Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2021 24 Nov.

Photo with two cats

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photo by Steve Tibbetts

in dear memory of Michael Naura

2021 22 Nov.

Always a good reason for a blue moment

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„Around the corner from where I live is an apartment that was once a crash-pad for Paul Simon, Jackson C. Frank and John Martyn. If I carry on to the train station, I pass the building where the Rolling Stones played the early gigs that attracted the attention of Andrew Loog Oldham and the four Beatles. On the way I see another building, now a Nando’s, where Eric Clapton and his fellow art students would while away an afternoon over a single cup of coffee. A couple of doors above it is the site of a clothes shop that was once vital to the Mod culture. I walk on past an independent book shop which, 50-odd years ago, was owned by Pete Townshend (who still lives a few hundred yards away, up the hill, past the house where Syd Barrett once had a flat). Beyond the station lies a rugby ground, the site of the festivals that, starting in 1961, created the enduring pattern for such open-air, multi-stage events.“

There are many good reasons to follow the time travels, sideways and musical stories of Richard Williams and his Blue Moment Blog. These lines open his latest text „The Blues came down from Richmond“. (m.e.)

2021 12 Nov.

Eine späte Entdeckung des Jazzjahres

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Impulsée par Gérard de Haro, des studios et du label La Buissonne, cette rencontre entre Vincent Courtois et Bill Carrothers n’aurait pu avoir lieu sans la confiance que les musiciens lui accordent. En effet, Gérard caressait depuis longtemps l’idée de voir réunis deux musiciens qu’il a très souvent accueillis et dirigés et qui ont tant de fois provoqué en lui “un émerveillement”. “Si l’idée n’avait pas été la sienne, je ne pense pas que j’y aurais répondu favorablement” confesse Vincent Courtois.

Quelques minutes après la rencontre dans l’écrin de La Buissonne, qui a été méticuleusement préparé pour eux, Courtois et Carrothers se lancent dans une improvisation habitée et mélancolique qui donnera son titre à l’album. Le temps d’une journée “haute en émotion”, le duo – rejoint par le saxophoniste baryton Éric Seva – alterne des compositions originales, des standards de jazz (“Deep Night”, “Isfahan”) et un classique de Joni Mitchell (“Circle Game”) et le tout est encadré par deux interprétations en miroir du “Água & Vinho” du Brésilien Egberto Gismonti.  (Text: bandcamp)

 

Die schönste „ECM-Platte“ des Jahres, die nicht bei ECM erschienen ist. Ein Pianist, ein Violinist, und sie haben die Ruhe weg. Spielen Joni Mitchell, Billy Strayhorn, in manch ferne Ferne geht’s, und sie bleiben doch bei sich. m.e.

2021 2 Nov.

Mark Smotroffs Empfehlung

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„Hier ein paar Tipps, wie Sie das Beste aus Tears For Fears‘ The Seeds of Love in Surround Sound herausholen können: Play. Es. Laut! Und dann vielleicht ein bisschen im Raum herumtanzen. Im Ernst: Auch wenn Sie dieses Album sicherlich auch bei normaler Lautstärke genießen können, werden Sie das Erlebnis bei höherer Lautstärke besser genießen können, wenn Sie die Blu-ray Disc-Version in 5.1-Surround-Sound anhören, die in der neuen Deluxe-Edition des Box-Sets zu The Seeds of Love enthalten ist. Und wissen Sie was? Steven Wilson, der Produzent des Surround-Mixes, hat so gute Arbeit geleistet, dass selbst bei lauter Wiedergabe der Schalldruck meine Ohren nicht störte (und ich bin da ziemlich empfindlich!). Ich halte das nicht für ein kleines Detail, denn dieses Album ist zweifellos eine helle, nach 80er-Jahre klingende Aufnahme, aber es ist auch eine reichhaltige Produktion, die viel Wärme bietet, in der man sich sonnen kann. Vielleicht hat dieses kleine Detail, das am Ende der Liner Notes versteckt ist, etwas damit zu tun: Die Mischungen wurden flach und ohne zusätzliches Mastering übertragen. Es brauchte also an dieser Stelle keine weitere Nachbearbeitung.  Das Originalalbum von The Seeds of Love war ein „labour of love“, das viele Jahre brauchte, um es zu konzipieren, zu gestalten und schließlich zu dem weltweiten Hit zu machen, der es 1989 wurde. Es war das Album, das mich zu einem Fan von Tears For Fears machte, nicht nur wegen des wunderbar epischen Titeltracks, sondern wegen der ganzen mitreißenden Stimmung des Hörerlebnisses, von Anfang bis Ende. Mit einer Vielzahl von Einflüssen, die zusammenkommen, um einen eigenen Sound zu schaffen, höre ich Anklänge an Alben wie Talk Talk’s Colour of Spring, Joni Mitchell’s Chalk Mark In a Rainstorm, XTC’s Skylarking und vielleicht sogar eine Dosis Little Feat, Steely Dan und natürlich die Beatles. Ich bin sicher, dass da noch andere Einflüsse drin sind…“

