Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2014 8 Feb.

Ne Me Quitte Pas – Maria Gadu (xxx)

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Audio

e /// e7/// C/// H7///
e /// e7/// C / H//

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G / a / H7/ H7/

 
RADIO ON DEMAND (direkt hineinklicken) (unbegrenzt halt-/reinhörbar) (es gibt nur kurze Ankündigungen, 95% der Zeit Musik)
 
 
 

 
 
 
Bassonanza no #1
 
KASPER TRANBERG/NILS DAVIDSEN (Trompete, Bass)

SUSANA SANTOS SILVA/TORBJÖRN ZETTERBERG (Trompete,Bass)

SÉBASTIEN BOISSEAU/MATTHIEU DONARIER (Bass, Saxophon)

GORDON GRDINA/MARK HELIAS (Ûd, Bass)
 
Der Bassist Mark Helias hat übrigens viel mit Don Cherry und Ed Blackwell zusammen gespielt. Susana Santos Silva ist Mitglied der Gruppe Lama, die schon auf Manafonistas aufgetaucht ist. Gordon Grdina ist ein Gitarrist und Ûd-Spieler aus Vancouver, der es wie wenig andere geschafft hat freie Improvisation, Rauhheit und Melodie sowie Rockenergien mit arabischer Musik zu verbinden. Auch schon auf Manafonistas erschienen. Das Stück in der Sendung ist von seinem neuesten Album auf dem Songlines-Label aus Vancouver mit Mark Helias, seinem festen Schlagzeuger Kenton Löwen und dem Saxophonisten Tony Malaby.
 

 

 
 
 

Wie konnte ich nur den rechtzeitigen Blick auf die Domicil-Tafel versäumen? Zwei Duos der Extraklasse, die auf Act Records jüngst vorzügliche CDs veröffentlicht haben. Wer diese Zeilen zeitig liest, kann sich ja noch auf den Weg in den Dortmunder Jazzclub machen, und heute abend Philippe Catherine und Martin Wind erleben, Gitarre und Kontrabass. Der Engländer und der Russe wirbelten gestern, da bleibt als Trost ihr feiner Auftritt auf Schloss Elmau. Es war noch tief im letzten Jahrtausend, als ich mir eine Schallplatte des belgischen Gitarristen besorgte. Irgendwann, früh in den Neunzigern, widmete ich eine ganze Ausgabe der Klanghorizonte den Duos im Jazz. Don Cherry und Ed Blackwell waren spät in den Sechzigern Pioniere auf diesem Gebiet (der grandioseste Duo-Trip allerdings blieb in jener wilden Zeit John Coltrane und Rashied Ali vorbehalten!), und selbst Chick Corea wurde noch von argen Zweifeln geplagt, als er früh in den Siebzigern das Angebot von Manfred Eicher bekam, ein reines Duett mit Gary Burton zu bilden. Als wäre das eine unglaubliche Formverletzung! CRYSTAL SILENCE wurde  ein Klassiker – und das Cover kann man auch als Objekt der Begierde in dem nicht minder kultigen Film DIVA bewundern. Genauso wie die Platte kann man sich den Film heute noch voller Freude zu Gemüte führen. Und, um ein Stückweit in die Gegenwart zurückzukehren: Robert Wyatt hat auf seiner Platte SHLEEP eine Komposition des Belgiers in einen herrlichen Song verwandelt, Maryan lautete er, und Robert sang ihn wie ein alter, zerbrechlicher, unverwüstlicher Gott! Man stelle sich vor,  Monsieur Catherine würde heute Abend diesen Track spielen – ach, ach! Und ECM bald EL CORAZON von Cherry und  Blackwell wieder ans Tageslicht locken, dieses auch soundtechnische Wunderwerk aus den frühen Achtzigern …

Kurze Nächte, ewiger Jazz. Morgen früh stelle ich drei Platten vor, auf denen zwei Pioniere des zeitgenössischen Jazz (von Free bis Afrika, von der indianischen Folklore bis New Orleans) aus ihrem reichen Fundus schöpften: Don Cherry und Ed Blackwell, und ihre Kunst des Duos. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1969 und 1982: Mu, Part 1, Mu, Part 2, sowie, aufgezeichnet im Tonstudio Bauer in Ludwigshafen, und produziert von Manfred Eicher, El Corazon. Die Rolle von Don Cherry für die frühen, weltoffenen Klangforschungen des Labels ECM können nicht unterschätzt werden. der junge Jan Garbarek profitiere von den Klanghorizonten des Amerikaners mit indianischen Wurzeln, und widmete seiner Komposition „Desireless“ eine ganze Schallplattenseite, auf der ersten Produktion, auf der Jan G. seinen speziellen Sound erstmals formulierte, „Witchi-Tai-To“. Don Cherry hatte seine Zelte in Schweden aufgeschlagen, und europäische Musiker besuchten ihn in seiner ländlichen Kommune, und lernte ihre Lektionen. Später gab es dann die drei magischen Platten mit CODONA, die ECM vor Jahren in einer schlichten weissen Box neu rausbrachte: alles Meilensteine.

 

 

 
 
 

Robin Denselow (The Guardian) is in the mood for strange mirrors for ancient Dylan songs. „This is the bravest and strangest Dylan tribute album to date, with musicians from around the world interpreting his songs in their own languages and styles. It starts with the Buena Vista guitar hero Eliades Ochoa re-working All Along the Watchtower, which now sounds like a slinky Cuban standard. Then comes the Indian Bengali singer Purna Das Baul (who appeared on the cover of Dylan’s 1968 album, John Wesley Harding), backed by his son for a workout that can just be identified as Mr Tambourine Man. Next up are the gypsy stars Taraf de Haidouks with the traditional Corinna, Corinna, now treated like a Romanian lament. And so it continues, with the soulful Iranian singer Salah Aghili adding Islamic Sufi lyrics to Every Grain of Sand, an Australian Aboriginal treatment of Father of Night or the Musicians of the Nile with a wailing, trance-like Tangled Up in Blue. Glorious.“ Along with an original presentation of Irish Folk („The Groaming“, on Real World Records), and the sophisticated cross-over-stylings of Arthur Jeffes‘ Penguin Cafe on the forthcoming album „The Red Book“, this might be a fine trio of folk records that look beyond well-known roots.

VIDEO
 
 

hoo-hoo–hoo—hooks
 
 


 
 

ge-ge–ge—glides
 
 


 
 

ree-ree–reeree—rhythms

2014 4 Feb.

Horror vacui is only part of the game

von | Kategorie: Blog | | Comments off

 
– Why La Graciosa?
– I always saw that small island from Mirador del Rio.
– And you think it’s quite romantic to stay there for a whole week?
– No, it’s rather bizarre. People think it’s quiet there, but, no!
– So it is what?
– Windy, very windy. And the wind can be very loud. Sand storms, you know!
– Good food?
– Fish. Fish all around you. And the name sounds like pizza.
– Gosh. Sylt seems to be far more thrilling, in comparison.
– No, no, La Graciosa is a kind of survival training. No divertimentos.
– In the way, horror vacui can be the biggest thrill of all?
– That’s only part of the game. I have one cd, and an old discman.
– Tell me!
– It’s my desert island disc, Van Morrison’s Astral Weeks.
 

2014 4 Feb.

Zaunkönige

von | Kategorie: Blog | Tags: , | | 2 Comments

Ja, Zaunkönige haben es in sich. Und so beschäftigen sie unsere Phantasie immer wieder.
 
 
 

 
 
 
Sie haben ein eindrucksvolles klangliches Repertoire, rhythmisch-melodisch.
 
Wirklich erstaunlich die Variation
 
Schlagzeuger Jeff Ballard hat sich zusammen mit Gitarrist Lionel Loueke und Saxophonist Miguel Zenon dran versucht und dann klingt’s mitunter fast wie Pygmäenmusik und ein bisschen wie Monk.
 
 
SOUNDCLOUD
 

2014 3 Feb.

Ein kleine Anmerkung zu den Edgar Award Nominees

von | Kategorie: Blog | | Comments off

 
 

 
 
 

Als der Chef der Alibi-Krimibuchhandlung, Manfred Sarrazin, noch unter uns weilte, verriet er mir, dass er diesem amerikanischen „Edgar Award“ viele Entdeckungen verdanke, und er im Januar stets die Liste der Preisverdächtigen genau studiere. Ich halte es seitdem ähnlich. So habe ich heute beim DTV-Taschenbuch-Verlag um ein Leseexemplar des am 1. April hier erscheinenden Romans von Matt Haig gebeten: „Ich und die Menschen“. Der Roman von Becky Masterman ist bereits auf deutsch erschienen, unter dem Titel „Der stille Sammler“. Mit Ian Rankins Büchern werde ich nicht warm, aber ich bin sicher, in dieser Liste gibt es Grossartiges zu entdecken. Ach, noch eins. Unter den Kandidaten befindet sich auch Louise Penny, die in ihrem Romantitel Bezug nimmt auf einen berühmten Song von Leonard Cohen. In ihren Danksagungen erzählt sie voller Freude, wie Cohen bereits vor etlichen Jahren, hoch verschuldet durch eine betrügerische Beraterin, keinen Dollar haben wollte für ihre Verarbeitung eines seiner Lieder.

 


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