Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

Author Archive:

2019 28 Mai

Two Books and a Video

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  2 Comments

 
Jeder, der die Pet Shop Boys kennt, sieht natürlich sofort, dass sich sowohl der Buchtitel wie auch diese Abbildung auf das Cover des Actually-Albums beziehen:
 
 

 
 
Aber weshalb die Anspielung auf Che Guevara? Und wen stellt der Herr rechts im Bild dar?

Die Buchrückseite verrät es uns. Das Bild bezieht sich auf die Zeilen
 

I was faced with a choice at a difficult age
Should I write a book or should I take the stage
But in the back of my head I heard distant feet
Che Guevara and Debussy to a disco beat

 
aus „Left To My Own Devices“ vom Album Introspective von 1988.
Der Herr rechts ist also Claude Debussy. Den hätte ich jetzt nicht erkannt. Darauf kann man nur kommen, wenn man sich mit dem Werk der Pet Shop Boys wirklich sehr ausführlich beschäftigt. Ich fürchte, noch immer werden viele gar nicht auf die Idee kommen, dass sich das lohnen könnte, aber sie irren. Der „Spex“-Autor und Übersetzer Jan-Niklas Jäger jedenfalls hat sich dieser Aufgabe unterzogen, und das resultierende Buch ist sehr lesenswert. In neun Kapiteln geht er der Karriere dieses Duos auf den Grund, weniger im Sinne einer Band-Biographie als im Sinne einer großflächigen Analyse ihres Werks.

Dass Neil Tennant und Chris Lowe trotz ihres (scheinbaren) Dauer-Kirmesdiscobeats ziemlich geniale Songschreiber sind, muss man sicher nicht mehr betonen. Auf einem Album kann man bluffen, vielleicht auch auf zweien, aber nicht 33 Jahre lang auf — wenn ich richtig zähle — 17 Alben. Und die Songs darauf, wie Jäger an Beispielen immer wieder zeigt, sind gesellschaftspolitisch oft reflektierend, mit wachen Augen beobachtend, manchmal witzig, manchmal satirisch, manchmal melancholisch, manchmal aber auch regelrecht subversiv wie „West End Girls“ oder „King’s Cross“, ebenso bemerkenswert die freundliche Ironie, mit der eine Gurke wie „You Were Always On My Mind“ ihrer originalen Sentimentalität beraubt wird. Das Eingangszitat aus „Left To My Own Devices“ ist nicht zufällig gewählt, Jäger zeigt, dass dies ein Schlüssel zum gesamten PSB-Kosmos ist. Die Jungs kennen ihre Szene sehr genau, und weil auch Jäger sie kennt, gelingt es ihm immer wieder, auch die Musik (und die Discobeats) auf die Texte zu beziehen und klarzumachen, warum sie so sind, wie sie sind — ich muss in diesem Punkt passen; Jäger folgt den diversen Club-, Disco- und sonstigen Wurzeln manchmal bis in die feinsten Verästelungen, die ich nur noch zur Kenntnis nehmen, aber nicht mehr aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann.

Klar, etliche PSB-Songs sind einfach Schlager. Kein Problem damit — wenn sie so gut gemacht sind wie die der PSB, dann darf man das mögen. Der „Rockism“, demzufolge Rockmusik nur ehrlich ist, wenn sie auf Gitarren und Schlagzeugen handgespielt wird, ist ohnehin Unsinn. Jäger geht aber weiter. Obwohl weder Neil noch Chris je dazu tendiert haben, viel über sich selbst zu verraten, zeigt er an etlichen Beispielen die persönliche Ebene, die hinter den Lyrics und ihrer musikalischen Umsetzung steckt. „It’s all in the lyrics“, wie Chris Frager abzufertigen pflegt, die ihn zu persönlich fragen. Und da ist es wirklich. Nicht immer so hammerhart wie in „It’s A Sin“, aber wenn man weiß, worauf zu achten ist, dann hört man die persönliche Ebene ebenso wie die Sozialkritik; in der mittleren Phase der Pet Shop Boys klopft auch AIDS an die Tür und wird ohne Holzhammer thematisiert.

Selten haben sich die Pet Shop Boys so weit aus dem Fenster gelehnt wie auf dem Album Very, dem Jäger ein komplettes Kapitel widmet. Hier ist selbst die Reihenfolge der Tracks nicht ohne Bedeutung. Die Trias „Can You Forgive Her?“ (hier geht es noch darum, dass der Protagonist seiner Freundin verzeiht, statt sich seiner eigenen Sexualität zu stellen) — „I Wouldn’t Normally Do This Kind Of Thing“ (dass es „this“ heißt und nicht „that“, ist kein Zufall) — „Liberation“ (das übrigens auch Horst Königsteins Lieblingssong war) ist sprechend. Da ist nichts mehr ironisch, jedenfalls nicht, wenn man bereit ist, auf Empfang zu schalten.

Eine spezielle Analyse erhält der Song „Go West“, ein alter Titel der Village People, der es nicht so recht zum Hit geschafft hatte. Der Vergleich des Originals mit der PSB-Version zeigt, dass es nicht einfach eine Coverversion ist, sondern durch einige kleine textliche und melodische Ergänzungen (etwa die hinzugefügten Harmonien aus Pachelbels „Kanon“, obwohl die natürlich auf hunderte von Poptiteln passen) erhält der Song eine verblüffende inhaltliche Verlagerung ins Melancholische. In Verbindung mit dem Video, dessen Bluescreen-Tricks heute schon fast zum schmunzeln sind, der Kostümierung des Duos, der leicht veralberten Riefenstahl-Ästhetik sowie der Hinzunahme einer schwarzen Sängerin als Freiheitsstatue wird die inhaltliche Verlagerung noch betont, indem Neil plötzlich seitwärts von der Treppe in den Himmel hineinläuft und durch eine sich öffnende Tür in einer Art Disco-Paradies landet — das dann in wilder Grafik ausgemalt wird. Und dann ist da natürlich der Titel: Von New York aus gesehen heißt „Go West“: nach San Francisco. Auf der CD folgen dann zwei oder drei Minuten Pause, bis schließlich ein kurzer, „Postscript“ genannter Song ertönt. Hier singt Chris: „I believe in ecstasy / the times we’ve had, you and me / friends we’ve met along the way / partied every night and day / And I know we’ll meet again.“ Da bleibt nichts mehr zu sagen.

Dies nur als ein Beispiel. Jäger nennt viele; ich will sie nicht alle aufführen. Gelegentlich überzieht er seine Interpretationen vielleicht ein bisschen; manchmal nimmt er die Jungs auch ernster als die sich vermutlich selber nehmen, aber das macht nichts. Ich empfehle das Buch einfach. Man hört die Pet Shop Boys nach der Lektüre dieses Buches anders als vorher.

Eine kleine Bitte nur an den Verlag: Wenn ein Buch Anmerkungen enthält, die über reine Quellenangaben hinausgehen, dann sollten die bitte als Fußnoten unten auf der Seite stehen; das ständige Blättern ans Ende des Buches nervt irgendwann.

Weil es ebenfalls gerade erschienen ist, hier noch eine wunderbare Ergänzung:
 
 

 
 
Ein schön in weiß und silber aufgemachtes Buch mit Lyrics, deren Lektüre sich tatsächlich lohnt. Das hat man in der Popmusik nicht allzu oft. Dazu gibt es ein informatives Vorwort des Verfassers. Die Texte sind titelalphabetisch geordnet. Das ist vielleicht nicht ganz ideal, befreit einen aber auch von dem Zwang, in den Texten eine „Entwicklung“ wahrnehmen zu wollen. Es ist ohnehin nicht ratsam, die Texte hintereinander weg zu lesen. Und das „Poem“? Nein, ich verrate die Pointe hier nicht.
 
