Jedem gezielten und ungezielten Wohlklang widersetzt sich der isländische Komponist Johann Johannsson, als er die Filmmusik für Denis Villeneuves letzten und ruhig inszenierten Kinofilm „Sicario“ entwickelt hat: ein dunkles Erdbodenzittern, das mit der Dunkelwelt im Nirgendwo zwischen Arizona und Mexiko verschmelzt. In diesem Fall besteht die Qualität der Filmmusik darin, in keinem Moment nach Autonomie von den bewegten Bildern zu streben. Der Soundtrack allein bereitet wenig Freude. Aber für den Film ist er (wie der beteiligte Kameramann, ein As!) Gold wert. Es geht um den amerikanischen „War on Drugs“ und eine Reise ans Ende der Nacht. Einer der besten Filme des Jahres 2015. Dem Meisterwerk von Don Winslow ebenbürtig, „Tage der Toten“. Und nun zum guten alten „Downbeat-Rating“ (* – *****) eines kleinen Stapels neuer Platten. Bob Dylan hat schon früh seine Liebe zu Songschreibern der Tin Pan Alley entdeckt, und in Harold Arlens Liedern bluesige und folkige Wurzeln aufgespürt, denen er sich nah fühlte. Eine Art „Memory Memoir“. Aber machen wir es kurz. Bob Dylan – Fallen Angels: *** : for melancolic moods with a knack for the uplifting stoicism of longing (red wine music, maybe, soon, in the wee hours, I will add another half star) // Radiohead – A Moon Shaped Pool: *** – sometimes I get it, sometimes I don’t (first impressions) // Terry Reid – The Other Side Of The River: ***1/2 – very interesting discoveries from the legendary „The River“- sessions with a beautiful, earthbound flair of drifting // Beyonce – Lemonade – *** : great voice, great variety, great arrangements, kind of Madonna 3.0, but it leaves me quite cold; is it not a bit over the top, in its grandiosity? // Golfam Khayam & Mona Matbous Riahi – Narrante: **** – highly idiosyncratic (sorry for this word, please replace by „unique“) and (no paradox here) eclectic visions that leave me stunned, speechless, and using some cliched words for quick shots to mark the unmarkable // Wire – Nocturnal Koreans – *** – I love this band whenever they only slightly touch that magic area of their first three albums (long time ago), and here they do, okay, just a little bit, but with fervour and dignity! A propos Fieber und Würde – und Würdelosigkeit und Abgründe und Dialoghärte: immer wieder fallen lassen kann ich mich in die Titelmelodie der TV-Serie „Transparent“ – das Schweben der Klaviertöne wirkt wie Version Nr. 187 von Erik Saties „Gymnopedies“, und ist von Dustin O’Halloran geschrieben worden. Man folgt dabei flirrenden Vorspannbildern, welche ins Irritationsfeld männlich-weiblicher Identitätsfindung locken, Biographien und Zeiträume mischen. Die Stories der zwei Staffeln widerstehen jedem pädagogischen Appeal – das ist kein Goodfeel-Streifen zur Einfühlung in transsexuelle Empfindungszonen – dem Reigen der Lüste, Sinnfindungen und Breakdowns wird ein freier, verstörender Lauf gegönnt.
Archives: Mai 2016
2016 21 Mai
Kleiner Streifzug durch Klang- und Bildwelten
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
Es entsteht hoffentlich nicht, über die Jahre, der Eindruck, aus meinem Autoradio käme immerzu Musik. Ich habe in den letzten sechs Tagen 1478 km zurückgelegt, und dabei stets auf die Momente gewartet, in denen die Lust auf eine der mitgenommenen Compact Discs besonders gross war. Und so kamen diesmal, zwischen dem Rheinland, Strasbourg und Auxerre, meistens nur einmal, dafür immer in voller Länge, folgende Alben in meiner fahrenden (und oft keinen Laut von sich gebenden) Jukebox zum Einsatz: The Traveling Wilburys (sowieso ideale Autobahnurlaubsmusik), Damon Albarn (Everyday Robots, für mich eines der wundervollsten Songalben der letzten Jahre), Carla Bley (Andando el Tiempo), Culture (Two Sevens Clash, ein guter Grund, eine dezente Roots-Reggae-Obsession zu entwickeln!), The Beatles (Revolver). Letzteres lief dann doch drei, viermal am Stück. Und dann – es musste dunkel werden am Himmel, um dafür in die rechte Stimmung zu kommen – ein Album, das kaum einer der ersten hundert Leser dieses Textes kennt (offiziell ist es gestern erschienen), und mich schon am Abend vor der Abreise beim ersten Hören faszinierte. Über „Narrante“, gespielt von den zwei gebürtigen Teheranerinnen Golfam Khayam (Gitarre) und Mona Matbou Riahi (Klarinette), wird noch zu reden sein. Nein, keine iranische Folklore, nein, kein Irano-Jazz, nein, keine Zeitgenössische Klassik. Alle Etiketten schwindeln hier. Im Zwischenwo zuhause. Gehört auf einem Rastplatz. Nieselregen, der Himmel begann fünfzehn Meter über der Erde. Der Wasserfall begann vierzig Meter über mir. Ein paar Tage zuvor. Zeitsprung: am rechten Ortsausgang von Vauchignon findet sich eine steinige Strasse, die zu einem Wanderweg ums Ende der Welt führt („au bout du monde“). Dort entdecke ich den lang ersehnten Wasserfall, reisse mir die Klamotten vom Leib (nur die Sonne ist Zeuge), und stelle mich unter die wilde Dusche. Ein famoses Einstürzen, die Sinne werden durchlüftet. Bei 15 Grad Lufttemperatur bleibt das Wasser unerschütterlich kalt, die Haut rötet sich an den Schultern, und hellwach setze ich die Reise fort. Wasserfallmusik.
Kaum war ich im Burgund angekommen, rief das Flair der Landschaft etwas im Grunde Verschollenes in mir wach. Wie rasch, dachte ich im Zuge dieses Erinnerungsspiels, entgleiten uns Geschichten, selbst wenn die jeweiligen Bücher in bester, wenngleich extrem lückenhafter Erinnerung geblieben sind!? Ich weiss ziemlich genau, dass ich vor langer, langer Zeit ein Buch von Marcel Pagnol gelesen habe, das fernab der Städte spielte, „sur la campagne“, und mich mit seinen Figuren, Stories und Dörfern bezauberte. Ich glaube, es war „Das Wasser der Hügel“ (bei Wikipedia nachgeschlagen), aber sicher bin ich nicht. Die Figuren und die Orte (eher die Provence als das Burgund, aber es gibt, über den Zungenschlag hinaus, Verwandtschaften) sind mir allesamt entfallen, die Erinnerung ist vage und bestimmt zugleich: unstrittig verbrachte ich eine erfüllte Zeit mit dem Buch.
2016 18 Mai
„Oportunities are available in all walks … “ (The Kinks / Australia)
Lajla Nizinski | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
„The Field is a lot. It wants its life to be honest and true and surprising. But how. The Field doesn’t know.“
(Martin Glaz Serup)
Wer denkt jetzt nicht an Martin Heidegger: an die Zuflucht des Feldweges.
Wer denkt jetzt nicht an das harte Wochenende. Ich kam in der Ökostadt Bremen an, als just Werder in letzter Minute seinen Klassenerhalt rettete. Trotzdem herrschte Friedhofsstimmung, kein Gehupe, kein Gegröle, kein Polizist aktiv im Einsatz. Paralyse pur.
Den Stuttgartblues verfolgte ich mit Empathie, schickte den leidenden Manafonisten Muntermacher.
Und dann Fortuna. Unglaublich, dass die Düsseldorfer mit ihrer Gruseltrainerauswahl noch die Linksrechtsgeradeauskurve erreichten. Ich glaube, ich habe Turu ausgestopft auf der Spielerbank sitzen sehen. Oder war er doch auf dem Feld?
Löw lässt gerade Schweinsteiger präparieren und PotzPoldi soll bei der EM für Harmonie sorgen. Vier Bambini dürfen mit nach Frankreich. Ob sie auch intelligent und mutig sind und Schilder hochhalten werden: UEFA / FIFA faîtes votre jeu honnêtement! On verra.
2016 16 Mai
Sellotape and Photographs and English Rain
Ian McCartney | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
You weren’t on my mind. It wasn’t raining. And it was totally great to be back in Liverpool again yesterday, 6 years (give or take a fortnight) since we first met. It was raining when I met you, you were soaking wet – no time to be impressed. And I remember like 3 hours later on, you were someone I would not forget. I remember stupid things: the radio played Spoonie Gee that morning of the day we first met, 12 hours before you fell from the sky. Your constellation, your warzone. Your smile. The black cab we took had bulletproof glass, the city popped and fizzed, its flagstones and skyscrapers bursting with radioacivity, the faint smudge of an echo of the moment of creation. The sky looked like the cymbal sounds at the start of that Coltrane record. Your constellation, my warzone. You fell from the sky.
If you get the Newcastle-bound train from Liverpool you can be at Manchester Piccaddilly in no time. So I did. And You weren’t on my mind. And today in Manchester I see, in neon, in fucking neon, a representation of radio waves from a highly magnetized, rotating neutron star.

No bible-black frieze, no widescreen here. The mirror that fell from the wall was raggedy, that’s all.
2016 15 Mai
Das Lied vom Tramper aus der DDR
Martina Weber | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: DDR, Trabi | Comments off
Ich bin nie in einem Trabi gefahren. Aber ich kenne ein paar Leute, die ihre Kindheit oder Jugend lang in diesen Autos aus Pappe gereist sind. Ich lernte S. in einem Schriftstellerseminar kennen. Zu den Treffen brachten wir unsere aktuellen Texte mit, kopierten sie mit Hilfe eines elend langsamen Kopiergerätes, lasen sie vor und diskutierten darüber. S sprach im Seminar nicht viel, deshalb konnte ich sie nicht so einschätzen wie sie mich. Einmal kamen wir näher ins Gespräch und sie lud mich zu sich zum Abendessen ein. Es war Januar oder Dezember und ein Wintereinbruch war vorhergesagt. Ich fuhr trotzdem mit dem Rad zu ihr und es begann tatsächlich wie verrückt zu schneien. Ihre Wohnung lag ganz oben, sie war unglaublich gemütlich beleuchtet und wunderbar verwinkelt, (in einem Autorenseminar würde man jetzt bemängeln, das sind zu viele Adjektive, vor allem sind es wertende Adjektive, die no-go sind, und keine beschreibenden Adjektive, die nach strenger Prüfung im Einzelfall erlaubt sind, und ich würde dann sagen, ich weiß das, aber ich will sie jetzt einfach trotzdem). S. zeigte mir alle Räume, und ich hatte so ein Gefühl von Nachhausekommen und dem Beginn von etwas. Sie hatte ein unkompliziertes Essen gekocht, das nebensächlich ist. Wir redeten über das Seminar, die düsteren Gedichtbände des Seminarleiters und wie sie in Bezug zu seinem Leben stehen könnten. S. schrieb ausschließlich Liebesgedichte, die zwischen Euphorie und Melancholie schwebten. Alle waren hingerissen von diesen Gedichten, die so wirkten, als ob sie einen autobiographischen Kern hatten, aber nicht ganz autobiographisch waren. S stammte aus Thüringen, die Wende hatte ihrem Leben eine völlig neue Richtung gegeben, ihre Ausbildung war zu nichts mehr zu gebrauchen. Sie fand die Stimmung im Westen sehr anstrengend, ständig hatte man sich darzustellen und zu definieren, vor allem beruflich. In der DDR hatte das keine Rolle gespielt, die sozialen Beziehungen waren völlig frei davon, man traf sich und erlebte etwas gemeinsam. Wir trafen uns öfter und begannen, unsere Texte außerhalb des Seminars zu besprechen. S lud mich zu ihrer Geburtstagsfeier ein, bei der auch viele ihrer Freunde aus der DDR waren. Ihr Bruder hatte seine Gitarre mitgebracht und sie sangen Lieder, die ich nicht kannte. Der Abschlusssong des Abends war eine Komposition ihres Bruders, das Lied vom Tramper aus der DDR, so geheim, dass es nicht verboten war. Und ich schob mein Rad den ganzen Weg zurück durch den leuchtenden Schnee.
When I was a young girl our family sometimes visited my mother´s mother. It was just few miles away, to me it was countryside for they had a garden and even chickens there. My grandmother lived with her brother and his family in a house, she in an appartment upstairs which she shared with another old woman always dressed in black. Kind of flatshare, but not at all hippie-like. She was my only grandmother that time, hard of hearing, so I automatically talked louder to someone older than say seventy, even now. She had lost nearly everything she once loved, at a very early age, and she never talked about it. These visits always bored me. I was the only child in the world, as my brother talked to the adults and seemed to be like one of them. All my books I had already read. At that time I did not know about the public library. My mother was a children´s nurse so she was afraid of bacteria and thus not enthusiastic about library books at home. In my despair I took the current edition of the women´s magazine my grandmother bought every thursday, year for year. As I never was interested in king´s or queen´s affairs or their babies and the fashion and make-up advices, there were only a few pages left I regulary read. This was the story of the week. Main character mostly was a young or middle aged woman unhappy with her love life. And – I could hardy believe it – there was always a happy end, at least in a way. I lied on a sofa in a separate room (my brother´s godmother´s bedroom) and I thougt when this was a good short story everybody could write one. But I did not trust them. And would a calculable life not be boring?

In den Manafonistas-Sedimenten ruht in der April-2016-Schicht ein Beitrag, den ich hier freilegen möchte. Dort regte Michael an, Please let me know your favourites consisting entirely of cover versions … no matter from which era. Zu meinen Favoriten zählt das Album The Lost Chords Find Paolo Fresu von Carla Bley. Die ersten 6 Tracks – das Banana Quintet – haben es in sich, für mich ist das eine Cover-Version der besonderen Art.
Carla Bley ist am 11. Mai 80 Jahre alt geworden. Zahlreiche Rundfunksendungen feiern eine lebende, eine lebendige Legende des Jazz. Das ist schön. Viele ihrer Freunde und Gefährten sind in den vergangenen Jahren gestorben: Paul Bley, Charlie Haden, Paul Motian, Gato Barbieri, Dewey Redman, Jack Bruce.
In meiner Jazz-Sammlung ist Keith Jarrett mit den meisten Alben vertreten, gefolgt von Miles Davis und dann doch tatsächlich von Carla und Paul Bley. Im REAL BOOK, das ich seit den 70er Jahren besitze und benütze, sind einige Stücke von Carla, darunter die sperrigen, skizzenhaften And Now The Queen und Ictus, denen nur Musiker vom Format eines Paul Bley gewachsen sind und die zugänglicheren Ida Lupino und Sing Me Softly Of The Blues, die ich gerne selbst spiele.
Wenige Tage vor ihrem Geburtstag erschien ihr neues ECM-Album. Das Trio mit Carla Bley, Steve Swallow, Andy Sheppard – eine Besetzung, die an das Jimmy Giuffre Trio erinnert – fasziniert mich seit vielen Jahren. Es gibt eine Reihe von exzellenten Alben mit diesen Dreien: Songs With Legs (Aufnahmen einer Europa-Tournee aus dem Jahr 1994), die Lost Chords Alben (von denen ich jenes mit Paolo Fresu besonders liebe) und die letzten beiden ECM-Releases Trios und Andando El Tiempo.
Im Winter 2010 habe ich das Trio Live in Neuburg/Donau im „Birdland“ erlebt und konnte mit den Musikern sprechen. Der Eindruck war tief, ja schon meine Vorbereitung auf das Konzert war von besonderer Art, denn während der Fahrt nach Neuburg hörte ich erstmals die Banana Suite, die mich auch in Tagen danach intensiv beschäftigte – ein Anlass, nach Carla Bley’s Webseite zu suchen und per eMail meine Eindrücke mitzuteilen. Die höchst originelle Webseite wird von Carla’s Tochter Karen Mantler gestaltet. Ein Besuch lohnt sich!
2016 14 Mai
Der Wind aus Afrika
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Joni Mitchell | 3 Comments
In meinem Leben brauche ich Kendrick Lamar nicht. Egal, wie fantasiereich der eine Hip, der andere Hop daherkommen, mir geht dieses Testosteron im „Gerappe(l)“ auf die Nerven. Beeindruckend, das Selbstbewusstsein, gut, die sozialpolitische Schärfe, fein, die klanglichen Zugewinne, aber ich laufe ja auch bei Cecilia Bartoli weg. Oder bei Gregory Porter und seinem Kuschelsoul. Es gilt, die Stimmen zu finden, die das Wundern wachhalten, da findet jeder sein eigenes Namensverzeichnis. Manche dieser Stimmen wohnen garin einem einzigen Jahrzehnt, weil sie später keine Alben mehr gemacht haben, die mich gefesselt haben: Joni Mitchell etwa. Oder Van Morrison. Da halfen auch die Gesangeskünste nicht mehr. Beide leben in meiner „desert island collection“, voller Ernnerungen, und geben, wenn ich sie auflege, Laut von einer anderen Zeit und Zeitlosigkeit: „The wind is in from Africa / Last night I couldn’t sleep“. Nach wie vor wundert mich die Geschichte, die Brian Eno vor Wochen erzählte, wie sehr ihn damals, ganz untypisch für seine nicht gerade enormen Sympathien für „confessional somgwriting“, Jonis „Court and Spark“ in den Bann gezogen habe, und dass ihm da klar geworden sei, im Hinblick auf sein anstehendes Projekt, „Another Green World“, ein wenig anders an die Texte heranzugehen. Liest man die „lyrics“ beider Alben, stellt man fest, dass der Einfluss extrem subtil gewesen sein muss, und sich womöglich in reiner Klanglichkeit aufgelöst hat. Der Wind aus Afrika stammt ja aus „Blue“ (da fällt die Zawinul-Connection schon mal flach), und Joni flaniert auf „Court and Spark“ mehr in Paris und Los Angeles als unter Vulkanen oder auf exotischen Inseln. Eine kleine Spur ist vielleicht der erste Abschnitt dieser Strophe: „His eyes were the color of the sand / And the sea / And the more he talked to me / The more he reached me / But I couldn’t let go of L.A. / City of the fallen angels“.
And I’m sure I’ve bored you before about the Russell Hoban novel where the characters include a speaking hospital and a speaking London Underground. But I thought I’d share this one with you. Because on the Strada Maria Rosetti, București, Romania, on Monday this week (9th May 2016) a Trabant talked to me in words.
Its words were garbled. It spoke of pocketsful of solutions to the problems of the world, of train journeys into the sun, of life erupting all around us, of words that fall broken, of how this isn’t Budapest or Vienna or Bratislava or Belgrade or Ulm or Linz or Regenburg. Or Novi Sad.
The starless bible-black frieze isn’t just for us, Trabant said. It’s in us. Hin und zurück is an emptied binary, it said. A binary perched on a green/blue glass balcony, pal. This is broken. Because why not. Because everything is repairable. Everything is broken. There’s a dead man in the cable car and the chicken is still dancing, and even dwarves started small. Descended from the dust of stars. In another lifetime when blackness will be a virtue but the road still full of mud.
Trabant spoke. But words. Words are mirrors showing pure blank space, words are as tears wet on your face, said Trabant. I spoke back, but Trabant went silent. Hidden in plain ear sight. I walked round the other side of the car, and all there was, was … was its jokingly passive-aggressive ‚hello‘ sign. Dâmbovița, I said. Dâmbovița. And all the candles and fires. And every prayer and every song, I said (for no reason) then left. Here’s Trabant’s hello sign, fwiw:



