Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Barring a trip to Asia you can engineer a total sense immersion in the comfort of your home. Get one or two of the Nonesuch CDs: Java: Court Gamelan or Bali: Gamelan & Kecak are good places to start.Then move your stereo into your bathroom, release 37 frogs and 100 crickets, run hot water until it’s nice and steamy, light a clove cigarette and start playing the CDs. Turn the shower on and off to simulate falling rain. Arrange for an occasional earthquake.

(Steve Tibbetts)

2022 31 Jan.

Das Nachtstück von Herrn Beving

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2022 16 Jan.

Soho Farewell

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2022 16 Jan.

„Coco“

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„One of the great things about the Get Back documentary was, as a father of a four-year-old, I was excited that there was finally something on Disney+ for Dad to watch. One of the other things I discovered there was the movie Coco, which I was late coming to. I’ve now seen it probably 100 times with my son and I’m still not sick of it. It’s particularly in my wheelhouse because it’s about life and death and manages to connect the two in a beautiful, really moving way. I honestly think it’s one of the best movies ever made.“

(Mark Oliver Everett)

2022 13 Jan.

News from Steve Tibbetts

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I’m still working on the next album. It’s a good one, so I’m taking my time. I have one year left in my studio before I get ejected, so I am in no hurry.

I’ve finally got them to agree to put out the „best-of“ acoustic and electric, and will be in the office on the 3rd to finish the graphics with Sascha.  I will be in Munich next week starting 1 Feb, then Berlin 4 or 5 Feb to the 10th.  My wife will meet me somewhere.
I am very happy you are still on the radio.  I think your voice & selections are best for the magic hours between midnight and 4AM, but we’re all getting older, and sleep can be its own reward.  (I loved working those weekend hours at Minnesota Public Radio in my 20s–radio stations are magical at that time, even though you know there are probably only 20 people listening.)

2022 12 Jan.

Die Fortsetzung von Sylter Stille

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Lieber Michael! Das war mal ein etwas anderer Vortrag, bei dem ein gutes Dutzend Bücherwürmer von der Insel zugegen waren. Und das am roten Kliff! Mir hat gut gefallen, wie du die Kindheit der Baby Boomer-Generation mit der Kindheit von Albert Camus verglichen hast. Unterschiedlicher können zwei Welten kaum sein. Die Anekdote deiner Begegnung mit „Old Shatterhand“ und Mario Adorf in einem Ferienparadies auf Mallorca, nicht schlecht, und und in solch behüteter Welt „Die Pest“ zu lesen! Wie nanntest du das: „Parallelwelten in analogen Zeiten“. Das Absurde hat viele Facetten. Camus und Sartre haben Spuren hinterlassen in unserer Generation – ich weiss gar nicht, ob die beiden, die sich nicht so grün waren, Jazzliebhaber waren. Muss mal S.  fragen. Dann wieder der Musikabend, und S. hat an dem Flügel eine gute Figur abgegeben. Zwei Stücke von Roger Eno aus seinem Album „Voices“ platzierte er am Ende, und ausser Erik Satie waren ja nur solche Komponisten dabei, die heute noch unter uns weilen, wie das Beiblatt verriet. Und die Gulaschkanone von H. war unschlagbar. Später bei unserem „Rotweingelage“ lief dann ja noch eine alte Schallplatte, die mir total gut gefallen hat, von ECM, und Steve Kuhn war der Zauberer am Flügel. Das war so ein langes wallendes Stück, ganz zauberhaft. „Ecstasy“ der Titel, vielen Dank für die Informationen dazu aus dem Manafonistas Blog. Nun geht es also nach Hause. Du hast den Rundflug und die Insel gut überstanden, ohne Prellungen und ohne Omikron. Ich hoffe, das lässt sich bald, mit neuen Themen und neuer Musik, wiederholen. In bester Stimmung alles Gute, W. H.

2022 12 Jan.