Und dann ist da natürlich noch dies:
 
 
 

 
 
 
Die bislang letzte Bühnenshow der Pet Shop Boys, aufgezeichnet an zwei Tagen im Juli 2018 in London, benannt nach einem Titel des Albums Super. Es ist müßig, über Playback oder Live zu diskutieren, das Ganze ist eine Show, kein Konzert im klassischen Sinne, und die Pet Shop Boys haben die Mechanismen solcher Events immer zu hintertreiben gewusst. Auffällig ist gleichwohl, dass die Shows der Pet Shop Boys im Laufe der Zeit „poppiger“ geworden sind. Eine latent verstörende Bühnenpräsentation wie Performance, bei der es nicht einmal Musiker auf der Bühne gab, scheint mir heute kaum noch vorstellbar zu sein. Dass Chris sein Gesicht gern hinter großen Brillen oder anderen Gegenständen versteckt, ist ein Running Gag geworden; die helmartigen Gebilde, mit denen die beiden hier aber auf der Bühne erscheinen, erinnern allmählich eher an Michel in der Suppenschüssel. Aber nach ein paar Titeln werden die Dinger entfernt, wobei kurz aufblitzt, dass inzwischen beide, Neil und Chris, sich vom wohl spärlich gewordenen Haupthaar verabschiedet haben. Die Tänzer, die in tropfenartigen Kostümen gegen Ende der Show erscheinen, erinnern an das MDR-Fernsehballett im „Kessel Buntes“, auch auf Requisiten wird weitgehend verzichtet, im Wesentlichen sehen wir Projektionen. Aber gut, damit kann man leben. Und auch, wenn offensichtlich wird, dass die Pet Shop Boys ihre stärksten Jahre wohl hinter sich haben, macht die DVD insgesamt noch immer Spaß. (Ihre beste Show, für mein Gefühl, bleibt aber Pandemonium von 2010.) Zudem gibt es als Zugabe einen Festival-Auftritt in Rio. Die Show ist dieselbe, wenngleich festivaltypisch auf 60 Minuten gekürzt; die Stimmung scheint mir dort fast besser zu sein als in London. — Geliefert werden in der Box die gesamte Show auf zwei CDs, auf einer DVD und einer BluRay-Disc.

2019 23 Mai

Banksys latest

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: , , 1 Comment

 
 

V i d e o

 

… und alle fragen sich jetzt, ob er das wohl selber war.

 
 

2019 18 Mai

Just opened

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off

 

 
 
 

Kim Gordon: „Lo-Fi Glamour“ @ The Andy Warhol Museum, Pittsburgh

(here joining the press with The Warhol’s Ben Harrison and Jessica Beck)

 

2019 17 Apr

Nein!

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  1 Comment

 

Seine Las-Vegas-Shows, vorsichtig gesagt, tun John Fogerty nicht gut.

 

2019 13 Apr

Bauhausstil

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  8 Comments

„Heute weiß jeder Bescheid. Wohnungen mit viel Glas- und Metallglanz: Bauhausstil. Desgleichen mit Wohnhygiene ohne Wohnstimmung: Bauhausstil. Stahlrohrsesselgerippe: Bauhausstil. Lampe mit vernickeltem Gestell und Mattglasplatte als Schirm: Bauhausstil. Gewürfelte Tapeten: Bauhausstil. Kein Bild an der Wand: Bauhausstil. Bild an der Wand, aber was soll es bedeuten: Bauhausstil. Drucksache mit fetten Balken und Grotesklettern: Bauhausstil, alles kleingeschrieben: bauhausstil. ALLES GROSSGESPROCHEN: BAUHAUSSTIL.“

Ernst Kállai (ungarischer Kunstkritiker): „Zehn Jahre Bauhaus“, 21.1.1930

 

Ich mag’s trotzdem.

