Am 18. Juni habe ich meine nächste durchwachte Nacht im Deutschlandfunk, und in der Abteilung „Nahaufnahme“ geht es um Brian Enos Konzept von „Surrender“. Ich werde in dieser Stunde wohl nur zweimal etwas erzählen, und es beginnt in Brians Kindheit, in einer entweihten Kirche, in der ein Priester Selbstmord begangen hat. Wenn es dann um Songs aus Brians Welt geht, die das Thema der „Hingabe“ auf den Punkt bringen, wird der bekennende Atheist früher oder später eine Gospelnummer ins Spiel bringen, und ich wahrscheinlich den Bogen schliessen mit einer anderen, irischen Kindheit, und einem Lied des neuen Albums des einstigen Vorstehers von Dexys Midnight Runners. „Let The Record Show: Dexys Do Irish And Country Soul“ – manche mögen das für so altmodisch halten wie Dylans aktuelles Werk, aber dieses Coveralbum besitzt, selten genug in diesem Genre des Nachempfundenen, einsame Klasse. Das Lied, das ich daraus spiele, ist „surrender pur“.
Archives: Juni 2016
2016 4 Juni
Materialien für „Surrender“
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
2016 4 Juni
It’s like watching a tiger. The tiger isn’t thinking about where he’s going to put his paws or how he’s going to kill … and [it’s the] same thing with Van. He’s just so there that you’re completely drawn to it.
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
So beschrieb ein Ohrenzeuge, was sich in einigen Monaten des Jahres 1973 auf einer Konzerttour ereignete. Die Rede ist von Van Morrisons legendärem Live-Album „It’s Too Late To Stop Now“. Warum ich mich auf die Wiederveröffentlichung dieses Werkes im Juni (und einige andere Mitschnitte jener Zeit) total freue, hat eine kleine Vorgeschichte. Ich kenne nur zwei Stücke des Albums. Ich war noch sehr jung, und hörte, wie im WDR zwei Tracks gespielt wurden, die mich aus den Schuhen hauten. Das war Exstase pur – aus Gründen meines Greenhorn-Status verwechselte ich damals Jim und Van Morrison. Auch war wohl das Taschengeld knapp, keine Ahnung, warum ich nie zum Besitzer dieses Albums wurde. Erst viel später lernte ich „Astral Weeks“ kennen und lieben, meine Van Morrison-Platte der 70er war „Veedon Fleece“. Es gibt kaum Aufregenderes für Musikverrückte, als einem Glückserlebnis der Teenagerjahre auf die Spur zu kommen, und da weiterzumachen, wo ein jüngeres Ego allzu schlafmützig agiert hat. Wie ich lese, war Van (den ich später in den Interviews von Kollegen eher knauserig und muffelig erlebte) damals von einem Orchester begleitet worden, das seinen irischen Wurzeln und dem irischen „Soul“ nur allzu gerecht geworden sei, mit Streichern, Bläsern und – zumindest das weiss ich noch – einer jede Wegbegrenzung einreissenden Stimme. Lajla könnte mehr dazu erzählen, vielleicht hört man sie sogar bei den neu ausgegrabenen Konzerten im Publikum in vorderster Reihe Beifall klatschen.
2016 4 Juni
Brasch bräsig
Jochen Siemer | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Tatort | Comments off
In den Film Und Kim Novak badete nie im See Genezareth zappte ich spätnachts vor Jahren hinein, ähnlich ergings mir auch mit Schnee, der auf Zedern fällt: ein „Wow!“ flackerte auf, doch schnell fielen die Augen übermüdet zu. Die Titel blieben als etwas Lohnenswertes haften, den erstgenannten konnte ich nun kürzlich sehen – und nichtmal Claudia Michelsens zeitgleicher Polizeiruf hielt mich davon ab. Der hilfreiche Tatortcheck eines Onlinemagazins tat sein Übriges, in dem besagtes Ereignis mit vier von zehn Punkten bewertet wurde und ich erinnerte mich daran, dass schon Michelsens Ex-Partner Silvester Groth aus Drehbuchgründen unlängst seinen Job hinschmiss. Schade, denn einer der besten Dialoge ever spielte sich in jenem Magdeburger TV-Dienstmilieu ab. Michelsen alias Kommissarin Doreen Brasch, nachdem sie zwecks Verbrecherjagens mit dem Motorrad die Steinstufen der Stadtmauer rauf- und runtergebrettert war, trifft bräsig im Revier ein, passiert den Schreibtisch des kauzigen Kollegen Groth alias Jochen Drexler.
Der Bürokrat par excellence mümmelte soeben Grünzeugs aus der Brotschatulle zum Frühstück, die Aktentasche akurat neben sich abgelegt und die Miesepetermiene aufgesetzt. Michelsens Morgengruß: „Salat macht impotent!“ Groth retour: „Impotenz macht frei!“ Ich lachte laut. Sind es nicht solche shortcuts, die so manches laue Drehbuch flugs vergessen lassen und sich für alle Zeit in das Gedächtnis schreiben – wie eben jenes eingangs erwähnte kurze „Wow!“? Der oben genannte Film mit sonderbarem Badetitel basierte auf einem Roman von Hakan Nesser, dem damit wohl einst der Durchbruch gelang. Er zeigte, hierin einer Serie wie Breaking Bad ähnlich, was Qualität ist: langsame Einstellungen und aufflackernde Momente; Dinge, Antlitze, Situationen, die aus sich selbst heraus wirken; jene Stille, die spricht und ferner dieser feine switch, wenn fotorealistische Wirklichkeit und harte Fakten ins Märchenhafte, Surreale, Humoreske hinübergleiten.
2016 4 Juni
Vier Sechs Sechzehn
Uwe Meilchen | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Pat Metheny | Comments off
Was Empfehlungen angeht: sehr empfehlenswert ist die „All Things Must Pass“ Dokumentation ueber die TOWER RECORDS Kette, deren Aufstieg und Fall von den 1970iger Jahren bis in die Gegenwart. Viele Zeitzeugen kommen neben den Angestellten und Konzernoberen zu Wort, Musikbusinessmenschen wie David Geffen zum Beispiel und später selbst Musikschaffende wie David Grohl, Bruce Springsteen und Elton John, fuer den TOWER RECORDS dann ab und an auch schon einmal früher öffnete. Ausserdem das „Cuong Vu Trio Meets Pat Metheny“ Album, das den für seine ECM Veröffentlichungen auch hier gemochten Gitarristen soeben in einer frischen Produktion als sideman zeigt, weitab von seinem vielfach zelebrierten Säuselton. Bitte unbedingt einmal hineinhören – und das zeitgleich veröffentlichte „The Unity Sessions“ verschmähen, weil: auf diesem Album gibt es dann wieder die altbekannten Ideen in keineswegs frischen Variationen.
2016 4 Juni
„Trying Not to Try“ and other recommendations for June
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 3 Comments
Als mich Gregs die Tage mit einem Anruf überraschte, meldete ich mich mit „Detektivbüro Stuart MacBride“ – der Kriminalkommissar, mit dem ich ein Zimmer teilte (kein Scherz), grinste sich eins – ich war da gerade in den neuesten Roman des Schotten um DI Logan versunken: der Autor steht für einen detailbesessenen Realismus, er arbeit weniger mit „Klippenhängern“ als mit der ganzen Palette von Grau- und Schwarztönen, durchsetzt mit hartem Humor als Bewältigungsstrategie für den permanenten Umgang mit Überarbeitung, Alltagsabsurditäten, und Abgrundtief-Bösem. Man muss in den Groove dieser Sprache kommen (fiebriges Staccato, abreissende Sätze), um von dem opulenten Werk mitgerissen zu werden. „The Missing and the Dead“ heisst es im Original, zu deutsch, platter, „In Blut verbunden“. Unser „thriller of the month“ ist diesmal ein „true crime“ – Buch aus den USA, die erschütternde Dokumentation einer modernen Sklavengeschichte unter dem Deckmantel sozialer Rehabilitation.
Was die Farbe „noir“ angeht, hat Martin Scorsese 1976 einen seiner Klassiker auf die Leinwand gebracht, „Taxi Driver“: ein Crescendo sich langsam zuspitzenden, urbanen Irrsinns, der von Bernard Herrmanns ungewöhnlichem Soumdtrack bereichert wird. Der langjährige Weggefährte Alfred Hitchcocks spielt mit romantischen Hollywood-Klischees, ehe er subtil ein verstörendes Element nach dem anderen hinzufügt. „Waxworks“ hat nun die ultimative Soundtrack-Ausgabe veröffentlicht. Allerdings masslos überteuert, und schwer erhältlich.
Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass einige sog. „Altmeister“ in diesem Jahr Schlüsselwerke ihres Lebens veröffentlichten – zu David Bowie und Brian Eno stösst nun auch Paul Simon, der einen konzentrierten und fesselnden Liederzyklus vorlegt, in dem Nachdenkliches den Ton angibt – die Gegenwart des Todes folgt einem schon im Auftaktsong „The Werewolf“ auf Schritt und Tritt. Selbst entfesselte Polyrhythmik (wie wir sie von ihm seit „Graceland“ kennen) vermeidet karnevalesken Überschwang. „Stranger To Stranger“ ist eine wahre Überraschung. Kleine Abschweifung.
Ich hatte vor langer Zeit mal ein Doppelalbum der Legendary Pink Dots, in dem es sehr viel zu entdecken gab: eine Stimme, die eine gewisse Verwandtschaft mit Robert Wyatt suggerierte, ein tollkühn aufspielendes Saxofon, jenseits der lächerlich biederen Sax-Beimischungen gediegener Songs von Sting und Konsorten. Diese Branford-Marsalis-Nettigkeiten des gepflegten Jazz sind zum Glück in letzter Zeit ausgehebelt worden, ganz und gar brilliant auf David Bowies Vermächtnis.
Die „Pink Dots“ wurden bevorzugt unter dem Etikett „Psychedelik“ gehandelt – konsequent verweigern sich diese Outsider jedem klassischen Songformat. Fast hatte ich sie vergessen, bis mir aus den Niederlanden ihr neues Album zukam. Eine Abrechnung mit den Mythen des Wassermannzeitalters, eine Abrechnung mit dem naiven Zukuftsoptimismus, den kitschige Musicals a la „Hair“ in irdische Umlaufbahnen schossen.
Als ich das Album „Pages of Aquarius“ hörte, war ich sofort im Bann enormer Klangfantasie: „psychedelische“ Bands gelten ja leicht als Spezialisten dafür, Ideen totzureiten und in ihren eigenen Dröhnungen zu verschwinden: hier wird jede dieser Fallen in Schach gehalten durch ein Füllhorn von Melodien, und, selten genug in diesen Arealen, ausgefuchste Arrangements. Eine kluge Rezension befindet sich im Online-Magazin „The Quietus“.
Eine Erweiterung des Bewusstseins funktioniert nicht nur mit den legendären „Pink Dots“, sondern auch mit den Ressourcen, die chinesische Philosophen Jahrhunderte vor dem Beginn der christlichen Zeitrechnung angezapft und erforscht haben. Edward Slingerland hat dazu ein spannendes Buch geschrieben, und die vielen Wege erforscht, wie Menschen in den „Flow“ kommen, sich tiefentspannt „in the zone“ bewegen, oder aber, aus aller Leichtigkeit herausfallen.
Ein substanzielles Buch über das chinesische Konzept des „Wu-Wei“, das auch hierzulande in einer Übersetzung erschienen ist, leider unter dem platten Titel „Wie wir mehr erreichen, wenn wir weniger wollen“. So eine populistische Binse ist ein schönes Beispiel für fehlendes „Wu-Wei“ (unbedingt will da ein Verlag ganz viele Bücher verkaufen und biedert sich schlaumeiernd an, gerät so automatisch in die Nähe der „self-help“-Schwemme). „Trying Not to Try“ hätte einen feinsinnigeren deutschen Titel verdient gehabt. Lassen Sie sich dadurch nicht täuschen. Anspruchsvoll, lehrreich und sehr unterhaltsam.
2016 4 Juni
The first last greatest underdog
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
Karl Hyde’s diary on June 4th.
A memory.
2016 4 Juni
Remembering ECM classics from the 21st century (1): „Siwan“ (2009)
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: ECM | Comments off
No doubt, pianist and composer Jon Balke has always been interested in Africa. Along with singer Amina Alaoui from Marocco (now living in Granada), master violinist Kheir Edine K’Hachiche, a Norwegian ensemble of Early Music speicialists and master trumpet player Jon Hassell, Balke has created a bold fantasy: he’s recurring on a dead end of history, when the period of Al-Andalous came to an end in 1492. Peaceful coexistence between Muslims, Christians and Jews was destroyed by intolerance and those „witch hunters“ every period knows too well.
Now, Balke asked himself, how would the music sound when the fruitful dialogue oft arts and sciences had been continued. How would arabic music sound in melange with baroque textures and modern improvisation? Such experiments could easily end up in kitsch and high brow art. But, with „Siwan“, Jon Balke is brilliantly successfull. The music has a great flow, nothing seems artificial, the elegant, sensual and erotic voice of Amina Alaoui is , from time to time, having great „conversations“ with Jon Hassell’s drifting trumpet figures. A lot is going on here.
The music is trenendously rich in textures and melodies. The whole project started when Jon Balke was intrigued by an anthology of Spanish and English translations of old texts and poems from Al-Andalous. But when his companion Amina performed some of the pieces in arabic language, the words brightened up. So nearly everything was done with the original texts. The result: one of the most stunning records of 2009 – lovers of Early Music could as easily enter this word as jazz freaks (with a special love for textures from Gil Evans and Miles Davis), or people from the not-so-fucked-up corner of „ethnic fusion“. It rarely happens: a pure fantasy that comes along without cliches! One of the greatest achievements of Jon Balke, alongside this year’s ridiculously overlooked „solo-piano-and-sounds“-opus „Warp“.
Tatsächlich, die JOE MEEK PAGE ist seit zehn Jahren online! Ursprünglich hervorgegangen aus einer Drehbuchrecherche, ist sie inzwischen nach Wikipedia die zweite Anlaufstelle für alle, die sich über Leben und Werk des Musikproduzenten Joe Meek (1929-1967) informieren wollen.
Mein Problem: Leider habe ich nicht mehr die Zeit, mich weiter in ausreichendem Maß um das Projekt zu kümmern. Einfach offlline nehmen will ich die Site aber auch nicht — sie ist dutzendfach verlinkt und hat jeden Tag Besucher, meist so zwischen 40 und 50, und die halten sich nicht selten mehrere Stunden lang dort auf. Bei Plattenhändlern gelten die Diskografien mittlerweile als Referenz.
Zehn Jahre sind ein guter Zeitpunkt, das Projekt in andere Hände zu geben. Wen gibt es denn hier unter den Manafonistas-Lesern, der Lust und Zeit hätte, die Joe Meek Page zu übernehmen und weiterzuführen?
Wer interessiert wäre, bitte melden unter 304hollowayroad@gmail.com, dann reden wir weiter.
Danke fürs Zuhören — und: Joe Meek shall inherit the Earth!
2016 1 Juni
Alan Lomax
Hans-Dieter Klinger | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: field recording | 2 Comments
Ich möchte mich vorweg bei Radiohoerer bedanken. Ohne seine zuverlässig aktuell gehaltenen Radiotipps würden mir viele Eindrücke entgehen. Ohne seinen Hinweis hätte ich gestern Abend eine wunderbare Sendung bei SWR2 über Alan Lomax versäumt. Für ein paar Tage kann man sie hier nachhören. Auch das Manuskript der Sendung ist dort verfügbar.
Alan Lomax und sein Vater John A. Lomax sind bedeutende Sammler traditioneller Musik, auf diesem Feld gleichrangig mit Béla Bartók und Zoltán Kodály. Lomax dokumentierte die gering geschätzte Musik der unteren Gesellschaftsschichten, verschaffte ihr Respekt und öffnete den Blick auf ein verborgenes, buntes Universum. Christoph Wagner, dem Autor der Sendung, gelingt es, einen Eindruck dieses Universums zu vermitteln.
Lomax begann früh, sich auch politisch zu betätigen. Er war in der Bürgerrechtsbewegung aktiv und trat der Rassendiskriminierung entgegen. Sein politisches Engagement brachte ihn in Schwierigkeiten. Im Zuge der Ermittlungen von Senator McCarthy wurde er kommunistischer Sympathien und subversiver Umtriebe verdächtigt. Das FBI legte eine Akte über ihn an. Lomax setzte sich nach England ab und hielt sich mehrere Jahre in Europa auf.
Ich vermute, dass die Arbeit von John und Alan Lomax großen Einfluss auf die Entwicklung der amerikanischen (populären) Musik hatte. So „entdeckten“ beide in den 1930er Jahren Leadbelly, den sie im Angola State Penitentiary, Louisiana besuchten und Aufnahmen für die Library of Congress anfertigten. Vielleicht ist mancher Worksong, aufgenommen in Gefängnissen der amerikanischen Südstaaten, durch Lomax freigelegt worden, etwa Early in the Morning. Ich erinnere mich an eine Version von Ginger Baker’s Air Force. Brian Eno hat auf MY LIFE IN THE BUSH OF GHOSTS ein Sample aus der Folkways Platte Sea Island Folk Festival: Moving Star Hall Singers and Alan Lomax verwendet – MOONLIGHT IN GLORY. Das war mir bekannt. Was ich nicht wusste:
Heute lassen sich viele junge und ältere Folk-, Rock- und Weltmusiker, auch DJs und Club-Elektroniker, von den archaischen Aufnahmen von Alan Lomax inspirieren. Ob John Paul Jones von Led Zeppelin, Moby, Trombone Shorty oder der jungen Banjospieler Jayme Stone – alle versuchen, den klingenden Schatz, den Lomax einst gehoben hat, für die Musik der Gegenwart fruchtbar zu machen.
(zitiert nach Christoph Wagner)
Nun habe ich aus meiner Alan Lomax Sammlung eines meiner Lieblingsstücke aufgelegt, Duckin’ And Dodgin’. Hmm, Unknown Artist, wunderbar …
The incredible thing is, that when you play this material back to people, it change everything for them. They realise that their stuff and they were just as good as anybody else. Then I found out that what I was really doing and my father was really doing, was giving an avenue to those people to express themselves and tell their side of the story.
(Alan Lomax)