Sylter Abenteuer

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Lieber Michael, 

das Essen wird jeden Tag geliefert. Dr. Poschel hat das vor seiner Abreise arrangiert. Lass dich nicht abschrecken von den Nachrichten: auch hier auf Sylt hören die Zahlen nicht auf zu steigen. Die Insel knackte gerade  die 1500er-Inzidenz-Marke. Aber am Meer, wenn nicht gerade ein paar Idioten / Impfgegner sich auf Wanderung begeben, ist das immer noch sehr sicher. Habe deine Nachrichten gelesen. Der Stefan Aust hat offensichtlich einen Knall. Sky funktioniert wieder für deine Fussballgrundversorgung. Dass du per Zoom in den Sylter Lesekreis einsteigst, super!  Die Autobiographie von Camus ist aber auch toll. ZOOM, alles hergerichtet. Hedwig L. möchte noch ein paar Sitzungen haben. Schlüssel, wie immer, im Gartenversteck. Der Pilot des Segelfliegers  wird am Tag deines Fluges natürlich gestestet, seinen Boost hat er schon länger.

S. – mit  nordfriesischem Gruss! 

 

Lieber Stefan,

das sind ja interessante Neuigkeiten. Ein paar Vollpfosten sind inselbekannt, und ich hoffe, auch bei den gefälschten Impfausweisen wird hart durchgegriffen. Jeder 38. Sylter ist mit Corona infiziert.

Nachdem erwiesen ist, dass die Polizei ihre Wasserwerfer in der jüngeren Vergangenheit oft direkt auf friedliche Pro-Impfschutz-Demonstrierende gerichtet hat und es bei auf Krawall gebürsteten Impfgegnern oft auf einer sanften Dusche von oben belassen hat, werden Kreise der Polizei hoffentlich umdenken, wenn ihnen von sog. Querdenkern, Reichsbürgern, und anderem rechtsradikalen Abschaum die Pflastersteine vermehrt um die Ohren geschmissen werden (wie gestern berichtet wurde).

Dass kleine Teile  demokratischer „Influencer“ mit objektiv nachweisbaren Unwahrheiten solchen Brandstiftern noch Argumente liefern, von dem FDP-Oldie Kubicki bis zu Stefan Aust  macht die Lage noch komplexer, und explosiver. Es sind Scheiss-Zeiten.

Ich freue micb auf zehn Tage Sylter Ruhe in dem von dir vermittelten Haus. Schade, dass Michael Naura nicht mehr lebt, er könnte abends zum Jazz aufspielen, und wenn dann noch Peter Rühmkorff dazu käme, wäre der Traum perfekt. Aber ich kann dort wenigstens in aller Ruhe die Jazzfacts für meinen Sender vorbereiten.

Ich freue mich auf die Sylter Leserunde mit Camus, und halte gerne meinen kleinen ZOOM-Vertrag zu seinem Klassiker „Die Pest“. Dass ich mittlerweile ein paar Klienten auf der Insel habe, und ihnen meine psychotherapeutischen Sitzungen offenbar zusagen, öffnet einige Optionen für die nähere Zukunft. Nur der Boss der Sansibar widerstand meinem Angebot, ihm das Rauchen abzugewöhnen. Was soll man da sagen?! Danke für die Erlaubnis, all das hier mit veränderten Namen zu veröffentlichen (wird Teil meiner Insel-Rundmails) – den Camus-Vortrag reiche ich eine Woche später nach. Wenn alles gut geht, sehen wir uns Sonntag. Übe schon mal den besten Eiergrog deines Lebens (Regression im Dienste des Ichs)!

M. – mit  westfälischem Gruss! 

2022 12 Jan.

Nachrichten aus Hörnum

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An der Hörnumer Südspitze entdecken Ausflügler immer wieder stumme Zeitzeugen, auch viel größere als Geldstücke. Im Herbst 2016 zum Beispiel hat das Meer die Überreste eines alten Holzschiffs aus dem 18. Jahrhundert freigelegt. Immer wieder wird auch Geschirr gefunden, das von Soldaten der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendet worden ist. Im November 2021 etwa hat ein Ausflügler eine halbe Untertasse aus dem Sand gefischt, Aufdruck: „Hutschenreuther Hohenberg Germany 1936“. Eine Internet-Recherche hat schnell zum Museum Wolmirstedt im Bördekreis in Sachen-Anhalt geführt und ergab: Auf der anderen Hälfte der Tasse war wohl ein schwarzer Reichsadler mit ausgebreiteten Flügeln, mit Lorbeerkranz und mit Hakenkreuz abgedruckt. Das Fundstück erinnert also an ein dunkles Kapitel Sylter Geschichte.“