2019 16 Mrz

In his own writing

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  1 Comment

 

 
 

 
 

By Sun Ra, seen at Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, as part of the „57th Carnegie International“.

By the way, mirrored in the lower photo one of the custom-built instruments of Harry Partch can be seen.

 

2019 13 Mrz

Warum deutsche Filme so langweilig sind

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off

 
 

 
 

2019 27 Feb

Strangers in Dub

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off

„The thinking man’s James Last“ hat man ihn auch genannt, den Bert „Fips“ Kaempfert. Es ging wohl auf die Initiative seiner Tochter Doris zurück, seine Musik zu seinem 95. Geburtstag in ein zeitgemäßes Gewand zu stecken. Mit dem Heidelberger Projekt De-Phazz fand sich der richtige Realisator dafür.

Wenn ich meinen Ohren trauen darf, dann stammen die meisten der verwendeten Samples allerdings nicht vom Orchester Bert Kaempfert, sondern von der Platte Soothing the Tiger, einem Easy-Listening-Paket mit dem Orchester Herbert Rehbein. Letzterer war einer der engsten Mitstreiter Bert Kaempferts, in vielen Fällen lässt sich kaum mehr entscheiden, wer von den beiden größeren Anteil an ihren gemeinsamen Kompositionen hatte, und der Streit darum führte im Fall „Strangers in the Night“ letztlich sogar zu einem jahrelangen Zerwürfnis zwischen ihnen. Davon abgesehen war Rehbein aber ein durchaus eigenständiger Musiker. Kaempfert allerdings hatte die deutlich besser erkennbare Handschrift als Arrangeur, und das ist wohl der Grund dafür, dass der De-Phazz-Kopf Pit Baumgartner sich die Samples vorrangig bei Rehbein auslieh — die sind einfach neutraler und lassen sich leichter in neue Arrangements einbauen, und auch Rolf Ahrens‘ originales Schlagzeugspiel wäre wohl zu markant gewesen.

So wehen dann die Sounds und Samples vorüber, getragen von Computerbeats und behandelt mit allem, was das Dub-Mischpult so hergibt. Die originalen Soli von Manfred Moch und Herb Geller sind clever integriert, ergänzt um neue von u.a. Joo Kraus. „Strangers in the Night“ wird ungewohnt eröffnet, indem man mit dem Mittelteil des Stücks einsteigt und die Melodien nur noch andeutet, auch die Melodie „Moon over Naples“, weltberühmt geworden unter dem Titel „Spanish Eyes“, wird gegen den Strich gebügelt — darf man sagen: geschmackvoll? Selbst beiläufiges Scratching und ein paar Rap-Vocals von Gee Pierce, der wohl irgendwie mit dem Wu-Tang Clan verbandelt sein soll, fallen da nicht störend auf. Pat Appletons und Sandie Wollaschs Vocals passen sich ebenfalls fugenlos ein.

Ich geb’s zu: Strangers in Dub ist meine momentane Dauerdudelplatte. Anspieltipps: „Malaysian Melody“ und „(You Are) My Way of Life“ — neben „The World We Knew“ ohnehin eine von Kaempferts stärksten Melodien. Aber heute abend will ich dann mal wieder das Originalorchester hören — Orange Colored Sky oder gleich die noch immer unschlagbare Swingin‘ Safari!
 
 
 

 

2019 13 Feb

TB 30

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 11 Comments

Eigentlich, so der Verfasser dieser Zeilen, habe er ja bereits gestern TB, dem, wenn man ihn denn so nennen dürfe, Jubilar, seine herzlichsten Glückwünsche zum dreißigsten Todestag aussprechen wollen, doch sei dies Vorhaben an mehreren sogenannten Unwägbarkeiten gescheitert, als deren größte zweifelsfrei die kontinentale Verschiebung der Zeit anzusehen sei. Doch sei dies naturgemäß nicht zu ändern gewesen, da die Richtung des Zeitpfeils nicht umkehrbar sei. Außerdem habe er sich schon seinerzeit bei einem abendlichen Treffen sogenannter Feuilletonjournalisten anlässlich des zehnten Jubiläums wie der Jubilar selbst in einen großen Ohrensessel in der Nähe der Tür setzen und die anderen Anwesenden nicht in ihren Gesprächen stören wollen, da diese sogenannten Fachgespräche, da sei er sich sicher, doch nur als bessere Tischdekoration enden und wie jedesmal zu nichts und wieder nichts führen würden, oder zu gröbsten Gemeinheiten, oder, noch abgefeimter, zu den aufgeblasensten Lobhudeleien. An solcherlei wolle er, der Verfasser dieser Zeilen, sich unter keinen Umständen beteiligen. Statt dessen habe er, wie es der Zufall gewollt habe, sich gestern anlässlich des Datums in einem herumliegenden Buch wieder einmal, wie man so sage: festgelesen. Ja, man könne sogar sagen: Dieses Buch habe ihn tatsächlich über zwei Jahrzehnte hinweg nicht losgelassen. Die scheinbare Belanglosigkeit, mit welcher sich TB, der Autor jenes Buches, in einen ebensolchen Ohrensessel neben der Tür setze und wortlos den Gesprächen der ihm scheinbar unbekannten eingeladenen sogenannten Gäste folge, um diese von Seite zu Seite stärker geradezu zu sezieren, bis ein einziges unfassbar komplexes Beziehungsnetz sich offenbare, in dem jeder jeden bis auf die Haut kenne, diese Belanglosigkeit, die sei schuld daran gewesen, dass er, der Verfasser dieser Zeilen, einem nichtendenwollenden Leserausch anheim gefallen sei, der, so wird man anmerken dürfen, auch den großen Hüsch befallen habe, der sich darob dazu verleitet gesehen habe, stundenlang durch das seinerzeit winterbedingt halbverschneite Österreich zu fahren, um ein Autogramm des von ihm verehrten TB zu erhalten. Jedoch sei ihm dies, wie er in seiner „Du kommst auch drin vor“ betitelten Autobiografie unumwunden zugab, nicht gelungen, was ihn zur Erfindung seiner sogenannten Hagenbuch-Geschichten veranlasst habe, die dann wiederum den Verfasser dieser Zeilen zu dem Auslöser aller dieser Schreibereien geführt hätten. Der Autor dieser Zeilen sei zwar, wie leider auch er zuzugeben habe, ebenfalls nie in den Besitz eines Autogrammes von TB gelangt, was allerdings nicht allzu verwunderlich sei, da er dies auch nie versucht habe, doch besitze er immerhin ein solches vom großen Hüsch, der wiederum ein großer Verehrer des genannten Jubilars, TB, gewesen sei, so dass zumindest man von einer Art indirekter Verbindung sprechen könne. Weswegen der Verfasser dieser Zeilen hiermit kund und zu wissen tut, dass jenes in Rede stehende Buch eines seiner sogenannten Lieblingsbücher sei, und, da man bei jedem Lesen immer wieder neuer, bislang nicht entdeckter Details gewahr werde, naturgemäß wohl immer bleibe:

 
 
 

           

 
 
 

Die Übersetzung, so der Verfasser dieser Zeilen, sei naturgemäß dem Original nicht ebenbürtig, doch sei dies in diesem Fall zu akzeptieren, er habe schon schlechtere Übersetzungen lesen müssen.

 

2019 12 Feb

Shtisel

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  1 Comment

 

Zugegeben, es dauert zwei bis drei Folgen, bis man drin ist in dieser für mich völlig fremden Welt orthodoxen Judentums. Diese Geduld muss man aufbringen.

Aber nach spätestens der dritten Folge, wenn man halbwegs begriffen hat, wer wer ist, dann ist man drin in der Geschichte. Und dann entspinnt sich die schönste Serie, die ich seit vielen Jahren gesehen habe.

Unbedingte Empfehlung.

 


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz