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2021 14 Juni

Tradiertes aus dem unbestimmten Leben

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Sie liegen hoch über dem Atlantik und trotzen mit Musik gegen das harte Leben. Diese Dörfer sind geprägt durch ihre einsame Randlage, durch die „Last Exit“ Position zum Leuchtturm, von wo aus die Emigrantenboote ins Meer stachen und durch die schlichte Bauweise ihrer Häuser im Ort. Von den jeweils knapp über 200 Bewohnern sieht man wenig an normalen Tagen. Folgt man am Abend, nach Sonnenuntergang, dem unbekannten Rattenfängerklang gelangt man in die Häuser mit den größten Räumen. Dort spielt die Musik. Die Alten sitzen an ihren Fiddels, an ihren Flautas, Pitos und Tramboren. Sie singen hier zu Ehren der Jungfrau religiöse Lieder, oder, wie in Donegal, zu ihrem Heiligen Columban. Wir sind in Glencolumbkille / Irland. Dieser Ort ähnelt dem hiesigen Musikdorf Sabinosa in vieler Hinsicht. In Glenkolumbkille bedurfte es drei Generationen, um aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen und die abgewanderten Emigranten zu ersetzen. Erst spät in den 60er Jahren aktivierte ein musikalisch orientiertes Gemeindeprojekt die Dorfbewohner zu singen. Heute befindet sich in jedem Haus eine Fiddel. Die Alten erzählen singend ihre Geschichten in Gaelic.

 

Hier, auf El Hierro, liegt Sabinosa buchstäblich am Ende der Welt. In dem stillen Dorf hängen stolz die Namen ihrer Musiker an den Hauswänden: Don Benigno, Don José, Don Juan, Doña Eulalia, Doña Mercedes … Sie alle lebten hier konzentriert im 19./20.Jhdt. Bis heute feiern sie ihre folkloristischen Traditionen entweder in dem größten Raum Vorort oder auf den beiden ebenerdigen Plätzen in dem steilen Dorf. Es waren die Frauen, die mit ihren geschlossenen Fäusten die Trommeln schlugen und es waren die Hirten, die sie mit ihren Flöten begleiteten. Zu diesen Melodien tanzen die Bewohner bis heute den „ Baile del Tango“.

 

Ich habe auf Reisen immer meine irische Flöte dabei. Zu meiner Freude kann ich darauf die hiesigen Melodien spielen.

 
 

 

2021 14 Juni

Nachrichten von Joan

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Ihr Label A&M war damals nicht so glücklich darüber, dass ihre Songs weder gängigen Trends folgten, und viel zu selten „consumer friendly“ herüberkamen – es waren Lieder, die eher den doppelten Boden eines Verses mit rhythmischer Vetracktheit ausspielten, statt ihm  schlicht und einladend seine Schärfe zu nehmen. Ein Star wurde sie trotzdem. Sie hat so viele gute Alben gemacht (all die, die sie nach To The Limit machte, kenne ich nicht), und zu den herausragenden zählte sicher „Joan Armatrading“, das mit „Love and Affection“ sogar einen Hit hatte. Und vor Jahren als Vinyledition ein fantastisches „Remastering“ erhielt: aus einem ohnehin toll klingenden Album ein wurde ein audiophiles Juwel. Unvergessen die geniale Eröffnung: „I am not in love, but I‘m open to persuasion“. Sie konnte Emotionen ausleuchten, ohne sie ins Tageslicht zu zerren, mit raumgreifender Akustikgitarre, einer Phrasierung des Gesangs, der sich keinen Moment lang hinter Joni Mitchell verstecken musste – und stets handverlesenen Studiomusikern. 1976 kürte das britische Magazin „Sounds“ das Werk gar zum Album des Jahres, noch vor Bob Dylans „Desire“ und Joni Mitchells „Hejira“ – und genau in diese  einsame Klasse gehört es noch heute. Jetzt erscheint am Freitag ein neues Album von ihr, das überraschend in meiner Post lag. Aus der Karibik stammt sie, in England fand sie ihre zweite Heimat. Früh lernte sie Lektionen bei Otis Redding. beim jungen Van Morrison – und das erste Hören dieser Lieder unter Bäumen in tropischer Hitze ist einfach nur eine Freude: still alive and kicking, and brimming with life. Das ist in diesen Zeiten immer eine gute Nachricht. Übrigens wieder eine astreine Studioproduktion, und was zeichnet eine astreine Studioproduktion aus. A) klinische Perfektion? B) natürliches Klangbild? C) fetter Sound? D) Dezente Kompression? Sie überlegen kurz. Sie brauchen keinen Joker? Gut. Es gibt „Consequences“ natürlich auch auf Vinyl. Und, nebenbei noch dies: auf ihren grossen Alben drehte sich vieles um Liebe, Begehren, Verlust, Trauer, Freude. Sie ist stets eine Meisterin der Zwischentöne. Und auch wenn die lyrics auf diesem neuen Album nichts Wagemutiges haben, und beharrlich um die alten Themen kreisen, nehme ich ihr jedes Wort ab, und es ist ihr Vortrag (und wie sie das alles auch “instrumentaltechnisch“ abliefert), was  dieses Spätwerk so überzeugend macht.

Ein Jahr wohnte ich in der Clara-Zetkin-Straße in einem WG-Durchgangszimmer, was meine Vorliebe für die Küche sicher verstärkte. Sie war ausserdem neben dem Badezimmer der einzige Raum, in dem es eine normale Heizung gab, der Rest der Wohnung wurde mit Kohle beheizt. Und die Küche war gemütlich: Eine Mitbewohnerin hatte die Wand mit knalligen abstrakten Formen bemalt, es gab ein langes Brett, an dessen Unterseite die Tassen an ihren Henkeln hingen und auf dem Geschirr, Töpfe und ein CD-Spieler standen. Neben Smokers Delight, Rockers to Rockers oder Emperor Tomato Ketchup lief darauf nicht selten Millions Now Living Will Never Die von Tortoise aus Chicago. Ich besuchte ein erstaunlich leeres Konzert, im Vorprogramm spielten Trans Am und The Sea and Cake (die ich belanglos fand, völlig unverständlich im Nachhinein). Die Musiker von Tortoise tauschten ständig die Instrumente, die sehnsüchtigen Basslinien prallten von den unverputzten Backsteinwänden durch den Saal, die knarzigen Geräusche und die Klangketten des Vibraphons sirrten durch die Luft.

Zwei Jahre später wohnte ich in ähnlicher Besetzung in einer neuen Wohnung mit weniger Charme und mehr Komfort: es gab eine Einbauküche, dafür kein Durchgangszimmer. Mezzanine, Moon Safari, Khmer und jede Menge Dub wurden gehört, im Sommer 1998 erschienen dann Two Pages und Moment of Truth, letzteres ein Inselalbum für mich. Tortoise veröffentlichten TNT, ich sah sie ganz gediegen im SFB-Sendesaal konzertieren. Sehr bildungsbürgerlich, nicht ganz so aufregend wie zwei Jahre zuvor, trotzdem toll. TNT kaufte ich mir nicht, es war das erste Album, das mir auf CD gebrannt wurde, von einem blauhaarigen Physikstudenten – damals ein unerhörter Vorgang, pure Science Fiction. 

Danach verloren Tortoise und ich ein bisschen den Kontakt. Ich habe die Veröffentlichungen nur aus der Ferne registriert, einzelne Stücke gehört, nie komplette Alben. Nun habe ich mir spontan (und etwas übertrieben) die Reissues von Millions Now Living Will Never Die (die CD war nicht mehr auffindbar), TNT und dem mir zuvor unbekannten Standards gekauft. Auf Millions Now Living  (und auch auf dem Debut Album) sind die verschiedenen Elemente dieser verkifften und sehr eigenständigen Fusion gleichmäßig austariert: Krautrock, Dub Reggae, Electronica, ein bisschen Minimal Muisc und Jazz Ästhetik. Auf TNT geht es dann etwas mehr Richtung Jazz, bei Standards verschiebt es sich ein wenig Richtung Elektronik und Post-Production, einmal scheint das Mkwaju Ensemble kurz durchzuschimmern. 