 

Gibt es einen Leser hier, der ähnlich begeistert ist von diesem Album, stereo oder surround? Der es also ein Lieblingsalbum nennen würde, seit es erschienen ist, oder seit sie oder er es später entdeckten. Ich habe mir diese Kiste zugelegt, die edel aufbereitet ist, und mit unter 40 Euro preislich recht günstig ist, mit all den Cds, der BluRay, dem artwork. Ich brauchte nach einem Tag voller Radioarbeit nun mal etwas Abwechslung und habe gerade das Teil laufen, und folge Marks Ratschlag. Aber ich fürchte, auch wenn in der illustren Schar der Gastmusiker Jon Hassell und Manu Katche auftauchen, verfängt sich diese Musik nicht bei mir, ich war nie ein Fan der Gruppe, und wenn ich nicht bald diesen Moment erwische, in welchem ich in die Musik reinkomme , die mir, all den Referenzen zum trotz, und trotz der hauchzarten Jon Hassell-Sekunden, seltsam gelackt und steril erscheint, muss ich sie wohl als Fehlkauf abhaken. Ich drehe jetzt noch etwas mehr an der Lautstärke. Ist vielleicht was für die Olaf-Ingo-Uli-Uwe-Jan-Fraktion. Freunde der Pet Shop Boys sind oft auch für TFF empfänglich, glaube ich. 30 Euros, und es  kommt per Post.  (m.e.)

2021 28 Okt.

„Ein Echo zu den Horizonten“

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Hallo Herr Engelbrecht, diesmal bin ich schneller. Vielen Dank wieder einmal für diese wundervolle Radiozeit.

herzlich grüßend
Olaf (Ost)

 

Dark Star Safari: Murmuration – fast schon zu nah an Sylvian, als dass es souverän und nicht als Abklatsch wirkte – insofern schön, aber nicht sehr interessant…Wohingegen Gaspar Claus und das Ayumi Tanaka Trio in ihrer Askese sehr reizvoll klingen. Die Villagers sind eine sanfte Überraschung. In dieser Zärtlichkeit und Verdrehtheit klingen MGMT hervor.

Die Zweite Stunde ist eine Märchenstunde par excellence. Koboldhaft, gespenstisch. Es gibt nicht so viele Radiomenschen, die mich in solcher musikalischen Spannbreite mit Informationen versorgen, und die ich deswegen sehr wertschätze. Diesmal ist auch so gar nichts dabei, mit dem ich nichts anfangen kann…

Toitoitoi Vaganten: es gibt immer mal wieder solche obskur-amüsanten-hübschen Lo-Fi-Kleinode (als solches würde ich dies benennen) Und weil es auch Anklänge an mittelalterliche Volksmusik gibt, fällt mir spontan 1 Platte von Erdenklang ein: La Fleur Bleue (die allerdings nur »schön«, nicht so witzig ist) und natürlich wären auch die WTF oder Stock, Hausen & Walkman zu nennen. Hat auch wat von Comelade. (btw: seit ziemlich langer Zeit klebt ein Zettel mit des Vaganten Künstlernamen an einer meiner Zimmertüren, auf dass sich Gäste rasch orientieren können…) LOW: Wie geil ist DAS denn?! (Auch die Coverbilder von Low und Unheimlich Manoeuvre sind wunderbar)

The Congos: der Congoman könnte ewig laufen! What a drive! Hatte bislang noch gar nicht den Querverweis zu den Sängern (The Meditations) gemacht, von denen ich die »I love Jah« auf Wackies im Schrank habe…

 

 

4. Std. Eine feste Burg sind mir Rhythm and Sound. Seit Dezennien. Irgendwo in der Berliner Brunnenstraße hatten Tarwater ihr Studio. Da hinein bin ich geraten – roundabout 1997 –, wollte eigentlich mit den Jestram/Lippoks über irgendeine VÖ quatschen. Stolpere aber mitten in eine Session, wo so’n dunkelhäutiger Typ ins Mikro scatted. Klingt verdammt nach Tikiman, sag ich. Isser auch, sagen die. Das Material kam erst Ewigkeiten später raus, und war wohl »Like a miracle«. Klang am ehesten danach, was ich im Hinterkopf hatte.

Rip Hayman obertönt im Kopfhörer besonders sphärisch und die waves tosen herbstlich stürmend. Kann man sich gerade super reinfühlen.

Was das GAS angeht: selten, dass eines die Hirnwindungen so in Schwung und Schwingung bringt. Habe die erste, die gelbe, als Vinyl, und somit die volle Flasche bis zum letzten Hauch aus- (und ein-)atmend. Was uns der Voigt alles beatet, das ist bemerkenswert…

Std. 5: Wyatt gefällt mir besser als Barney. Marley klingt wunderbar erdig und WAR war wahrlich eine klasse Combo, gibts einige Perlen. Ein schöner Abschluss der wiedermal sehr gelungenen Horizonte. Hat mir sehr sehr gefallen.

 

(Lieber Olaf Ost, mich interessieren ja stets Reaktionen auf solche Nächte, schliesslich ist man allein in einem kleinen Studio, mit einer Kanne grünem Tee, Mineralwasser, und Honig für die Stimme. Kein Panoramafenster mit Blick zum Ozean, was ich ein wenig bedaure. Und da dies meine vorletzte Sendung war im Nachtprogramm, wollte ich genug Überraschungen bieten, und auch den guten alten Trick anwenden, Vertrauteres in ungewohnten Zusammenhängen auftauchen zu lassen. Bei der letzten Nacht im Dezember könnte die Qual der Wahl drohen, denn sie heisst schliesslich (und schlussendlich) „30 Jahre Klanghorizonte“.  Aber heute haben mir da The Necks & Underworld eine gute Option an die Hand gegeben (ich lasse das mal etwas kryptisch so stehen). Klanghorizonte live „in the wilderness“ dann  um Nikolaus herum auf Sylt, im Morgengrauen,  mit  Donovan,  viel Ozean – und Dadawah!!! Vielen Dank für echo & reverb & deep listening) – herzlich retour, m.e.!)

 

v i d e o

 

2021 25 Okt.

(Wenn Ideen konkret werden)

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Michael Engelbrecht

 

Der schwarze Hund von Bergeinöden

 

Roman (2024)

 

2021 21 Okt.

The Eno Bros. (arte)

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Akropolis, 4. August. Auf Couchdistanz nun im Fernseher. Endlich mal ein Konzert, bei dem ich alle Lieder, bis auf drei neue, mitsingen konnte, jede Zeile. Nah ran kam ich da nur  bei einem Auftritt von Leonard Cohen in Oberhausen. Aber natürlich sang ich nicht laut mit, nur gerade so, hauchzart,  ein fernes Echo nah bei mir. Everything merges with the night. Grossartiges Konzertdokument, beeindruckende Regiearbeit. 

2021 13 Okt.

Weber

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Lieber Michael,

ich war nun endlich in der Ausstellung „Colours of Jazz- Eberhard Weber“ im Stadtmuseum Esslingen. Eine wirklich toll gemachte Austellung, die sein gesamtes Schaffen darstellt und auch noch nach links und rechts schaut. Mit vielen alten ausgestellten Originalschallplatten, seinen Instrumenten, Originalzeichnungen aus Webers Privatbesitz und Touchscreens mit kurzen Filmausschnitten (z.B.: Manfred Eicher und Eberhard Weber sprechen über Eichers Produzententätigkeit, während im Hintergrund Tonband und Plattenspieler zu sehen sind – also schon etwas älter).

Da ich zu dem Zeitpunkt der einzige Besucher war, war es sehr schön, sich alles in Ruhe, und ohne den gebührenden Abstand zu anderen Besuchern einhalten zu wollen, anzuschauen. In einem Raum sind E-drum, Keyboard, eine E-Gitarre und ein E-Bass aufgebaut und angeschlossen. Mit einem Knopf könnte man ein Video einer Live-Aufnahme vom „Colours Quartett“ des Stücks „Sand-Glas“ aus  „Yellow Fields“ starten und irgendetwas dazu spielen (Desinfektionsstationen stehen überall bereit).

Die Ausstellung läuft noch bis 24.10.2021. 

Der Eintritt beträgt sage und schreibe 2,- € für Erwachsene, 1,-€ für 6-18 Jährige. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr, Sonn- und Feiertag 11-18 Uhr.

viele Grüße,
Lorenz aus Leinfelden!

Manas, die Jeb Loy Nichols und JJ Cale mögen, dürften mit grosser Freude diesem Song lauschen, „Love Farewell“ von Jake Xerxes Fussell  (das ist doch mal ein Name), und wir reden hier nicht von einem Abklatsch, sondern von „some deep digging country folk vibe“, oder?! Übrigens, der Titel des Albums, keine politische Platitüde, eher ein Leitmotiv der ganzen Cd – Verlust und Neuanfang.


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