Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

You are currently browsing the blog archives for the month Dezember 2021.

Archives: Dezember 2021

 

Die Idee stammte von Jo, die von Lajla ins Leben gerufene „Echokammer“ in unseren Kolumnen unterzubringen. Und da in der Abteilung der „Zeitreisen Januar“ auch  meine letzte Version der Radionacht untergebracht ist, werden im Februar das Erinnern an 30 Jahre voller „Horizonte“ und die freundlichen Echos darauf vom Fluss der Zeit mitgenommen.

The music never dies. Hört nur, Cat Power und Kreidler im Januar, oder die Ausgrabungen von vier Nächten in Kalifornien, Lee Morgan hochkreativ und clean, ein Jahr vor seinem tragisch frühen Tod (Ernst Augustin singt ein Loblied auf „The Sidewinder“ in seinem tollen Roman „Der amerikanische Traum“) – oder jenes einst umstrittene Album von Air, das mich nach 20 Jahren mehr bezaubert als jedes andere ihrer Werke.

Und wer an Urlaub denkt, aber in diesen Zeiten zögert mit der grossen weiten Welt, dem empfehle ich zwei Abstecher – eins in das hawaianische Ferienparadies „The White Lotus“ (bei amazon prime mit kleinem Aufpreis zu buchen), oder das „Jammertal“ nahe Datteln, eine nicht minder vorzügliche Hotelanlage, an der Grenze zum Münsterland. Einem meditativen Kurzurlaub steht dort nichts im Wege, solange man sich in der Heidelandschaft ringsum nicht verläuft. Wie sang doch einst Brian Eno, von einem anderen Hinterland: „Don‘t get lost in Lueneburg Heath!“.

In regards to journeys, a friend of mine wrote me an email today about bingewatching THE SILENT SEA on Netflix within the last two days. A story about a moon mission that goes very, very wrong. The South Koreans did some great TV series lately, and he calls this one „terrific“. So, let‘s find out. At least I can say, my favourite Korean actress, Kim Sun Young, is on board, too. Seems to be emotional Sci-Fi with very human echoes.

An der Stelle der „Echokammer“ findet sich ab Februar Neues / Altes – statt „Thrill (of the Month)“ heisst es dann „Erzählwerk“, als originelleres Synonym für „Buch des Monats“. Oder sollte es „Storytelling“ heissen? Da auch Philosophen mit jedem Buch uns etwas „erzählen“, einer Version von „Durchdringung / Spiegelung von Wirklichkeit“, und selbst Autobiografien „Versionen“ erzählen, kann jeder Manafonist hier genrefrei „posten“, Philosophica, Kriminalliteratur, Musikbücher, „Non-Fiction“, 1000-Seiten-Schmöker, Lyrikbände, Märchen aus aller Welt, „Erzählwerk“, „Storytelling“ – im weitesten Sinne!

Und wenn in diesen Tagen soviel von Storytelling die Rede ist – Anthony Doerrs „Wolkenkuckucksland“ ist dafür ein überfliessendes Paradebeispiel, zugleich ein „Time-Travel“-Roman der Sonderklasse. Mein Dank an Jason Sheehan, für die paar Sätze, die das Faszinosum dieses Buches auf den Punkt bringen! Eine andere spannende Reise, eine in die frühe Zeit des letzten Jahrhunderts, bietet das von Jan hier am 21. Dezember vorgestellte Buch „Liebe in Zeiten des Hasses“ von Florian Illies. Wann erscheint eigentlich Jan Reetzes opus magnum in deutscher Übersetzung – diese Frage stellte ich mir, als ich gestern Can‘s „Live in Brighton 1975“ hörte,  neben Air meine Weihnachtsmusik … .

Noch einmal zurück zu Cat Power, mit den Worten von Victoria Segal: „Dieses Werk zeigt erneut Marshalls außergewöhnliche Fähigkeit, sich in das Mark eines Songs zu graben, sei es Lana Del Reys White „Mustang“ oder Kitty Wells‘ „It Wasn’t God Who Made Honky Tonk Angels“. Sie fährt mit dem Messer entlang der Wirbelsäule von Frank Ocean’s „Bad Religion“. Ihre Stimme ist wie immer eine Sache von ausdrucksstarker, erschöpfter Schönheit.“ P.S.: ein Song von den Pogues ist auch im Spiel. 

 

2021 24 Dez.

Ladies and gentlemen, The Pogues!

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off


Once upon a time a band set out to make a Christmas song. Not about snow or sleigh rides or mistletoe or miracles, but lost youth and ruined dreams. A song in which Christmas is as much the problem as it is the solution. A kind of anti-Christmas song that ended up being, for a generation, the Christmas song. That song, Fairytale of New York by the Pogues, has just been reissued to mark its 25th anniversary; it has already re-entered the Top 20 every December since 2005, and shows no sign of losing its appeal. It is loved because it feels more emotionally „real“ than the homesick sentimentality of White Christmas or the bullish bonhomie of Merry Xmas Everybody, but it contains elements of both and the story it tells is an unreal fantasy of 1940s New York dreamed up in 1980s London.“ 

(Dorian Lynskey)

 

2021 24 Dez.

Gedicht 2

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  | 3 Comments

 
 

Die eine Nacht der Herrlichkeit

von Rainer Maria Rilke 1897

 

Es treibt der Wind im Winterwalde 

Die Flockenherde wie ein Hirt  

Und manche Tanne ahnt wie balde 

Sie fromm und lichterheilig wird.

Und lauscht hinaus den weißen Wegen

Streckt sie die Zweige hin – bereit,

Und wehrt dem Wind, und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

 

 

2011 – 1)  Kate Bush: 50 Words for Snow / 2)  Bill Callahan: Apocalypse / 3)  Brian Eno and the words of Rick Holland: Drums Between The Bells / 4) PJ Harvey: Let England Shake 5) David Sylvian: Died In The Wool – Manafon Variations

2012 – 1) Scott Walker: Bish Bosh / 2) Thomas Köner: Novaya Zemlya / 3) Swans: The Seer 4)  Burnt Friedman & Jaki Liebezeit: Secret Rhythms 4 5) Eivind Aarset w/ Jan Bang: Dream Logic (und Heiner Goebbels: Stifters Dinge)

2013 – 1) Bill Callahan: Dream River / 2) Dysnomia: Dawn of Midi / 3) Carla Bley: Trios / 4) Boards of Canada: Tomorrow‘s Harvest / 5) These New Puritans: Field of Reeds

2014 – 1) Damon Albarn: Everyday Robots / 2) Eno & Hyde: Someday World & High Life (just handling it as a double album)3) Scott Walker & Sunn O))): Soused / 4) Sun Kil Moon: Benji / 5) Anouar Brahem: Souvenance

2015 – 1)  Joanna Newsom: Divers / 2) The Mountain Goats: Beat The Champ /  3) David Torn: Only Sky / 4) Matana Roberts: Always / 5) Laurie Anderson: Heart Of A Dog

2016 – 1) Brian Eno: The Ship / 2) David Bowie: Blackstar / 3) Leonard Cohen: You Want It Darker / 4) Matmos: Ultimate Care II / 5) Jon Balke: Warp

 

It is an old tradition to look at a year in regards to each one‘s favourite albums. Some take it cool here, and invent their private revelations without following the calendar‘s accuracy. Like Martina or Lajla. Being in the mood of closing curtains these days (never close a curtain without a window in mind!), I went into full memory mode, looked at my old lists, and gave them a fresh pre-Christmas 2021 up-date. Now, going through every single year this blog has been flying under the radar of Facebook, Instagram and all (to retain a sense of privacy), and always keen on time traveling, I will surprise the readers here with an unexpected twist. Part 2 (to be posted on this blog in the first half of  January, probably) will have a decent showdown with, seriously, my favourite five albums of 2022. I made some phone calls, followed by further calls, mails, faxes, glances, talks, jokes, threats, laughs, puns, orders, zooms, downloads, covers – in the end it was easy, that glimpse into the future.

