwischen den Jahren noch etwas.

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9 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Wenn ich diese Liste als „profiler“ benutze, dann ist mit 97% – 😉 – Wahrscheinlichkeit klar, dass du Jon Hopkins‘ MUSIC FOR PSYCHEDELIC THERAPY sehr, sehr mögen wirst. Wie bei XPUJIL kam „Binaural Technology“ zum Einsatz, anders formuliert: eine perfekte HEADPHONE MUSIC. Und dann noch, musikalisch, enorm reich.

    Es müssen keine LSD-Derivate sein. Kakao geht auch.

    🪂🌈⛵️

  2. Olaf Westfeld:

    Ja – die Platte ist bestimmt etwas für mich – das glaub‘ ich auch – und Algorithmen ( von Spotify ) schlagen mir die auch vor. Ich hör mal rein 😇

  3. Michael Engelbrecht:

    Vorsicht beim Reinhören – das Album ist ein Labyrinth, einmal drin, richtig drin, findet man nicht so leicht heraus, und will das dann auch gar nicht mehr. Als ich der Musik gekauscht hatte, erstmals, in grosser Ruhe, stand ich hinterher auf, und es ging mir so ähnlich wie den Berichten von Leuten, die irgendwo einen esotischen Longdrink trinken, der ihnen besonders mundet, die Farben, der Geschmack, der Glitter, das zerstossene Eis, und erst wenn sie aufstehen, merken sie, dass der Boden unter den Füssen etas nachgiebig ist. Ich fragte mich hinterher allen Ernstes: was habe ich denn vorhin zu mir genommen? Es war aber nur die Musik.

  4. ijb:

    Ich hab mir jetzt auch endlich, speziell nach diesem Beitrag, die „Terrain“-CD gekauft, was ich schon sehr lange vor mir hergeschoben hatte… und auch Sons of Kemet noch mitbestellt. Für meine Jahresliste schwer zu sagen, da ich die Alben jetzt erst einmal angehört habe … und auf Jochens Liste hin habe ich mir auch das Album von Dave Holland gleich bestellt, dem ich eigentlich nicht allzu viel versprochen hatte (nach dem vorigen Doppelalbum) [leider hat Holland auch auf einige, sehr freundliche Anfragen von mir über die letzten drei Jahre hin schlicht nie reagiert – bis ich von einem anderen Interviewpartner, der mit ihm auf Tour war, hörte „He’s not interested“. Hätte er ja wenigstens höflicherweise mal sagen können, statt mich rätseln zu lassen, ob all die Mails nicht angekommen sind…]

    …wären aber durchaus alle drei ernstzunehmende Kandidaten, wenn ich ihnen vielleicht etwas mehr Zeit gewidmet hätte.

    Little Simz ist im Musikexpress „Album des Jahres“ – und auch sonst diesmal eine ganz schöne „Top 50“ bei denen (Masha Qrella haben sie auch weit oben dabei, muss ich auch demnächst mal nachholen)  wie fast erstaunlicherweise auch bei Pitchfork, die L’Rain sogar auf Platz 2 haben!

  5. ijb:

    Auch Jeb Loy, Lassy, Frederiksson, Maestro, Albarn und Nova Materia hab ich noch nicht gehört.

    Apropos Brasch: Hast du den neuen Kinofilm schon gesehen, mit Albrecht Schuch als Brasch?

  6. Olaf Westfeld:

    Den Brasch Film habe ich leider verpasst – ich vermute, im Kino wird das auch nichts mehr, der wird dann bei Zeiten gestreamt – warst Du drin?
    Ach, und dann sind da ja wirklich viele vielversprechende Sachen noch erschienen, auch Arooj Aftab, Naja Sinephro… L’Rain ist auch an mir vorbeigegangen.
    Viel Spaß mit Terrain, bestimmt auch ein gutes Winter Album.

  7. ijb:

    Arooj Aftab wurde mir auch schon oft empfohlen; gibt’s aber wohl nur als Streaming, sonst hätte ich mir mal einen Tonträger bestellt – und deshalb hab ich’s nie aufmerksam genug gehört… aber da sie jetzt bei Verve unterschrieben hat, wird das Album vielleicht doch noch als physischer Tonträger rauskommen.
    Für 2022 hab ich mir jetzt aber ohnehin vorgenommen, mehr Streaming-Veröffentlichungen zu hören.

    Brasch hab ich auch noch nicht gesehen; war einfach zu viel Interessantes hier…Der Film läuft bei uns noch; ich hab noch immer vor, ihn anzuschauen. (Hab aber auch noch einiges andere vor…)

    PS: Robbie Shakespeare of Sly and Robbie fame has died

  8. Olaf Westfeld:

    Unglaublich, wo Sly & Robbie alles dabei waren, konnte man ja jetzt nachlesen; dies letzte Grace Jones Album – Hurricane – großartig – hatte ich schon ganz vergessen.

  9. Olaf Westfeld:

    https://aquariumdrunkard.com/2021/12/10/radiohead-kid-a-mnesia/


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