Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2022 6 Nov.

Novemberblumen

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… can you smell them? Just wait a minute, Google Scent is on the upload …

 

2022 31 Okt.

Zitat des Tages

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Wenn Maschinen all das produzieren, was wir brauchen, wird das Ergebnis davon abhängen, wie die Güter verteilt werden. Jeder Mensch könnte ein Leben im Luxus führen, wenn der von Maschinen produzierte Wohlstand aufgeteilt wird, oder aber die meisten Menschen werden furchtbar arm, wenn sich die Besitzer der Maschinen gegen eine weltweite Verteilung wehren. Bislang deutete der Trend auf die zweite Möglichkeit hin, da der technische Fortschritt die Ungleichheit weiter befeuert.

(Stephen Hawking, zitiert in R.D. Precht: „Freiheit für Alle“)

2022 31 Okt.

Lichtmomente

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2022 27 Okt.

Mein Bücherherbst

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Es wird ein Text benötigt als Abstandhalter zwischen Fotos. Hier springe ich doch gerne ein, nehme dies als Anlass, um ein paar Worte zu verlieren über Bücher, die mich gerade interessieren, hoffend, dass Gedanken in die Tasten fallen wie die Blätter in diesen Tagen von den Bäumen. Eines vorweg: ein Ehrgeiz hat mich gepackt, mir das Lesen offline mühsam („kleine Schritte“) wieder anzutrainieren, in guter alter Weise Gedrucktes in den Händen und vor Augen haltend. Nicht, dass mit dem Bargeld schleichend auch die Bücherlust verschwindet. Ein Werk, auf das ich sehr gespannt bin, heisst Das Ende des Kapitalismus und ist von der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, deren Artikel in der Taz ich seit Jahren, ja Jahrzehnten schätze. Kernaussage: „Grünes Wachstum? Nee, das wird nichts!“ Dann liegt ein Buch auf dem Lesetisch, das ich zwecks oben genannten Ehrgeizes mit Neugier in Angriff nehme: Richard David Prechts Freiheit für Alle, in dem er das Ende der Arbeit, wie wir sie kannten, voraussagt beziehungsweise diagnostiziert. Auch nennt er Argumente für das bedingungslose Grundeinkommen, denen Frau Herrmann wahrscheinlich widersprechen würde. Neulich gab es in der abendlichen Talkshow bei Markus Lanz ein theaterreifes, sehenswertes Schauspiel. Die Philosophen Precht und Harald Welzer stritten mit zwei namhaften Journalist:innen über ihr Buch Die vierte Macht, das die Frage aufwirft, inwieweit die Medien, gerade jetzt in hitzigen Zeiten (Krieg, Corona etc) ihrer Aufgabe nach objektiver Berichterstattung gerecht werden. Eine lohnende Fragestellung, jenseits jeden verschwörungstheoretischen „Lügenpresse“-Schwachsinns. In dem Buch Sensibel, das über moderne Empfindlichkeiten und die Grenzen des Zumutbaren berichtet und sich stellenweise wie ein Krimi liest, wird von der Philosophin Svenja Flasspöhler das Spannungsverhältnis zwischen Sensibilität und Resilienz klug ausgelotet. Beim Lesen ereignet sich, wie in einst besten Lektüre-Zeiten und den heutigen Fernseh-Flows, ein wünschenswerter Sog, der fesselt und in die Tiefe zieht.

 

2022 26 Okt.

canção do dia

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2022 22 Okt.

Sublime Sehnsucht

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„Die Kamera ist ein Medium, das etwas zum Vorschein bringt, was sich dem bloßen Auge entzieht, nämlich das Optisch-Unbewusste.“

Byung-Chul Han, Im Schwarm – Ansichten des Digitalen

 

Es gab eine Zeit, da habe ich kaum fotografiert, tat mich immer schwer damit. Es war ja auch umständlich, weil man den Film damals in der vor-digitalen Epoche noch für teures Geld zum Entwickeln bringen musste, falls man nicht zu den Glücklichen gehörte, die hier do-it-yourself-know-how besassen. Auf einem Sommercamp der Sufis wunderte ich mich einst wenig, dass dort bei einem Großteil der internationalen Pilgerschaft das stille Einverständnis herrschte: Fotos sind I-Pfui! Vielleicht hat das mit einer Erfahrung der Allgegenwart des Göttlichen zu tun und einem Flow, der nicht unterbrochen werden möchte. Noch heute ist mir dieser auf Ekstase ausgerichtete, lebensbejahende Lebensstil der islamischen Mystik zutiefst sympathisch, wenn er auch niemals ganz mein Ding war. Worum es mir aber eigentlich geht: zunehmend scheint unsereins einer regelrechten Fotografie-Manie verfallen zu sein, durch die Gegend wandernd stets darauf erpicht, Motive einzufangen. Vielleicht ist dies aber auch nur ein mildes, harmloses Abend-Zubrot in Rentneralter-Nähe, das den Verfall der Sinne, die zunehmende Erschöpfbarkeit und den damit einhergehenden Verlust der Gegenwart durch Photo-Shopping kompensieren will. Die betörenden Klänge einer Ney-Flöte allerdings treffen zuweilen weiterhin vital ins Mark, erinnern dabei an eine sublime Sehnsucht. Zuletzt geschehen beim Schauen der wunderbaren Mini-Serie Teheran.

 

2022 13 Okt.

Im Alleingang

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Es muss ja nicht gleich der Teufel in persona sein, wenn man von Besessenheit spricht: jede Pflicht, jede Schuld, jedes Säcklein, das man mit sich herumträgt, jede Terminvorgabe auch und mancher Ziel- und Zeitdruck können zu einem erheblichen Unbehagen beitragen, das ein Freund mal trefflich „Hintergrundgrummeln“ nannte. Der Philosoph Peter Sloterdijk sprach davon, wer weder an Gott glaube noch Feinde habe, der sei frei. Das zielt in die genannte Richtung. Am besten funktioniert unsereins noch im Alleingang, Freigang. „Wohlan, mein Herz …“. Das Wandern ist des Müllers Lust und so manches Zeitgenossen auch. Der Wind, er weht vom Tao her, und dort ist das Herz nicht schwer. Noch eins: ein gewisser und gewitzter Wazlawik sprach einst von „Lösungen“, langzeitwirkend, immer gültig und mit kaum nennbarer Halbwertszeit.

 

2022 9 Okt.

„Love it, too!“

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Lari Basilio – „Alive and Living“

 

Lari Basilio – guitars

Vinnie Colaiuta – drums

Leland Sklar – bass

Ester Na – keys

 

 


 
 

 
 

 

2022 30 Sep.

alive and looping

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„I’m having my day,
my place in the sun –
I’ll grow to resemble
the man I’ve become …“

(David Sylvian, A History of Holes)

 

„my place in the sun“

 

 

„ins unterholz“


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