2021 23 Dez.

Weihnachten 🎄

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: , , | Comments off

 

Wer vom Lande kommt, ellenlange nachmittagliche Spaziergänge unternahm mit den Hunden, die über die Felder jagten, dann zum Fünfuhrtee einkehrte mit Kandis, Klönschnak und Gebäck, der wird sie kennen: die Grenzsteine, die den öffentlichen Weg zum Besitzgrund des Bauern hin markierten – meist ein Findling, klein und doch bedeutsam. Solche Markierungen haben sich über die Jahre auch im Geiste angesammelt, in Form von Büchern, Bildern und Zitaten. Max Frisch, der ja vor seiner Schriftstellerei als Architekt tätig gewesen war, meinte, die Arbeit auf dem Bau als Handwerker oder Bauarbeiter sei eines der letzten verbliebenen Abenteuer in der modernen Zeit. Das hatte mich immer irgendwie geadelt, da selbst in jener „Wildnis“ tätig, jahrelang. In einem seiner Bücher (War es Montauk?) interviewte er einen Malermeister, dem zu keiner gestellten Frage etwas einfiel. „Mit welcher Farbe streichen sie am liebsten?“ „Weiß nicht.“ „Wie finden sie ihre Arbeit?“ „Normal.“ Wieviel lieber sind mir Leute, die was zu erzählen haben und nicht alles „normal“ finden – beispielsweise digitale Technik, die es ermöglicht, dass man online auch die Kunst der Dialoge entdecken kann: das faszinierte Verfolgen von Gesprächen, die sich kunstvoll entwickeln. Eine meiner Lieblingssendungen in diesem Bereich ist die Sternstunde Philosophie des Schweizer Fernsehens. Zu den kompetenten Gesprächskünstlern gehören Barbara Bleusch, Wolfram Ellenberger und Ives Bossart. Letzterer traf sich mit Nik Bärtsch, dem Pianisten und Bandleader der Gruppe Ronin, dessen Musik zuweilen ja als Zen-Funk betitelt wird. Der erzählt dort viel: von Weihnachtsritualen mit seinen Kindern, wie er einmal in der U-Bahn angegriffen wurde, von seiner Leidenschaft des Kampfsports, die Inspiration durch das Kurosawa-Epos Ran. Auch der Philosoph Byung-Chul Han wird erwähnt und Bärtsch liefert eine plausible Kritik: er selbst sei nicht so defensiv eingestellt – man müsse sich aufs Machen fokussieren und etwas „anbieten“. Was Han, der ja gute Literatur anbietet, nicht schmälert, aber eingrenzt. Dieses Gespräch hier wärmstens zu empfehlen, sehe ich geradezu als meine Pflicht.

 

2021 22 Dez.

Demnächst in diesem Theater:

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off

Radio nach Mitternacht – ein Interview von Martina Weber 

 


Ricky Lee Jones: Showbiz Kids

Angelo Badalamenti: Twin Peaks Theme

 

„Natürlich, Angelo Badalamentis berühmte Melodie von Twin Peaks. Ich sehe Agent Cooper vor mir, wie er einen Doughnut bestellt und mit seinen, auf ein Diktaphon gesprochenen Gedanken, Licht ins Dunkel einer Mordgeschichte bringen will. Die Erste Staffel lief vor etwas mehr als drei Jahrzehnten im Fernsehen, und „30 Jahre Klanghorizonte“ ist der Obertitel der folgenden fünf Stunden, und dazu begrüsst sie Michael Engelbrecht.

Sie hören Klanghorizonte-Evergreens, Raritäten, Entdeckungen – wir springen zwischen Jahrzehnten hin und her. Der Auftakt – ein Song von Steely Dan, SHOWBIZ KIDS, wunderbar interpretiert von Rickie Lee Jones.