Aus irgendwelchen Gründen musste ich beim Wiederhören an den Noir Film Touch of Evil denken, den ich im vorherigen Jahrhundert das letzte Mal gesehen hatte. Was für ein Film! Ein lange Sequenz zu Beginn ohne Schnitt. Unglaublich intensive Studien von Gesichtern, Schatten, Gebäuden. Ständig hintergehen sich die Charaktere, unklar bleibt, wer gut, wer böse ist. Das Ende ist immer noch unheimlich. Was der Film mit Tortoise zu tun hat? Keine Ahnung, wie mein Gedächtnis die Assoziation hergestellt hat. Lohnend aber, den Film zu schauen und Tortoise kann ich sowieso immer wieder hören.

 

Als ich mich wieder mal auf den Rundweg machte, vom Parkplatz aus, etwa einen Kilometer von der Uwe-Düne entfernt, sah der Himmel viel freundlicher aus als noch vor Tagen, eine leichte, hier und da löchrige Wolkenschleierdecke sorgte für ein breites Feld von Weissgraublau. Another kind of blue.

 

Jedesmal komme ich an einer Erinnerungstafel vorbei, die etliche Male im Laufe eines Jahres zu purer Gegenwart wird: „Die Dämmerung dauert bis Mitternacht, bis sie sich fast unmerklich in Mondhelle verwandelt. Man mag noch nicht schlafen. Die Regenpfeifer schwärmen auch noch über die Heide. Geruch von Salz, von Tang, von Heu. Die Tümpel des Wattenmeeres gleißen wie Scherben unter dem Mond.“ Und auf jedem Rundgang atme ich diese Sätze ein, Satz für Satz.

 

Max Frisch schrieb es auf der Insel. 1949 reiste er auf Einladung des Verlegers Peter Suhrkamp nach Sylt und verbrachte mehrere Wochen in dessen Kampener Haus. Ein halbes Jahrhundert später erinnert sich sein Sohn Peter (einer dieser Namen, die damals so geläufig waren und heute fast ausgestorben scheinen): „Es war unsere erste Reise nach Deutschland und dann noch ans Meer! Ich entsinne mich noch gut an unsere ersten Besuche am FKK-Strand – meine Eltern trugen Badeanzüge, weil sie sich nicht trauten, vor uns Kindern nackt dazusitzen. 

 

Max Frisch mochte seine Zeit auf Sylt. „Endlich ein Arbeitszimmer, wie man es sich wünscht“, vermerkt er in seinem Tagebuch. „Draußen flötet der Wind und Regen prasselt gegen die Scheiben, Wolken jagen über das Uferlose. Es bleibt das Gefühl, man befinde sich am Rande der Welt.“

 

So gibt es immer alte und neue Geschichten zu erzählen. Von Generation zu Generation. Am Rande der Welt fühlen wir uns nicht so selten, 2020, 2021. Corona Times. Aber an Orten wie diesem, noch dazu ohne jeden Anflug von Tourismus, verstärkt sich, für einen Aussenstehenden, diese Empfindung markant. Erinnerungen lassen sich nicht mehr mit Menschen abgleichen, die den Strand bevölkern. Es sind Leerräume. Eine Anderszeit. Die Kontinuität ist unterbrochen. Ich kehre heim. The house of roses. Die Infrarotkabine. Neil Young. After The Goldrush.

 

Meine fast einzige Erinnerung an meine erste und für lange Zeit letzte Syltreise ist ein Kiosk, an dem ich die „Bravo“ kaufe, und einigermassen erschrocken lese, wie sich zwei von den Kinks (ein Schnappschuss bestätigt es), mächtig unter Strom und „demon alcohol“ (waren es Mick Avory und Dave Davies?), heftig auf der Bühne prügeln. Böses Blut unter meinen Helden. Nicht gut.

 

 

 

(In den kommenden „Klanghorizonten“ geht es, wenn ich es mir nicht noch anders überlege* – soll ich die Sache mit der nächtlichen Bootsfahrt anno 71, und mit dem Hund, der Joe hiess, wirklich erzählen (nachher muss ich einen Drogentest machen😅) – an einen anderen Rand der Welt, in den Süden Englands, es geht nach Brighton, Blackpool, Torquay und Paignton. Ich weiss nicht, ob jemand von euch einmal dort war. Es gab damals und dort auch jene stillen Momente, in subtropischer Hitze, an der Hafenmauer am Rande des Golfstroms, es gab die lauten, pulsierenden Spielhallen, das knallbunte Treiben am Strand, die alten Zeiten, die einst pure Gegenwart waren und Zukunft ohne Ende im Angebot hatten: It’s worth every penny that you spend / the golden age has just begun / Hear the laughter, sing the song. We’ll make you feel like you belong.”. Es gab die Holzverschläge mit fish & chips in Tüten, und es gab Schallplatten von Donovan.)  * hab‘s mir anders überlegt.

Grosse Freude und Spannung garantiert LUPIN, die erste wie die zweite Staffel. John Doyle bringt es auf den Punkt: „It’s as elaborate as before, all cleverness, style and propulsion, with the viewer never quite sure how the central character is going to pull off another disguise and recede into anonymity while being so charismatic.

Die Spätzeit einer Pandemie, die kleine Hybridmenschen hervorbringt, denen auch mal ein Hirschgeweih wächst. SWEET TOOTH leistet sich einen Spagat zwischen grossem Ernst, schrägem Humor, guten Songs, und einer Story, die von jung und alt verstanden werden kann. Mit viel Empathie wurde ein modernes Märchen inszeniert. Ab 12, wohlgemerkt.

MARE OF EASTTOWN  zeigt Kate Winslet als grossartige Schauspielerin. Für mich neu, sorry, ich leide heute noch unter dem Blödsinn der Titanic-Verfilmung. Die Story mit unendlich verstörten Kleinstadtbewohnern („unter jedem Dach ein Ach“) ist atemraubend inszeniert und, obwohl in den USA angesiedelt, eher in der Tradition, von HINTERLAND, HAPPY VALLEY und BROADCHURCH zu sehen. Patti Smith wird es lieben.

Ich habe Paul Therouxs MOSKITOKÜSTE nie gelesen, aber dafür die erste und hoffentlich nicht letzte Staffel der Serie. Justin Theroux mochte ich total in einer meiner „favourite series of all time“, THE LEFTOVERS, und auch hier glänzt er (nicht allein) in der Rolle eines Getriebenen. Ein Einzelgänger mit Famile. Ex- und implosiv!

DUBLIN MURDERS überraschte mich positiv. Die Romane von Tana French sind so gut geschrieben, das ich  mir keine andere Version wünschte, aber diese Aufvereitung verwandelt die literarische Qualität in einen ungwöhnlichen Erzählrhythmus, der Protagonisten und Zuschauern Unsicherheiten und Irritationen zumutet. Beeindruckendes Irish Noir Kino.


(A propos noir: eine schöne neue Kolumne wird es wohl ab Juli geben, BLUE & NOIR, ein sinnlicher Sammelbegriff, von neu aufgelegten film noir Klassikern und Thrillern mit dunkler Note, bis zu „another kind of blue (and black)“ in Musik, Malerei, Fotografie, Philosophie und Literatur“. Der Hanser Verlag
das auf seine Weise umgestzt mit der Reihe „Hanser Blau“.)

 
 

We lost one of the greats, Chick Corea earlier this year. It was one of those losses that are hard to absorb. He was so incredibly vital. Even while ill, during the pandemic he was streaming regular solo piano concerts from his home studio. He always exuded such positive, life affirming energy, right until the end. In his last year, he started Chick Corea University and was teaching one to one over Zoom. In retrospect, I think he knew his time was short and wanted to share his knowledge with as many people as possible.

Chick was one of those people who strongly influenced me in my formative years. I loved his early acoustic work, Tones for Jones Bones and Inner Space and all his wonderful contributions as a sideman for Miles Davis, Bobby Hucherson and Stan Getz, among others. I consider Now He Sings Now He Sobs to be one of the top 10 trio albums of all time. He was only 26 when he recorded that timeless masterpiece. Chick thought it was his best album.

He had such a long and mercurial career, moving from one genre to another. I loved all the ECM releases, the duo albums with Gary Burton, the trio album with the original Now He Sings lineup (Roy Haynes and Miroslav Vitous,) the two iconic solo piano records and the eponymous Return to Forever album. In fact, I was a huge fan up until the ill conceived last RTF album, Music Magic, which I simply couldn’t stand. After that, I stopped automatically buying his albums and slowly lost touch with his musical career. Now that he has passed, I am reconsidering his importance in the history of the music, and am checking out some of the later albums I missed. I saw him countless times during his ever changing musical incarnations. I was lucky to see him perform a burning straight ahead set with Brian Blade and Christian McBride just a few years back. He remained a magnificent jazz pianist right until the end. The last time I saw him was locally – he brought the Elektrik Band to a nearby town for a fun night of virtuosic fusion closing for Bela Fleck and the Flecktones. Both bands performed together for the encore. But enjoyable as they were,  the Elektrik band just never had the chemistry and grit of early RTF.

As far as I’m concerned, the beginning of the fusion era really started in that iconic year that has been referenced a lot lately, 1973. That was the year Mahavishnu Orchestra put out the searing Birds of Fire. It was also the year Chick Corea’s newly reformed Return to Forever released Hymn to the Seventh Galaxy. Neither release was anything like Weather Report’s early excursions, even 1973’s Sweetnighter still owed a great deal to Miles Davis’s more spontaneous form of jazz-rock. And the same could be said of Herbie Hancock’s Miles influenced Sextant. No, even though Chick was a part of the Miles lineage, having played on Filles de Kilimanjaro, In a Silent Way and Bitches Brew among others, this was something entirely different. It was totally composition driven, groove centered, bottom heavy music firmly rooted in Stanley Clarks rude, snarling bass and Lenny White’s unabashed balls to the wall rock drumming. Pre-synth, Chick conjured all those wildly distorted sounds with nothing more than a Rhodes piano and a few effects put thru a Fender Twin Reverb amp. Bill Connors rounded out the group on electric guitar. Bill is a melodic player, even on electric. And even in this extremely aggressive setting, his solos are models of soaring lines and emotional intensity, with none of the wanking virtuality Al Di Meola was prone to in the coming years after he replaced Connors. I loved Hymn then and played it to death, but even then thought the sound quality left a lot to be desired – it was such a poor recording, it just didn’t communicate the raw magnificence of the live band (saw that incarnation at the Troubador in LA where they performed the entire album -unforgettable.) I have not really thought much about it since and when revisiting, and was frustrated by how thin and small the sound was on the poor sounding CD release.

I knew about the 2008 remixed Anthology but had never picked it up- until about two weeks ago – these remixed tracks are something else, a whole new way of listening to RTF. I already owned a remastered Japanese version of the more prog influenced Romantic Warrior which was amazing…before I heard the remix. These were done at Chick’s Mad Hatter Studio with Chick on hand to supervise. I bought this primarily for Hymn – after all, it was The album that made me a fusion believer. This remix conveys the power and glory of Hymn – It is nothing short of astounding that they were able to create such a powerful and ballsy remix from those ancient tapes. It sounds as if it was recorded in a modern state of the art studio. Lenny’s drums are much more forward and deep – his kick is solid as a rock here. Stanley’s bass growls and struts like a prehistoric beast across the primal aural terrain. It is literally like hearing it for the first time. Just to hear Hymn this way is worth the price of admission, but you get so much more, including the entire Romantic Warrior, sounding better than ever. The only thing that could’ve improved this compilation would’ve been to include the other two RTF albums, No Mystery and Where Have I known You Before in full. You do get sone of the best tracks off both of those worthy albums. I am left wanting more and simply can’t go back to those earlier wimpy sounding CDs. Even the vinyl pales in comparison.

If you are an RTF fan, especially of the “first 4” (post-ECM Return to Forever and Light as a Feather (Polydor,), both classics,) RTF albums, you simply have to get this. Remember those old Maxell tape ads back in the 70s, where the guy is listening to music while siting in a lounge chair and his hair is being blown back as if by a gale force wind? Listening to this remix actually does that.


 

Aufwind            Weitblick            Gipfeltor
 

 


A late summer’s night in the distant future. If there is still life, there will still be radio stations! In this case a rebuilt light tower on the lonesome crowded American West Coast, not far from San Diego. In her popular show „Off-Centre Adventures Thru Sound“, DJ Mireia Moreorless – intelligent of expression, high of heel, intoxicatingly nonchalant of superiority – takes the listener on a stroll through British music history between 1975 and 2020.

 

(the beginning of a story and a review around  Brian Eno‘s The Ship (2016), written together with Ian McCartney – it‘s time for The Lighthouse, always. Just think of John Carpenter‘s movie „The Fog“, or Brian‘s opening words)


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