Im November 1991, kurz vor dem Ende der Dreharbeiten zu „IP 5 – die Insel der Dickhäuter“, erlag Beineix‘ Hauptdarsteller Yves Montand einem Herzinfarkt. Der Film sollte von zwei Jugendlichen erzählen, die mit einem alten Abenteurer durch Frankreich ziehen, und weil die Figur von Montand ebenfalls an einem Herzinfarkt sterben sollte, wirkte Montands Tod wie ein böser Witz des Schicksals. Ein Double sprang für ihn ein, aber die Geschichte war nicht mehr dieselbe, der Film blieb Fragment. Der Kinoerzähler Beineix hat sich von diesem Schlag nicht mehr erholt. Jetzt ist Jean-Jacques Beineix selbst mit fünfundsiebzig Jahren in Paris gestorben. Sein filmisches Gesamtwerk ist schmal. Aber der Zauber, den er mit „Diva“ und „Betty Blue“ auf die Leinwand gebracht hat, wird bleiben.  

(FAZ, heute)

 

In den frühen Achtzigern schrieb Jean Jacques Beineix mit Diva Kinogeschichte. Ich habe den Film so oft, so gerne gesehen. Wie er in einem Interview erzählte , war dies gar kein autobiographisch gefärbter Film, umso mehr machte es ihm Freude, beim Dreh einen Teil von sich lebendig werden zu lassen. Ich vermute mal, als der Gangster sagte: „Je ne t´aime, Beethoven“, war das mal eine deutliche Ansage. Klassische Musik wird sowieso überbewertet. Zuviele Heilige. Als die junge Rollschuhfahrerin in einem Plattenladen an den Regalen entlang stöbert, kann man die Entdeckung machen, dass dort Schallplatten aus diversen Jahren „ausgestellt“ sind, und ich nehme an, Beineix hat etliche eigene Platten von zuhause mitgebracht und damit die Kulisse ausstaffiert. Dabei, natürlich, „Another Green World“ und „Songs Of Love And Hate“. Und „Broken English“ Und welche Platte zieht sie am Ende aus dem Regal, und lässt es heimlich in ihrer Mappe verschwinden? Nun, Crystal Silence von Chick Corea und Gary Burton, einen „Klassiker“ von ECM.

 
 
 

 
 

 

Ich kam überhaupt erst wieder auf den Film, nachdem mir Paul Webb (Rustin Man) ein Album von Josephine Foster empfohlen hat, und ich ihm schrieb, in diesem Kontext „archaischer“ Folklore würde mir das bisweilen „Opernartige“ ihrer Stimme total gut gefallen, was mir genauso ging (ich würde nie freiwillig in eine Oper gehen), als ich einst Diva im Kino sah. Die Macht des Kontexts! (m.e.) 

 

Diva was such an underrated film. It was seen in the movie world like Grace Jones was seen in the music world. „Style over content“, but both I feel were misjudged. The attention to detail in Diva is stunning, even the way the opera singers hair is styled to reflect the different sides of her  personality is so well thought out. The soundtrack is also quite beautiful. I especially like that Eric Satie type piano with its 80’s delay echo, all this revolving around the tale of two tapes. One of my favourite films for sure.

(Paul Webb aka Rustin Man, formerly Talk Talk)

2022 9 Jan.

The art of deep thrills

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Echo 3 (season 1)  
The Old Man (season 1)   
No Man‘s Land (season 1) 

 

 

1883  (season 1) 

 

Some TV-series with flow factor 10 may break your heart, like the three political / spy dramas listed first, but, no doubt, „1883“ will break and burn it. Four devastating dramas of excellence, highly recommended by Jo and Michael. Well, Jo can‘t speak of „Echo 3“ and „The Old Man“ with Jeff Bridges, but, apart from that: deal! Taylor Sheridan‘s „1883“ is a prequel to the great modern five season Western marathon „Yellowstone“ starring Kevin Costner.

 


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