Die einzelnen „Mixtapes“ für diese Stunden zusammenzustellen, das war für mich wie das Stöbern in alten und neuen Fotosammlungen: zuweilen ergibt sich aus Einzelstücken, wie bei einem Puzzle, eine sinnliche Form, die im Idealfall auch noch Sinn macht.

Die Reise hat schon begonnen. Hier Jon Balkes ECM-Produktion WARP aus dem Jahre 2016. Das Piano lässt die Geräusche der Welt hinein.“ 

 

Der erste und einzige Preis, der zu gewinnen ist: vier CD‘s im Bündel, und zwar Bernard Hermanns Filmmusik zu „Taxi Driver“, Mark Hollis‘ Soloalbum, Harold Budds „Jane 1-11“, sowie „Skylarking“ von XTC. Es gibt nur eine Frage und keine Zulassungsbeschränkung unter den Teilnehmern: wie heisst die Platte, die sich da auf meinem Plattenspieler dreht? Jede Person darf nur einmal raten, in den „comments“ (keine Mails an mich privat), und nur einen Tip abgeben. Ich glaube nicht, dass dieses Rätsel den Abend übersteht. „Don‘t stay on the roads. The wilderness is delightful, too.

 

Die Auflösung (1):

 

 

Now this will always stick in memory. Once upon a time, in March 1982, the month of its release, ON LAND found its way to my little house in deep Bavaria, on a hillside, a quite desolate no-man’s land for a townie, but fitting well to the haunting atmospheres of the album. It has been a companion of awe and wonder ever since then, and I really installed the ambient speaker system in my living room Eno has described within the liner notes. Though it was definitely a tiny, ugly and cheap third speaker, I loved that experience.

Now we live in different times, and surround systems are no longer that expensive. Thus a 5:1-mix would be easy going, and, for a record like ON LAND, a perfect option. But here we go, with the half-speed vinyl remaster that in fact sounds beautiful, opening up even more depths. At least that’s what I’m feeling, I’m surely not painstakingly comparing it with old pressings. And everybody who has the 2005 cd remaster can happily live forever with that one.

Brian had worked on the album quite a while during his New York years, and I was living literally at the end of a world, with great music (Jazz by Post had been my favourite dealer), hot love, drama, Neil Young in concert, weekend travels to Schwabing, my first Go-Betweens record, Cortazar books, my salad days of volleyball,  and no happy endings. But it was worth the trip, at least that‘s what I keep telling myself. Scary Monsters were all around, but somehow I  managed to remain in light. (m.e.)

 

 

Die Auflösung (2)

 

 

2021 22 Dez.

Gedicht 1

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  | 3 Comments

 

Lana Turner has collapsed

by Frank O‘ Hara

 

Lana Turner has collapsed!

I was trotting along and suddenly

it startet raining and snowing

and you said it was hailing

but hailing hits you on the head

hard so it was really snowing and

raining and I was in such a hurry

to meet you but the traffic

was acting exactly like the sky

and suddenly I see a headline

LANA TURNER HAS COLLAPSED!

there is no snow in Hollywood

there is no rain in California

I have been to lots of parties

and acted perfectly disgraceful

but I never actually collapsed

oh Lana Turner we love you get up

 

2021 21 Dez.

