Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2021 14 Dez.

„Forever Young“

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Oh, this must be a new photo, Neil. Life seems full of possibilities. A sense of optimism pervades your looks. Me, oh, my, Rock‘n‘roll will never die. Full of new and old „hot shit“, the (long awaited) February edition has countless highlights, amongst them praise on a strange Spanish jazz combo, some good reasons to listen to Robert Fripp’s „Frippery“, an introduction into YMO, an in-depth feature on Neil Young with a first class interview led by Sylvie Simmons, another fine work on the downs and ups of Cat Power‘s life lines, a preview about a forthcoming book about the life and times of Mark Hollis, a list of 1971‘s album magic incl. the „kraut-folk“ of „Bröselmaschine“ with the spoken word magic of „Schmetterling“ – Joan as A Police Woman loves John Coltrane, Fela Kuti and Keith Jarrett on a Sunday morning, a new side project of Radiohead is in the making – this list could go on for some time. But – surprise yourself. Travel time by sound. Stay in the moment. Highly recommended.

 

Fast leuchtet noch im Halbdunkel und gelb das Cover von „Computerwelt“, da starte ich „10000 Hz Legend“ von Nicolas Goudin und Jean-Benoît Dunckel, in Surround. Air – das ist mal ein aussagekräftiger Bandname, man kann ihre Musik einatmen, auch die gelegentlich hineinwehenden Orchesterklänge scheinen mit Sauerstoff angereichert. Täuschend einfach ist ihre Musik, ein französischer Poet veröffentlichte 2011 eine Hommage an Air mit Fotografien von Wolken, unter denen jeweils zehn Zeilen umfassende Prosagedichte standen, streng im Blocksatz, jeder Text hatte den Titel einer Air-Komposition. „10000 Hz Legend“, das raumgreifende zweite Album der beiden, wurde in diesem Jahr zwanzig Jahre alt.

 

Wolken, Wolken, Wolken. Im Gegensatz zu ihrem weltweit gefeierten Debut „Moon Safari“ ist es gern und oft verrissen worden. Der relativ bescheidene Eklektizismus des Albums löste eine Reaktion aus, die der ähnelte, als Dylan elektrisch wurde. „Es ist ein schmaler Grat zwischen Ambient und Ziellosigkeit„, schimpfte David Browne in Entertainment Weekly, während The Guardian die vermeintlichen proggigen Abstecher des Albums beklagte und ein Übermaß an „berühmt-berüchtigter Schwelgerei a la Rick Wakeman“ anführte. Nö, das hörte ich anders.

 

Ich erinnere mich an die Jahre, als ich Thomas Köner öfter in seinem Dortmunder Studio besuchte, und immer wieder überrascht war, wie er sich für bestimmte, sehr melodische Werke der Popmusik erwärmte, „Avalon“ gehörte dazu, „Sutras“ von Donovan, produziert von Rick Rubin, dessen launigen Gespräche mit Paul McCartney niemand, der die Beatles liebt, verpassen sollte („McCartney 3 2 1“ – auf Disney Plus), und „Moon Safari“. Als das berüchtigte zweite Album der „Luftikusse“ aus Frankreich erschien, war Thomas auf dem Sprung in ein anderes Land, und ich hob alleine mit dem Raumschiff ab, das „10000 Hz Legend“ bereitstellte. Hätte gerne seine Meinung gehört.

 

I was an addicted listener, aber nun alleine mit den Flüstereien und Schwebungen der Musik, die letztlich eine Anleitung zum kompletten Verschwinden darstellte. Die Notationen waren Wolkenbilder, der öffentliche Diskurs hielt nur die alten Worthülsen bereit, wenn man Klänge liebte oder eben nicht. Hier ging es aber um  Verschwinden, darüber schrieb keiner.

 

In einsetzender Nacht bin ich diskursbefreit, und lasse es zu, wie die Sounds mich einsaugen, mein Ich flatter- und flatterhafter wird, flucht- und flüchtiger – die Sterne locken, lapidar gesagt. Shoegazing,  stargazing. Wie die Raumfahrer der Apollo-Missionen habe ich meine Kassetten an Bord, „Apollo“, „Nan Madol“, „After The Goldrush“, „Northern Song“, „New Skin for an Old Ceremony“, „Kid A“ – und eben „10000 Hz Legend“. Mehr brauche ich nicht, bis ich einen Asteroidenschauer überstanden habe und mich dem äusseren Ende der Milchstrasse nähere.

 

Am Anfang gaukeln die Songs noch Songhaftigkeit vor, dann wechseln sie in eine Sphäre, die man als Ende der Kindheit beschreiben könnte: wie eine leergefegte Kirmes im ewigen Winter: aus einigen defekten  Radios werden Lebens- und Liedzeichen gefunkt („this is the story of a country girl“), und ein verwaistes Schild weist auf das nächste Jahr, das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Das Unheimliche klang selten so anheimelnd. Wunderbare Musik für Sex in Slow Motion. „I like the way you look tonite.“ 

 

„Man muss ins Gelingen verliebt sein.“

(Ernst Bloch)

 

Ein Anruf vom Kulturamt, es sei noch Geld im Budgettopf übrig. „Kommt! Macht!“ Sie kamen und machten und werden am Ende wohl doch auf einem Teil der Kosten für ihr auf den Erdboden gebrachtes Wunder sitzenbleiben. Das Bimbache openArt Festival ist international bekannt und besetzt, es fungiert aus Kraftquellen, die das Zeitliche verräumlichen und das Räumliche verzeitlichen, um bei Ernst Bloch zu bleiben.

Am 5.12.21 stand alles parat. Von fernher liefen die einheimischen Trommler auf, warnten vor den unberechenbaren Kulturherren und kündigten lautpochend den Beginn des großen Musikereignisses auf der kleinen Insel El Hierro an. Trotz Kaumzeit zur Vorbereitung, trotz strenger Coronaregeln, trotz kühler Temperaturen in der hochgelegen Haupstadt Valverde fand das Bimbache Fest statt. Der Musiker Torsten de Winkel hatte zusammen mit seiner Partnerin Sabine das Unmögliche möglich gemacht. Mehrere Musiker saßen schon auf der Bühne, als die Trommler einzogen. Wir wussten noch garnicht, wie die Talente hießen, die uns von der Bühne herunter anfunkelten. „Die Nacht der Sterne“, so war das Motto, gehörte uns Allen. So klang die weiche Stimme von Ismailah wie ein ehrfürchtiges Danke, als er „Ave Maria“ sang. Wir hörten atemberaubende Solis an der Gitarre, am Saxophon, an der Querflöte, an den Drums, dem Keyboard, an dem Triangel, mit Castagnetten und dieser hochtalentierte Musiker an seiner Timple. Die Bühne war manchmal voll mit Musikern, 10 und mehr.

Wir sitzen unter großen Kastanienbäumen. Das Konzert ist gut besucht, der Eintritt frei. Alle müssen Masken tragen, die Ohren dürfen frei bleiben. Immer wieder ertönt die weiche Stimme von Ismailah. „Gracias a La Vida“ singt er, Torsten variiert die Melodie, Jorge Pardo nimmt sie mit seiner Querflöte auf. Was für ein exzellentes Duo die Beiden sind.

Und dann kommen zwei Einheimische auf die Bühne. Vater und Sohn, zusammen 158 Jahre alt. Sie singen Balladen aus vergangenen Zeiten. Ich habe Tränen in den Augen. Rogelio Botanz, der Sohn, ist meine Neuentdeckung. Was für ein Musikbündel! Er singt, er tanzt, er spielt Gitarre und Querflöte. Ich bin längst aufgesprungen und tanze mit.

Wir sind längst im zweiten Bimbache Konzert, 7.12. im Golf aufgeführt. Nicht so kalt da und mehr Publikum. Torsten an der Gitarre zusammen mit Jorge an der Querflöte. Wie er da neben dem Maestro steht. Wer denkt da nicht an Jethro Tull. Dann tritt der große Saxophonist Kike Perdomo hinzu. Wir hören Flamencojazz. Wir sind in Spanien. Wir sind im musikalischen Himmel. Sicher ist der große letzte Teil ein Hochgenuss für Jazzliebhaber. Dass zuvor einem AufmerksamkeitsInterim von anderen Künstlern aus der Fotografie, dem Tanz, der Poetik gezollt wurde, spricht für die anzuerkennende Qualität der Organisatoren.

Dass meine Neuentdeckung, Rogelio, noch einmal zum Schluss auf die Bühne sprang und zusammen mit den Anderen musizierte, war ein unvergesslicher Augenblick, besonders als Jorge noch einmal seine Querflöte anlegte, um Rogelio, ebenfalls an seiner Flöte, zu begleiten.

Torsten, danke – „ and never change a winning Team.“

 

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2021: Fargo – Season One (reviewed) | Die Toten von Marnow – ARD Miniserie | Sörensen hat Angst – ARD Film | Beuys – Film | The Dig – Netflix Film | Ozark – Season Two & Three | Nine Perfect Strangers – Season One | FC Bayern. Behind the Legend – Season One | Wirecard – Die Milliardenlüge – ARD Doku | Domian. Interview mit dem Tod – Amazon Prime Doku | Das verlorene Paradies – Amazon Prime Doku | Bosch – Season Seven | The Americans – Season One | Young Sheldon – Season One | Jackpot – ARD Film | Bild. Macht. Deutschland? – Netflix Doku | Goliath – Season 4 | Last One Laughing – Season One | Three Billboards Outside Ebbing, Missouri – Netflix Miniserie | Afghanistan. Das verwundete Land – Doku | Once Upon a Time in Hollywood – Film | Parasite – Film | The Father – Film | The White Lotus – Limited Series |

2022: Mare of Easttown – Limited Series | Succession – Season Three (Sky) | Der Pass – Season One & Two | Ladykracher – Season Eight | Nomadland – Film | Funeral for a Dog (Miniserie / Sky) | Tehran (Miniserie / Apple+) | Euphoria Season 1 & 2 ( Sky) | In With The Devil (Miniserie / Apple+) | Ted Lasso Season One & Two ( Apple+) | Better Call Saul Final Season Five (Netflix) | Ozark Final Season Four (Netflix) | Sex Education Season Three (Netflix)

 
Better Call Saul Final Season Five (Netflix)

Succession – Season Three (Sky)

Ozark Final Season Four (Netflix)

Ted Lasso Season One & Two (Apple+)

Sex Education Season Three (Netflix)

In With The Devil (Miniserie / Apple+)

Euphoria Season 1 & 2 (Sky)

Mare of Easttown – Limited Series (Sky)

Slow Horses – Season One (apple+)

Der Pass – Season One & Two (ARD)

Funeral for a Dog (Miniserie / Sky)

Tehran (Miniserie / Apple+)

Ladykracher – Season Eight (Amazon Prime)

8 Mare of Easttown – Limited Series
1 Succession – Season Three
9 Der Pass – Season One & Two
12 Ladykracher – Season Eight
10 Funeral for a Dog (Miniserie / Sky)
11 Tehran (Miniserie / Apple+)
7 Euphoria Season 1 & 2 ( Sky)
6 In With The Devil (Miniserie / Apple+)
4 Ted Lasso Season One & Two ( Apple+)
2 Better Call Saul Final Season Five (Netflix)
3 Ozark Final Season Four (Netflix)
5 Sex Education Season Three (Netflix)

 

Streaming-Highlights 2020

Jon Hassell pushed beyond the boundaries to change the way we experience sound. As the originator of Fourth World music, the trumpet player and composer conjured shapeshifting sonic forms that floated at the edge of consciousness. His nuanced, dreamlike landscapes were sacred spaces where sensuality reigned supreme and the ear served as a path to the beating heart.

Jon Hassell passed from this earthly plane on June 26, 2021 but his music resonates in the recorded body of work he left behind and echoes through output of the many artists he influenced. Jon was always supportive of dublab and we are honored to pay tribute to his radiant spirit through offerings of remembrance by his family, friends, collaborators and admirers in this radio program produced by Frosty.

 

Contributors in order of appearance:

Brian Eno
Adam Rudolph
Jeff Rona
Taska Cleveland
Spencer Doran (Visible Cloaks)
Matt Werth (RVNG Intl.)
Arnaud Mercier
Rick Cox
Terry Riley
Jan Bang
Alexis Georgopoulos (Arp)
Jung Hee Choi
La Monte Young
Hugh Marsh
Matthew Jones (Ndeya Records)
Frosty
 
 

2021 10 Dez.

A Ticket to Sky

von | Kategorie: Blog | Tags:  | | 5 Comments

 

Es würfelte der Gong: wir vom Karl-Lauterbach-Fanclub schliessen uns tendenziell obenstehender Bewertung an und halten zu den Serienverweigerern ebenso diskret Abstand wie zu den Impfgegnern – in der Hoffnung, sie alle bleiben in der Minderheit. Evidenzbasiert und anglophil suchen wir unbeirrbar den flow, ahnen auch, dass die dritte Staffel von Succession so gut sein wird wie die ersten beiden. Wir freuen uns schon auf den altbewährten Soundtrack, auf dass er uns die kommenden Festtage bereichert: klassische Musik, passend übermalt vom geläufigen „f*cking“ oder „f*ck you“ in den zynischen Dialogen dieser durch und durch korrupten Medien-Bourgeoisie. Es grüsst Chabrol! Auch Harald Schmidt hätte sicherlich seine Freude daran. Davon unabhängig fassen wir eine zukünftig salzarme Ernährung ins Auge, weil diese den Knochen ebenso gut tut wie ausreichendes Vitamin D: damit wir auch im hohen Alter noch sorglos Netflix schauen können oder ein Ticket bekommen für Sky.

 

2021 10 Dez.

Einer der besten Kriminalromane des Jahres 2022

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Ich habe diesen Kriminalroman im Original gelesen, und am 15. März 2022 wird er beim wunderbaren Polar-Verlag (Stuttgart) in deutscher Übersetzung vorliegen. Die Prosa hat poetische Qualität, die Charaktere sind fein gezeichnet, die Story ist nie überladen, entwickelt einen durchgängigen Sog, und entführt uns in das Rosebud Indian Reservation von South Dakota. Neben Attica Locke und S. A. Cosby meine dritte Neuentdeckung aus der amerikanischen „Thriller-Landschaft“ dieses Jahres. („This book is both, a solid take on a trope familiar to readers of crime and western genres – the lone man’s quest for justice – and an authentic and humane view of a largely unreported world, ravaged by years of systemic oppression.“ – Laura Wilson). So ist es, und es spricht für einen Roman, wenn man sich darauf freut, ihn ein zweites Mal lesen zu können, innerhalb kurzer Zeit. So gut ist er.

 

2021 9 Dez.

Conor and his head trips 2021

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Ich bin im „Jammertal“ angekommen, ein Ferienresort, aufgrund der Waldlandschaft und der Temperaturen erinnert es eher weniger an „The White Lotus“. Ein Tor zum Münsterland. Am ersten Abend sass am Nachbartisch – kein Witz – ein gewisser Herr Engelbrecht. Ich fragte freundlich, ob es sich da um eine Verwechslung handele mit dem Namensschild, aber nein, er heisst tatsächlich Engelbrecht, Markus Engelbrecht. Wie konnten in Kürze jede Art von dramatischem Zufall ausschliessen und stiessen mit einem Frischgezapften auf die Namensgleichheit an. Am gleichen Abend hörte ich, angeregt durch Conor O‘Briens  kurze Anmerkungen, in Ruhe „A Beginner‘s Mind“ an – was für eine leise Freude in der Behaglichkeit meines Zimmers mit Märchenwaldstockfinsterblick. Conors jüngstes Album „Fever Dreams“ (unter seinem Markenzeichen „Villagers“) ist einfach soooo gut, und nimmt den Platz 22 in meiner Jahresliste ein, direkt vor Sufjan Stevens‘ filmreifem Album mit einem alten Kumpel.

 

For me, the Best Thing is a toss-up between Sufjan Stevens & Angelo DeAugustine’s album, A Beginner’s Mind, and Promises, the Floating Points album with Pharoah Sanders. The Floating Points record dropped in the middle of myAlice Coltrane/ spiritual jazz obsession, so it arrived at the perfect moment. It’s like an inner journey – sometimes deeply intimate, then zooming out to take in the full orchestra.

The Sufjan record – oh my God! There’s almost too much to say about it. I’ve listened to it again and again, googling the lyrics, ’cos each song is loosely based on a different movie, but they only use the movies as starting points. One of the songs, Back To Oz, is based on Return To Oz, which is the creepy, weird Wizard Of Oz sequel from 1985, where Dorothy’s getting electro-shock therapy. It haunted me as a child. And Sufjan turned it into this really trippy, dreamy track.

This year I returned to Linda Perhacs’s Parallelograms, because there’s a quote from an interview with her on my album. She has that Laurel Canyon hippy thing, but there’s a naivety that’s really appealing, a pure authenticity and a desire for a positive future for mankind. Then in terms of new discoveries from the past – the record that sticks out is The Peaceful Side [1963] by Billy Strayhorn, Duke Ellington’s right-hand man. It’s the sound of the dreamiest piano sprinkled with occasional sleepy barbershop backing vocals drenched in the creamiest reverb ever. I love it so much.“


One – The White Lotus 1
Two – Nine Perfect Strangers 1
Three – Mare of Easttown 1
Four – Succession 3
Five – Showtrial 1
Six – Bosch 7
Seven – Cobra Kai 3 *
Eight – Hightown 2
Nine – Goliath 4
Ten – Line of Duty 6
Eleven – Midnight Mass 1
Twelve – Jaguar 1 

 

From years back:

Spiral
Le Bureau (Büro der Legenden)
Call My Agent

 

*When I first sang the praises of Cobra Kai, people would give me a befuddled look. There’s actually a show that continues the story of The Karate Kid? Yes! Part of what makes the show so special is its charming mix of the ridiculous with the more sublime. The series is a study in contradictions. A tongue-planted-firmly-in-cheek self-awareness is also the show’s secret weapon. Easter eggs and less-than-subtle shout outs to the movies are peppered throughout the season, even as Cobra Kai, at its heart, knows that it is ridiculous that two grown men are still jostling back and forth over a karate tournament that happened 36 years ago. Still, what really makes the show work is Zabka’s Johnny Lawrence. He’s a walking homage to that era, driving a beat-up Dodge caravan, listening to metal music on his cassette tape player, and eschewing modern technology. All in all, Cobra Kai remains a pure, escapist delight. — Amy Amatangelo

Ich finde, das Auto ist ein guter Ort, um Musik zu hören. Meines ist alt genug, um einen CD-Spieler zu haben, und ich höre viel Neues in einem sehr zufriedenstellenden Klangkörper. Aber etwas Lustiges ist passiert, als ich das neue King-Crimson-Album einlegte, ein „offizielles Bootleg“ mit zwei CDs von der Rückkehr der Band auf ihre Tournee durch die USA zwischen Juli und September dieses Jahres. Während ich fuhr und der Musik lauschte, hörte ich Geräusche, die mich glauben ließen, dass etwas mit dem Auto passiert war: vielleicht war ein Kolben geplatzt oder die Hinterradaufhängung war zusammengebrochen.

Falsch gedacht. Es war das Geklapper der drei Schlagzeuger, die derzeit fast die Hälfte der aktuellen King Crimson ausmachen und deren synchrones, aber manchmal recht abstruses Spiel gelegentlich den Eindruck einer komplexen Maschine vermittelt, die ihre eigenen Entscheidungen trifft.

 

Alles weitere erzählt Mr. Williams auf seinem Blog The Blue Moment.


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