Lieblingsmusik 2021

| Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags:  | 15 Comments

Kleine Vorrede: Tatsächlich gab bzw. gibt es 2021 eigentlich kein Album, das mich so überwältigend begeistert hat wie meine jeweiligen Vorjahres-Favoriten, also (bislang) kein „Fünf Sterne“-Album. Daher ist Low als  „Nummer 1“-Album zumindest ein klein wenig irreführend; da ich keine einzelne herausragende 2021-Lieblingsplatte habe – aber alle meine „Top 10“-Alben finde ich im Grunde genommen gleich gut und gleich markant als „Meine Lieblingsmusik 2021“. Brandi Carlile habe ich durch ihr Duett auf Elton Johns neuem Album entdeckt, und ihr neues Album hat ein wunderbares Siebziger-Jahre-Flair, passt ganz wunderbar als classic songwriting auf halber Strecke zwischen Elton John und Joni Mitchell. Die beiden in diesem Jahr entdeckten Alben, die mich mehr als alle anderen zu „fünf Sternen“ verleiten, sind zum einen Deradoorians Find The Sun, das genau genommen schon 2020 erschien, ich aber damals nicht gehört habe, und die auf zwei Vinyl-Scheiben veröffentlichten 6 Stücke von (Sam) Barker, dessen Album Utility 2019 eines meiner Favoriten war; auch hier stammt der erste Teil dieser beiden EPs genau genommen aus dem Vorjahr, wurde nur 2021 gemeinsam mit dem zweiten Teil noch einmal veröffentlicht. 

Besonders verweisen möchte ich auch noch auf die drei sehr guten Alben von/mit Moor Mother (Brass, Black Encyclopedia of the Air, Irreversible Entanglements), auf  Dawn Richards sehr spannende LP Second Line und vor allem auch auf das neue Talking-Heads- äh Parquet-Courts-Album Sympathy for Life. Aus dem deutschsprachigen Bereich habe ich 2021 wohl nur eine Band häufiger gehört: International Music, angeregt durch Jan „Tocotronic“ Müllers monatlichen „Reflektor“-Podcast, in dem er in die (Diskografie-)Tiefe gehende Gespräche mit unterschiedlichen Musiker*innen und Bands aus dem deutschsprachigen Raum präsentiert. Das erste Album von International Music, Die besten Jahre, (seit) 2019 eines der meistgelobten deutschen Rockalben, habe ich mir daraufhin mit Verspätung gekauft, zusammen mit dem Nachfolger Ententraum – beides vielseitige, eigenwillige Doppelalben deutschsprachiger Rockmusik. 

Bei ECM gab es 2021 erstaunlich wenige Alben, die mich dauerhaft gefesselt haben. Vijay Iyers neues Trio hat mich live sehr überzeugt, so dass ich das Album Uneasy danach noch einmal mit frischen Ohren hörte; und tatsächlich ist hier das Album (für ECM-Verhältnisse) ungewöhnlich nah am Live-Erlebnis, so dass ich es vielleicht als Favorit wählen würde. Auf Ayumi Tanakas CD und die neue Aufnahme von Kim Kashkashian mit dem Parker Quartet bin ich sehr gespannt (von den beiden verspreche ich mir sehr viel), habe die aber bis jetzt noch nicht, wie überhaupt eine Mehrzahl der ECM-CDs der zweiten Jahreshälfte. Am besten/nachhaltigsten gefällt mir neben Uneasy wohl Sinikkas Langelands Wolf Rune. Neu erworben habe ich gerade letzte Woche eine ambitionierte gemeinsame neue 5-CD-Box von den ECM-Urgesteinen Dave Liebman und Richie Beirach, Empathy; allerdings noch nicht durchdrungen. Gleiches gilt für das auf Jochens Tipp hin gekaufte neue, abendfüllende Album von Dave HollandAnother Land.

 

 

Alben:

 

01. Deradoorian: Find The Sun

01. Barker: 001/002

01. Low: Hey What

02. Little Simz: Sometimes I might be Introvert  

03. Microcorps: XMIT

04. Vladislav Delay: Rakka II

05. Dry Cleaning: New Long Leg

06. Self Esteem: Prioritise Pleasure*

07. Wadada Leo Smith, Jack DeJohnette & Vijay IyerA Love Sonnet for Billie Holiday

08. The Weather Station: Ignorance 

09. Suuns: The Witness 

10. Anthony Joseph: The Rich Are Only Defeated When Running for Their Lives 

11. Eivind Aarset 4tet: Phantasmagoria 

12. Brandi Carlile: In These Silent Days  

13. Anna B Savage: A Common Turn 

14. Black Country, New Road: For The First Time

15. Idles: Crawler

16. Allison Russell: Outside Child

17. Valerie June: The Moon and Stars

18. L’Rain: Fatigue

19. Lucinda Williams: Bob’s Back Pages: A Night Of Bob Dylan Songs

20. Rival Consoles: Overflow

bonus album: I’ll Be Your Mirror – A Tribute to The Velvet Underground & Nico

 

*Prioritise Pleasure is a richly compelling album. It’s also a big, glorious pop record, the sort that Taylor hinted at back in the days of her former band Slow Club’s Complete Surrender. Yet it’s also a vitally important album: a record that could be a feminist manifesto all on its own. It fuses the pop genius of the likes of Rihanna or Taylor Swift with the searing rage of early ‘90s Riot Grrrl. And you’re never entirely sure where it’s going, it has that thrilling quality of nearly coming off the rails at any second, before pulling back and correcting course just in time. […]

Prioritise Pleasure is an album that should win end of year polls, Brit Awards and Mercury nominations. But, more importantly than that, it’s an album to inspire your daughters and educate your sons with. It’s the album of Rebecca Taylor’s career, and surely quite comfortably the best record that will be released in 2021. (zitiert von MusicOMH, außerdem: Album of the Year at The Guardian)

 

außer Konkurrenz:

 

Can: Live in Stuttgart 1975

Bruce Springsteen & E Street Band: The Legendary 1979 No Nukes Concerts

Nick Cave and the Bad Seeds: B-Sides & Rarities Part II

Mika Vainio: Last Live 

Bob Dylan: Springtime in New York (1980-1985)

 

 

Filme, Serien, Mehrteiler:

 

01. The Father (dir. Florian Zeller)

02. Nomadland (dir. Chloé Zhao)

03. Annette (dir. Leos Carax)

04. Bir Başkadır (dir. Berkun Oya, Netflix)

05. Höllental (R: Marie Wilke, ZDF)

06. Der Rausch (dir. Thomas Vinterberg)

07. En Thérapie (dir. Eric Toledano & Olivier Nakache, arte)

08. Fabian oder Der Gang vor die Hunde (R: Dominik Graf)

09. Ammonite (dir. Francis Lee)

10. Sex Education – Season 3 (Laurie Nunn, Ben Taylor etc. / Netflix)

11. Minari (dir. Lee Isaac Chung)

12. Sörensen hat Angst (R: Bjarne Mädel, NDR)

13. Hinter den Schlagzeilen(R: Daniel Sager)

14. Titane (dir. Julia Ducournau)

15. Das Haus am Hang (dir. Yukihiro Morigaki, arte)

[Ein paar aktuelle Filme stehen für die kommenden Tage noch auf der Tagesordnung; Liste kann sich also u.U. noch verbessern.]

 

Alte Neu- und Wiederentdeckungen (chronologisch, ohne Wertung):

 

01. Masayoshi Sukita: David Bowie by Sukita

02. Peter Gabriel: (viertes Soloalbum + englische „TV-Doku“ von 1982)

03. Stereolab: Electrically Possessed (Switched On Vol.4)

04. Gallo Family Vineyards //  Dark Horse Zinfandel California

05. Margaret (written and directed by Kenneth Lonergan, Extended Cut)

06. Steven Wilson: Insurgentes (2008)

07. The Raveonettes: Pretty In Black (2005)

08. Annette Peacock: X-Dreams (1978)

09. Einstürzende Neubauten: ½ Mensch (1985)

10. Nina Simone: The Montreux Years (1968-1990)

11. John Scofield Trio: Out Like A Light (1981/83)

12. Kris Davis: Capricorn Cumber (2013) / Safe your Breath (2015)

13. Schlippenbach Trio: Bauhaus Dessau (Intakt Records 2009)

 


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz